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Moment? Ich dachte wir Kunden bezahlen für den Netzausbau

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  1. Moment? Ich dachte wir Kunden bezahlen für den Netzausbau

    Autor: dev_0 30.11.21 - 09:56

    Wozu bezahle ich dann eigentlich die 60¤ Monatlich?

    Ahh, ich verstehe, die möchten doppelt kassieren :-)
    Klar das alle Telcos da unterschreiben.

  2. Re: Moment? Ich dachte wir Kunden bezahlen für den Netzausbau

    Autor: Huso 30.11.21 - 10:32

    Ja, natürlich. Und zusätzlich bekommen die schon Förderung für den Netzausbau. Die kriegen den Hals einfach nicht voll. Eigentlich müsste man die Unterzeichner alle enteignen, weil sie offensichtlich nicht willens und in der Lage sind im Sinne der Allgemeinheit zu agieren.

  3. Re: Moment? Ich dachte wir Kunden bezahlen für den Netzausbau

    Autor: Brian Kernighan 30.11.21 - 11:11

    dev_0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wozu bezahle ich dann eigentlich die 60¤ Monatlich?

    Mit Deinen 60¤ hast Du natürlich das komplette Internet gekauft. Diese Abzocker! Da wäre doch mindestens ein 100 GBit Anschluss drin und zwar 24x7 zu jedem Ziel auf der Welt!

  4. Re: Moment? Ich dachte wir Kunden bezahlen für den Netzausbau

    Autor: Dakkaron 30.11.21 - 11:29

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dev_0 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wozu bezahle ich dann eigentlich die 60¤ Monatlich?
    >
    > Mit Deinen 60¤ hast Du natürlich das komplette Internet gekauft. Diese
    > Abzocker! Da wäre doch mindestens ein 100 GBit Anschluss drin und zwar 24x7
    > zu jedem Ziel auf der Welt!

    Diese ¤60 mal 12 mal die Kunden, die sie haben, macht im Jahr 22 Milliarden Umsatz allein in Deutschland. Das ist ein nettes Budget. Sollte man denken, dass sich da was ausgeht. Vor allem, wenn am Ende des Jahres fast eine Milliarde Gewinn übrig bleibt.

    Bei so einem Geschäft dann auch noch die Hand überall anders aufzuhalten und sich als unfair Benachteiligter sehen, das rennt unter ziemlich frech.

  5. Re: Moment? Ich dachte wir Kunden bezahlen für den Netzausbau

    Autor: blackbirdone 30.11.21 - 12:12

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dev_0 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wozu bezahle ich dann eigentlich die 60¤ Monatlich?
    >
    > Mit Deinen 60¤ hast Du natürlich das komplette Internet gekauft. Diese
    > Abzocker! Da wäre doch mindestens ein 100 GBit Anschluss drin und zwar 24x7
    > zu jedem Ziel auf der Welt!

    Naja das ist der Deal. Wenn sie es nicht können müssten sie es teurer machen. In Litauen gabs gigabit für 25 Euro. Also daran kann es wohl nicht liegen zu den großen carriern der Welt und an deren Preisen. Denn das muss dort auch bezahlt werden

  6. Re: Moment? Ich dachte wir Kunden bezahlen für den Netzausbau

    Autor: Brian Kernighan 30.11.21 - 13:16

    Dakkaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese ¤60 mal 12 mal die Kunden, die sie haben, macht im Jahr 22 Milliarden
    > Umsatz allein in Deutschland. Das ist ein nettes Budget. Sollte man denken,

    Du rechnest also mit >30Mio Nutzern die 60¤ pro Monat bezahlen? Das ist Lichtjahre von der Realität entfernt.

    Zumal selbst wenn das stimmen würde die Telekom von den 60¤ nur 50¤ bekommt (der Rest geht direkt ans Finanzamt - ganz unberücksichtig hier noch die Marketing- und Vertriebskosten), und das Gesetz der großen Zahlen nicht nur für die Einnahmenseite funktioniert.

    Da sind die Abschreibungen von Millionen von Endkundenanschlüssen, 100.000e von Verteilern an die Glasfaser gelegt wurde und die entsprechende Technik an beiden Enden gekauft, aufgebaut und betrieben werden muss, Peerings, Rechenzentren, Vermittlungstellen, riesengroße Spezialhobel die den Traffic switchen und routen (nicht zu vergessen: auch zu überwachen wie der Staat es vorschreibt). DWDM Verbindungen und nicht zu vergessen auch das Personal das ganze in Schwung zu halten.

    Und auf einmal steht der Zahl mit neun Nullen auf der Einnahmenseite eine Zahl ähnlicher Größenordnung auf der Ausgabenseite gegenüber.

    Wenn dann noch die ganze Kalkulation zusammenfällt, weil statt sich ausmittelnder Lastspitzen kontinuierliche Datenübertragung mit hohen Bandbreiten über lange Zeiträume ansteht und man in Bereiche kommt, wo nur noch eine niedrige Zweistellige Anzahl von Kunden den Bedarf hat und man daher extrem teure Speziallösungen braucht kann ich schon verstehen, wieso man sich erstmal an die Firmen wendet die die Kosten letztlich verursachen und extrem gut daran verdienen.

    Man könnte natürlich auch an die Endkunden gehen und die Tarife teurer machen. Das ist dann unfair für die die gar kein Streaming nutzen.

    > dass sich da was ausgeht. Vor allem, wenn am Ende des Jahres fast eine
    > Milliarde Gewinn übrig bleibt.

    Du redest immer nur von der Telekom. Die Tatsache, dass es noch 11 andere Firmen (Konkurrenten) gibt, die in die selbe Kerbe hauen lässt vermuten, dass es sich hier um ein echtes Problem handelt und nicht nur um eine Idee zusätzlich Geld zu scheffeln.

  7. Re: Moment? Ich dachte wir Kunden bezahlen für den Netzausbau

    Autor: mnementh 30.11.21 - 13:26

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dakkaron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Diese ¤60 mal 12 mal die Kunden, die sie haben, macht im Jahr 22
    > Milliarden
    > > Umsatz allein in Deutschland. Das ist ein nettes Budget. Sollte man
    > denken,
    >
    > Du rechnest also mit >30Mio Nutzern die 60¤ pro Monat bezahlen? Das ist
    > Lichtjahre von der Realität entfernt.
    >
    > Zumal selbst wenn das stimmen würde die Telekom von den 60¤ nur 50¤ bekommt
    > (der Rest geht direkt ans Finanzamt - ganz unberücksichtig hier noch die
    > Marketing- und Vertriebskosten), und das Gesetz der großen Zahlen nicht nur
    > für die Einnahmenseite funktioniert.
    >
    > Da sind die Abschreibungen von Millionen von Endkundenanschlüssen, 100.000e
    > von Verteilern an die Glasfaser gelegt wurde und die entsprechende Technik
    > an beiden Enden gekauft, aufgebaut und betrieben werden muss, Peerings,
    > Rechenzentren, Vermittlungstellen, riesengroße Spezialhobel die den Traffic
    > switchen und routen (nicht zu vergessen: auch zu überwachen wie der Staat
    > es vorschreibt). DWDM Verbindungen und nicht zu vergessen auch das Personal
    > das ganze in Schwung zu halten.
    >
    > Und auf einmal steht der Zahl mit neun Nullen auf der Einnahmenseite eine
    > Zahl ähnlicher Größenordnung auf der Ausgabenseite gegenüber.
    >
    > Wenn dann noch die ganze Kalkulation zusammenfällt, weil statt sich
    > ausmittelnder Lastspitzen kontinuierliche Datenübertragung mit hohen
    > Bandbreiten über lange Zeiträume ansteht und man in Bereiche kommt, wo nur
    > noch eine niedrige Zweistellige Anzahl von Kunden den Bedarf hat und man
    > daher extrem teure Speziallösungen braucht kann ich schon verstehen, wieso
    > man sich erstmal an die Firmen wendet die die Kosten letztlich verursachen
    > und extrem gut daran verdienen.
    >
    > Man könnte natürlich auch an die Endkunden gehen und die Tarife teurer
    > machen. Das ist dann unfair für die die gar kein Streaming nutzen.
    >
    > > dass sich da was ausgeht. Vor allem, wenn am Ende des Jahres fast eine
    > > Milliarde Gewinn übrig bleibt.
    >
    > Du redest immer nur von der Telekom. Die Tatsache, dass es noch 11 andere
    > Firmen (Konkurrenten) gibt, die in die selbe Kerbe hauen lässt vermuten,
    > dass es sich hier um ein echtes Problem handelt und nicht nur um eine Idee
    > zusätzlich Geld zu scheffeln.

    Nee, wenn das geld nicht reichen würde, würden sie die Preise erhöhen. Können sie aber nicht, die Konkurrenz ist zu eng. Deshalb wollen sie lieber ihre Gewinne auf andere Weise steigern.

    Vergiss nicht, dass Facebook, Netflix und co. alle schon für ihren Netzanschluß zahlen, an ihren jeweiligen Carrier. Und das in Abhängigkeit von ihrem Traffic. Also das Geld geht schon ins System.

  8. Re: Moment? Ich dachte wir Kunden bezahlen für den Netzausbau

    Autor: Brian Kernighan 30.11.21 - 13:41

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nee, wenn das geld nicht reichen würde, würden sie die Preise erhöhen.
    > Können sie aber nicht, die Konkurrenz ist zu eng. Deshalb wollen sie lieber
    > ihre Gewinne auf andere Weise steigern.

    Die Konkurrenz ist doch mit dabei bei der Forderung. Wo sollen die Kunden denn hin?
    Man könnte schon die Preise anpassen, das würde dann aber halt auch die treffen die gar nicht die Streaminganbieter nutzen und die hohe Bandbreite nur so brauchen wie es früher halt üblich war, für Latenzverringerung.

    > Vergiss nicht, dass Facebook, Netflix und co. alle schon für ihren
    > Netzanschluß zahlen, an ihren jeweiligen Carrier. Und das in Abhängigkeit
    > von ihrem Traffic. Also das Geld geht schon ins System.

    Das tun die doch gar nicht. Die kaufen nicht bei Carriern ein, die peeren überwiegend kostenneutral.

  9. Re: Moment? Ich dachte wir Kunden bezahlen für den Netzausbau

    Autor: mnementh 30.11.21 - 13:49

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Nee, wenn das geld nicht reichen würde, würden sie die Preise erhöhen.
    > > Können sie aber nicht, die Konkurrenz ist zu eng. Deshalb wollen sie
    > lieber
    > > ihre Gewinne auf andere Weise steigern.
    >
    > Die Konkurrenz ist doch mit dabei bei der Forderung. Wo sollen die Kunden
    > denn hin?
    Na wenn sie das können, dann sollen sie einfach alle die Preise für Endkunden erhöhen. Also was soll das hier?

    > Man könnte schon die Preise anpassen, das würde dann aber halt auch die
    > treffen die gar nicht die Streaminganbieter nutzen und die hohe Bandbreite
    > nur so brauchen wie es früher halt üblich war, für Latenzverringerung.
    >
    Nee, die Preise orientieren sich am Volumen, bzw. Geschwindigkeit. Wer nicht streamt kann die billigeren Verträge buchen.

    > > Vergiss nicht, dass Facebook, Netflix und co. alle schon für ihren
    > > Netzanschluß zahlen, an ihren jeweiligen Carrier. Und das in
    > Abhängigkeit
    > > von ihrem Traffic. Also das Geld geht schon ins System.
    >
    > Das tun die doch gar nicht. Die kaufen nicht bei Carriern ein, die peeren
    > überwiegend kostenneutral.
    Wenn sie peeren, dann betreiben sie ja selbst den Netzwerkausbau.

  10. Re: Moment? Ich dachte wir Kunden bezahlen für den Netzausbau

    Autor: patka 30.11.21 - 14:56

    Aber mal ernsthaft, wer würde sich denn einen 100MBit oder mehr Anschluss holen wenn er nicht Streamen würde. Für die drei Downloads, die ich im Monat mache würde die Hälfte reichen. Wir haben 100MBit, damit ich mit meiner Arbeit nicht die Familie beim Fernsehen gucken störe.

    Bei mir persönlich ist auch der Löwenanteil des Traffics meine Arbeit, zumindest seit ich im Home Office bin.

    Außerdem ist Internet in Deutschland immer noch sehr teuer im Vergleich zu anderen Ländern. Ich denke auch, die wollen einfach versuchen nochmal woanders die Hand aufzuhalten. Genauso wie die Zeitungsverlage, die von Google Geld dafür wollen, dass sie im Suchindex auftauchen.

  11. Re: Moment? Ich dachte wir Kunden bezahlen für den Netzausbau

    Autor: Extrawurst 30.11.21 - 15:01

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Nee, wenn das geld nicht reichen würde, würden sie die Preise erhöhen.
    > > Können sie aber nicht, die Konkurrenz ist zu eng. Deshalb wollen sie
    > lieber
    > > ihre Gewinne auf andere Weise steigern.
    >
    > Die Konkurrenz ist doch mit dabei bei der Forderung. Wo sollen die Kunden
    > denn hin?
    > Man könnte schon die Preise anpassen, das würde dann aber halt auch die
    > treffen die gar nicht die Streaminganbieter nutzen und die hohe Bandbreite
    > nur so brauchen wie es früher halt üblich war, für Latenzverringerung.

    Jetzt mal ganz ehrlich:

    Welcher Festnetz-Internetkunde nutzt im Jahre 2021 kein Streaming?
    Insbesondere seit der Corona-Zeit?

    Gibt es ernsthaft Leute, die sich Internet nur für bissl E-Mail und ein paar Internetforen holen?
    Selbst wenn, dann langt doch ein Mobilfunktarif.

    Und bedenke: Selbst Sachen wie YouTube ist Streaming.

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