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das lohnt sich nicht ...

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  1. das lohnt sich nicht ...

    Autor: Lutze5111 09.08.18 - 12:59

    ... gerade bei den exorbitanten Strompreisen hier. Ich sehe da ohne die Kosten für den Miner und den Stromkosten einen Ertrag von 100 Euro pro Monat für SHA-256. ... Also Bitcoins ...

  2. Re: das lohnt sich nicht ...

    Autor: trapperjohn 09.08.18 - 13:31

    Ganz egal, ob es sich lohnt. Die ganze "Schürferei" ist einfach so eine unglaubliche Umweltsauerei, da fehlen mir die Worte.

  3. Re: das lohnt sich nicht ...

    Autor: neokawasaki 09.08.18 - 13:49

    Ist wohl auch kaum für den Deutschen Markt gedacht.

  4. Re: das lohnt sich nicht ...

    Autor: neokawasaki 09.08.18 - 13:55

    Es braucht die gleiche Art Energie, die jedes andere technische Gerät braucht. Wenn diese Energie nicht sauber ist, ist das nicht die Schuld der Verbraucher, sondern der Erzeuger.

  5. Re: das lohnt sich nicht ...

    Autor: 946ben 09.08.18 - 14:03

    Die Energie löst sich aber ohne wirklichen Mehrwert in Luft auf. Bei anderen Geräten hat man im Zweifel wenigstens noch einen Unterhaltungswert (bspw. beim Fernseher). Hier wird einfach nur eine komplett sinnlose Rechnung durchgeführt in der Hoffnung, das Ergebnis irgendwann mal teuer verkaufen zu können. Dabei hat das Ergebnis ja keinerlei realen Wert. Damit ist kein Material verbunden, nicht mal Emotion oder Erfahrung. Es ist einfach nur eine Zahl.

  6. Re: das lohnt sich nicht ...

    Autor: neokawasaki 09.08.18 - 14:22

    946ben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Energie löst sich aber ohne wirklichen Mehrwert in Luft auf.

    Naja, das schreiben alle, die Bitcoin nicht ansatzweise verstanden haben. Und Energie genauso wenig - die löst sich niemals einfach nur "in Luft auf". Wenn man einen Mehrwert aus Mangel an Sachkenntnis nicht erkennt heißt das nicht, das es keinen gibt.

    Videotipp: https://youtu.be/Vwsx4GpbmIQ

  7. Re: das lohnt sich nicht ...

    Autor: loak 09.08.18 - 15:38

    FCK Bitcoin

  8. Re: das lohnt sich nicht ...

    Autor: neokawasaki 09.08.18 - 15:42

    Na, gleich so aufgebracht?

  9. Re: das lohnt sich nicht ...

    Autor: 946ben 09.08.18 - 16:12

    neokawasaki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 946ben schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Energie löst sich aber ohne wirklichen Mehrwert in Luft auf.
    >
    > Naja, das schreiben alle, die Bitcoin nicht ansatzweise verstanden haben.
    > Und Energie genauso wenig - die löst sich niemals einfach nur "in Luft
    > auf". Wenn man einen Mehrwert aus Mangel an Sachkenntnis nicht erkennt
    > heißt das nicht, das es keinen gibt.
    >
    > Videotipp: youtu.be


    Ich hab selber längere Zeit mit Altcoins gehandelt. Und als Elektrotechnik Student weiß ich natürlich auch, dass Energie nicht verschwindet. Im übertragenen Sinn löst sie sich aber durchaus in Luft auf. Warme Luft um genau zu sein. Und die wird nun mal auch nicht genutzt. Wenn man diese Wärmeenergie für etwas sinnvolles nutzen würde, wäre das echt toll. Tatsächlich wendet man stattdessen einfach noch mehr Energie auf, um diese Wärme nach draußen in die Umwelt zu tauschen, wo sich dann die Umgebungstemperatur um ein billionstel Grad erhöht. Mit anderen Worten: die Energie hat sich in Luft aufgelöst, da sie ab diesem Moment einfach nicht mehr sinnvoll brauchbar ist. Wärst du ein bisschen weniger verbissen, hättest du die Bildsprache vielleicht sogar erkannt.
    Einen realen Mehrwert hat Bitcoin übrigens trotzdem nicht. Es ist einfach ein aus dem nichts geschaffenes Spekulationsobjekt. Die Rechenaufgabe dient dabei zum Einen der künstlichen Verknappung und zum Anderen eben der Aufrechterhaltung des dezentralen Systems. Es ändert jedoch absolut nichts daran, dass an einen Bitcoin nichts materielles, nichts nutzbare gebunden ist. Der Bitcoin kann von heute auf morgen seinen Wert verlieren. Nicht, weil irgendeine Firma zu Grunde geht, ein Unglück passiert oder ein Rohstoff inflationiert. Sondern einfach so. Es reicht schon aus, dass jemand finanzstarkes massive Sellorders zu Dumpingpreisen in diversen Handelsbörsen platziert und diese dann selbst eben kauft. In der notwendigen Menge reicht das in der Theorie aus, um den Preis zumindest zu drücken. Und dann? Es gibt keine Aufsicht darüber. Es gibt auch kein materielles Backing. Es macht einfach nur "Puff" und die Kohle ist weg. Bei Immobilien ist das Haus am Ende mindestens noch das Kupfer in den Wänden wert. Bei Wertpapieren wirtschaftet ein Unternehmen für den Erhalt des Wertes. Aber bei Bitcoin ist es eben einfach nur eine vollkommen aus der Luft gegriffen Zahl, die ohne jeglichen ersichtlichen Grund morgen schon wieder um 50% fällt.

  10. Re: das lohnt sich nicht ...

    Autor: Ogameplayer 09.08.18 - 17:10

    Deine aussage ist nicht korrekt.
    Du musst mindestens zwischen Blockchain und Bitcoin unterscheiden.
    Bitcoin mag Unsinnig sein. Zu energieaufwendig, zu schlecht skalierbar.
    Du musst aber auch bedenken dass das System um den Gedanken der Sicherheit entworfen wurde.
    Nicht der Sicherheit des "Wertes", der schwankt ja extrem, sondern um die Sicherheit der Information.
    Die Information ist in diesem Kontext eben Geld, sie kann aber auch jede andere Information sein.
    Für Geld ist die Blockchain vielleicht ungeeignet, man weiß nicht was die Zukunft bringt, Stichwort Segrated Witness, aber für die Unverfälschbarkeit von Information ist das System das beste das je existiert hat. Bitcoin wurde noch nie gehackt, nicht verwechseln mit den Börsen.

    Man kann Blockchain z.b verwenden um den Urheber einer Datei für immer eindeutig zu ermitteln. Eine Sache deren implementierung ich im Zeitalter der Fake News mehr als begrüßen würde. Eine ähnliche Implementierung gibt es bereits. Das IPFS Netzwerk.
    Oder für die Grundbuchführung usw.

    Als Währung, vielleicht nicht, aber als Datenbank in der Nachverfolgbarkeit, Datensicherheit, Zensurfragen oder unveränderbarkeit früherer Daten wichtig sind, ist Blockchain der Wahnsinn! Nicht was Performance angeht, oder Effizienz, noch, aber in den anderen Feldern viel besser.
    Also immer differenzieren. Man muss den Einsatzzweck einfach richtig betrachten.
    Und meines Erachtens kann man nicht über Bitcoin sprechen ohne auch über Blockchain zu sprechen. Blockchain ist der Wahnsinn, und Bitcoin verdanken wir die erste Implementierung von Blockchain überhaupt.

  11. Re: das lohnt sich nicht ...

    Autor: STIMO89 09.08.18 - 17:13

    @946ben wer war nochmal der verbissene?
    Alles kann plötzlich verpuffen. Zum Beispiel meine Aktien. Ist galube ich auch "kontrolliert"...

  12. Re: das lohnt sich nicht ...

    Autor: chris1284 09.08.18 - 19:25

    Ogameplayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine aussage ist nicht korrekt.
    > Du musst mindestens zwischen Blockchain und Bitcoin unterscheiden.
    > Bitcoin mag Unsinnig sein. Zu energieaufwendig, zu schlecht skalierbar.
    > Du musst aber auch bedenken dass das System um den Gedanken der Sicherheit
    > entworfen wurde.
    > Nicht der Sicherheit des "Wertes", der schwankt ja extrem, sondern um die
    > Sicherheit der Information.
    > Die Information ist in diesem Kontext eben Geld, sie kann aber auch jede
    > andere Information sein.
    > Für Geld ist die Blockchain vielleicht ungeeignet, man weiß nicht was die
    > Zukunft bringt, Stichwort Segrated Witness, aber für die Unverfälschbarkeit
    > von Information ist das System das beste das je existiert hat. Bitcoin
    > wurde noch nie gehackt, nicht verwechseln mit den Börsen.
    >
    > Man kann Blockchain z.b verwenden um den Urheber einer Datei für immer
    > eindeutig zu ermitteln. Eine Sache deren implementierung ich im Zeitalter
    > der Fake News mehr als begrüßen würde. Eine ähnliche Implementierung gibt
    > es bereits. Das IPFS Netzwerk.
    > Oder für die Grundbuchführung usw.
    >
    > Als Währung, vielleicht nicht, aber als Datenbank in der
    > Nachverfolgbarkeit, Datensicherheit, Zensurfragen oder unveränderbarkeit
    > früherer Daten wichtig sind, ist Blockchain der Wahnsinn! Nicht was
    > Performance angeht, oder Effizienz, noch, aber in den anderen Feldern viel
    > besser.
    > Also immer differenzieren. Man muss den Einsatzzweck einfach richtig
    > betrachten.
    > Und meines Erachtens kann man nicht über Bitcoin sprechen ohne auch über
    > Blockchain zu sprechen. Blockchain ist der Wahnsinn, und Bitcoin verdanken
    > wir die erste Implementierung von Blockchain überhaupt.

    Schön das du die Blockchain Vorteile erwähnst. Ändert aber an der Tatsache nichts das diese Energiefresser zum Sinnlosen Bitcoin mining genutzt werden. Das Kann man die Blockchain noch so schön reden, die Geräte tun nichts für eine sinnvolle Weiterentwicklung der Technologie. Bitcoin zeigt als Techdemo was ein Einsatzgebiet für die darunterliegende Technik wäre (eh r schlecht als recht), hat so seinen Zweck erfüllt und kann nun wieder verschwinden

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