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Das ist ein guter Vorschlag!

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  1. Das ist ein guter Vorschlag!

    Autor: SVEN.L.MI 30.11.21 - 08:06

    Die Unternehmungen, die aufgezählt wurden, verdienen ihr Geld mit der Infrastruktur, die aktuell durch uns Kunden bezahlt wird.

    Die Durchsatzraten steigen minütlich an und es wird immer mehr und noch mehr Datenkapazität nötig.

    Die Unternehmen zahlen kaum bis gar keine Steuern und schon gar nicht in den Ländern, wo sie die Infrastruktur nutzen.

    Wenn ich eine Webseite betreibe und diese große Datenmengen verschickt, werde ich auch alsbald vom Anbieter aufgefordert, höhere Beträge zu zahlen, da mein Webauftritt mehr Traffic verursacht.

    Hier ist das gleiche Prinzip und ich kann es nachvollziehen, das man so verfährt. Nur sollte dann auch diese Entlastung in Zukunft an die Kunden weitergegeben werden, also die Anschlusspreise in den betroffenen Regionen sinken oder sogar komplett wegfallen, da die Kosten für die Infrastruktur ja komplett durch die entsprechenden Anbieter getragen werden können, welche große Datenmengen verschiffen!

  2. Re: Das ist ein guter Vorschlag!

    Autor: Huanglong 30.11.21 - 09:02

    SVEN.L.MI schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier ist das gleiche Prinzip und ich kann es nachvollziehen, das man so
    > verfährt. Nur sollte dann auch diese Entlastung in Zukunft an die Kunden
    > weitergegeben werden, also die Anschlusspreise in den betroffenen Regionen
    > sinken oder sogar komplett wegfallen, da die Kosten für die Infrastruktur
    > ja komplett durch die entsprechenden Anbieter getragen werden können,
    > welche große Datenmengen verschiffen!

    Hahahahahahahahahaha...

  3. Re: Das ist ein guter Vorschlag!

    Autor: wurstfett 30.11.21 - 09:33

    Die Infrastruktur die da genutzt wird stammt zu einem großen Teil noch aus Zeiten der Bundespost. Noch dazu kann sich die Telekom das nur erlauben weil sie durch ihre Monopolstellung einen großen Kundenstamm aufgebaut haben. Das Geld was sie da jetzt verlangen kommt ja auch nicht uns allen zu guten sondern das sackt die Telekom ein. Am anderen Ende greifen sie dann möglichst viel Förderkohle ab um die Infrastruktur dann weiter auf zu bauen. Finde den Fehler. Solange Amazon und co nicht zahlt bekommst du in der Zwischenzeit eine schlechte Anbindung und deine Youtubevideos hängen nur damit die Telekom es schafft den Druck zu erhöhen. Kleinere Anbieter die nicht youtube oder sonstiges sind finden dabei übrigens garkein gehör und bekommen von vorne herein eine Beschissene Anbindung an das Netz. Wenn du also die idee für das neue Netflix hast wirst du dich nicht durchsetzen können weil du einfach nicht rein darfst wenn du nicht ein paar Millionen an die Telekom schiebst wie ds die großen machen.

    DIe Netzinfrastruktur gehört einfach in Staatliche Hand damit solche Spiele nicht möglich sind.

  4. Re: Das ist ein guter Vorschlag!

    Autor: Hallonator 30.11.21 - 09:39

    SVEN.L.MI schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Unternehmungen, die aufgezählt wurden, verdienen ihr Geld mit der
    > Infrastruktur, die aktuell durch uns Kunden bezahlt wird.

    Wir zahlen es am Ende sowieso.

    Es sei denn natürlich du hast kein Netflix und co.

  5. Re: Das ist ein guter Vorschlag!

    Autor: Brian Kernighan 30.11.21 - 09:42

    wurstfett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Infrastruktur die da genutzt wird stammt zu einem großen Teil noch aus
    > Zeiten der Bundespost.

    Sorry, aber das ist lachhaft. Die Bundespost hatte kein Internet, es gab keine CIXe und die Hardware und leitungen die terabits pro Sekunde hin und herschaufeln gabs auch nicht.

    Selbst auf der letzten Meile (die ist aber im Kontext des Artikels gar nicht relevant, weil an der Stelle gibts genug Übertragungskapazität die nicht groß was extra kostet) hat die DTAG sehr viel ausgebaut und neu gebaut. Im ganzen Osten gabs ja nichts und auch VDSL wäre mit der Gilb-Infrastruktur nicht gegagen. Da liegt ja schon Glasfaser bis in den Kasten, die stammt nicht aus Gilb-Zeiten. Höchstens die allerletzten paar Meter bis ins Haus sind an vielen Stellen geblieben, aber auch nicht überall.

  6. Re: Das ist ein guter Vorschlag!

    Autor: Salzbretzel 30.11.21 - 09:51

    SVEN.L.MI schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich eine Webseite betreibe und diese große Datenmengen verschickt,
    > werde ich auch alsbald vom Anbieter aufgefordert, höhere Beträge zu zahlen,
    > da mein Webauftritt mehr Traffic verursacht.
    Ja, du wirst von deinen Provider/Hoster aufgefordert anhand des vereinbarten Vertrages höhere Kosten zu zahlen.

    Aber es kommt nicht noch der Provider der Kunden zu dir und verlangt etwas von dir.
    Es kommt auch nicht ein Provider von Kunden zu dir, wo der Provider nichtmal die Bandbreite anbietet um deine Webseite zu nutzen.

    Zwischen den Netzbetreibern gibt es in der Regel auch Vergütungsabmachungen für die zwischen den Netzten durchgereichten Datenmengen. Es wäre also möglich das der Provider der Kunden deinen Provider anhaut und höhere Peering Kosten verlangt. Dies könnte dein Provider dann an dir weiter geben. Auch das wäre absolut ok.
    Aber wo bitte geht der Provider direkt zu dir? Und mit welchem Recht?

    Wenn ich Mehl mahle und es Bäckereien verkaufe - ist es dann ok das der Bäcker dann zu den Bauern geht und von denen noch mehr Geld verlangt weil sein Korn am Ende eine größeren Bedarf an Brötchen hervor ruft?
    In jedem anderen Berufsfeld würde keiner die Lieferketten ignorieren und leute abkassieren wollen mit denen man nicht direkt im Geschäft steht.

  7. Re: Das ist ein guter Vorschlag!

    Autor: DxC 30.11.21 - 09:54

    Vor 10 Jahren hätte ich noch zugestimmt wenn es um die letzte Meile geht.
    Da gabs wirklich alte Infrastruktur (und gibt es auch heute noch).

    Aber das Core Netz und die Glasfaseranschlüsse, FTTH/FTTB/FTTC/Vectoring, das ist alles neue Technik nach aktuellem Stand. Das hat rein gar nichts mit der Bundespost und den 90ern zu tun.

  8. Re: Das ist ein guter Vorschlag!

    Autor: TheBlueFire 30.11.21 - 16:48

    Unterzeichnet haben den Forderungskatalog die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom, Telekom Austria, BT Group, Telefónica, Vodafone Group, Orange, Swisscom, Telenor Group (Skandinavien), Vivacom (Bulgarien), Proximus Group (Belgien), Altice Portugal und KPN (Niederlande).

  9. Re: Das ist ein guter Vorschlag!

    Autor: TheBlueFire 30.11.21 - 17:05

    Die Infrastruktur der bundespost wurde durch die Telekom von Deutschland abgekauft.
    Warum sonst hat die bundesrepublik 30 % Anteile an der Telekom?

    Wenn man vom Förderung spricht dann ist nicht die Telekom der massive geförderte sondern andere kleine kommunale Netze die fast zu 100% auf Förderung basieren. Das was an die Telekom an Förderung einnimmt ist wirklich überschaubar.
    Hat sich mal einer eine förderlandkarte eines bundeslandes angeschaut z.b. in Schleswig-Holstein fließt fast Null an die Telekom. In Mecklenburg-Vorpommern kann man das zu Vierteln aufteilen zwischen der wemacom Telekom landwerke MV und anderen. Die Förderung geschieht neutral also was wollen die Leute hier eigentlich. Ohne Förderung würde auf dem Land keiner ausbauen keiner weil jeder daran scheitern würde daran pleite gehen würde.

    Im netzausbau ist es die Telekom die ihr Geld selber mitbringt.
    Mal wieder hörensagen von irgendwelchen Leuten hier.

    Gefördert wird der netzausbau dort auf dem Lande überleg mal wenn ein hausanschluss fast 100 000 Euro kostet dann ist das schon irgendwo notwendig.

    Jetzt außer noch mal Förderung muss manchmal sein. Sonst ist dein Anbieter morgen pleite und die ganze Branche auch und dann gibt's halt gar kein Internet.

    Der deutsche Staat hat gut daran getan die Telekom zu verkaufen denn jetzt arbeitet sie eigenwirtschaftlich dort wo es geht. Netzausbau in den großstädten ist sehr teuer und teurer als auf dem Land was die gesamtsummen angeht. Auf dem Land wiederum kommen wenige Kunden rein.

    Der Staat entscheidet selber was er fördert und bestimmt die förderrichtlinien somit ist es auch seine Entscheidung wo er sein Geld hinterher wirft. Es wird dort getan wo das marktversagen vorhanden ist, das war schon immer so dass es gewisse Bereiche gibt wo man einfach unter die Arme greifen muss wo ist einfach nicht irgendwie wirtschaftlich ist.

    Am Ende hat der deutsche Staat aber trotzdem mehr von der Privatisierung mehreinnahmen durch Steuern Abgaben und Dividenden. Nicht zu vergessen das von den Dividenden auch noch mal kapitalertragssteuer abgeht.
    Hier wird so getan als würde das Geld einfach ins Ausland fließen aber das ist gerade bei der Deutschen Telekom nicht der Fall das ist zumindest an Unternehmen wo das Geld in Deutschland bleibt und nicht nach England oder sonst wohin fließt.

    Was haben die Leute hier eigentlich studiert also in Amerika kommt gerade soviel Geld rein durch die Mobilfunk das fließt jetzt in den deutschen glasfaserausbau das musste deutsche staat jetzt nicht mehr aufbringen.

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