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Umsteckbare Compute-Module in der IoT Welt?

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  1. Umsteckbare Compute-Module in der IoT Welt?

    Autor: M.P. 13.01.17 - 10:09

    Hat einer eine Idee, wo das von Nutzen sein könnte?

    Ich werde bestimmt nicht dem smarten Kühlschrank sein Herz herausreißen und mit der Compute-Card zur Rolladensteuerung laufen, wenn abends die Rolladen herunterfahren sollen ...

  2. Re: Umsteckbare Compute-Module in der IoT Welt?

    Autor: chewbacca0815 13.01.17 - 10:20

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hat einer eine Idee, wo das von Nutzen sein könnte?

    In Automobilen zum Beispiel als Ersatz für die Prozessrechner, in Stummen Dienern wie jegliche Art von Automaten, für Zentralsteuerungen (Heizungen, Smart Home, Smart Grid etc.), in smarten Fernsehern, in Blade-Systemen mit mehreren dieser Karten. Mittlerweile hat doch fast jedes Gerät irgendeine Art von Prozessrechner integriert und die Scheckkartengrundfläche ist doch hervorragend geeignet, dieses Ding als Slot-In-Prozessrechner zu verwenden. Die Idee ist genial, da gibt's tausenderlei mögliche Einsatzszenarien.

  3. Re: Umsteckbare Compute-Module in der IoT Welt?

    Autor: M.P. 13.01.17 - 10:59

    Was soll das Umstecken bringen, außer Steckerproblemen?
    Nimmst Du das Modul abends aus dem Auto mit, um es dann in die Heizung zu stecken?

    Modulare Prozessor-Systeme mit Steckverbindern gibt es schon seit Jahrzehnten. Da macht man aber in der Regel kein chickes flutschiges Gehäuse drumherum, sondern steckt die nackte Leiterplatte mit standardisierten Abmessungen einmalig irgendwo herein, um sie nicht mehr herauszuziehen, außer es geht etwas kaputt...

    Es gäbe natürlich Motivation, die Leiterplatten etwas zu schützen: Die Bauteile werden immer kleiner, und die Leute werden immer stumpfsinniger - da ist etwas mehr Schutz für die Leiterplatte vielleicht keine schlechte Idee.

    Daß man aber wie in früheren Zeiten die teuren Einschubmodule von Gerät zu Gerät trägt, um Geld zu sparen, sehe ich erstmal nicht. Ob Intel das anders sieht, wird man erkennen, wenn die Spezifikation des Moduls inklusive der Steckzyklen des proprietären Modul-Steckers herauskommt.

    Nachtrag, ich habe mir den Artikel noch einmal durchgelesen, und weiß wirklich nicht mehr, wie ich auf die Idee mit dem beabsichtigten häufigeren Tauschen der Module zwischen Geräten gekommen bin.
    Vielleicht habe ich einfach zu viel zwischen den Zeilen gelesen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.17 11:05 durch M.P..

  4. Re: Umsteckbare Compute-Module in der IoT Welt?

    Autor: Telaran 13.01.17 - 11:42

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nachtrag, ich habe mir den Artikel noch einmal durchgelesen, und weiß
    > wirklich nicht mehr, wie ich auf die Idee mit dem beabsichtigten häufigeren
    > Tauschen der Module zwischen Geräten gekommen bin.

    Wahrscheinlich hattest du zuerst den Gedanken an "SmartCards" wie sie früher bei gewissen Infrastrukturen existierten (du hast keinen PC sondern nur ne Karte und konntest bei beliebigen Terminal dann einstecken und weiterarbeiten)

    Zu der Lösung hier:
    Im Prinzip ist das Ganze nicht neu, aber etwas «standardisierter».

    Das mögliche Einsatzszenario sind natürlich Geräte, wo die «Schnittstellen» (Eingabe, Ausgabe, etc) weniger aktualisiert werden müssen, aber die benötigte Leistung sich verändern kann.

    Ein Beispiel dafür war bei manchen Samsung TV die Update-Platinen, welche man (für gewisse Modelle) erwerben konnte und so für neue SmartHub-Apps oder auch komplexere HbbTV Umsetzungen dann bessere Performance erreichen konnte.
    Im Consumer Segment wird man aber wohl weniger diese neuen Steckkarten vorfinden. Schliesslich will man da komplett neue Produkte verkaufen.

    Im Industriebereich wäre natürlich die Idee, dass man bei einer Konsole mit TouchScreen, etc pp etwas teurere Komponenten verwendet, weil man bei Bedarf die Leistung einfach durch eine neue Steckkarte erhält und nicht durch einen kompletten Neukauf der Gesamthardware. Oder man kann dem Kunden Produkt A "Basic" verkaufen und wenn er ein Upgrade auf Produkt A "Premium" will, kann ein Techniker vorbei gehen und die Karte austauschen (weil z.B. das Produkt in der Premium Fassung auch mehr Leistung braucht)

    Natürlich ist das extrem Abhängig wie die Hersteller da mitmachen und wie lange Intel diese Plattform unterstützt. In einem der Aufgabenbereiche in der Firma wo ich arbeite, sehe ich Potential für diese Lösung.

  5. Re: Umsteckbare Compute-Module in der IoT Welt?

    Autor: oxybenzol 13.01.17 - 12:08

    Warum sollte man in der Industrie solch ein Scheckkartenformat wählen? Ein Upgrade würde man dort vielleicht alle 6 Monate oder 1 mal im Jahr machen wollen. An der Stelle würde ich doch lieber auf einen 2,5Zoll-Einschub setzen. Da hab ich dann auch genug Platz für ne bessere Passiv- oder gleich Aktivkühlung.

    Im privaten Umfeld hat sowieso jeder ein Smartphone oder wenns nur ums Speichern von Daten geht, einen USB-Stick.

    Sinn macht es meiner Meinung nach nur dort, wo man mit einem tragbaren statt fest eingebauten Prozessor Kosten sparen kann, das Smartphone nicht verwendet werden darf und die Große einen Vorteil gegenüber anderen Systemen hat. Das Teil hat natürlich noch nen gewissen Coolness-Faktor. Kleiner ist da nun mal besser.

  6. Re: Umsteckbare Compute-Module in der IoT Welt?

    Autor: M.P. 13.01.17 - 12:09

    Ich denke, bei 6 Watt alleine für den Prozessor unter Vollast wird man sich auch ein paar Gedanken um die Kühlung der eingesteckten Karte machen müssen, sonst ist die nach kürzester Zeit im Throttling, wenn man nicht eine Anwendung hat, für die der Prozessor überdimensioniert ist.

  7. Re: Umsteckbare Compute-Module in der IoT Welt?

    Autor: DarioBerlin 13.01.17 - 12:46

    Eben mal den Auto-Assistenten neuen Power zu verpassen zu können, wäre in meinen Augen nun wirklich Ideal. Persönlich brauche ich jede 3-4 Jahre neue Prozessorpower im Heimbereich, das sieht im Auto nicht anders aus. Wie lahm der alte VW Navigator des 3 Jahre alten VW Up! schon ist...

    Das ist ein Teil für vielleicht 300¤, aber schon ärgerlich daß man es nicht seperat tauschen kann und das Auto verkaufen deswegen würde zu sehr in die Geldbörse einschlagen. Dafür muß Intel aber Partner in der Autobranche finden und ob die ein Interesse daran haben, wo sie doch lieber Neuwagen verkaufen?

    So ist es leider auf der ganzen Welt, ob du das Ding nun in einen Fernseher oder Kühlschrank einbaust! Wünsche Intel trotzdem viel Erfolg damit!

  8. Re: Umsteckbare Compute-Module in der IoT Welt?

    Autor: M.P. 13.01.17 - 13:26

    Für alle 3...4 Jahre das Modul tauschen finde ich den Verpackungs-Aufwand etwas overkill.
    Da reichte auch ein Konzept, wie beim Raspberry ...
    Und Autoherstellern, die alles dafür tun, vorher selbst durch Laien austauschbare Komponenten möglichst unlösbar mit dem Auto zu verbinden (Autoradio z. B.) traust Du zu, daß die so etwas leicht tauschbar in das Auto einbauen????

    Die sind um alles Dankbar, was für die Besitzer alter Autos ein Ansporn ist, sich möglichst schnell ein neues Auto zu kaufen.

    Die freuen sich bestimmt schon diebisch auf den Tag der UKW-Abschaltung, wenn mancher aus Ärger über sein Radio ein Autohaus besucht ;-)

  9. Re: Umsteckbare Compute-Module in der IoT Welt?

    Autor: HectorFratzenbuch 13.01.17 - 17:12

    Kommt darauf an, wenn der Kühlschrank aufhört zu kühlen, weil sein Hirn gestorben ist, würde ich durchaus die Karte aus den Rollläden in den Kühlschrank bauen um dessen Inhalt zu retten. Im Alltag sollte in jedem Gerät ein eigenes Kärtchen stecken.
    Zurück zum Kühlschrank: Meiner ist 8 Jahre alt, wäre der "Smart" gewesen, würde er jetzt 8 Jahre alte "Smarte" Dinge können. Karte wechseln, aktuelles WLan&Bluetooth 4.x bekommen, Anbindung an Dienste, die es damals nicht gab und deren Software zu fett ist für mein 8 Jahre altes Compute-Modul. Mein Fernseher ist 6 Jahre alt, wenn der "Smart" wäre, würde ich aktuelle Videocodecs gerne in Hardware dekodieren können, Rechner-Karte wechseln und ab dafür...

  10. Re: Umsteckbare Compute-Module in der IoT Welt?

    Autor: M.P. 16.01.17 - 13:38

    Da würde aber eine Hardware, wie die Compute-Module der Pi-Foundation reichen.
    Die nutzen den Formfaktor und den Sockel eines SO-Dimm sowie unverkleidete Leiterplatten für die gleiche Anwendung.

    Da muss es eigentlich nichts sein, was so auf häufiges Stecken designed ist, wie die Speicherkarte einer Kameras.
    Die Abmessungen dieses Compute-Moduls sind bis auf ein paar Millimeter die einer alten PCMCIA-Karte. (1 mm breite, 12 mm Länger, 1 mm höher).
    Da frage ich mich nach der Motivation, hier einen neuen Standard zu nutzen...

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