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Interessant wäre ein Test mit Prozessor Affinity

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  1. Interessant wäre ein Test mit Prozessor Affinity

    Autor: kayozz 06.11.17 - 12:19

    Nicht fürs Spielen sondern produktive Arbeit, habe ich bisher Lastintensive Aufgaben, auf einzelne Prozessoren verteilt, und diesen dann expliziet den Vordergrundprozessen "weggenommen".

    Dann dauert das zwar etwas länger, aber dafür ohne Nennenswerte Leistungseinbuße. Und der Lüfter wird auch nicht so laut.

    https://www.techrepublic.com/blog/windows-and-office/change-the-processor-affinity-setting-in-windows-7-to-gain-a-performance-edge/

    Ansonsten gibt es auch noch die Priorität. Beides ist zwar für eine Videoaufnahme in Echtzeit nicht unbedingt sinnvoll, aber für sowas wie Bild/Videokodierung im Hintergrund schon.

    Wobei man bei 12 Threads ggf. schon z.B. 2 für Video und einen für Transkoding zuordnen kann und das Spiel mit den restlichen 9 dann zwar langsamer, aber stabiler läuft.

  2. Re: Interessant wäre ein Test mit Prozessor Affinity

    Autor: ichbinsmalwieder 07.11.17 - 17:43

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht fürs Spielen sondern produktive Arbeit, habe ich bisher Lastintensive
    > Aufgaben, auf einzelne Prozessoren verteilt, und diesen dann expliziet den
    > Vordergrundprozessen "weggenommen".
    >
    > Dann dauert das zwar etwas länger, aber dafür ohne Nennenswerte
    > Leistungseinbuße. Und der Lüfter wird auch nicht so laut.

    Wenn der Lüfter nicht so laut wird, hat das nur einen einzigen Grund: Du nutzt die Rechenleistung deiner CPU nicht mehr aus.

    Wenn man lastintensive Sachen (Rendering z.B.) im Hintergrund machen will, einfach die Prozesspriorität runter und fertig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.11.17 17:44 durch ichbinsmalwieder.

  3. Re: Interessant wäre ein Test mit Prozessor Affinity

    Autor: Arkarit 07.11.17 - 19:48

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht fürs Spielen sondern produktive Arbeit, habe ich bisher Lastintensive
    > Aufgaben, auf einzelne Prozessoren verteilt, und diesen dann expliziet den
    > Vordergrundprozessen "weggenommen".

    Das habe ich bei meinem vorigen I5 auch so gemacht. Ging auch gar nicht anders, denn wenn ich in 3ds max gerendert habe, war das System ansonsten absolut unbenutzbar - schon das Aufrufen der "Prozessor Affinity" selbst wurde gelegentlich zur Qual dank zähestem Bildaufbau und hängendem Mauszeiger.
    Leider vertragen das aber nicht alle Programme. Visual Studio ist iirc abgesemmelt beim Versuch, ihm die Kerne zu klauen.

    Seit ich auf Threadripper (16C/32T) umgestiegen bin, ist das aber alles kein Thema mehr. Statt einem Renderer starte ich heute 6 (!) Renderinstanzen gleichzeitig und damit ist das System dann auch laut Taskmanager und HWMonitor dann auch 100% ausgelastet. Trotzdem kann ich vollkommen problemlos ohne Ruckeln und Stottern an der 3D-Szene weiterarbeiten, Videos schauen oder sonstwas - da kommt gar nicht erst der Wunsch auf, mit Affinity irgendwas regeln zu wollen.

    Nun ist ein Threadripper natürlich auch nochmal ne ganze Ecke größer als der hier getestete Ryzen 5 und der Umstieg von I5 auf Threadripper 1950 enorm, deshalb kann ich nur bedingt mitreden.

    Aber insbesondere der Teil mit dem Fotoexport erinnert mich doch sehr an meine eigenen Erfahrungen. Vielleicht hat das schon auch beim Ryzen 5 mit den zusätzlichen SMT-Threads zu tun, oder AMD ist tatsächlich in dieser Hinsicht einfach besser, oder es ist irgendeine Scheduler-Geschichte.

    Den Test finde ich aus Preis-Leistungs-Sicht schon sehr interessant (und auch angemessen, da der Preis ähnlich ist), es würde mich aber auch interessieren, wie sich ein Intel mit gleicher Threadanzahl in verschiedenen Auslastungen gegen den Ryzen 5 schlägt.

    > ...
    > Wobei man bei 12 Threads ggf. schon z.B. 2 für Video und einen für
    > Transkoding zuordnen kann und das Spiel mit den restlichen 9 dann zwar
    > langsamer, aber stabiler läuft.

    Wie gesagt - müsste man auf einem entsprechenden Prozessor erst mal ausprobieren, ob es überhaupt noch Bedarf nach/Vorteile durch Affinity gibt. Generell lässt imho ohnehin das hauseigene Windows-UI für die Prozessoraffinity wenig Verlangen aufkommen, es jemals wiederzusehen :-|

  4. Re: Interessant wäre ein Test mit Prozessor Affinity

    Autor: Arkarit 07.11.17 - 19:55

    ichbinsmalwieder schrieb:
    > ..
    > Wenn man lastintensive Sachen (Rendering z.B.) im Hintergrund machen will,
    > einfach die Prozesspriorität runter und fertig.

    Zumindest unter Windows 7 hatte das Ändern der Prozesspriorität bei mir keinerlei Auswirkungen. Aber wirklich sowas von GAR KEINE, dass ich schon fast vermutete, dass es sich bei dem entsprechenden Systemaufruf um einen Dummy handelt.

    Kann sein, dass das unter W8 bis W10 besser ist, aber damit hatte ich bisher keinen Bedarf etwas zu ändern.

  5. Re: Interessant wäre ein Test mit Prozessor Affinity

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 08.11.17 - 09:11

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei man bei 12 Threads ggf. schon z.B. 2 für Video
    > und einen für Transkoding zuordnen kann und das
    > Spiel mit den restlichen 9 dann zwar langsamer, aber
    > stabiler läuft.

    Allerspätestens seit Windows 10 ist es nicht mehr sinnvoll, dem systemeigenen Scheduler ins Handwerk zu pfuschen, der verteilt die Last potenter Anwendungen sehr gut auf die verfügbaren Threads.

    Threads fest zuzuordnen ergibt nur dann Sinn, wenn man *eigene* Prioritäten hat, die einer ausgewogenen Lastverteilung zuwider laufen. Da verschenkt man aber Leistung, denn auch Transkoding hat keinen linearen Lastverlauf und Spiele sowieso nicht. Wenn es da jeweils ruhige Phasen gibt wäre es schade, wenn diese freie Leistung nicht mal eben anderen Aufgaben zugewiesen werden kann. Natürlich immer vorausgesetzt, es sind Threads genug vorhanden, mit denen gearbeitet werden kann und die bei Lastzunahme bei einer Anwendung noch Reserven haben, um das Umschalten möglichst flüssig zu gestalten.

    Priorisierung ist eine andere Geschichte. Wenn man tatsächlich spielen und Transkoden möchte, sollte die Anwendung fürs Transkoding eine geringere Priorität haben - bei den meisten dieser Anwendungen kann man das direkt einstellen. Grund ist ganz einfach der: Wenn ein Spiel zurückstehen muss, merkt man das als Anwender unmittelbar in Form von Lags und Rucklern; wenn die Transkoding-Anwendung zurückstehen muss, dauert es einfach nur ein wenig länger. Da steht dann ein unmittelbarer gegen einen mittelbaren Nachteil.

  6. Re: Interessant wäre ein Test mit Prozessor Affinity

    Autor: Trockenobst 08.11.17 - 14:27

    Arkarit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun ist ein Threadripper natürlich auch nochmal ne ganze Ecke größer als
    > der hier getestete Ryzen 5 und der Umstieg von I5 auf Threadripper 1950
    > enorm, deshalb kann ich nur bedingt mitreden.

    Ich habe einen X1600 und kann problemlos von 2 SSDs und 2 PCie m.2 (eine Onboard, eine via PCIe) mit voller Kanone umkopieren, ohne das ein Win-E das auftauchen des Explorers merklich verlangsamt.

    Früher war auch das brennen von Bluray-Backups auf der alten AMD Mühle ein Risiko. Wenn ich was CPU intensives gemacht habe, hat das gelegentlich den Buffer Underun aktiviert. Das passiert jetzt nie.

    Somit ist alleine schon die hochoptimierte IO-Leistung einer Zen-Plattform schon der Grund für mich umzusteigen.

    Für die Schnittbox ist gegen Ende des Jahres auch ein Threadripper geplant, aber alles zu seiner Zeit ;)

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