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Wünsche den Klägern viel Erfolg

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  1. Wünsche den Klägern viel Erfolg

    Autor: sepp_augstein 05.09.19 - 12:27

    Jeder der sich hier hinstellt und rumnölt dass das Recht vieler aufs Bahnfahren, das Recht weniger auf eine vernünftige Lebenssituation ohne ständige extreme Lärmbelästigung überwiegt, musste noch nie mit Lärm leben.

    Das macht auf Dauer krank und kann im Endeffekt das ganze Leben ruinieren. Es sollte in einem so reichen Land wie Deutschland möglich sein, die betroffenen Menschen angemessen zu entschädigen (so dass ein Umzug möglich und der voraussichtlich hohe Wertverlust der Immobilie ausgeglichen wird) oder den Lärm z.B. durch einen Tunnel zu vermeiden.

    Geld geht m.M.n. eben nicht per se über die Gesundheit und das Leben von Menschen. Bin daher froh dass unser Rechtsstaat den Betroffenen Mittel an die Hand gibt sich zu wehren, das unterscheidet Deutschland dann halt z.B. von China und Konsorten.

  2. Re: Wünsche den Klägern viel Erfolg

    Autor: Eheran 05.09.19 - 12:41

    >die betroffenen Menschen angemessen zu entschädigen
    Die Bahn war lange vor diesen Menschen dort. Warum genau sollte jemandem, der irgendwo ein Haus kauft oder da hinzieht, eine Entschädigung zustehen? Selbiges bei Flughäfen. Bauen da, wo es rotz billig ist und klagen dann später über den Lärm.

    Im Prinzip hast du schon recht, nur sind diese Fälle die Ausnahme und da findet eine Entschädigung AFAIK schon statt.

    Neulich bei einer Vorstellung des neuen Lärmschutzes der DB hier in meiner Stadt wurde sich auch darüber beschwert, dass irgendwo mal irgendwie richtung Gleise eine Mauer stand und irgendwer hat die abgerissen und seither war es hinter der Mauer lauter.... und was soll die Bahn jetzt machen...? Bau halt selbst eine Mauer bei euch. Die Bahn kann doch nicht einfach hergehen und auf irgendeinem Grundstück ne Mauer bauen? Was stellen sich die Leute vor? Hauptsache eigene Verantwortung maximal weit weg schieben. Man hat übrigens schnell Anspruch auf Lärmschutzverglasung, selbst auf 100m Entfernung. Einfach mal informieren wie der Plan bei euch aussieht.

  3. Re: Wünsche den Klägern viel Erfolg

    Autor: Kay_Ahnung 05.09.19 - 13:16

    sepp_augstein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder der sich hier hinstellt und rumnölt dass das Recht vieler aufs
    > Bahnfahren, das Recht weniger auf eine vernünftige Lebenssituation ohne
    > ständige extreme Lärmbelästigung überwiegt, musste noch nie mit Lärm
    > leben.
    >
    > Das macht auf Dauer krank und kann im Endeffekt das ganze Leben ruinieren.
    > Es sollte in einem so reichen Land wie Deutschland möglich sein, die
    > betroffenen Menschen angemessen zu entschädigen (so dass ein Umzug möglich
    > und der voraussichtlich hohe Wertverlust der Immobilie ausgeglichen wird)
    > oder den Lärm z.B. durch einen Tunnel zu vermeiden.
    >
    > Geld geht m.M.n. eben nicht per se über die Gesundheit und das Leben von
    > Menschen. Bin daher froh dass unser Rechtsstaat den Betroffenen Mittel an
    > die Hand gibt sich zu wehren, das unterscheidet Deutschland dann halt z.B.
    > von China und Konsorten.

    Bei einem Neubau der Bahnstrecke würde ich dir evtl. sogar zustimmen, aber tut mir leid der Typ der da Klagt ist einfach ein Idiot. Die Bahnstrecke steht da seit 176 Jahren, selbst wenn man sagt das es durch die 2 Gleise mehr in den 20er Jahren schlimmer geworden ist (was der Herr nicht wissen kann da er da vermutlich noch nichtmal geboren war) ist es einfach nur dämlich sich jetzt plötzlich über den Lärm zu wundern.
    Noch dämlicher ist es übrigens ein Hotel danebenzustellen und sich dann zu wundern das die Leute sich über den Lärm beschweren.

  4. Re: Wünsche den Klägern viel Erfolg

    Autor: dumdideidum 05.09.19 - 13:17

    Kay_Ahnung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sepp_augstein schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jeder der sich hier hinstellt und rumnölt dass das Recht vieler aufs
    > > Bahnfahren, das Recht weniger auf eine vernünftige Lebenssituation ohne
    > > ständige extreme Lärmbelästigung überwiegt, musste noch nie mit Lärm
    > > leben.
    > >
    > > Das macht auf Dauer krank und kann im Endeffekt das ganze Leben
    > ruinieren.
    > > Es sollte in einem so reichen Land wie Deutschland möglich sein, die
    > > betroffenen Menschen angemessen zu entschädigen (so dass ein Umzug
    > möglich
    > > und der voraussichtlich hohe Wertverlust der Immobilie ausgeglichen
    > wird)
    > > oder den Lärm z.B. durch einen Tunnel zu vermeiden.
    > >
    > > Geld geht m.M.n. eben nicht per se über die Gesundheit und das Leben von
    > > Menschen. Bin daher froh dass unser Rechtsstaat den Betroffenen Mittel
    > an
    > > die Hand gibt sich zu wehren, das unterscheidet Deutschland dann halt
    > z.B.
    > > von China und Konsorten.
    >
    > Bei einem Neubau der Bahnstrecke würde ich dir evtl. sogar zustimmen, aber
    > tut mir leid der Typ der da Klagt ist einfach ein Idiot. Die Bahnstrecke
    > steht da seit 176 Jahren, selbst wenn man sagt das es durch die 2 Gleise
    > mehr in den 20er Jahren schlimmer geworden ist (was der Herr nicht wissen
    > kann da er da vermutlich noch nichtmal geboren war) ist es einfach nur
    > dämlich sich jetzt plötzlich über den Lärm zu wundern.
    > Noch dämlicher ist es übrigens ein Hotel danebenzustellen und sich dann zu
    > wundern das die Leute sich über den Lärm beschweren.


    +1

  5. Re: Wünsche den Klägern viel Erfolg

    Autor: VDSLKiste 05.09.19 - 15:33

    Vor allem: Was kostet so ein Tunnelüberbau?

    Was würde einfach eine Umsiedlung kosten? Wer möchte wegziehen? Die Bahn kauft Grundstück und Haus nach Wunsch. Das ist garantiert günstiger als irgendwelche Mega Bauprojekte für hunderte Millionen EUR.

    Alleine die Zeit für den Rechtstreit...

  6. Re: Wünsche den Klägern viel Erfolg

    Autor: XYoukaiX 09.09.19 - 12:13

    Naja da stand das die Bahn erst 1950? oder 40? da angefangen hat mit Strom und bla ... da war der gute Mann wohl bereits auf der Welt, außerdem macht es schon ein Unterschied ob da 3 mal die Stunde ein Personenzug durchkommt oder 20 mal am Tag ein Gütertransport.

    Ich wohne 2 Haltestellen vor Angermund und die Personenzüge besonders die welche auch an der Haltestelle anhalten sind nahezu gar nicht zu hören, die Gütertransporter machen aber einen Höllen Lärm und das 24/7 bzw. sogar bevorzugt nachts wenn man schlafen will.

    Zumindest ne Schutzwand in ausreichender Höhe sollte doch machbar sein ... oder wenn ein Tunnel zu teuer ist wie wäre es mit einer art Röhre um die Bahn rum ? dürfte billiger sein als tief zu buddeln und einen ähnlichen effekt haben oder?

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