-
Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: M.P. 19.06.23 - 19:56
Die Kette muss die Energie, die die Muskeln des Fahrers produzieren UND die Energie des Motors zum Hinterrad transportieren.
Das ist eine deutlich höhere Belastung, als wenn nur der Mensch in die Pedale tritt, und es keine Motorunterstützung gibt.
Wie sieht es mit dem Verschleiß der Teile der Kraftübertragung zum Hinterrad aus?
Wie schnell verschleißt die Kette?
Gibt es einen Unterschied im Verschleiß zwischen Ketten- und Nabenschaltung?
Wie oft braucht man ein neues Ritzelpaket und vorderes Kettenblatt? (auf Kilometerleistung bezogen natürlich)
Ist man mit einem dieser neuen Zahnriemen Übertragungen vor hohem Wartungsaufwand besser geschützt, oder verschleißt dann eben die auch da notwendige Nabenschaltung umso schneller?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.23 19:58 durch M.P.. -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: eyeQ711 19.06.23 - 20:00
6000Km (Jahr3) bisher und kein Ende in Sicht.
Am Ende der ersten Jahres nach 2,5tsd Km sagte der shop, dass man die Kette wechseln könnte aber an der Grenze sei. Da lies ich es. Seit letztem Jahr sagen Sie, dass sie Ketten nicht mehr nur wegen der Messlehre wechseln, da dies oft zu Schaltproblemen führt und man dann auch die Kassette wechseln muss. -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: M.P. 19.06.23 - 20:04
Habe inzwischen einen Link gefunden ...
https://www.bike-magazin.de/werkstatt/pflege-schmiermittel/so-halten-sie-den-verschleiss-am-e-bike-antrieb-gering/
Aber da geht es ja auch um e-MTBs.
Kommt wahrscheinlich darauf an, was man so vom Motor fordert, und wie viel Muskelkraft man zusätzlich in die Pedale drückt ;-)
Geübte e-Mountainbiker werden wohl Kette und Ritzel wirklich in 400 km zu Schanden geritten bekommen - insbesodere, wenn sie das Säubern und Ölen der Kette gelegentlich nach einem Schmutz-Fressenden Ritt durchs Gelände vergessen ;-)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.23 20:06 durch M.P.. -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: theFiend 19.06.23 - 20:28
M.P. schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Geübte e-Mountainbiker werden wohl Kette und Ritzel wirklich in 400 km zu
> Schanden geritten bekommen - insbesodere, wenn sie das Säubern und Ölen der
> Kette gelegentlich nach einem Schmutz-Fressenden Ritt durchs Gelände
> vergessen ;-)
Wie bei allen Dingen, mangelnde Pflege führt zu erhöhtem Wartungsaufwand. Dennoch sind die Ketten bzw. Antriebe im allgemeinen relativ haltbar. Ritzel und Kassette halten bei einem eBike sicher deutlich jenseits der 10k Kilometer aus. Kette könnte man mit minimalen technischen Kentnissen selbst wechseln. Ich mach das, obwohl "Biobike", jährlich, einfach weil der Antrieb erheblich besser läuft. Kostenpunkt 25¤ -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: MarcusK 19.06.23 - 20:57
M.P. schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Die Kette muss die Energie, die die Muskeln des Fahrers produzieren UND die
> Energie des Motors zum Hinterrad transportieren.
>
> Das ist eine deutlich höhere Belastung, als wenn nur der Mensch in die
> Pedale tritt, und es keine Motorunterstützung gibt.
Theoretisch hast du recht. Aber in der Praxis kaufen ja Personen ja so ein Rad weil sie nicht die Kraft habe (oder sich nicht anstrengen wollen). Ich fahre ohne E deutlich schneller los es viele mit dem E-Bike. Damit ist meine Kette auch mehr belastet.
Die maximal Kraft würde man eh nur bergauf über eine längeren Zeitraum anliegen, denn auf gerader Stecke es eh bei 25km/h Schluss und das ist keine Herausforderung für die Kette.
Meine Kette hält zwischen 8.000 und 10.000km und ich fahre mehr auf Kraft als auf Drehzahl. Das sind bei den meisten Fahrer schon einige Jahre. -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: M.P. 19.06.23 - 21:17
der Motor gibt 55 Nm her.
Auf eine Pedale, die auf einer Hebellänge von 0,14 m montiert ist, muss man also eine Kraft von 393 Newton ausüben, um auf das selbe Drehmoment zu kommen ... Das entspricht einem Gewicht von 40 kg, das die Pedale nach unten drückt ...
Mit ohne fest im die Pedale eingeklickte Füße schafft man mit 90 kg Eigengewicht deutlich über 100 Nm auf das Tretlager .... -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: PeterTasse 19.06.23 - 22:50
eyeQ711 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> 6000Km (Jahr3) bisher und kein Ende in Sicht.
> Am Ende der ersten Jahres nach 2,5tsd Km sagte der shop, dass man die Kette
> wechseln könnte aber an der Grenze sei. Da lies ich es. Seit letztem Jahr
> sagen Sie, dass sie Ketten nicht mehr nur wegen der Messlehre wechseln, da
> dies oft zu Schaltproblemen führt und man dann auch die Kassette wechseln
> muss.
Wenn man so damit umgeht hält Alles ewig. Hättest Du deine Kette rechtzeitig (!) gewechselt, hätten Ritzel und Co noch deutlich länger gehalten. Das Schaltverhalten wäre besser gewesen und und und.
Der Shop scheint auch nicht gerade der Beste zu sein. Aber gut. Wenn der Kunde eh macht was er will, ist der beste Mechanikerrst für den Allerwertesten. -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: LeoHart 19.06.23 - 23:23
MarcusK schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> M.P. schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> Meine Kette hält zwischen 8.000 und 10.000km und ich fahre mehr auf Kraft
> als auf Drehzahl. Das sind bei den meisten Fahrer schon einige Jahre.
Sorry aber bei einem MTB im Leben nicht! Vielleicht mit einer SRAM Kette für 150¤ aber nicht mit den Shimano Ketten.
Bei überproportional vielen Höhenmeter hält eine Deore Kette ~600km, SLX ~1000km, XT macht bei soliden 3500km schlapp.
Was die XTR leistet kann ich nicht sagen aber definitiv keine 10k
Wenn man dann überproportional viel auf Last fährt, heißt im Wiegetritt kann man die Zahlen nahezu halbieren. Bei einer Verschleißgrenze von 0.75%.
Bei 8k ist die Kassette mit sicherheit ebenfalls im Eimer.
Außer du fährst Rennrad dann könnte dies hinhauen.
Spielt aber eine untergeordnete Rolle da eine XT Kette (35¤), neben dem Tretlager relativ günstig zu ersetzen ist. Da ist eine Kassette mit ~100 aufwärts deutlich kostpieliger.
Wohl gemerkt ich beziehe mich hier auf 12x Antriebe.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.23 23:29 durch LeoHart. -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: StravaFan 19.06.23 - 23:30
LeoHart schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Tretlager relativ günstig zu ersetzen ist. Da ist eine Kassette mit ~100
> aufwärts deutlich kostpieliger.
> Wohl gemerkt ich beziehe mich hier auf 12x Antriebe.
Wer ne Kassette fuer "~ 100" kauft, hat die Kontrolle ueber sein Fahrrad verloren. -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: MarcusK 20.06.23 - 08:37
LeoHart schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> MarcusK schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > M.P. schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > -----
> > Meine Kette hält zwischen 8.000 und 10.000km und ich fahre mehr auf
> Kraft
> > als auf Drehzahl. Das sind bei den meisten Fahrer schon einige Jahre.
>
> Sorry aber bei einem MTB im Leben nicht!
doch, wird aber als Straßenrad genutzt.
> Vielleicht mit einer SRAM Kette
> für 150¤ aber nicht mit den Shimano Ketten.
doch eine Shimano HGS93 oder so.
> Bei überproportional vielen Höhenmeter hält eine Deore Kette ~600km, SLX
> ~1000km, XT macht bei soliden 3500km schlapp.
ich habe keine Höhenmeter, Flachland.
> Bei 8k ist die Kassette mit sicherheit ebenfalls im Eimer.
und? Die kleinen Ritzel kann man einzeln tauschen, kostet keine 5¤ das Stück. Und das sind die auf den ich 95% der Zeit fahre.
>
> Außer du fährst Rennrad dann könnte dies hinhauen.
nein
> Wohl gemerkt ich beziehe mich hier auf 12x Antriebe.
ich fahre noch eine 10x. Die 12fach passt nicht zu mir, weil es dort nur 2 Kettenblätter vorne gibt
(oder nur eines). -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: theFiend 20.06.23 - 08:37
LeoHart schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Sorry aber bei einem MTB im Leben nicht!
Pauschalisierungen machen einfach überhaupt keinen Sinn. Nur weil es ein MTB ist, verschleißt das Zeug nicht mehr. Es kommt darauf an in welchem Gelände man WIE fährt.
Die Hardcore MTB´ler bei denen die Kette wegen der Beanspruchung nur weniger als 1000km hält, dürften in der Gruppe der MTB Besitzer im allgemeinen eher eine Minderheit darstellen.
Ausgangslage des ganzen Posts hier ist ja der Bosch Motor in einem Gravelbike... wo die Kette halt eher staubig wird. Da dürfte auch einer Haltbarkeit jenseits der 5k Kilometer nichts entgegen stehen :D -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: Mel 20.06.23 - 09:47
M.P. schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Die Kette muss die Energie, die die Muskeln des Fahrers produzieren UND die
> Energie des Motors zum Hinterrad transportieren.
>
> ...
Also ich habe letztes Jahr nach ~11.000 km die Kette und die hintere Kassette tauschen lassen. Wäre nicht zwingend nötig gewesen aber hat sich angeboten da das Fahrrad ohnehin in der Werkstatt war.
Hat beides zusammen inkl, Arbeitszeit ~ 100 ¤ gekostet. -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: AppleSilicon 20.06.23 - 09:48
M.P. schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Die Kette muss die Energie, die die Muskeln des Fahrers produzieren UND die
> Energie des Motors zum Hinterrad transportieren.
>
> Das ist eine deutlich höhere Belastung, als wenn nur der Mensch in die
> Pedale tritt, und es keine Motorunterstützung gibt.
>
> Wie sieht es mit dem Verschleiß der Teile der Kraftübertragung zum
> Hinterrad aus?
>
> Wie schnell verschleißt die Kette?
> Gibt es einen Unterschied im Verschleiß zwischen Ketten- und
> Nabenschaltung?
> Wie oft braucht man ein neues Ritzelpaket und vorderes Kettenblatt? (auf
> Kilometerleistung bezogen natürlich)
> Ist man mit einem dieser neuen Zahnriemen Übertragungen vor hohem
> Wartungsaufwand besser geschützt, oder verschleißt dann eben die auch da
> notwendige Nabenschaltung umso schneller?
In 10.200Km (Laufleistung 3 Jahre) habe ich folgendes getauscht.
- Bosch 65nm Gen 3
- Ritzel und Kette Shimano untere Preisklasse
5.000 Bremsbeläge
5.000 Reifen
7.000 Ritzelpaket hinten
7.000 Kette.
10.000 Bremsbeläge
10.000 Bremsflüssigleik
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.06.23 09:50 durch AppleSilicon. -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: M.P. 20.06.23 - 10:43
Has Du einen Mittelmotor-Antrieb? Wie viel Drehmoment zusätzlich?
-
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: Chili 20.06.23 - 10:55
Wenn dir an langer Haltbarkeit und wenig Wartungsaufwand gelegen ist, ist eine Nabenschaltung das richtige, egal ob mit oder ohne Motor. Der Nachteil ist das geringere Übersetzungsspektrum der etwas geringere Wirkungsgrad. Wir haben im Haushalt ein Pedelec (Citybike), 5 Jahre alt und bei irgendwas über 12.000 km – bislang ohne Grund, Kette oder Ritzel zu tauschen. Die Ketten dafür werden halt breiter und robuster gebaut und müssen nicht über die Ritzel springen. Fügt man noch einen Kettenschutz hinzu, der Dreck abhält, wird die Haltbarkeit bestimmt fast unbegrenzt.
Nur der Bosch-Mittelmotor war nach 2 Jahren und einem Monat kaputt und wurde gerade so noch auf Kulanz getauscht. Mit deren Zuverlässigkeit/Haltbarkeit scheint echt irgendwas im Argen zu sein. Ich hatte damals Foren gefunden, in denen viele Leute Daten zur Motorhaltbarkeit sammeln, und toll sieht's nicht aus. Im Einzelfall scheint es einfach Glückssache zu sein.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.06.23 10:57 durch Chili. -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: nagen-rumpf 20.06.23 - 11:16
Chili schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wenn dir an langer Haltbarkeit und wenig Wartungsaufwand gelegen ist, ist
> eine Nabenschaltung das richtige, egal ob mit oder ohne Motor. Der Nachteil
> ist das geringere Übersetzungsspektrum der etwas geringere Wirkungsgrad.
> Wir haben im Haushalt ein Pedelec (Citybike), 5 Jahre alt und bei irgendwas
> über 12.000 km – bislang ohne Grund, Kette oder Ritzel zu tauschen.
> Die Ketten dafür werden halt breiter und robuster gebaut und müssen nicht
> über die Ritzel springen. Fügt man noch einen Kettenschutz hinzu, der Dreck
> abhält, wird die Haltbarkeit bestimmt fast unbegrenzt.
>
Bei mir hat die neuentwickelte S5 von Shimano nach knapp einem Jahr und 11.000 km die Biege gemacht - trotz e-Shift, das ja angeblich besonders Schaltungsfreundlich ist (weil immer ohne Last geschaltet wird). Der Riemen hat nach 14.000 km Zähne verloren und musste ausgetauscht werden. der CX-Motor war nach 17.000 km fällig.
> Nur der Bosch-Mittelmotor war nach 2 Jahren und einem Monat kaputt und
> wurde gerade so noch auf Kulanz getauscht. Mit deren
> Zuverlässigkeit/Haltbarkeit scheint echt irgendwas im Argen zu sein. Ich
> hatte damals Foren gefunden, in denen viele Leute Daten zur
> Motorhaltbarkeit sammeln, und toll sieht's nicht aus. Im Einzelfall scheint
> es einfach Glückssache zu sein.
Tatsächlich hatte ich das bis zu meinem ersten Motortausch auch nicht auf dem Radar. Scheint aber bei den Mitbewerber von Bosch noch schlimmer zu sein. Vom Gefühl her hätte ich gedacht, dass Motoren mit der heutigen Erfahrung im Fahrzeugbau absolut kein Problem sein sollten. Scheinbar ist es aber im Gegenteil so, mehr als 20.000 km ist absoluter Glücksfall im E-Bike Sektor. -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: MarcusK 20.06.23 - 11:21
nagen-rumpf schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Tatsächlich hatte ich das bis zu meinem ersten Motortausch auch nicht auf
> dem Radar. Scheint aber bei den Mitbewerber von Bosch noch schlimmer zu
> sein. Vom Gefühl her hätte ich gedacht, dass Motoren mit der heutigen
> Erfahrung im Fahrzeugbau absolut kein Problem sein sollten. Scheinbar ist
> es aber im Gegenteil so, mehr als 20.000 km ist absoluter Glücksfall im
> E-Bike Sektor.
hängt vermutlich mit den "Leichtbau" zusammen. Es soll halt immer leichter werden, irgendwo bleibt dann die Laufleistung auf der Strecke.
Ist wie bei Shimano, XTR ist leichter als XT aber nicht langlebiger. Das mag für eine Rennen OK sein, aber wenn man im Alltag viele km macht bringt es einen nichts. -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: theFiend 20.06.23 - 11:41
nagen-rumpf schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Tatsächlich hatte ich das bis zu meinem ersten Motortausch auch nicht auf
> dem Radar. Scheint aber bei den Mitbewerber von Bosch noch schlimmer zu
> sein. Vom Gefühl her hätte ich gedacht, dass Motoren mit der heutigen
> Erfahrung im Fahrzeugbau absolut kein Problem sein sollten. Scheinbar ist
> es aber im Gegenteil so, mehr als 20.000 km ist absoluter Glücksfall im
> E-Bike Sektor.
Man hört da, speziell bei Bosch nicht so viel gutes. Auf der anderen Seite muss man natürlich auch zwei Sachen bedenken: Leute die bereits jetzt 10k Kilometer und mehr gesammelt haben, sind entweder relativ früh in die eBike Thematik eingestiegen, oder pendeln sehr viel, zu fast allen Witterungsbedingungen.
In erstem Fall ist es halt wie so häufig, das sich Produktproblematiken erst über lange Laufzeiten zeigen. In zweitem Fall ebenfalls, und natürlich verursachen Regen, Streusalz ect. pp nochmal andere Probleme. Aber nicht umsonst ist Bosch da wohl relativ kulant, damit hier auch keine schlechte Presse aufkommt. Die Masse stellen halt Klaus Dieter und Oma Gerlinde dar, die Laufleistungen jenseits der 10k Kilometer meist nie erreichen... -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: LeoHart 20.06.23 - 12:20
Hättest du meinen Beitrag zu Ende gelesen würdest du feststellen dass ich die Bedingungen der KM Leistung recht eindeutig beschrieben habe. Höhere KM Leistung vermutlich eher auf Straße zu beziehen sind. Wie der Poster bereits geantwortet hat, ist dies auch der Fall.
Da der Topicstarter jedoch explizit für MTBs (wenn nan ein MTB fährt wird man es auch entsprechend benutzen, sonst kann ich mir das Ganze sparen) angefragt hat, kann man diese nicht als Vergleich heranziehen.
Ich kann mit einem Rennrad Downhill fahren und mit einem Downhill-Bike Marathon. Ob das Sinn und Zweck ist wage ich zu bezweifeln.
Bei einem 10er Antrieb ist es generell egal ob ich die Kette tausche da die Kassetten nur unwesentlich mehr kostet als die Kette.
Das sieht bei den 12er Antrieben deutlich anders aus. Das Kettenblatt bei den 12er ist hingegen unverwüstlich. -
Re: Was ist 'dran am Wartungsbedarf von Mittelmotor-Antrieben?
Autor: MarcusK 20.06.23 - 12:27
LeoHart schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Bei einem 10er Antrieb ist es generell egal ob ich die Kette tausche da die
> Kassetten nur unwesentlich mehr kostet als die Kette.
was hat du für Preise?
eine XT Kassette kostet auch ihre 60¤ und die XT Kette kostet nur 22¤.
Bei der XT-Kassette kann man aber die 3 kleinsten Ritzel einzeln kaufen und tauschen.



