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Kassetten von damals

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Kassetten von damals

    Autor: icewing 24.02.16 - 12:58

    Mein Vater hatte so einen Bausatz über seinen Betrieb bekommen und so konnte ich als Kind noch zu DDR-Zeiten an einem Computer spielen. Nach der Wende ging das Gerät leider verloren :-(
    Das einzige was mir geblieben ist, sind zwei alte Kassetten. Eine mit einem 3k und einem 10k Basic und vermutlich noch einigen anderen Sachen. Die Zweite mit dem 3k Basic am Anfang (Zähler auf 5) und dann eine Reihe verschiedener Spiele.
    Ich hätte zu gern einen Ausdruck vom Code der Spiele, denn einen Drucker hatten wir zu dem Gerät leider nie.

  2. Re: Kassetten von damals

    Autor: feierabend 24.02.16 - 13:38

    Denke dran, dass magnetischer Speicher mit der Zeit seine Polung verliert.
    Wenn die 30 Jahre überdauern ist das schon lange...

  3. Re: Kassetten von damals

    Autor: Quantium40 24.02.16 - 13:41

    feierabend schrieb:
    > Denke dran, dass magnetischer Speicher mit der Zeit seine Polung verliert.
    > Wenn die 30 Jahre überdauern ist das schon lange...

    Bei der niedrigen Datendichte dürfte da prozentual mehr an Daten erhalten sein, als bei einer TLC-SSD, die man 5 Jahre stromlos hält.

  4. Re: Kassetten von damals

    Autor: 1st1 24.02.16 - 13:52

    Wende dich doch an den Autor, er ist über die Redaktion und das Classic Computing Forum erreichbar. Der freut sich auch sicher für etwas Futter für seine Kiste. Brauchst in dem Forum nur nach dem Computernamen zu suchen, da findet du Beiträge genau mit der SGeschichte.

    Hinweis auf den Golem-Artikel mit Forumsnamen-Hinweis
    http://forum.classic-computing.de/index.php?page=Thread&postID=88139#post88139

    Ausgangsbeitrag zu dieser Story hier:
    http://forum.classic-computing.de/index.php?page=Thread&postID=85145&highlight=Z1013#post85145

    Es gibt im CC-Forum einge, die diesen Rechner haben:
    http://forum.classic-computing.de/index.php?form=Search&searchID=473046&highlight=Z1013

  5. Re: Kassetten von damals

    Autor: icewing 24.02.16 - 14:35

    Danke für den Hinweis.

    Da werd ich die Kassetten wohl mal suchen und hoffen, dass da nach mehr als 26 Jahren überaupt noch etwas drauf ist. Auch die Kassetten sind alte DDR-Qualität, was bei Kassetten jetzt nicht so gut war.

  6. Re: Kassetten von damals

    Autor: ManMashine 24.02.16 - 23:19

    Sei unbesorgt. Kassetten sind sehr gute Archivmedien (solange die Kassetten nicht liegend gelagert wurden). Die überstehen die Zeit jedenfalls besser als Festplatten.

    Eventuell müsste man das Audiosignal vom Band mit mehreren Versuchen in einen Wandler-Programm lesen, damit auch garantiert keine 0 oder 1 unterschlagen wird. Aber ich bin recht zuversichtlich dass die Daten drauf noch intakt sind.

    Mein Beruf ist es zu sehen und das Gesehene zu zeigen.

  7. Re: Kassetten von damals

    Autor: 1st1 25.02.16 - 10:13

    Ich habe noch ein paar einwandfreie MFM/RLL-Platten ab 10 MB aufwärts, die einwandfrei funktionieren.

  8. Re: Kassetten von damals

    Autor: Shred 24.07.18 - 11:00

    icewing schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da werd ich die Kassetten wohl mal suchen und hoffen, dass da nach mehr als
    > 26 Jahren überaupt noch etwas drauf ist. Auch die Kassetten sind alte
    > DDR-Qualität, was bei Kassetten jetzt nicht so gut war.

    Ich habe kürzlich noch alte Kassetten digitalisiert, die über 30 Jahre alt sind. Das ging völlig problemlos. Sogar über 40 jahre alte Audioaufnahmen waren noch in einem erstaunlich tadellosen Zustand. Dabei hatte ich damals so mit das billigste an Kassetten geholt, die zu kriegen waren.

    Mach dir also keine Gedanken, ob da noch etwas drauf ist. ;-)

    Der erste Schritt wäre jetzt, die Kassetten mit dem PC zu digitalisieren. Eine gute und kostenlose Software dafür ist Audacity. Damit hast du schon mal die Sorge weniger, dass die Tapes verloren gehen oder eines Tages nicht mehr lesbar sein könnten.

    Mit Audacity kannst du dir auch die Wellenformen anschauen und vielleicht schon erste Rückschlüsse auf das Speicherformat ziehen. Die alten Computer waren einfach gestrickt. In der Regel ist es: kurzer Puls = 0, langer Puls = 1. Mit ein wenig Programmieraufwand lässt sich daraus schon mal ein Datenstrom generieren.

    Das Hauptproblem dürfte sein, den Bytes einen Sinn zu geben. Da hilft nur Dokumentation zum System und zum Prozessor. Ganz frühe Systeme (wie der ZX-80/ZX-81) verwenden zum Beispiel keinen ASCII-Code, sondern eigene Zeichentabellen.

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