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Mein Vorschlag zum Thema "bis zu x Kilobit/s"

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  1. Mein Vorschlag zum Thema "bis zu x Kilobit/s"

    Autor: Jackie 03.07.14 - 08:56

    Hallo,

    mal eine ganz doofe Frage: warum darf ein Anbieter, der beispielsweise "Bis zu 16.000kBit/s" verspricht, und dann nur 1024kBit/s liefert, überhaupt den vollen Preis verlangen? Wäre es nicht fairer, wenn vorgeschrieben wäre, dass in so einem Fall auch nur ein Sechzehntel des MAximalpreises fällig werden dürfte?

    So wie die Situation zur Zeit ist besteht doch gar keine Motivation, für Telekom und Konsorten, den Ausbau voranzutreiben, dort wo außer Telekom keine anderen Kabnel liegen würden sie sich sogar ins eigene Fleisch schneiden, da sie ja ohnehin schon den vollen Preis kassieren, aber kaum Leistung bringen müssen.

  2. Re: Mein Vorschlag zum Thema "bis zu x Kilobit/s"

    Autor: photoliner 03.07.14 - 09:10

    Das "bis zu" wurde auf richterlichen Geheiß aufgenommen, da sich Kunden vor etlichen Jahren noch mehr verarscht gefühlt haben. Immerhin stand auf der Packung "6Mbit" drauf, drin waren aber vielleicht nur 750KBit. Da ein Anbieter, aufgrund der letzten Meile, Schwankungen im Netz, Verbräuche innerhalb des Hauses und damit Störungen im Hausnetz, nicht vorhersehen kann, reicht es dem Gesetzgeber, wenn er "bis zu" verspricht.
    Den Rest muss der freie Markt regeln. Es gibt natürlich immer Ausnahmen von der Regel, wie auf dem Land etwa. Aber in urbaneren Regionen, wo wenigstens zwei Anbieter aufeinandertreffen und es hoffentlich keine Klüngelwirtschaft gibt, hast du als Kunde die Wahl.

  3. Re: Mein Vorschlag zum Thema "bis zu x Kilobit/s"

    Autor: der kleine boss 03.07.14 - 10:00

    zustimmung. ich finde, alle anbieter müssten auch tarife anbieten, die weniger maximalleistung haben.
    Bei mir ist das kleinste bis zu 6mbits. Krieg aber nur max. 2mbits. Der anbieter sollte also auch einen billigeren 2mbits tarif anbieten müssen.

    (fixed)Golem Kommentar-Formular (bitte ausfüllen):
    ========================================
    Wer braucht das bitte?????
    Ich kann für ______¤ das gleiche von _______ haben!

  4. Re: Mein Vorschlag zum Thema "bis zu x Kilobit/s"

    Autor: Himmerlarschundzwirn 03.07.14 - 10:21

    Wenn auf diesem Vorschlag basierend jetzt tatsächlich eine gesetzliche Regelung getroffen würde, hättest du bald 6 Mbit/s für 24,99 ; 4 MBit/s für 24.98 ; 2 MBit/s für 24,97 ; ... Dann hast du also auch nichts gekonnt. Und die Preisbildung kann man den Providern nun nicht auch noch diktieren.

    Wenn man bedenkt, was heutzutage so der Durchschnitt ist und was möglich ist, empfinde ich 6 MBit/s auch durchaus als angemessene Untergrenze. Hab übrigens selbst noch 6 MBit/s, die bei mir aber glücklicherweise einigermaßen regelmäßig auch ankommen.

  5. Re: Mein Vorschlag zum Thema "bis zu x Kilobit/s"

    Autor: Wiggy 03.07.14 - 10:54

    photoliner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das "bis zu" wurde auf richterlichen Geheiß aufgenommen, da sich Kunden vor
    > etlichen Jahren noch mehr verarscht gefühlt haben. Immerhin stand auf der
    > Packung "6Mbit" drauf, drin waren aber vielleicht nur 750KBit. Da ein
    > Anbieter, aufgrund der letzten Meile, Schwankungen im Netz, Verbräuche
    > innerhalb des Hauses und damit Störungen im Hausnetz, nicht vorhersehen
    > kann, reicht es dem Gesetzgeber, wenn er "bis zu" verspricht.
    > Den Rest muss der freie Markt regeln. Es gibt natürlich immer Ausnahmen von
    > der Regel, wie auf dem Land etwa. Aber in urbaneren Regionen, wo wenigstens
    > zwei Anbieter aufeinandertreffen und es hoffentlich keine Klüngelwirtschaft
    > gibt, hast du als Kunde die Wahl.

    Du hast recht.
    Nichtdestotrotz fände ich es gut, wenn es günstigere gedrosselte Tarife gäbe. Mein altes Mütterlein beispielsweise bräuchte weder eine 16Mbit/s-Leitung noch unlimitiertes Übertragungsvolumen, aber es gibt halt einfach nix Anderes dort. Wenn es das gäbe, würde die auch nen auf 2Mbit/s gedrosselten Anschluss mit 50GB Transfervolumen nehmen, wenn der dann z.B. 10EUR/Monat billiger wäre. Das Gleiche trifft für den kompletten Familienkreis >40 Jahre zu.
    Bisher bietet glaube ich nur 1&1 sowas an, da kann man für geringfügig weniger Kohle einen auf 6Mbit/s begrenzten Anschluss mit begrenztem Übertragungsvolumen haben, aber 1&1 wollte ich meiner Mutter nicht antun.

    IMHO könnte man mit solchen Tarifen eigentlich auch die ganze "Powersauger machen das Netz dicht und verursachen zu hohe Kosten"-Problematik umschiffen. "Powersauger" wollen sowieso immer die schnellstmögliche Leitung, die würden automatisch den teuersten Tarif buchen, während viele Durchschnittsuser einfach nur den billigsten Tarif wollen, der überhaupt Internet-Zugang bietet.

    Aber ich denke, sowas wird nie in großem Stil kommen, die Anbieter haben sich das sicher durchgerechnet. Ein gedrosselter Anschluß verursacht die gleichen Kosten wie ein ungedrosselter. Man braucht genauso eine Leitung, man braucht dieselbe Technik in den Vermittlungsstellen etc., es reduziert sich höchstens der Trafficverbrauch. Und entgegen dem Gejammer der Telekom scheint es ja so, als ob der Traffic kostentechnisch kaum relevant ist.

    Grüße,
    Wiggy

  6. Re: Mein Vorschlag zum Thema "bis zu x Kilobit/s"

    Autor: Jackie 03.07.14 - 14:32

    @Wiggy: Du hast prinzipiell recht, mir ging es aber eher darum, einen Anreiz zu schaffen überhaupt auszubauen. Denn egal ob ich 1&1 oder sonst einen Anbieter wähle, hier auf dem Land sind es ohnehin immer Telekomleitungen, und selbst wenn ich bei der Telekom direkt buche hat die wenig Anlass für höheren Speed zu sorgen: Konkurrenz gibt es keine, und der Tarif kostet immer dasselbe, auch wenn DSL Light hinten rauskommt.

  7. Re: Mein Vorschlag zum Thema "bis zu x Kilobit/s"

    Autor: qupfer 03.07.14 - 16:39

    Jackie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre es nicht fairer, wenn vorgeschrieben wäre,
    > dass in so einem Fall auch nur ein Sechzehntel des MAximalpreises fällig
    > werden dürfte?

    Wo wäre das Fair? Der DSLAM bzw. die verbauten Linecards etc. verbrauchen doch auch bei 1000kbit/s in etwa genausoviel Strom wie bei 16000kbit/s. Und auch die Anschaffungskosten sind doch nicht plötzlich auf 1/16 geschrumpft.

    Das wär also genauso unfair. Nur trifft es dann die "andere Seite". Was diese aber mit Sicherheit wieder über den Preis ausgeglichen würde. Es wär also nichts gewonnen.
    Zumal die Provider auch ganz einfach anders Argumentieren könnten. Sie verlangen für die DSL-Leitung gar nichts und nur für den Traffic. Schon ist das Problem aus Providersicht gelöst. Keiner zahlt zuviel für seine Leitung, denn die ist ja kostenlos.

    Diese bis zu DSL-RAM Verträge sind daher meiner Meinung nach eigentlich schon ganz in Ordnung. Besser wie früher, wo irgendwelche fixen Werte genommen wurden, die mit Garantie erreicht wurden.
    So mussten wir uns lange Zeit mit 2000kbit/s begnügen, wobei eigentlich 6000 möglich waren. (kurzeitiges ADSL-RAM).
    Mit ADSL2 sind es nun "sogar" um die 10000kbit/s.

    Und bitte nicht falsch verstehen. Mehr Transparenz wär schon wünschenswert. Wenn z.B. beim Bestellen mitgeteilt werden würde, welchen Bereich man erwarten kann.


    Edit: Sorry, ich bekomme zur Zeit kein vernünftiges Deutsch mehr hin ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.07.14 16:40 durch qupfer.

  8. Re: Mein Vorschlag zum Thema "bis zu x Kilobit/s"

    Autor: crazypsycho 03.07.14 - 19:47

    > mal eine ganz doofe Frage: warum darf ein Anbieter, der beispielsweise "Bis
    > zu 16.000kBit/s" verspricht, und dann nur 1024kBit/s liefert, überhaupt den
    > vollen Preis verlangen? Wäre es nicht fairer, wenn vorgeschrieben wäre,
    > dass in so einem Fall auch nur ein Sechzehntel des MAximalpreises fällig
    > werden dürfte?

    Erstmal ist es ja so das man ein Komplettpaket hat.
    Das heißt die Grundgebühr fürs Telefon müsste man so oder so voll bezahlen.

    Desweiteren gab es früher Pakete mit 1000, 2000 und 3000kbit.
    Die Pakete mit 16000 kosten dasselbe oder sogar weniger als damals die 1000mbit.
    Das heißt alle die damals Dsl1000 hatten, obwohl die Leitung mehr hergab, profitieren nun.

    Es macht wenig Sinn noch kleinere Pakete als 16000 anzubieten, wie billig soll es denn noch werden? Selbst bei der Telekom zahlt man dafür nur 30¤.

  9. Re: Mein Vorschlag zum Thema "bis zu x Kilobit/s"

    Autor: Ryback 07.07.14 - 12:53

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > mal eine ganz doofe Frage: warum darf ein Anbieter, der beispielsweise
    > "Bis
    > > zu 16.000kBit/s" verspricht, und dann nur 1024kBit/s liefert, überhaupt
    > den
    > > vollen Preis verlangen? Wäre es nicht fairer, wenn vorgeschrieben wäre,
    > > dass in so einem Fall auch nur ein Sechzehntel des MAximalpreises fällig
    > > werden dürfte?
    >
    > Erstmal ist es ja so das man ein Komplettpaket hat.
    > Das heißt die Grundgebühr fürs Telefon müsste man so oder so voll
    > bezahlen.
    >
    > Desweiteren gab es früher Pakete mit 1000, 2000 und 3000kbit.
    > Die Pakete mit 16000 kosten dasselbe oder sogar weniger als damals die
    > 1000mbit.
    > Das heißt alle die damals Dsl1000 hatten, obwohl die Leitung mehr hergab,
    > profitieren nun.
    >
    > Es macht wenig Sinn noch kleinere Pakete als 16000 anzubieten, wie billig
    > soll es denn noch werden? Selbst bei der Telekom zahlt man dafür nur 30¤.

    Was bringt es wen man bis 16k hat und einen trotzdem Verfügbarkeit nicht mehr geben wird. Bei meinen Eltern sind es 3k laut online Anzeige aber mehr möglich. Aber natürlich bekommt man nicht mehr wenn man sich nicht meldet, wenn man sich meldet sagen sie einem das man nur mehr bekommt wenn man auf einen aktuellen Vertrag wechsel, natürlich schön mit VoIP was meine Eltern nicht wollen.

  10. Re: Mein Vorschlag zum Thema "bis zu x Kilobit/s"

    Autor: crazypsycho 07.07.14 - 19:02

    Prinzipell wäre es möglich Altverträge mit bspw 3k auf 16k automatisch upzugraden.
    Eine Aufwertung des Vertrags zu Gunsten des Kundens ist immer möglich.
    Mein Webhoster bspw vergrößert auch immer automatisch mein Paket. Hatte ursprünglich mal 5gb, mittlerweile sind es 200gb, ohne das ich was machen musste.

    Aber derzeit kosten die alten Verträge aber sogar mehr als die neuen. Wirtschaftlich wäre es also dämlich wenn die Telekom das einfach umstellt.
    Kundenfreundlichkeit sieht natürlich anders aus.

    Mit VOIP sieht es halt so aus, das die Telekom nur noch Verträge mit VOIP macht.
    Stellt aber mittlerweile kein Problem mehr dar. Für VOIP werden lediglich ~100kbit/s Bandbreite benötigt.
    Gerade wenn man von 3k auf bspw 10k kommt (und dann auch noch weniger bezahlen muss), macht es Sinn umzusteigen.

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