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Schonmal was Benutzererlebnis gehört???

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  1. Schonmal was Benutzererlebnis gehört???

    Autor: goggi 12.04.19 - 11:31

    @Acer: Hört euch doch mal die Biografie von Mr.Jobs an und dann schmeißt eure Geräte weg und fangt nochmal von vorn an.

    Es geht nicht darum das die Gehäuse edel sind, oder ein Bildschirm All-In-One und sauteuer ist. Es geht darum das man seinen Mac kauft, einschaltet und bämm, losarbeitet.
    Backups macht Timemachine automatisch, das iPhone ist sofort verbunden. Ich habe alle Kontakte und Termine dort wo sie sein sollen. Außerdem zerschießt MS nicht sein eigenes OS mit irgendwelchen Zwangsupdates.

    Win10 ist ein netter Zeitvertreib und damit kann man viel kreativ machen. Aber es ist eben auch eine halbgare Insellösung und obendrein mach MS immer mehr Mist mit seinen Updates.

    Mal angesehen was ich vor einigen Jahren ein Ultrabook von Acer unter den Fingern hatte, bei dem die Tastatur zum schreiben unbenutzbar war. Seit dem meide ich diese Hardware und nutze lieber ein Asus und Linux/Win10.

  2. Re: Schonmal was Benutzererlebnis gehört???

    Autor: rabatz 12.04.19 - 11:46

    Wenn ich deinen Beitrag so lese, so habe ich das Gefühl, dass hier wieder ein Blinder versucht über Farben zu sprechen. Ja das Update auf Windows 10 1809 lief nicht wirklich glatt für MS. Ich persönlich hatte keinerlei Problebleme damit. Windows 10 ist schon sehr sehr gut. Ich kenne ehrlich gesagt keinen Computeraffinen in meinem Umfeld der wirklich groß Kritik an Windows 10 üben konnte.
    Bei Notebooks gibt es viele schlechte Keyboards. Aber hier bekleckert sich Apple ja auch nicht gerade mit Ruhm. Die neuen MacBook Keyboards sind neben der Staubempfindlichkeit auch vom Nutzererlebnis kompletter Müll. Absolut kein Tastenhub und kaum haptisches Feedback. Es geht halt kaum etwas über das Keyboard eines Thinkpads.

  3. Re: Schonmal was Benutzererlebnis gehört???

    Autor: Eheran 12.04.19 - 12:09

    >und obendrein mach MS immer mehr Mist mit seinen Updates.
    Wie oft hattest du denn Probleme mit Updates?

    Ich hatte bei einem von einem Macbook Pro Probleme mit dem Update (Upgrade auf den neuen Tiernamen). Wenn das nicht automatisch läuft ist man quasi direkt am Ende, weder findet man irgendwelche Hilfe zum Thema noch bekommt man überhaupt den Installer/Update an sich runtergeladen. In dem Fall ging der Download halt irgendwie nicht richtig und auch nach 20h war hing es noch bei x MB, nach viel gesuchte hatte ich irgendwo mal eine "soll-Größe" Entdeckt. Aber überhaupt den Netzwerk-Traffic zu beobachten ist ja schon ein Krampf, womit man so ein einfaches Problem erkennen würde. Bei Windows könnte ich wenigstens Problemlos und auf anhieb 5 Lösungsansätze umsetzen. Bei Apple bekomme ich nicht mal die Datei runtergeladen, weil das nur(!) über diese Software läuft. Oder ich vertraue irgendwelchen dubiosen Quellen auf Seite 10 der Google-Suche, dass sie mir keinen Scheiß andrehen...

  4. Re: Schonmal was Benutzererlebnis gehört???

    Autor: neokawasaki 12.04.19 - 21:24

    goggi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht darum das man seinen Mac kauft,
    > einschaltet und bämm, losarbeitet.

    Es geht darum daß man seinen Mac kauft, für RAM den doppelten Marktpreis bezahlt, anschaltet und feststellt, das man eine Modellreihe mit Produktionsfehler erwischt hat, was Apple schon kurze 5 Monate später als Garantiefall anerkennt. Edel! Aber Mail zeigt danach trotzdem in der Übersicht nicht an, ob ein Anhang dabei ist oder nicht. Und eGPU funktioniert auch nur so halb... bämm!

  5. Re: Schonmal was Benutzererlebnis gehört???

    Autor: Delorian 13.04.19 - 11:44

    neokawasaki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber Mail zeigt danach trotzdem in der
    > Übersicht nicht an, ob ein Anhang dabei ist oder nicht.

    Natürlich zeigt Mail das an.

  6. Re: Schonmal was Benutzererlebnis gehört???

    Autor: theFiend 13.04.19 - 11:46

    Ich supporte beruflich Kreative weltweit auf beiden Systemen, und muss sagen das sie sich am Ende nicht so viel nehmen. Hinsichtlich der Colormanagement Lösungen hat Apple schon lange nicht mehr die Alleinstellungsmerkmale wie früher.

    Tatsächlich empfinde ich den Worflow mit OsX als Produktiver und Anwenderfreundlicher, aber auch Apple baut da mit jedem Update immer mehr unnötigen Mist und Fallstricke ein.

    Bei den Anwendern kommt es schlicht ganz simpel darauf an auf welchem System sie "gelernt" haben. Die wenigsten Apple Nutzer werden nach Jahren oder gar Jahrzehnten mal "eben so" auf Windows wechseln, einfach weil das Denkschema hinter vielen Dingen dann doch ein ganz anderes ist. Umgekehrt ist es etwas leichter, aber auch viel von der Flexibilität des Anwenders abhängig.

    Entsprechend hängen die Verkaufsargumente viel weniger an der Hardware als man gemeinhin so denkt, sondern viel mehr am gewohnten Umgang mit dem System.
    Vielen professionellen Apple Anwendern sind die Probleme mit Apple Hardware übrigens absolut bewusst, sie nehmen sie aber in Kauf um weiterhin mit dem wirklich sehr guten OS arbeiten zu können.

  7. Re: Schonmal was Benutzererlebnis gehört???

    Autor: dEEkAy 15.04.19 - 08:44

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich supporte beruflich Kreative weltweit auf beiden Systemen, und muss
    > sagen das sie sich am Ende nicht so viel nehmen. Hinsichtlich der
    > Colormanagement Lösungen hat Apple schon lange nicht mehr die
    > Alleinstellungsmerkmale wie früher.
    >
    > Tatsächlich empfinde ich den Worflow mit OsX als Produktiver und
    > Anwenderfreundlicher, aber auch Apple baut da mit jedem Update immer mehr
    > unnötigen Mist und Fallstricke ein.
    >
    > Bei den Anwendern kommt es schlicht ganz simpel darauf an auf welchem
    > System sie "gelernt" haben. Die wenigsten Apple Nutzer werden nach Jahren
    > oder gar Jahrzehnten mal "eben so" auf Windows wechseln, einfach weil das
    > Denkschema hinter vielen Dingen dann doch ein ganz anderes ist. Umgekehrt
    > ist es etwas leichter, aber auch viel von der Flexibilität des Anwenders
    > abhängig.
    >
    > Entsprechend hängen die Verkaufsargumente viel weniger an der Hardware als
    > man gemeinhin so denkt, sondern viel mehr am gewohnten Umgang mit dem
    > System.
    > Vielen professionellen Apple Anwendern sind die Probleme mit Apple Hardware
    > übrigens absolut bewusst, sie nehmen sie aber in Kauf um weiterhin mit dem
    > wirklich sehr guten OS arbeiten zu können.


    Ein Kumpel von mir ist langjähriger Apple User. Er war früher auch so einer, der Apple über alles gelobt hat. Seitdem er beruflich viel mit Windows 10 arbeiten muss, sagt er selbst auch: An sich ist es egal ob Apple oder Microsoft. Beide bekommen den Job gleichermaßen erledigt, er präferiert allerdings Apple.

    Mein persönliches Problem mit Apple ist einfach deren Preispolitik. Ich habe ja kein Problem, für ein premium Produkt auch mehr zu bezahlen, nur möchte ich dann halt auch aktuelle Hardware haben. Wenn man mal ehrlich ist, eine CPU auf dem Mainboard tauschen sollte jetzt nicht so das Problem für einen Laden wie Apple sein, trotzdem kommen die Produktupdates immer recht langsam und dann obendrein noch mit einer extra "Apple-Gebühr".

    Ich selbst mag Windows 10, auch wenn es seine Macken hat und ich bin mit Windows im großen und ganzen zufrieden. Einzige die Doppelung bzgl. Systemsteuerung vs. Einstellungen muss endlich weg und das Handling mehrerer Desktops muss besser werden (Desktops, nicht Bildschirme).

  8. Re: Schonmal was Benutzererlebnis gehört???

    Autor: Lanski 15.04.19 - 09:24

    goggi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Acer: Hört euch doch mal die Biografie von Mr.Jobs an und dann schmeißt
    > eure Geräte weg und fangt nochmal von vorn an.
    >
    > Es geht nicht darum das die Gehäuse edel sind, oder ein Bildschirm
    > All-In-One und sauteuer ist. Es geht darum das man seinen Mac kauft,
    > einschaltet und bämm, losarbeitet.

    ... Hol dirn Win10 mit ner SSD, also meine Kiste fährt in 3 Sekunden hoch und in 2 weiteren sind alle nötigen Programme offen.

    > Backups macht Timemachine automatisch, das iPhone ist sofort verbunden. Ich
    > habe alle Kontakte und Termine dort wo sie sein sollen. Außerdem zerschießt
    > MS nicht sein eigenes OS mit irgendwelchen Zwangsupdates.

    Okay, Backups musst du auch einschalten, n Konto erstellen etc.
    Gibts für Windows auch. Is nich schwer, googled man.
    Wenn man das nich drauf hat - braucht man auch keine Backups - dann reicht ne Festplatte und manuelles verschieben.

    Das Iphone ist gesperrt für alles außer OSX ... nichtfreigabe von Geräten ist kein praktisches Feature. :P

    Ich mach das mit ner kostenlosen Software und Android auch ... jedem Android.
    Ich teil da Kontakte, Nachrichten, Mails - sobald ich ins W-Lan komme wird das Gerät, wenns länger als 1h weg war synchronisiert, ein neugerät wird einfach einmal angemeldet und gesagt, dass alle Kontakte geteilt werden sollen ... fertig. Das Ding archiviert sogar.
    (Und insgesamt habe ich nicht mal ein Drittel davon an Geld rausgeworfen, selbst mit eigener Arbeitszeit einberechnet.)

    Du meinst Apple nicht MS,
    Aber richtig, Apple zerschießt sein OSX mit anderem Kram und wenn die im Apple Store nich weiter wissen, bieten sie dir n neues Gerät für den Neupreis an ...
    Hatte ich so bei nem Mac Pro. Neuaufspielen vom OSX hat nichts geholfen, man hat den Fehler gesehen, gleiche Modelle haben den nicht fabriziert, aber man wollte es nicht als Fehler am Gerät oder im OS erkennen, darum habe ich damals von Apple gesagt bekommen, dass es ihnen leid tut, aber ich könnte für 5000 Euro nen neuen kaufen.

    Benutzererlebnis? Am Arsch! :D
    Du brauchst gefühlt für jeden Mist nen Adapter, und die originalen sind unverschämt überteuert, die Tastatur isn Witz und die Mäuse sind entweder UR-Teuer oder billigster Schund.
    Achja und die Akkus in den kabellosen Geräten sollte man direkt ersetzen, da sind uns schon einige durchgebrannt, bis wir einfach direkt neue Akkus zu neuen Geräten geholt haben.

    Wenn man unbedingt auf Unix was machen will, sollte man das auch richtig machen und was ordentliches nehmen, was nicht ständig unnötige Summen an Geld kostet und wo man die Hälfte der Funktionen eh nicht anpacken darf ...

    Können die mittlerweile eigentlich auch ne Domäne? Oder ist das immernoch so spezielle einzurichten, dass es sich gar nicht lohnt und auch keinen Sinn ergibt?

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