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  5. › CPU-Roadmap mit Threadripper: AMDs…

Nach 10 Jahren wieder auf Kurs?

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  1. Nach 10 Jahren wieder auf Kurs?

    Autor: honna1612 09.03.18 - 11:46

    AMD ist ein gutes beispiel dafür wie wichtig gutes Firmenmanagement ist. Zu zeiten von Athlon 64 war AMD noch überlegen. Der Chef von AMD wurde damals gewechselt und der nachfolger setzte den schwerpunkt komplett falsch. Dadurch konnte AMD bis heute nicht mit Intel schritthalten.

    Erst durch Ryzen wurde aufgeschlossen und heute ist AMD eindeutig von der Preisleistung besser. Bei Threadripper muss man fast doppelt so viel für Intel ausgeben für die gleiche Leistung.

  2. Re: Nach 10 Jahren wieder auf Kurs?

    Autor: bluedroid 09.03.18 - 11:56

    Alles richtig, aber ein klein wenig muß man den Enthusiasmus noch einschränken.
    Viele Privatanwender sind immer noch ein wenig skeptisch gegenüber AMD, was zwar unbegründet ist, aber trotzdem noch ein wenig dauern wird, bis alle gemerkt haben: "Jo, läuft prächtig."

    Besonders gilt das leider für die DataCenter-Betreiber bezüglich ThreadRipper. Early Adopter sind da selten zu finden, denn wenn man solche Maschinen anschafft, dann kommen sie auch in größeren Zahlen ins DC und wenn man da einen Fehler gemacht hat, gibt das richtig ärger.

    Wohl oder übel, wird der ThreadRipper sich als erstmal langsam wieder an die Prod-Umgebungen ranrobben müssen, bis er wieder in größeren Stückzahlen geordert wird.
    Dabei wird ihm auf jeden Fall das gute Image des Opteron helfen, der zwar irgendwann in die Jahre kam, aber immer als sehr verlässlich galt.

    Ich für meinen Teil drücke AMD fest die Daumen und freue mich sie wieder nicht nur auf der Höhe der Zeit, sondern sogar einen Hauch vor Intel zu sehen.
    Gut gemacht AMD! Bleibt dran!

  3. Re: Nach 10 Jahren wieder auf Kurs?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.03.18 - 12:01

    bluedroid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alles richtig, aber ein klein wenig muß man den Enthusiasmus noch
    > einschränken.
    > Viele Privatanwender sind immer noch ein wenig skeptisch gegenüber AMD, was
    > zwar unbegründet ist, aber trotzdem noch ein wenig dauern wird, bis alle
    > gemerkt haben: "Jo, läuft prächtig."
    >
    > Besonders gilt das leider für die DataCenter-Betreiber bezüglich
    > ThreadRipper. Early Adopter sind da selten zu finden, denn wenn man solche
    > Maschinen anschafft, dann kommen sie auch in größeren Zahlen ins DC und
    > wenn man da einen Fehler gemacht hat, gibt das richtig ärger.
    >
    > Wohl oder übel, wird der ThreadRipper sich als erstmal langsam wieder an
    > die Prod-Umgebungen ranrobben müssen, bis er wieder in größeren Stückzahlen
    > geordert wird.
    > Dabei wird ihm auf jeden Fall das gute Image des Opteron helfen, der zwar
    > irgendwann in die Jahre kam, aber immer als sehr verlässlich galt.
    >
    > Ich für meinen Teil drücke AMD fest die Daumen und freue mich sie wieder
    > nicht nur auf der Höhe der Zeit, sondern sogar einen Hauch vor Intel zu
    > sehen.
    > Gut gemacht AMD! Bleibt dran!

    Joa das ist das größte Problem, die Bulldozer Ära ist erst seit einem Jahr vorbei und dank ihr nehmeb viele AMD nicht ernst, egal wie gut die Performance ist. Zum Glück ändert sich das, ich konnte viele im Bekanntenkreis überzeugen das der Ryzen super gut ist (hab mir beim Marktstart selbst einen gekauft) und alle sind zurzeit zufrieden damit.

  4. Re: Nach 10 Jahren wieder auf Kurs?

    Autor: Jürgen Troll 09.03.18 - 12:04

    @bluedroid
    Threadripper ist HEDT - High End Desktop. Für Datacenter etc sollte man sich auch richtige Server CPUs inkl. passendem Maiboard kaufen, nämlich Epyc.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.18 12:04 durch Jürgen Troll.

  5. Re: Nach 10 Jahren wieder auf Kurs?

    Autor: Der schwarze Ritter 09.03.18 - 12:05

    Dasselbe hier. Habe selbst noch einen i7 2600K und hab schon den einen oder anderen 1700 / 1800 im Bekanntenkreis verbaut... und schaue seitdem ein bisschen neidisch dort hin. Kann ich mir atm halt nicht leisten, aber vielleicht zu Zen+ oder spätestens Zen 2 sitze ich auch wieder im AMD-Boot.

  6. Re: Nach 10 Jahren wieder auf Kurs?

    Autor: FranzDieKatze 09.03.18 - 12:07

    Ich sehe das ehr so das AMD von der Preisleistung in vielen Gebieten bereits seit Jahren besser da steht und das vielen bewusst ist, Sie jedoch trotzdem Intel kaufen.
    Zum Teil mit Stammtischlogik begründet:
    -AMD komplett Ineffizient
    -Intel wird von der Software besser unterstützt

    Mit Ryzen gibt es halt wieder eine sehr Leistungsstarke CPU die locker mit Intel mithalten kann, Intel jedoch im Preis bei weitem nicht.

    Mein letzte AMD CPU war ein Athlon 64, würde ich heute einen PC konfigurieren müssen würde auch wieder eine AMD CPU Einzug halten.

  7. Re: Nach 10 Jahren wieder auf Kurs?

    Autor: Horsty 09.03.18 - 12:44

    honna1612 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AMD ist ein gutes beispiel dafür wie wichtig gutes Firmenmanagement ist. Zu
    > zeiten von Athlon 64 war AMD noch überlegen. Der Chef von AMD wurde damals
    > gewechselt und der nachfolger setzte den schwerpunkt komplett falsch.
    > Dadurch konnte AMD bis heute nicht mit Intel schritthalten.
    >
    > Erst durch Ryzen wurde aufgeschlossen und heute ist AMD eindeutig von der
    > Preisleistung besser. Bei Threadripper muss man fast doppelt so viel für
    > Intel ausgeben für die gleiche Leistung.

    Ein Geschäftsergebnis hängt nur in relativ geringen Teilen mit der Produkt Qualität zusammen.
    In erste Linie hängt es mit der Qualität von Vertrieb zusammen. Der Endkunden Markt spielt hierbei keine Rolle. Es sind wohl eher Dinge, wie das Ausboten bei Kunden und Abschirmen von Märkten, das Intel mit Perfektion betrieben hat.

  8. Re: Nach 10 Jahren wieder auf Kurs?

    Autor: Aki-San 09.03.18 - 13:00

    Dies kann ich so nicht unterschreiben.

    AMD hat halt wie schon oben genannt die Prioritäten falsch gesetzt. Für die meisten Anwendungen hatte AMD einfach nicht die Leistung. Hinzu kam das quasi nach der Phenom Generation intel preislich identisch oder besser war. Zumindest Preis/Leistungsmässig.

    Nach und nach hat sich dann eben in der Öffentlichkeit die Meinung festgesetzt, warum AMD wenn ich für ein bisschen mehr Geld, (gefühlt) wesentlich mehr Leistung bekomme.

    Ich bin auch von einem der besten 6 Core Phenom II auf Intel gewechselt. Habe weniger als die Hälfte für den Intel CPU gezahlt und locker mal die Leistung meines Rechners verdoppelt. Ich kann natürlich nicht abstreiten, dass vielleicht einfach mein System nicht auf den Phenom optimiert war, aber nichts desto trotz hat mich dies von AMD weggetrieben und seither bin ich mit Intel kein einziges mal auf die Nase gefallen, was ich bei AMD schon öfters bin.

    AMD war für mich eben immer der Traktor unter den CPU. Gute Leistung, wenn auch nicht schnell und günstig. Dies hat aber eben irgendwann die Anfordungen was Kompilieren und andere Tätigkeiten anging nicht mehr erfüllen können.

    Gleiches Spiel mit nVidia und den GPUs. Irgendwann waren die GTX preislich identisch mit besserer Leistung und ab dann war AMD für mich tot.

    Bisher konnten mich die Ergebnisse von AMD auch nicht wieder umstimmen. Ich warte auf die nächste Generation von Intel/nVidia und werde dann upgraden.

    Schade eben. :(

  9. Re: Nach 10 Jahren wieder auf Kurs?

    Autor: Jürgen Troll 09.03.18 - 13:26

    Der Phenom war crap und das konnte man in jedem Review damals lesen. Dementsprechend bist du selbst schuld, wenn du damit auf die Nase fällst.

  10. Re: Nach 10 Jahren wieder auf Kurs?

    Autor: Dwalinn 09.03.18 - 14:14

    >heute ist AMD eindeutig von der Preisleistung besser.

    So Pauschal kann man das aber nicht sagen.
    Den i3 8100 würde ich beispielsweise klar den Ryzen 3 vorziehen wenn es nur um die CPU Leistung geht.
    Wobei hier natürlich die frage ist was man vom MB erwartet, wer nicht viele Features braucht kann hier gut sparen und das Geld in den klar besseren Ryzen 5 1600 stecken (oder den R5 2400G wenns eine APU sein soll).

    Für Spieler die eine hohe FPS über die Grafikqualität stellen ist AMD auch nicht ideal.
    In Full HD und leider auch in WQHD ist der i7 8700k dem AMD Ryzen 7 1800X überlegen trotz des gleichen Preises.

  11. Re: Nach 10 Jahren wieder auf Kurs?

    Autor: David64Bit 09.03.18 - 14:51

    Das kann man so nicht sagen. Vorallem nicht dann, wenn man die irrsinnigen Geschäftspraktiken von Intel mit in das ganze mit ein bezieht. AMD hat sich mit Bulldozer falsch entschieden - aber davor hat Intel AMD schon extrem geschadet.

  12. Re: Nach 10 Jahren wieder auf Kurs?

    Autor: Neuro-Chef 09.03.18 - 17:24

    Jürgen Troll schrieb:
    > Der Phenom war crap und das konnte man in jedem Review damals lesen.
    > Dementsprechend bist du selbst schuld, wenn du damit auf die Nase fällst.
    Die Phenom II waren recht ordentlich; ich schreibe gerade auf einem 955 BE :D

    (Habe leider im Herbst ein Ryzen-Mainboard von Gigabyte gekauft und diverse Probleme damit, daher benutze ich hauptsächlich noch den alten PC)

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

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  13. Re: Nach 10 Jahren wieder auf Kurs?

    Autor: Dwalinn 10.03.18 - 09:51

    Dann lieber gleich austauschen bevor die Beweislastumkehr greift.

  14. Re: Nach 10 Jahren wieder auf Kurs?

    Autor: Neuro-Chef 10.03.18 - 19:25

    Dwalinn schrieb:
    > Dann lieber gleich austauschen bevor die Beweislastumkehr greift.
    Mit Windows 10 flutscht das Ding ja, fairerweise wurde Linux-Kompatibilität auch nirgendwo beworben, zumal es ein "Gaming"-Mainboard ist. Ich hätte nur nicht erwartet, dass man in Zeiten, wo CPU und Chipsatz aus einer Hand kommen und grob gesagt nur noch einige Hersteller-Variationen per PCIe drangedengelt werden, schafft, das Booten und Poweroff einer Distri wie Ubuntu oder Fedora dermaßen zu sabotieren. Die sonstige Stabilität ist nach Garantie-Tausch auf fehlerbereinigte CPU und UEFI-Updates der letzten Monate ganz OK.
    War und ist noch dazu leider so ziemlich das einzige mit beschalteten ECC-Leitungen aber ohne WLAN. In einer UEFI-Version konnte man sogar ECC-Parameter setzen.

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