Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Core i9-7980XE im Test: Intel…

Verkaufen sich diese CPUs überhaupt?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Verkaufen sich diese CPUs überhaupt?

    Autor: ElBehaarto 25.09.17 - 09:29

    Ich frage mich zunehmend, ob diese CPUs überhaupt gekauft werden und wenn ja, von wem? Es werden meinem Empfinden nach doch hauptsächlich Notebooks verwendet mit CPUs deren Leistung deutlich geringer und dennoch mehr als ausreichend für 99% der Anwendungen ist, während maximale Leistung eher in Servern benötigt wird. Zumal seit Jahren GPUs immer mehr im Fokus stehen

  2. Re: Verkaufen sich diese CPUs überhaupt?

    Autor: eeg 25.09.17 - 09:38

    Workstations und Bereiche in denen Parallelisierung sehr wichtig ist. Einige Spieler werden sich die Dinger auch einpflanzen "weil sie es können und immer die beste HW haben wollen", auch wenn so viele Kerne von keinem Spiel genutzt werden können.

  3. Re: Verkaufen sich diese CPUs überhaupt?

    Autor: Schattenwerk 25.09.17 - 10:40

    Prozentual weniger als "normale" Desktop-CPUs, jedoch ja: Sie werden gekauft. Virtualisierung, Parallelisierung, Content-Creation etc. sind alles Bereiche, wo so eine CPU stark punktet.

    Als Privat-Person würde ich mir die nie holen, weil wirklich kein Nutzen. Für günstige Server sehe ich Threadripper jedoch schon anders.

  4. Profis

    Autor: maerchen 25.09.17 - 11:30

    Das wird jetzt kein riesiger Markt sein, aber wer z.B. professionell im Grafik/Audio/Video-Bereich arbeitet (Videoschnitt, Fotonachbearbeitung, 3D, Tonstudio) wird mehr an der Zeitersparnis interessiert sein, als an den paar Euro, die man eh noch von der Steuer absetzen kann. Zeit ist Geld und bei teilweise hohen 3-stelligen bis 4-stelligen Tagessätzen hat man die Investition häufig schnell wieder raus.

  5. Re: Verkaufen sich diese CPUs überhaupt?

    Autor: Quantium40 25.09.17 - 15:40

    eeg schrieb:
    > Workstations und Bereiche in denen Parallelisierung sehr wichtig ist.
    Wobei im Workstationbereich dann doch eher gleich zu Dual-Sockel-Systemen gegriffen wird. Da spielt das bisschen Geld für den Rechner dann auch meist gar keine große Rolle mehr, weil die Software eh 90% und mehr des Systempreises ausmacht.

    Allerdings könnte da Epyc u.U. Intel recht kräftig das Wasser abgraben.

  6. Re: Verkaufen sich diese CPUs überhaupt?

    Autor: ML82 25.09.17 - 15:44

    Natürlich findet bessere Hardware Anklang, spätestens seit dem Software immer verschwenderischer mit Ressourcen umgeht, und damit sie das auch weiter kann.

  7. Re: Verkaufen sich diese CPUs überhaupt?

    Autor: mess-with-the-best 25.09.17 - 15:49

    Die Frage ist philosophisch. Genauso wie mit, wer kauft Sportwagen, wenn ein Kombi in der Familie benötigt wird.
    Die Sache ist, wenn du Low End CPUs verkaufen willt, hast du am besten das beste High End Modell in der Auslage stehen. Und manchmal kommt jemand, welcher genug Geld hat, auch diese zu kaufen.

    Für Firmenkunden sieht das ganze ähnlich aus. Es sind nunmal Menschen, die die IT einkaufen. Abgesehen von dem kleinen Prozentsatz, welcher tatsächlich diese Power benötigt.

  8. Re: Verkaufen sich diese CPUs überhaupt?

    Autor: eeg 25.09.17 - 15:57

    @Quantum
    Würde ich so nicht mitgehen.
    klar kann ich auch Opteron, Xeon und Epyc Systeme verwenden. Nur kann ich die nicht jedem Kunden auch verkaufen weil.
    a) der Bedarf (an Leistung) nicht da ist
    b) die finanziellen Mittel begrenzt sind (Sweet Spot suchen ist da Tagesordnung)
    c) die Betreibsbedingungen ungeeignet sind (Bei etwas erhöhter Raumtemp. stelle ich es mir schwierig vor 2 CPUs + eine GPU sinnvoll und leise zu kühlen.)

    Würde mich freuen, wenn du da mal eine Konfiguration offenlegst, wie man ein dual-Socket System mit entsprechenden Komponenten sinnvoll kühlt.

  9. Re: Verkaufen sich diese CPUs überhaupt?

    Autor: exxo 26.09.17 - 08:54

    Natürlich macht es Sinn diese CPUs anzubieten.

    Da sie in den Produktlinien geführt werden die von Konsumenten gekauft werden, lesen die Leute die Reviews und entscheiden sich anschließend für günstigere Kaby Lake oder Ryzen CPUs.

    Wenn Epyc oder Xeon in den Überschriften der Reviews steht, scrollt der geneigte Leser einfach weiter.

    Es kauft auch kaum einer die Titanen von nVidia. Aber Joe Average denkt das seine GTX 1060 sehr gut sein muss weil nVidia die schnellste Grafikkarte im Angebot hat.

  10. Re: Verkaufen sich diese CPUs überhaupt?

    Autor: gutschilla 28.09.17 - 02:24

    Freelance-Entwickler zum Beispiel. Kollegen, bei denen 500-1000 ¤ Tagessatz auf der Uhr stehen und die die Kisten obendrein absetzen können. Also ohne MwSt und nochmal abzgl. 30-40% Einkommensteuer (die Materie ist etwas komplexer, aber vereinfacht kann man das so stehen lassen). Da werden aus 1000¤ Ladenpreis für den Prozessor mal eben unter 500¤ netto und das kann man sich schon mal gönnen.

    Und wozu das alles? Zu meinem täglich Brot gehört das Kompilieren, das Bauen von VM-Images und dem Ausführen automatischer Tests. Im Homeoffice nutze ich dazu nicht die Infrastruktur in der Firma, sondern meine Maschine. Und da brauche ich CPU-Power, IO-Durchsatz und eine Prise RAM. Es ist immer wieder eine Freude, wie eine gute Desktop-CPU die Produktivität steigert. Es ist eben ein Unterschied, ob alle Tests in 40 Sekunden durch sind, oder man 5 Minuten warten muss. Vor allem, wenn man das zigmal am Tag macht.

    Ich bin übrigens kein Freelancer und nutze zu Hause einen ollen 4Core-i7. Trotzdem dramatisch schneller als mein 2400¤-Laptop vom Arbeitgeber. Also 2400¤, wenn ich ihn kaufen hätte müssen.

    Kurzum: wäre ich Freelancer UND meist im Homeoffice, würde ich mit dem 16-Kerner von AMD liebäugeln.

  11. Re: Verkaufen sich diese CPUs überhaupt?

    Autor: robinx999 30.09.17 - 16:59

    > b) die finanziellen Mittel begrenzt sind (Sweet Spot suchen ist da
    > Tagesordnung)


    Wobei der Preispunkt hier doch durchaus eine gewisse Frage darstellt da muss man halt mal genau nachschauen was besser ist gibt ja bei den Xeons nicht nur die Spitzenmodelle z.B.: Intel Xeon E5-2630 v4 kostet unter 700¤ Dual CPU Mainboard kann ich auch für unter 400¤ bekommen da wären wir dann bei den bei 1700 - 1800¤ für 2 CPUs + Mainboard
    Aber das muss man halt genau durchrechnen was man braucht, aber Grundsätzlich kann so ein System auch Sinvoll sein und klar wenn Geld keine Rolle spielt kann man sehr weit nach Oben gehen bei den Xeons sowohl bessere Prozessoren und auch Quad Socket Systeme sind nett, wobei diese AFAIK nicht mehr mit Windows Professional Laufen

  12. Re: Verkaufen sich diese CPUs überhaupt?

    Autor: ML82 03.10.17 - 15:44

    warum habt ihr keine server mit build umgebung zu dem ihr von über all her commits und nen build fahren könnt?

  13. Re: Verkaufen sich diese CPUs überhaupt?

    Autor: gutschilla 03.10.17 - 23:42

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > warum habt ihr keine server mit build umgebung zu dem ihr von über all her
    > commits und nen build fahren könnt?

    Sind vorhanden und für komplette PRs auch ausreichend (Build + Test ~ 5min), aber meine eigene Maschine priorisiert meine Builds immer ganz weit vorn und geht mit allen Kernen Volldampf zu Werke. Und meine lokale Maschine kann auch Zwischenkompilate besser cachen, und ich kann ad hoc nur bestimmte Teile der Software bauen, testen usw. Das geht sicherlich auch alles irgendwie remote auf der Build-Farm, aber das wäre ein Projekt für sich.

    Ganz konkret dauert ein kompletter Testlauf lokal, wofür ich jetzt nicht extra ein komplettes Docker-Image baue, im von mir aktuell bearbeiteten Projekt rund 40 Sekunden. Das setzt voraus, dass ich inkrementell kompilieren kann (geht auf der Build-Farm nicht), also nur wenig kompiliere und fast nur ausführe. Während der Implementierung testet meine IDE lokal nur die Unit-Test des gerade bearbeiteten Moduls. Das geht in ein paar Sekunden - beim Tippen. Und ist auch nur dann gut, wenn es maximal ein paar Sekunden dauert. Und dafür braucht's eine dicke CPU, die dann auch während des Tippens immer gut am Anschlag rechnet.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf (bei Kiel)
  2. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt
  3. Robert Bosch GmbH, Berlin
  4. ADAC Customer Service GmbH, Essen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 399,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 1,49€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Samsung Flip im Test: Brainstorming mit Essstäbchen und nebenbei Powerpoint
Samsung Flip im Test
Brainstorming mit Essstäbchen und nebenbei Powerpoint

Ob mit dem Finger, dem Holzstift oder Essstäbchen: Vor dem Smartboard Samsung Flip sammeln sich in unserem Test schnell viele Mitarbeiter und schreiben darauf. Nebenbei läuft Microsoft Office auf einem drahtlos verbundenen Notebook. Manche Vorteile gehen jedoch auf Kosten der Bedienbarkeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Indien Samsung eröffnet weltgrößte Smartphone-Fabrik
  2. Foundry Samsung aktualisiert Node-Roadmap bis 3 nm
  3. Bug Samsungs Messenger-App verschickt ungewollt Fotos

  1. Amazon Deutschland: Streiks beim Amazon Prime Day auch in Polen und Spanien
    Amazon Deutschland
    Streiks beim Amazon Prime Day auch in Polen und Spanien

    In drei europäischen Ländern kämpfen am Amazon Prime Day die Lagerarbeiter. Die Streikbewegung geht nun in das sechste Jahr.

  2. ESA: Der neue Feststoffbooster der Ariane 6 ist da
    ESA
    Der neue Feststoffbooster der Ariane 6 ist da

    Das erste Teil der nächsten Rakete der Esa ist erfolgreich getestet worden. Der P120C Feststoffbooster ist die erste Stufe der neuen Rakete. Sie wird gleichzeitig die Vega C antreiben. Der als Weltrekord angekündigte Test ist aber keiner.

  3. MINT: Forscherinnen auf Youtube erhalten sexistische Kommentare
    MINT
    Forscherinnen auf Youtube erhalten sexistische Kommentare

    Informatikerinnen, Physikerinnen und Mathematikerinnen haben es laut einer Studie auf Youtube nicht leicht. Viele Kommentare beziehen sich demnach auf ihr Äußeres und sind beleidigend oder sexistisch.


  1. 18:21

  2. 18:05

  3. 17:06

  4. 17:05

  5. 16:02

  6. 15:33

  7. 12:51

  8. 12:35