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Willkommen in der "Ruhmeshalle"
Autor: Bootsmann 20.02.23 - 14:49
Der Franchises, die gestorben oder ihre Seele verloren haben.
Neustes Mitglied: "Die Siedler". -
Re: Willkommen in der "Ruhmeshalle"
Autor: Michael H. 20.02.23 - 15:31
Bootsmann schrieb:
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> Der Franchises, die gestorben oder ihre Seele verloren haben.
> Neustes Mitglied: "Die Siedler".
Ich ergänze das Ganze und sage:
"Franchises, die durch Ubisoft oder EA getötet wurden" :D
Also vielleicht ist es auch eine seelische Vorbelastung durch zu viele Kriegsopfer die vor meinen Augen in der Gamingwelt draufgegangen sind... aber Ubisoft als auch EA stehen da ganz ganz ganz weit oben in der Liste der "Mörder" :D
Ich mein neben AC, Anno, Siedler kann man noch die Liste mit C&C, Battlefield, Need for Speed usw fortführen...
Auch das neue Wild Hearts ist auf dem PC ein reines Desaster wenn man den Bewertungen folgt.
Das einzige Game das in letzter Zeit mein kleines Gamerherz hat höher hüpfen lassen, war Hogwarts Legacy... und das liegt hauptsächlich daran, dass weder Ubisoft noch EA ihre Finger im Spiel haben :D man hat viel zu tun, wird nicht von irgendwelchen ingame Shops überfallen und auch wenn es einiges an Collectibles ingame gibt die einige Spielstunden Grind erfordern, ist es noch in einem angemessenem Rahmen der nicht sonderlich auffällt beim Spielfortschritt.
Klar gehen mal 1-2h einfach so drauf wenn man Tiere fängt. Aber im Gegensatz zu machen AC Titeln z.B. muss ich nicht noch 80h alleine auffahren um z.B. alle Geheimnisse von irgendwelchen Inseln zu erkunden nur um das Spiel zu 100% abzuschließen :D
Alle Merlinsprüfungen auf der kompletten World Map z.B. was mitunter das "krasseste" an Grind ist... haben knapp 3h gedauert. Effektiv waren es jedoch fast 10, weil man wenn man schon da war noch alle fliegenden Ballons, Rekorde für Besenrennen, magische Tierwesen, Ausrüstungs und Beschwörungskisten, Banditenlager und legendäre Gegner unvm. aufm Weg gefunden hat, die man halt gleich mitgemacht hat. Statt 2 minuten für ne Prüfung war man halt 5 Lager ausräumen und 10 andere dinge machen sodass es nach 30 minuten mit der nächsten merlinsprüfung weiterging :D
Aber ich schweife ab. Siedler war tatsächlich für mich immer noch Siedler 2 Gold Edition Veni vidi vici für DOS damals :D das hab ich immer noch hier als 11MB Zip Datei und läuft auf Win 11 in ner DOSBOX :D
Hätte mich auf ein grafisch gutes Remake gefreut, dass den Wurzeln stark folgt und entsprechend den Charme vom alten Siedler 2 wiederbringt... natürlich spricht nichts, gegen neue Dinge wie real-time fights... früher hat man bei Siedler ja quasi 2 figuren nebeneinander gehabt, die sich abwechselnd kloppen :D da kann man schon auf den stand der Zeit gehen.. aber die Essenz war schon immer ein entsprechend kalkuliertes Verkehrsnetz für den Transport... Regelung der Produktionsgüter usw... die Kämpfe waren tatsächlich Nebensache :D -
Re: Willkommen in der "Ruhmeshalle"
Autor: Bootsmann 20.02.23 - 15:57
Ja, EA und Ubisoft sind da wohl die schlimmsten. Finde es einfach schade, dass heutzutage die Kreativität immer öfter hinter dem (erhofften) Profit zurückstecken muss.
Ich habe schon mal an anderer Stelle erläutert, warum moderne RTS-Games immer wieder scheitern: Sie verkennen, wie viel Spaß das Erschaffen von Wirtschaftskreisläufen, Imperien aber auch Armeen selbst ist und denken, ein RTS müsse vor allem "actiongeladene" und am besten direkt E-Sport-Taugliche Echtzeitschlachten bieten.
Dass RTS Games vor allem von der Phantasie und dem Roleplaying (die meisten RTS-Spieler zocken offline) leben, scheint man heute komplett vergessen zu haben. Auch Usercontent wie Maps und Mods zählen dazu, und früher waren bei solchen Games sogar offizielle Editoren dabei. Ich kann mich nicht an ein einziges RTS der letzten Jahrzehnte erinnern, dass einen Editor dabei hatte. Ich meine: Als Kind habe ich bestimmt 50% meiner Zeit mit Age of Empires oder auch "die Siedler" im Editor verbracht und eigene Karten und Szenarien erschaffen.
Modding-Support geht auch immer weiter zurück, alles wird auf dem Altar des Möchtegern-E-Sport geopfert. Nur: Funktionieren tut es am Ende dann doch nie.
Es gibt hin und wieder Perlen im Indie-Bereich, aber leider fehlt denen oft auch einfach das Marketing, um überhaupt von ihrer Existenz zu erfahren.
Ist schon traurig, wie das RTS in diese Identitätskrise geraten ist und heute ein Schattendasein fristet, obwohl es einst eines der größten Zugpferde des PC-Gamings war. Das Sandbox-Prinzip ist notgedrungen in andere Genres geflohen, prominentestes Beispiel ist da wohl "Minecraft". -
Re: Willkommen in der "Ruhmeshalle"
Autor: countzero 20.02.23 - 16:35
Also EA hat seinen schlechten Ruf meiner Meinung nach zu Unrecht. Die ganzen mikrotransaktionsverseuchten Cashcows (FIFA, Battlefield etc.) interessieren mich kaum und werden wohl zurecht kritisiert, aber abseits davon sieht es doch nicht so schlecht aus. Nach dem eher peinlichen Auftritt mit Star Wars Battlefront 2 haben sie immerhin zurückgerudert, die danach kommenden Star Wars Spiele waren dann aber recht gut (Jedi Fallen Order, Squadrons).
Apex Legends spiele ich nicht mehr, aber als es frisch rausgekommen war, hatte ich ein paar Monate lang viel Spaß damit.
Die Sims 4 hat das alte Problem, dass man theoretisch hunderte von Euro ausgeben kann, wenn man alle Expansion Packs, DLCs etc. haben will, aber es wurden auch sehr viele Features und Inhalte kostenlos hinzugefügt und grundsätzlich fühlt es sich deutlich stabiler und weniger verbugged an als Teil 3.
Unter EA Originals gabs auch einige schöne kleinere Titel (Unravel 1+2, It Takes Two...).
Beim Arbeitsklima in den eigenen Entwicklerstudios hört man auch viel Gutes und an Berichte über Crunch oder sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz kann ich mich im Gegensatz zu Ubisoft oder ActivisionBlizzard auch nicht erinnern. -
Re: Willkommen in der "Ruhmeshalle"
Autor: error126 20.02.23 - 17:10
EA ist für mich weiterhin raus, weil sie die Titel, von denen sie glauben, dass es sich lohnt, weiterhin nur mit ihrem Sch*** EA Account-Zwang anbieten...
Mass Effect 3 habe ich bis heute nicht gespielt deswegen, auch beim Remaster ist das immer noch notwendig. Wofür?
Ich will keine EA Spyware installieren, und das obwohl ich keinerlei Raubkopien von irgendwas auf dem PC habe..
Dass es anders geht, haben sie ja mit C'n'C remastered bewiesen, was ich auch gekauft habe. Auch Squadrons geht ohne EA Account (ohne MP).
Davon mal abgesehen kann man EA Titel dank des EA DRM nicht bei Steam im Parental Control Mode laufen lassen, der muss ausgeschaltet sein, sonst startet der Titel nicht... Bei dieser Geschäftspolitik sollen sie elendig zugrunde gehen, brauche ich als Publisher nicht. -
Re: Willkommen in der "Ruhmeshalle"
Autor: QDOS 20.02.23 - 18:16
Michael H. schrieb:
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> Ich mein neben AC, Anno, Siedler kann man noch die Liste mit C&C,
> Battlefield, Need for Speed usw fortführen...
Wieso Anno? Das letzte Anno war der bisher umfangreichste und beste Serienteil... -
"Willkommen"?
Autor: Alnothur 20.02.23 - 18:53
Siedler ist seit dem fünften Teil schon scheintot.
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Re: "Willkommen"?
Autor: leonardo-nav 20.02.23 - 19:09
Ich fand Siedler 7, zumindest spielmechanisch, gut gelungen. Gut, die Story der Kampagne war generischer Schrott. Aber darum geht's ja bei Siedler auch nur bedingt. Auf diesen Fantasy-Quatsch mit von Zeitpunkt 1 offensichtlichem Verrat hätt ich gut verzichten können.
Dass Siedler 8 jetzt mit Ingame-Shop in erster Linie zum Echtzeit-Strategie-Spiel geworden ist, ist schade. Aber gut... Ubisoft halt. -
Re: Willkommen in der "Ruhmeshalle"
Autor: Bootsmann 20.02.23 - 21:23
QDOS schrieb:
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> Michael H. schrieb:
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> > Ich mein neben AC, Anno, Siedler kann man noch die Liste mit C&C,
> > Battlefield, Need for Speed usw fortführen...
> Wieso Anno? Das letzte Anno war der bisher umfangreichste und beste
> Serienteil...
Aber auch nur wenn man "Umfang" alleine als Qualitätsmerkmal betrachtet. Im Grunde ist mit Anno das gleiche passiert, was auch mit den Open-World-Titeln von Ubisoft passiert ist:
Immer mehr mit repetitivem Content gestreckt, bis das ganze ein so massives Bloat wurde, dass man eigentlich bei 1-2 Stunden täglich mehrere Wochen braucht, um mit allen DLCs eine Inselwelt wirklich vollumfänglich auszureizen.
Wirklich schwierig ist das Game dabei nicht (der Kelch geht klar an Anno 1503, was wirklich keine Fehler verzeiht), es unterbricht aber für mich ständig den Spielfluss, weil es immer neue Inselwelten einwirft, ständig was aufploppt (Kapitän, Zeitungen, Diplomatie, Mini-Quests) und einen zulabert - und nach wenigen Stunden wiederholt sich das alles bereits. Ein Aufbauspiel soll nach meinem Anspruch eigentlich entspannen und nicht mit ständigen Popups meine Nerven strapazieren, insbesondere, wenn ich Einzelspieler zocke.
Aber gut, die meisten scheinen drauf zu stehen.
Dass ich heute einfach auch viel weniger Zeit (und Lust) habe, so viele Stunden in ein Spiel zu stecken, ohne "was zu erreichen", spielt wohl auch eine Rolle. In Anno 1602 oder 1503 kann ich auch in einer Woche bei täglichem Nebenbei-Zocken zu Aristokraten kommen und die Inselwelt erobern.
Ich weiß nicht, wer (nicht nur bei Anno, sondern Gaming generell) den Trend losgetreten hat, dass "Mehr immer besser" bedeutet, aber imho gehört diese Philosophie zu den Irrtümern des modern Gaming. Aber wie schon gesagt: Die Zielgruppe hat sich wohl auch gewandelt.
Was ich nur nicht verstehe ist, warum die Aufblähung mit repititiven Inhalten bei den Open-World-Spielen (zurecht) so kritisiert wird, bei Anno es aber plötzlich als "Qualitätsmerkmal" gilt?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.02.23 21:29 durch Bootsmann. -
Re: Willkommen in der "Ruhmeshalle"
Autor: QDOS 21.02.23 - 00:30
Bootsmann schrieb:
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> Wirklich schwierig ist das Game dabei nicht (der Kelch geht klar an Anno
> 1503, was wirklich keine Fehler verzeiht)
Als Kunde der ersten Stunde würde ich zwar eher sagen: „Weil es unbalanced ist und MaxDesign sich gehörig übernommen hat mit dem Anspruch ‚Anno 1602‘², aber jeder wie er will…“
> Aufbauspiel soll nach meinem Anspruch eigentlich entspannen und nicht mit
> ständigen Popups meine Nerven strapazieren, insbesondere, wenn ich
> Einzelspieler zocke.
In dem Fall empfehle ich persönlich immer noch 1701 - es ist eindeutig das beste Anno wenn es um Entspannung geht und eine Session lässt sich auch locker nach der Arbeit noch durchziehen - mit 2 geeigneten Inseln kann man alles produzieren… (Unter dem Gesichtspunkt immer noch mein Favorit der Serie.) Und es ist der letzte Teil ohne komplett verunglücktem/entfernten Landkrieg.
> Ich weiß nicht, wer (nicht nur bei Anno, sondern Gaming generell) den Trend
> losgetreten hat, dass "Mehr immer besser" bedeutet, aber imho gehört diese
> Philosophie zu den Irrtümern des modern Gaming. Aber wie schon gesagt: Die
> Zielgruppe hat sich wohl auch gewandelt.
Denke der Trend kommt vor allem von jüngeren Spielern welche mehr für ihr Geld wollen - die Entwickler habens natürlich oft mal übertrieben…
Anderseits: in 1701 hat Related Design noch extra Trophäen eingebaut wenn man 999h gespielt hat - es gab schon damals „Heavy Player“ und die bekommen heute mehr Abwechslung als immer wieder das gleich 4h-Spiel zu spielen…
> Was ich nur nicht verstehe ist, warum die Aufblähung mit repititiven
> Inhalten bei den Open-World-Spielen (zurecht) so kritisiert wird, bei Anno
> es aber plötzlich als "Qualitätsmerkmal" gilt?
Gerade mit den 5 komplett unterschiedlichen Zonen kriegt man halt in 1800 mehr Abwechslung als in jedem anderen Anno… -
Re: Willkommen in der "Ruhmeshalle"
Autor: Esquilax 21.02.23 - 07:59
Na ja, da bist du aber auch etwas selbst schuld. Man kann nicht einerseits 1-2 Stunden gemütlich spielen wollen, aber gleichzeitig auch jede Funktion des Spiels nutzen.
"Alles kann, nichts muss".
Ja, Anno 1800 verleitet einen da gern zu schnell, zu viel zu machen. Aber man kann auch einfach entweder gleich die meisten DLCs deaktivieren und nur mit dem Basis-Spiel spielen oder man lässt halt vieles erst mal liegen - soll die Olle doch nach ihrem Mann schreien, wir fahren in die Arktis, wenn ICH das will ;-)
Der Kapitän hört auch auf zu schreien, wenn man die Expeditionen einfach nicht macht.
Und die Zeitung kann man inzwischen glaub ich auf "automatisch freigeben" stellen.
Grüße,
Alex -
Re: Willkommen in der "Ruhmeshalle"
Autor: Muntermacher 21.02.23 - 08:25
Um ehrlich zu srin, habe ich aufgrund dieser Entwicklung altes wiederentdeckt.
Battle Isle 1-3, Historyline, Monkey Island 1-3, ZacMcCracken Beyond, Maniac Mansion als Meteor Mess.
Oder Indie wie Project Zomboid, Stardew Valley, Minecraft.
Und natürlich Siedler 2 Klassik wie TNG. Man wird om Alter ruhiger nach den CoD ESL Zeiten. Ich bezweifel schon, ob ich Star Citizen noch spielen werde (Backer der ersten Stunde wegen Wing Commander). -
Re: Willkommen in der "Ruhmeshalle"
Autor: trinkhorn 21.02.23 - 08:54
ganz zu schweigen davon, dass man Nebenmissionen auf Seltensten Grad stellen kann.
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Re: Willkommen in der "Ruhmeshalle"
Autor: Bootsmann 21.02.23 - 15:29
Esquilax schrieb:
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> Na ja, da bist du aber auch etwas selbst schuld.
"Schuld" ist auch schon eine interessante Wortwahl. Als ob ich verpflichtet wäre, Anno 1800 zu mögen und ich durch die Dreistigkeit, offensichtlich andere Ansprüche als die Masse zu haben, eben jener nicht nachkomme.
Warum sind die Anno 1800 Fans immer so offended, wenn ich ihr heiliges Spiel kritisiere?
Das habe ich in der Form zuletzt bei der großen CoD vs Battlefield "Debatte" in den 2000ern erlebt.
> Man kann nicht einerseits
> 1-2 Stunden gemütlich spielen wollen, aber gleichzeitig auch jede Funktion
> des Spiels nutzen.
Doch. Konnte man früher™ in fast jedem Spiel, bevor die "Hauptsache viel Content"-Strategie sich breit gemacht hat.
> "Alles kann, nichts muss".
> Ja, Anno 1800 verleitet einen da gern zu schnell, zu viel zu machen. Aber
> man kann auch einfach entweder gleich die meisten DLCs deaktivieren und nur
> mit dem Basis-Spiel spielen
Schon das Basis-Spiel hat mich genervt, weil die Besiedlung einer zweiten, südamerikanischen Inselwelt existiert und diese auch notwendig ist.
> oder man lässt halt vieles erst mal liegen -
> soll die Olle doch nach ihrem Mann schreien, wir fahren in die Arktis, wenn
> ICH das will ;-)
> Der Kapitän hört auch auf zu schreien, wenn man die Expeditionen einfach
> nicht macht.
> Und die Zeitung kann man inzwischen glaub ich auf "automatisch freigeben"
> stellen.
Oder ich spiele einfach auch weiterhin die Spiele, die mir Spaß machen.
Es gibt doch, wie bereits erwähnt, keine Verpflichtung, Anno 1800 zu mögen. Auch wenn erstaunlich viele Fanboys dieses Spiels genau das immer suggerieren, wenn immer ich die blasphemische Aussage tätige, dass ich das Game nicht mag.
Ich mag Anno 1800 nicht, kommt damit klar. Alleine schon die fehlende Landkriegsführung und generell die fehlende Möglichkeit, wahrhaftig zu Erobern, zerstört für mich das letzte bisschen militärischer Taktik, die Anno hatte. Es war nie ein Kriegsspiel, aber Gebäude und ganze Inseln zu erobern ist besonders in Inselgebietne mit knappen Ressourcen durchaus auch aus ökonomischer Sicht ein wichtiges, strategisches Element.
Warum Anno 1800, was sich sonst mit "Komplexität" und viel Content brüstet ausgerechnet da abgebaut hat, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Aber wie ja schon gesagt, mehr als genug mögen die Strategie von Anno 1800 offensichtlich.
Vielleicht ist das auch der Grund, warum Ubisoft bei Siedler die Strategie gewechselt hat:
Man hatte einfach keinen Bock, noch mal so einen überladenen Leviathan schaffen zu müssen, sondern wollte direkt die Abkürzung zum E-Sport-Hype nehmen.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.23 15:32 durch Bootsmann. -
Re: Willkommen in der "Ruhmeshalle"
Autor: Bootsmann 21.02.23 - 15:39
Geht mir auch so. All die Enttäuschungen der modernen Titel (insbesondere, wenn es Reboots, Remakes oder Sequels waren) haben mich dazu gebracht, mal wieder ältere Klassiker auszupacken. Dank GOG laufen davon ja mittlerweile auch viele ohne DRM.
Sollen die Leute ruhig ihr Geld im "modernen Gaming" verballern, wo Masse mehr wert ist als Klasse - solange ich ein altes Anno, Siedler oder Age of Empires anwerfen kann. -
Re: Willkommen in der "Ruhmeshalle"
Autor: CS-Cmdr 21.02.23 - 18:54
Bootsmann schrieb:
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> Vielleicht ist das auch der Grund, warum Ubisoft bei Siedler die Strategie
> gewechselt hat:
> Man hatte einfach keinen Bock, noch mal so einen überladenen Leviathan
> schaffen zu müssen, sondern wollte direkt die Abkürzung zum E-Sport-Hype
> nehmen.
Eigentlich wäre genau DAS die Gelegenheit gewesen, mit Siedler ein schlankeres, übersichtlicheres Aufbauspiel auf den Markt bringen zu können, bei dem der Militärpart etwas ausgepräkter ist.
Schade. -
Re: Willkommen in der "Ruhmeshalle"
Autor: Esquilax 22.02.23 - 13:44
Ja, ich mag Anno 1800 und hab es einige Zeit gespielt - aber es ist für mich sicher nicht "heilig" oder sonst was.
Ist ja OK, wenn es dir nicht gefällt. Aber mir kommt es halt da schon oft so vor, dass Leute sich bei Anno 1800 jeden DLC reinnehmen und jedes Ding was aufploppt sofort anklicken und sich dann aber beschweren, dass das ja alles viel zu viel ist und man gar nicht mehr hinterherkommt.
Und darf sich einerseits dann auch der Spieler selbst an die Nase fassen - andererseits könnte einen da das Spiel vielleicht auch anders "an die Hand nehmen" und einem nicht zu schnell alles um die Ohren hauen.
Und wenn man "früher" mit 1-2 Stunden Spielzeit alle paar Tage alles nutzen und sehen konnte, war wohl für jemand, der mehr spielt schnell die Luft raus...



