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Warum dann überhaupt noch den Heatspreader verwenden?

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  1. Warum dann überhaupt noch den Heatspreader verwenden?

    Autor: FrankM 19.01.17 - 20:29

    Warum macht man den Heatspreader danach überhaupt wieder drauf und lässt ihn nicht einfach weg und spart sich somit eine Wärmebrücke. Der Heatspreader besteht ja auch nur aus Kupfer, genauso wie die Auflagefläche guter Kühlkörper.
    Bei Notebook CPUs hat man ja auch keinen Heatspreader.

  2. Re: Warum dann überhaupt noch den Heatspreader verwenden?

    Autor: ms (Golem.de) 19.01.17 - 20:31

    Weil der CPU-Kühler ohne Modifikation sonst keinen anständigen Anpressdruck mehr hat.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  3. Re: Warum dann überhaupt noch den Heatspreader verwenden?

    Autor: RobertSchmidt 19.01.17 - 20:33

    Bei heutigen CPU's ist der Kern etwas weicher als es früher der Fall war. Ausserdem ist der Heatspreader wichtig, da sonst der Abstand zwischen Kühler und CPU zu groß ist. Eine ordentliche Kühlung wäre daher ohne Sockelmodifikationen unmöglich.

    Das sind nur einige Gründe um den Heatspreader wieder drauf zu setzen.

  4. Re: Warum dann überhaupt noch den Heatspreader verwenden?

    Autor: JouMxyzptlk 19.01.17 - 20:50

    FrankM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum macht man den Heatspreader danach überhaupt wieder drauf

    Schau mal nach Athlon und Athlon XP Bildern. AMD hat das einige Zeit gemacht. Wenn man nicht vorsichtig genug war ist das spröde Silizium gesprungen, und das war es.
    So ein Beispiel hat es auch auf Wikipedia gebracht: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/25/Athlon_XP_broken.jpg

    So sahen die drei Varianten aus:
    http://images.anandtech.com/reviews/cpu/amd/athlonxp/2200P/athlonfamily.jpg
    Man konnte noch die Übertaktung "freischalten" durch einen Kontakt, bei den nicht-Keramik Varianten musste man etwas mehr aufpassen. Hat aber funktioniert.

    > Bei Notebook CPUs hat man ja auch keinen Heatspreader.

    Die werden auch nicht von Normalusern geöffnet und behandelt. Und die Kühlkörper wiegen nicht bis zu einem Kilogramm.
    Das ganze kannst du auch heute noch machen, aber du musst höllisch aufpassen dass du einen CPU Lüfter hast der sich sehr gleichmäßig festziehen lässt und den halben Millimeter Extraabstand überbrücken kann (können mehr als man denkt, aber ganz genau hinschauen).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.17 20:57 durch JouMxyzptlk.

  5. Re: Warum dann überhaupt noch den Heatspreader verwenden?

    Autor: FrankM 19.01.17 - 20:59

    Ich fragte deshalb, da der Normaluser wohl kaum die CPU köpfen wird. D.h. derjenige der die CPU köpft geht schon ein enormes Risiko ein, der will optimale Wärmeleitfähigkeit, sonst wären ihm die 10 Grad Unterschied egal.

    Das mit dem Ecken Abbrechen ist mir bekannt, ist mir selbst mal beim Wechseln eines Southbridge Kühlers passiert (zum Glück funktioniert der PC seit nunmehr 6 Jahren dennoch tadellos :D).

    Das Problem mit dem Abstand ist auch nachvollziehbar, vermutlich das größte und fast unlösbare Problem. Aber vielleicht gibt es ja bald Lüfter die auf die geköpfte Variante passen :D

  6. Re: Warum dann überhaupt noch den Heatspreader verwenden?

    Autor: Moe479 19.01.17 - 22:08

    die frage ist auch was das alles im alltag bringen soll, bis auf enthusiasten macht quasi keiner soetwas bevor er sowieso eine aktuellere cpu gebrauchen könnte um den anforderungen der zeit sicher rechnung zu tragen, oder nicht?

    der ganze oc quatsch ist imho relativ überflüssig geworden, spielerei, seit die steigerungsmöglichkeiten von wenigen hundert MHz keinen real so leicht festtellbaren untershied mehr bringen, nahezu rein ideellen charakter verfolgen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.17 22:14 durch Moe479.

  7. Re: Warum dann überhaupt noch den Heatspreader verwenden?

    Autor: Anonymer Nutzer 19.01.17 - 22:55

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die frage ist auch was das alles im alltag bringen soll, bis auf
    > enthusiasten macht quasi keiner soetwas bevor er sowieso eine aktuellere
    > cpu gebrauchen könnte um den anforderungen der zeit sicher rechnung zu
    > tragen, oder nicht?
    >
    > der ganze oc quatsch ist imho relativ überflüssig geworden, spielerei, seit
    > die steigerungsmöglichkeiten von wenigen hundert MHz keinen real so leicht
    > festtellbaren untershied mehr bringen, nahezu rein ideellen charakter
    > verfolgen.

    Richtig, deswegen werden die ja auch nicht so ausgeliefert, deswegen geht die Garantie flöten & deshalb bezahlt man auch immernoch 30¤ für Werkzeug, um es halbwegs sicher zu machen.
    Ein Freund von mir hat vor 2 Wochen seine zweite CPU in 6 Monaten schrottreif gekriegt beim köpfen, will sich jetzt das in Artikel beworbene Teil anschaffen.

    Und es bringt schon noch unterschiede - beim zocken zB.
    Oder wenn man einen Silent-PC will. Wenn die CPU 10° Kühler ist mit gewechselter WLP, muss der Lüfter halt weniger kühlen -> leise.

    Mir ist es das Risiko auch nicht Wert, ich hab eine K-CPU und Z-Chipsatz und übertakte nicht. Das spare ich mir für später auf, wenn die Leistung zu knapp werden sollte.

  8. Re: Warum dann überhaupt noch den Heatspreader verwenden?

    Autor: Moe479 20.01.17 - 02:05

    oder ich kaufe mir nen pfund mehr gefächertes metall zur wärmeübetragung ...

  9. Re: Warum dann überhaupt noch den Heatspreader verwenden?

    Autor: kelzinc 20.01.17 - 03:37

    Die alten athlon CPUs hatten keinen heatspreader da waren immer kleine gummi noppen an den ecken damit der anpressdruck vernüftig ist durch den kühler



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.17 03:38 durch kelzinc.

  10. Re: Warum dann überhaupt noch den Heatspreader verwenden?

    Autor: Moe479 20.01.17 - 04:56

    und das war beim einbauen auch nicht mehr unbedingt für grobmotoriker geeignet, bzw, hatten die auch einen schutz, der auch bei temporär kippelndem kühlkörper mal an den ecken weggebrochen werden konnte ... mein tbc1400 aka 'the bratkiste' hatte nach meheren versetzungen und kühlkörperwechseln/pastenaufrischungen (das ding wurde soetwas von rumgereicht) auch mehere oberflächliche schäden am package ... das ist keine imho sonderlich robuste bauweise, verlangt ungewöhnlich sorgsamen umgang.

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