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Wo man gerade bei diesem Thema ist

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  1. Wo man gerade bei diesem Thema ist

    Autor: Oh je 29.07.19 - 16:04

    könnte man mal über eine Ultrabreitspur für den eurasischen Transport nachdenken um die verlustreichen Schiffstransporte zu ersetzen.
    Ich denke so an doppelte Breite um mindestens 2 Container nebeneinander und noch 2 darüber bei gleicher Länge zu transportieren. Also Kapazität mindestens vervierfachen. Und die Strecken mehrspurig ausbauen...

    Zum einen:
    https://www.zukunft-mobilitaet.net/69538/binnenschifffahrt-seeschifffahrt/wie-viele-container-fallen-ins-meer/

    "Mehr als die Hälfte aller Schiffsverluste waren im vergangenen Jahr die Containerschiffe (53). "
    zu finden in
    https://be.invalue.de/d/publikationen/vwheute/2018/07/19/agcs-weniger-schiffsverluste-und-weniger-schaeden.html

  2. Re: Wo man gerade bei diesem Thema ist

    Autor: M.P. 29.07.19 - 16:15

    Bin mir nicht sicher, ob sich so etwas rechnet, zumindest der Tunnelbau wird deutlich aufwändiger, und die Räder und Schienen stelle ich mir auch recht anspruchsvoll vor.... Nur, wenn man eine vierfache Kapazität mit weniger, als den vierfachen Streckenbau- und Betriebskosten bezahlt und die Kapazität auch ausgelastet werden kann, lohnt sich der Bau ...

  3. Re: Wo man gerade bei diesem Thema ist

    Autor: Rattenschwanz 29.07.19 - 16:44

    Hatte schon Hitler geplant und teilweise auch angefangen:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Breitspurbahn_(Nationalsozialismus)

  4. Re: Wo man gerade bei diesem Thema ist

    Autor: Keksmonster226 29.07.19 - 17:29

    Der Vorteil beim Zug ist doch ich kann beliebig viele Triebwagen und Waggons anschließen..

  5. Re: Wo man gerade bei diesem Thema ist

    Autor: Oh je 29.07.19 - 17:34

    Bestünde dieser Vorteil ginge der Vorteil irgendwo verloren?
    Defakto besteht er aber nicht. Ausweichgleise, Entladeanlagen, Blockabstände...
    =>in D max ~750m

  6. Wie hoch ist der Bedarf?

    Autor: Snorr 29.07.19 - 17:36

    Wie hoch ist das Transportvolumen China - Europa?

    10 Millionen TEU (20ft Container) pro Jahr und Richtung?
    Also ca 27.400 Conteiner pro Tag oder 1140 Container pro Stunde.
    Bei einer Zuglänge von 1,5km, die technisch mit den in Russland üblichen Kupplungen problemlos möglich sein sollte, entspricht das einem zeitlichen Abstand von 12 Minuten. Da die Züge mit gleicher Geschwindigkeit unterwegs sind, wäre das auf einer konventionellen zweigleisigen Strecke ohne viele Probleme möglich (wenn die Signaltechnik und ggf Überholgleise entsprechend dimensioniert sind).
    Perspektivisch wären sogar zwei Alternativstrecken existieren: Über Nordwestchina und Kasachstan, sowie die transmongolische und transsibirische Eisenbahn.

  7. Re: Wie hoch ist der Bedarf?

    Autor: Oh je 29.07.19 - 18:07

    Also nehmen wir lieber mal die 40 ft Standardlänge und nicht die halben Dinger.
    Da ist in D das Maximum bei ungefähr 50 Stück pro Zug wegen Zuglänge max. 750m.
    bei also 570 Container die Stunde wären das rund um die Uhr an Sonn und Feiertagen 11-12 Züge pro Stunde. Da brauchst du also ohnehin eigene Trassen. Die kannst du dann auch gleich breit bauen. Man bekommt dann auch Dinge transportiert die heutzutage nicht auf die Bahn gehen. Und in ferner Zukunft den Vorteil quer einzufahrender Autoreisezüge für normalgroße Karren fände ich auch ganz nett.

    Also mir ist die Unwahrscheinlichkeit eins solchen Vorhabens durchaus bewusst. Aber in einer Zeit in der Güterbahnhöfe demontiert und LKW-Logistikzentren ohne Gleisanschluss in der Pampa auf Kosten prekärer Arbeitsverhältnisse, hoher Umweltbelastung und teurer Strassenwartung, Musks vakuumierte Röhren, extrem teuere Highspeed- Magnetschwebetrassen und der Umbau des gesamten Strassennetzes und Mobilfunknetzes wegen unfähiger "autonomer" Karren gebaut, diskutiert, befürwortet oder hingenommen werden sollten auch mal technisch sicher machbare Lösungen in Augenschein genommen werden.
    Und ein eurasisches Energienetz kann man direkt daneben bauen. Irgendwo ist immer Sonne oder Wind

  8. Re: Wo man gerade bei diesem Thema ist

    Autor: M.P. 29.07.19 - 22:28

    Naja, ob man zwei Normcontainer von je 2,438 m Breite nebeneinander auf eine 3-Meter-Spur stellen möchte....

    wobei ...

    Das Lichtraumprofil sollte dabei 7500 Millimeter hoch (mehr bei Einsatz einer Oberleitung) und 8000 Millimeter breit werden.

    Da hätten ja sogar 3 Container nebeneinander gepasst ;-)

  9. Re: Wie hoch ist der Bedarf?

    Autor: Snorr 30.07.19 - 08:34

    Oh je schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also nehmen wir lieber mal die 40 ft Standardlänge und nicht die halben
    > Dinger.
    > Da ist in D das Maximum bei ungefähr 50 Stück pro Zug wegen Zuglänge max.
    > 750m.
    > bei also 570 Container die Stunde wären das rund um die Uhr an Sonn und
    > Feiertagen 11-12 Züge pro Stunde. Da brauchst du also ohnehin eigene
    > Trassen.

    Das würde nur unter den Annahmen zutreffen, dass alle Züge:
    a) das gleiche Ziel haben
    b) zwischen Start und Ziel nicht verändert würden

    Die seit Jahrzehnten geplante Umstellung auf automatische Kupplungen bietet die technischen Möglichkeiten für längere Züge - auf der "Kernstrecke" könnten also einfach zwei 750m-Züge gekuppelt werden. Bei dann rund 5-6 Zügen pro Stunde wäre abseits von Ballungszentren ein Mischverkehr problemlos möglich.
    Anzupassen wären nur ggf die Länge der Überholgleise - und, zumindest wenn man von deutschen Standards ausgeht, die 8bit-Achszähler.

    Innerhalb Europas würde sich der Verkehr verästeln, z.b. je 1/3 via Brest - Terespol, Lwiw - Przemysl und Tschop - Cierna (im Dreiländereck SK/HU/UA).

    Selbst wenn keine Umstellung der Kupplungen erfolgt, könnten Züge mit russischen Kupplungen und Adaptern auch in Deutschland fahren.

    > Die kannst du dann auch gleich breit bauen.

    Eine Superbreitspur würde die notwendigen Kurvenradien vergrößern und damit die Möglichkeiten zur Trassierung in unwegsamen Gelände erheblich einschränken. Zudem verursachen neben den Abmessungen die resultierenden Meterlasten erheblich größer dimensionierte (teurere) Kunstbauten.

    > Man bekommt dann auch
    > Dinge transportiert die heutzutage nicht auf die Bahn gehen. Und in ferner
    > Zukunft den Vorteil quer einzufahrender Autoreisezüge für normalgroße
    > Karren fände ich auch ganz nett.

    Auf Anhieb habe ich nur eine Karre gefunden, die auf keinen in Deutschland eingesetzten Autoreisezug passt: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8e/NEOMAN_A39_2007-03-15.jpg/960px-NEOMAN_A39_2007-03-15.jpg
    Und selbst die scheitert nur an einem einzigen Zentimeter ;)

    Die Einschränkungen bei vielen Anbietern rühren primär daher, dass die meisten Autos wesentlich kleiner sind und deshalb eine doppelstöckige Nutzung der Transportwagen angestrebt wird - was natürlich die Transportkosten senkt.

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