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Warum?

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  1. Re: Warum?

    Autor: Keridalspidialose 18.05.17 - 14:26

    > Tatsache ist, dass die klassischen Filme und Serien zu sehr die Fans
    > angesprochen haben, und da fuer das Studio offenbar nicht genug Gewinn
    > abfiel. Ist schon ein Unterschied, ob 60 Millionen Gewinn gemacht werden
    > (Star Trek 9) oder 230 Millionen (Star Trek 2009).

    Wobei TNG, DS9 und VOY seit der Erstausstrahung auf zig Sendern weltweit in der Rotation sind. die bringen noch Dekaden später Lizenzeinnahmen weil sie zeitlos sind und geguckt werden.

    ___________________________________________________________

  2. Re: Warum?

    Autor: LH 18.05.17 - 15:10

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, ich behaupte mal, dass diese "Erfolge" zum Großteil im Nachhinein
    > dazu gemacht wurden, als der Kult schon die kritische Masse erreicht hatte.

    Nein, die Folgen galten von Anfang an als Gut (oder extrem schlecht, siehe Spocks Brain). Mit dem Erfolg wurde dies natürlich bekannter, aber die Qualität einzelner Folgen gilt für sich.
    Das liegt natürlich auch an vielen sehr guten Autoren, die damals beteiligt waren.

    > Ich meine, man hat einem Hund ein Plastikhorn auf die Stirn geklebt: zack,
    > Weltraumhund. Dazu noch schwarz-weiß lackierte Aliens, Pappkulissen und
    > Warp 13.

    Es geht um gute Geschichten, deine Sicht erscheint mir da etwas oberflächlich.

    > Und die Storys bestanden auch oft daraus, dass Kirk sein Hemd verliert und
    > mit der Weltraum-Schickse rumschnäbeln kann.

    Einige Storys waren so, andere eben nicht. Du scheinst mir TOS nur aus dem Durchzappen im Fenrsehen zu kennen ;)
    U.a. in The City on the Edge of Forever bekommt Kirk klar nicht das Mädchen...

  3. Re: Warum?

    Autor: Anonymer Nutzer 18.05.17 - 15:19

    > Es geht um gute Geschichten, deine Sicht erscheint mir da etwas
    > oberflächlich.

    Man muss dem Zuschauer aber auch einen Zugang zu der Geschichte schaffen und Weltraum-Plastikhorn-Hunde helfen dabei nicht gerade. Ich gebe ja zu, dass Picard und TNG mich für TOS verdorben haben.
    Im Nachhinein wirkt die Serie manchmal wie eine Parodie auf sich selbst. Sie ist hemdsärmelig, Science kommt kaum vor in dieser Science-Fiction, alles war möglichst billig angefertigt. Das macht es schwer, der Story zu folgen, wenn der Hauptdarsteller in einem Kulissen-Western vor Pappmaché-Klippen sein Overacting zum Besten gibt ;-)

    > Du scheinst mir TOS nur aus dem
    > Durchzappen im Fenrsehen zu kennen ;)

    Nein, von den 79 (?) Folgen habe ich die meisten gesehen. Nur ist das für mich nicht wirklich Star Trek, wenn's auch draufstehen mag. Ich wollte die Serie auch wirklich mögen, aber nach TNG, DS9 und den wirklich gut produzierten Filmen der Crew um Kirk macht sie es einem nicht leicht.
    Man muss wohl damit aufgewachsen sein oder den Weltraum-Trash von der ersten Sekunde an lieben.

  4. Re: Warum?

    Autor: ip_toux 18.05.17 - 15:46

    Ich mag es, alte Knöpfe und Pulte brauch ich nicht. Immerhin soll das ja schon ein wenig in der Zukunft liegen. Versteht mich nicht falsch, ich bin Fan von Kirk und Co, aber damals hat man eben das genutzt was an Techniken zur Verfügung stand um ein Zukunftsetting zu erzeugen.

    Wenn ich StarTrek sehe, will ich mich fühle wie in der Zukunft und nicht wie in den 80ern.

  5. Re: Warum?

    Autor: Hotohori 18.05.17 - 15:53

    ChriDDel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit den Klingonen gab es schon so viel Mist. Bei Kirk hatten sie keinen
    > Stirnkamm bei Picard schon. Bei Archer hat man das mit einem
    > Genmutationsvirus erklärt. Nette Lösung. Naja. Kann ich mit Leben.

    Das wurde aber zu TNG Zeiten schon so erklärt. Dennoch kann man noch wenigstens Zusammenhänge erkennen. Bei den neuen Klingonen erkennt man ja kaum noch etwas wieder.

  6. Re: Warum?

    Autor: Peter Brülls 18.05.17 - 15:56

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Im Nachhinein wirkt die Serie manchmal wie eine Parodie auf sich selbst.

    Im Nachhin wirkt jedes genreprägende Werk wie eine Parodie auf sich selbst. Das gilt für Star Trek, Lord of The Rings, Superman und so weiter. Denn sie führen die genretypischen Elemente erst ein, die dann von späteren Produktionen ausgelutscht werden, die aber vom Handwerk frischer daherkommen und daher als aktueller wahrgenommen werden.

    > Sie ist hemdsärmelig, Science kommt kaum vor in dieser Science-Fiction,

    Science Fiction kommt bei allen diesen Serien kaum vor. Das ist alles quer durch die Bank Actiongehampel mit Weltraumrevolvern. Egal ob TOS, Babylon 5, Stargate. Selbst Doctor Who, auch wenn britische Serien da etwas besser wegkommen. (Blake's 7).

    > alles war möglichst billig angefertigt.

    Stimmt so nicht.



    > Serie auch wirklich mögen, aber nach TNG, DS9 und den wirklich gut
    > produzierten Filmen der Crew um Kirk macht sie es einem nicht leicht.
    > Man muss wohl damit aufgewachsen sein oder den Weltraum-Trash von der
    > ersten Sekunde an lieben.

    Wer damit aufgewachsen ist, ist mit drei Fernsehkanälen aufgewachsen, Wicke und Biene Maja, dass man nur im Notfall telefonierte, mit einer Mode, die schon Ende der 80er mit ungläubigen Lachen quittiert wurde, wenn im Geschichtsfilm der 70er-Jahre-Moderator über die seltsamen Modern des Barock erzählte.

    Kein Werk - schon gar kein visuelles - besteht ohne das Umfeld in dem es erschaffen und rezipiert wurde. Für TNG gilt das gleiche. Das wird kein Stück besser altern als TOS - eher weniger, denn TOS hat es mit Spock und bestimmten Phrasen in den Alltag geschafft. „Lebe lang und in Frieden!“ „Möge die Macht mit Dir sein.“ „Beam me up“ „Er ist tot, Jim!“ „Ich bin Dein Vater!“

    Hand aufs Herz: Welche Floskeln aus TNG hat das geschafft?


    Okay, ich habe das gerade mal im Büro getestet: Star Trek Fans, aufgewachsen eher mit TNG, kamen auf „Engage“ und „Energize“. Aber schon mit mehr Pause. Und das war's dann auch.

  7. Re: Warum?

    Autor: ArcherV 18.05.17 - 15:58

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hand aufs Herz: Welche Floskeln aus TNG hat das geschafft?

    Machen Sie es so!
    - Picard.

  8. Re: Warum?

    Autor: Anonymer Nutzer 18.05.17 - 16:00

    > Das wurde aber zu TNG Zeiten schon so erklärt.

    Sie haben es allenfalls lustlos versucht, zu erklären. Und das auch erst in DS9, wenn ich mich recht erinnere. Retconning ist immer etwas schwierig, weil man sich da gerne mal ganz haarsträubende Brecheisen-Geschichten ausdenken muss, mit denen man die zwei nicht zusammen passenden Enden wieder miteinander verbindet.
    Bei den Klingonen musste halt ein Virus mit Genmutation als Folge herhalten. Komischerweise hat nie ein Klingone ernsthaft versucht, den "reinen" Ursprungszustand wieder herzustellen, was dem Volk ja viel ähnlicher gesehen hätte als so rum zu laufen. Oder es hat ihnen gefallen, wer weiß. Albern war es trotzdem irgendwie

  9. Re: Warum?

    Autor: Hotohori 18.05.17 - 16:07

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war bei DS9 auch schon so. Die ersten Staffeln ziemlich lahm und hinten
    > raus wirds dann doch ok.

    Kann ich so nicht bestätigten, DS9 ist die einzige ST Serie, die ich nie zu Ende geguckt habe, weil mir dieser scheiß Krieg gegen das Dominion so dermaßen auf den Sack ging... hat für mich die komplette Serie ruiniert.

  10. Re: Warum?

    Autor: Ach 18.05.17 - 16:56

    Autsch! Du willst doch nicht Dr. How als wissenschaftlich akzeptabel hervorheben? Das schmerzt. Auf der anderen Seite existierte um TNG geradezu eine kleine Wissenschafts-gemeinde, die sich um die technischen Hintergründe kümmerte. Musst du mal nach the science behind Startreck o.Ä. googeln, höchst interessant. Es gibt da nur ganz wenige Begriffe aus der Holen Hand, also ganz ohne technischen Bezug, wie etwa die "Subraumkommunikation". Ansonsten eine interessante kommentative Annäherung an die Serie, hat Spaß gemacht zu lesen.

  11. Re: Warum?

    Autor: motzerator 18.05.17 - 17:23

    Peter Brülls schrieb:
    ----------------------------------
    > TNG ist *alt*. Und zwar so alt, dass schon Enterprise nicht mehr richtig
    > ins Laufen kam, sondern nur auf 4 Staffeln kam.

    Enterprise kam nicht richtig ins Laufen, weil es eben KEIN TNG war!

    Ich hab damals ein paar Folgen gesehen und mir jede Sekunde gedacht:
    "Wie schade, das es keine moderne Star Trek Serie ist".

    Vor kurzem habe ich mir die DVD Box billig besorgt, um meine Star Trek
    Sammlung weiter zu komplettieren. Die Serie ist eigentlich ganz OK,
    wenn man mal davon absieht, das es eben KEIN TNG ist.

  12. Re: Warum?

    Autor: Peter Brülls 18.05.17 - 17:29

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Peter Brülls schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hand aufs Herz: Welche Floskeln aus TNG hat das geschafft?
    >
    > Machen Sie es so!
    > - Picard.

    Kam hier keiner drauf, auch nicht auf „Make it so“. War aber wohl schon vor TNG normaler Sprachgebrauch bei der Navy, so wie „weggetreten“ oder „stehen sie bequem“ aus dem Militär kommen und durch die Unterhaltungsindustrie verbreitet wurden.

    Nun, vielleicht habe ich mich da oben ja auch geirrt und TNG ist auch in 30 Jahren noch kulturell so präsent wie TOS es heute noch ist. Ich weise aber mal darauf hin, dass bei Fan-Produktionen und Parodien TOS-Material anscheinend doch dominiert.

    Star Wreck is meiner Erinnerung im wesentlichen TOS basiert.

    Galaxy Quest - *hauptsächlich* TOS mit einem Hauch TNG in the Backstory.

    Orville: Sieht hauptsächlich nach TOS aus.

    The New Voyages: TOS

    Axanar: TOS

    Star Trek Continues: TOS

  13. Re: Warum?

    Autor: motzerator 18.05.17 - 17:30

    Doedelf schrieb:
    ---------------------------
    > Scheiß drauf das die Knöpfe jetzt anders sind - ernsthaft? Das muss doch
    > nicht immer im Detail erklärt werden. Ganz ehrlich: Lieber frei von solchen
    > pseudozwängen und sich auf Story etc. konzentrieren als da auf biegen und
    > brechen irgendwelche Erklärungen rauszusaugen die es halt nicht gibt.

    Gerade die Details sind aber wichtig für ein konsistentes Universum. Es gibt
    schon viel zu viele Widersprüche und diese neue Serie wird vermutlich eher
    weitere hinzufügen als bei der Aufklärung vorhandener Probleme zu helfen.

    Wenn man sich auf die Story konzentriert, sind auch die Datails wichtig, etwa
    das Aussehen der Klingonen.

    Eine Ausnahme mache ich da nur für die Bedienelemente. Da kann man
    sich schon vorstellen, das sie heute eben realistischer dargestellt werden
    können, als damals, weshalb ich eine realistischere Darstellung auch
    in Ordnung finde, im Sinne einer Fehlerkorrektur.

    Aber das gibt denen keinen Grund, die Klingonen so zu verunstalten.
    Haben die etwa zu lange am Warpreaktor geschlafen?

  14. Re: Warum?

    Autor: motzerator 18.05.17 - 17:37

    Peter Brülls schrieb:
    ----------------------------------
    > Lebe lang und in Frieden
    > Möge die Macht mit Dir sein.
    > Beam me up
    > Er ist tot, Jim
    > Ich bin Dein Vater!

    > Hand aufs Herz: Welche Floskeln aus TNG hat das geschafft?

    Widerstand ist zwecklos?
    [...] ist/sind irrelevant?

    usw.

  15. Re: Warum?

    Autor: ArcherV 18.05.17 - 17:39

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArcherV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Peter Brülls schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Hand aufs Herz: Welche Floskeln aus TNG hat das geschafft?
    > >
    > > Machen Sie es so!
    > > - Picard.
    >
    > Kam hier keiner drauf, auch nicht auf „Make it so“. War aber
    > wohl schon vor TNG normaler Sprachgebrauch bei der Navy, so wie
    > „weggetreten“ oder „stehen sie bequem“ aus dem
    > Militär kommen und durch die Unterhaltungsindustrie verbreitet wurden.
    >
    > Nun, vielleicht habe ich mich da oben ja auch geirrt und TNG ist auch in 30
    > Jahren noch kulturell so präsent wie TOS es heute noch ist. Ich weise aber
    > mal darauf hin, dass bei Fan-Produktionen und Parodien TOS-Material
    > anscheinend doch dominiert.
    >
    > Star Wreck is meiner Erinnerung im wesentlichen TOS basiert.
    >
    > Galaxy Quest - *hauptsächlich* TOS mit einem Hauch TNG in the Backstory.
    >
    > Orville: Sieht hauptsächlich nach TOS aus.
    >
    > The New Voyages: TOS
    >
    > Axanar: TOS
    >
    > Star Trek Continues: TOS

    Star Wreck war sehr genial!
    Das meisten davon ist aber eher aus den Filmen mit Picard und der Enterprise E.

    Da soll übrigens ein Remaster von kommen.

    https://www.youtube.com/watch?v=7ft9WYbq83o


    /Edit

    https://www.youtube.com/watch?v=-ahx_b15BEc

    FUKOV!!!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.05.17 17:43 durch ArcherV.

  16. Re: Warum?

    Autor: Peter Brülls 18.05.17 - 17:42

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Autsch! Du willst doch nicht Dr. How als wissenschaftlich akzeptabel
    > hervorheben? Das schmerzt.

    Falls Du wirklich mir antwortest und „Dr. Who“ schreiben wolltest: Nein.
    Eben nicht. Ich wiederhole es gerne: Science Fiction kommt bei allen diesen Serien kaum vor. Das ist alles quer durch die Bank Actiongehampel mit Weltraumrevolvern. TNG eingeschlossen.


    > Auf der anderen Seite existierte um TNG geradezu
    > eine kleine Wissenschafts-gemeinde, die sich um die technischen
    > Hintergründe kümmerte. Musst du mal nach the science behind Startreck o.Ä.
    > googeln, höchst interessant.

    Ich bin eher Trekkie als irgendwas anderes, aber meine Star-Trek-Geschichte beginnt mit der deutschen Erstausstrahlung. Und im Schrank liegen noch genug Bücher zu dem Thema, Biographien, Encylopedia, Hintergrundberichte, etc. Und dennoch halte ich Star Trek nicht für ein Paradebeispiel für Science Fiction.

    > Es gibt da nur ganz wenige Begriffe aus der
    > Holen Hand, also ganz ohne technischen Bezug, wie etwa die
    > "Subraumkommunikation".

    Phaser, Warp, Transporter, Antigravitation - quer durch die Bank nicht zur das SF-Äquivalent zu „It's Magic!“, sondern auch nicht einmal in sich konsistent. Geschweige denn, dass das irgendwelche Auswirkungen auf die Gesellschaften bei Star Trek hat, außer einem nebulösen „Menschen haben sich lieb, es gibt keine Gier, keine Not, keine Mangel“. Was auch immer nur so lange gilt wie man es für eine Folge benötigt, auch wenn die Einzelfolgen es teilweise gut zu thematisieren versuchen. Aber, nix halbes, nix ganzes.

    Star Trek liegt einfach nur auf einem Ende der SF/Fantasy, der technischen Fantasterei, so in der Gegend von Stargate, Babylon 5 oder Captain Future. Weiter in Richtung Fantasy rutschen Star Wars, etwas weiter noch dann Harry Potter und Dungeons & Dragons.

  17. Re: Warum?

    Autor: Peter Brülls 18.05.17 - 17:43

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Peter Brülls schrieb:
    > ----------------------------------
    > > Lebe lang und in Frieden
    > > Möge die Macht mit Dir sein.
    > > Beam me up
    > > Er ist tot, Jim
    > > Ich bin Dein Vater!
    >
    > > Hand aufs Herz: Welche Floskeln aus TNG hat das geschafft?
    >
    > Widerstand ist zwecklos?
    > [...] ist/sind irrelevant?


    Schönes Beispiel: Widerstand ist zwecklos ist eine generische Phrase, die es schon lange vor TNG gab. TNG hat es nicht geschafft, „Widerstand ist irrelevant” zu etablieren, sondern das ganz schnell aufgegeben.

  18. Re: Warum?

    Autor: Peter Brülls 18.05.17 - 17:47

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Star Wreck is meiner Erinnerung im wesentlichen TOS basiert.
    > >

    >
    > Star Wreck war sehr genial!
    > Das meisten davon ist aber eher aus den Filmen mit Picard und der
    > Enterprise E.

    Okay, dann täuscht mich wohl meine Erinnerung. Ich hatte das mal bei Wikipedia überflogen, das sah mehr nach TOS aus. Jedoch, der Punkt bleibt bestehen: Parodien und Fanproduktionen orientieren sich eher an TOS, was in meinen Augen ein Indiz für einen stärkeren Eingang in die Alltagskultur so spricht, denn das parodierte muss ja halbwegs bekannt sein, damit sie funktioniert.

  19. Re: Warum?

    Autor: Ach 18.05.17 - 19:56

    Also Dr. Who(sry für den Verdreher), das ist Pippi Langstrumpf Level. Da gibt es weder was schön zu reden noch retten, und damit lässt sich TNG auch nicht auf eine Stufe stellen.

    Zur der von dir aufgeführten Technik. Der Phaser, das ist ein modifizierter Laser, wie immer der Strahl modifiziert ist, die Idee kommt jedenfalls nicht aus dem Nichts. Der Transporter, sprich: das Beamen, da werden also alle Atome einzeln durch den Raum geschossen und hinten wieder zusammengesetzt. Ist in der Theorie vorstellbar, scheitert aber an unendlichen praktischen Problemen. Der viel diskutierte Warp Antrieb funktioniert über die Faltung des Raumes. Ganz oberflächlich: mehr als Lichtgeschwindigkeit geht nicht, klar! Aber der Raum selber in dem das Licht sich ausbreitet, der kann sich, physikalisch korrekter Weise, selber schneller als das Licht ausbreiten/zusammen ziehen. Und so funktioniert der Warp Antrieb. Das Schiff faltet den vor sich liegenden Raum und breitet den Raum hinter sich wieder aus. Praktisch bewegt sich das Schiff nicht, sondern der Raum vor und hinter ihm bewegt sich, schneller als das Licht natürlich. Vieviel mal schneller? Warp mal schneller so viel ich weiß. Warp I = einfache Lichtgeschwindigkeit, Warp II = zweifache, usw.. Ganz kritisch wird es bei der Gravitation. Es existiert tatsächlich eine Suche nach Gravitationsteilchen, die bestimmte Teilchen Theorien als unvermeidliche Konsequenz voraussagen. Ich nehme an, an dieser Wissenschaft orientiert sich die Startreckserie in ihren vielfältigen Beispielen von Manipulation von Schwerkraft.

    Insgesamt legt TNG die Wissenschaft sehr weit und sehr großzügig aus, aber irgendwo findet sich dann trotzdem ein Bezug zur echten Physik, und sei der noch so dünn, und wie gesagt, die Subraumkommunikation ist darunter eine große Ausnahme mit tatsächlich überhaupt keinem Bezug. Ich sprach auch nicht von der alten Serie, sondern gezielt von TNG, da willst du meine Worte ja jetzt sicher nicht auf die Alten Folgen projizieren. Und bitte nicht falsch verstehen, und dass du dich so umfassend mit dem gesamten Werk auseinandersetzt, find ich ne schöne Sache.

  20. Re: Warum?

    Autor: Peter Brülls 19.05.17 - 07:25

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also Dr. Who(sry für den Verdreher), das ist Pippi Langstrumpf Level. Da
    > gibt es weder was schön zu reden noch retten, und damit lässt sich TNG auch
    > nicht auf eine Stufe stellen.
    >
    > Zur der von dir aufgeführten Technik.

    Sorry, das wird mir jetzt etwas zu blöd. Ich habe mit Star Trek in den 70ern angefangen, Episode IV im Kino nicht gesehe, wohl an TESB und was sonst zu der yzeit alles rauskam. Ich lese SF seit der Grundschule, Hitxhhiker begann für mich mit der deutschen Radioshow.

    Und du willst mit jetzt allen ernstes die Standard SF Elemente von Star Trek als "mit wissenschaftlichen Hintergrund" verkaufen? really?



    > Der Phaser, das ist ein modifizierter
    > Laser, wie immer der Strahl modifiziert ist, die Idee kommt jedenfalls
    > nicht aus dem Nichts.

    Stimmt. Es ist eine Strahlenpistole. Hatte Captain Future schon in den 40ern



    >Der Transporter, sprich: das Beamen, da werden also
    > alle Atome einzeln durch den Raum geschossen und hinten wieder
    > zusammengesetzt.

    Transmitter. Bei perr Rhodan 1961, aber auch da schon ein alter Hut, siehe "die Fliege".

    > Ist in der Theorie vorstellbar, scheitert aber an
    > unendlichen praktischen Problemen.

    Nicht einmal das. Mal ganz abgesehen davon, dass es zur Zeiten von TOS nicht einmal die Physik für den Hintergrund der Star Trek Version gab. Die hatten schlicht kein Geld für ein Shuttle und wollten auch schneller zur Handlung, also haben sie in die Grabbelkiste der SF/Fantasy gekriegten. Nur dass es kein magischer Spiegel wie bei Narnia wurde. Der Unterschied besteht darin, dass Star Trek sich einen technologischen Anstrich gibt. Als Science Fiction ist das uninteressant, weil nicht einmal im Ansatz versucht wird, die Auswirkung einer solchen Technik zu zeigen: über die Jahrzehnte bleibt der Transporter ein plotdevice, dass immer dann zusammenbricht, wenn es drauf ankommt. In etwa so als ob bei CSI Autos funktionieren, aber plötzlich nicht, wenn man ganz schnell any andere Ende der Stadt will. Und niemand auf die Idee kommt, dass man ja nicht in Laufweite vom Arbeitsplatz wohnen muss.




    > Der viel diskutierte Warp Antrieb
    > funktioniert über die Faltung des Raumes. Ganz oberflächlich: mehr als
    > Lichtgeschwindigkeit geht nicht, klar! Aber der Raum selber in dem das
    > Licht sich ausbreitet, der kann sich, physikalisch korrekter Weise, selber
    > schneller als das Licht ausbreiten/zusammen ziehen. Und so funktioniert der
    > Warp Antrieb. Das Schiff faltet den vor sich liegenden Raum und breitet den
    > Raum hinter sich wieder aus. Praktisch bewegt sich das Schiff nicht,
    > sondern der Raum vor und hinter ihm bewegt sich, schneller als das Licht


    Praktisch wird dabei Information übertragen, was eben NICHT geht, nach dem derzeitigen physikalischen Modellen, an denen seit Einstein über Jahrzehnte sehr intensiv geforscht wird, mit mehr Physikern und Aufwand als jemals zuvor in der Geschichte.

    Letzteres ist übrigens der Grund, warum die Physik bei Star Trek so gut gealtert ist: die haben sich damals an die gängigen Konventionen des SF technobabble gehalten und genau in der Beziehung hat sich mangels Änderdung an der Physik nichts getan. Im Gegensatz zu älterer SF, die sich von am Ätherprinzip orientierte und entsprechend schlecht gealtert ist, weil wir die "Lücken" jener Physik, die genutzt wurden für die SF schon längst gestopft haben.




    > natürlich. Vieviel mal schneller? Warp mal schneller so viel ich weiß. Warp
    > I = einfache Lichtgeschwindigkeit, Warp II = zweifache, usw.. Ganz kritisch
    > wird es bei der Gravitation. Es existiert tatsächlich eine Suche nach
    > Gravitationsteilchen, die bestimmte Teilchen Theorien als unvermeidliche
    > Konsequenz voraussagen. Ich nehme an, an dieser Wissenschaft orientiert
    > sich die Startreckserie in ihren vielfältigen Beispielen von Manipulation
    > von Schwerkraft.

    Genau, gab es in der SF noch nie. Ist ja nicht so, dass Jules Verne, Wells und Lasswitz nicht schon vor über 100 Jahren über die Abschirmung von Gravitationsstrahlung geschrieben hätten. Und wahrscheinlich hat sich Blokhintsev 1934 bei der Namensgebung von Roddenberry beraten lassen.

    >
    > Insgesamt legt TNG die Wissenschaft sehr weit und sehr großzügig aus, aber
    > irgendwo findet sich dann trotzdem ein Bezug zur echten Physik, …

    Die findet sich in jeder Serie, die sich als technologisch orientierte SF versteht. Die betreiben nur keinen buhei um die Terminologie, bei dem ein Berater über das Skript geht und $Partikel durch einen halbwegs vernünftigen Begriff ersetzt. Und selbst da versagte TNG mit schöner Regelmäßigkeit.

    Die Leute, die laut Eigener Aussage wegen TOS und TNG Astronauten, Ingeneuere und Wissenschafter geworden sind, haben das technologische Weltbild und den technischen Optimismus der Serie übernommen. So wie andere vorher von den Werken von Verne und Lasswitz.

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