1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Disney+: The Mandalorian ist echtes…

Und welchen Sinn macht es sich über den Geschmack anderer aufzuregen?

Wochenende!!! Zeit für Quatsch!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Und welchen Sinn macht es sich über den Geschmack anderer aufzuregen?

    Autor: Salzbretzel 08.12.20 - 12:50

    Mein Vater schaut Rote Rosen. Und die Hälfte der Zeit beschwert er sich über die Ungenauigkeiten der Serie.
    Und irgendwie hat er an diesem täglichen Ritual ein Vergnügen. Kann ich dieses nachvollziehen? Nein. Aber ist es schön das er etwas hat was ihm begeistert? JA!

    Wieso muss man sich über Sendungen/Filme/Spiele/Bücher/<fülle Selber ein> aufregen?
    Wir leben heute in einer schwemmzeit - wo man massig Serien und Filme konsumieren kann. Wenn einem das eine nicht gefällt konsumiert man das andere.

    Keine Ahnung wieso man die Freude eines anderen madig machen muss.
    Aber wenigstens zeigt es, dass es unserer Gesellschaft noch recht gut gehen muss. Wenn das unsere Alltagssorgen sind - wenigstens etwas.

  2. Es geht nicht ums "Aufregen"...

    Autor: demon driver 08.12.20 - 13:12

    Es geht um Kritik. Kritik an einem Produkt der Kulturindustrie ist immer auch mehr als das, sie weist über das konkrete Produkt hinaus auf die Kultur einer Gesellschaft, auf die Gesellschaft selbst. Solche Kritik ist nie nur Selbstzweck. Sie trägt auch zur Analyse der Zeit bei, in der wir leben. Deswegen ist solche Kritik wichtig und richtig.

  3. Re: Es geht nicht ums "Aufregen"...

    Autor: Salzbretzel 08.12.20 - 16:26

    Ich sehe deinen Punkt. Vielleicht hätte ich mein Gemecker etwas direkter formulieren sollen.
    Der Vice Artikel glorifiziert die Komplexität von Serien. Und alles andere wäre für Kinder. Es ist keine Betrachtung was unser Verlangen nach zum Beispiel dieser Serie bedeutet. Es ist ein großes ablassen über "die anderen".

    Das ist weniger Kritik, mehr ein Drama was so billig ist, wie der Artikel beschwört anzukreiden.
    Wie man dieses Trauerspiel an Polemik auch bewerten möchte. Kritik ist es nur am Rand.

    Das Ergebnis ist das einige nun jubeln können - da ihr überlegener Geschmack unterstrichen wurde und der Geschmack anderer zurückgesetzt wurde.
    Der Artikel hier auf Golem bläst ins selbe Horn. The Mandalorian ist nichts anspruchsvolles. Und trotzdem ist es nichts schlechtes.
    Die Meinungsbildung dabei ist der Punkt.

  4. Re: Es geht nicht ums "Aufregen"...

    Autor: PaBa 08.12.20 - 16:38

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht um Kritik. Kritik an einem Produkt der Kulturindustrie ist immer
    > auch mehr als das, sie weist über das konkrete Produkt hinaus auf die
    > Kultur einer Gesellschaft, auf die Gesellschaft selbst. Solche Kritik ist
    > nie nur Selbstzweck. Sie trägt auch zur Analyse der Zeit bei, in der wir
    > leben. Deswegen ist solche Kritik wichtig und richtig.

    Also von einer Serie, die -ich hab keine Zahlen- unter 5% der Gesamtbevölkerung gucken auf den Stand einer Gesellschaft zu schließen, finde ich etwas gewagt.

    Was sagt das dann über die 90er, wo jede der Serien diesem Schema gefolgt ist?

  5. Re: Es geht nicht ums "Aufregen"...

    Autor: demon driver 08.12.20 - 16:54

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe deinen Punkt. Vielleicht hätte ich mein Gemecker etwas direkter
    > formulieren sollen.
    > Der Vice Artikel glorifiziert die Komplexität von Serien. Und alles andere
    > wäre für Kinder.

    Was hat es mit "Glorifizierung" zu tun, wenn man zwischen seichter, primitiver, anspruchsloser Unterhaltung einerseits und anspruchsvoller andererseits unterscheidet?

    > Es ist keine Betrachtung was unser Verlangen nach zum
    > Beispiel dieser Serie bedeutet. Es ist ein großes ablassen über "die
    > anderen".

    Bei einer Film- oder Serienkritik, deren Ergebnis "Schund" ist, muss es nicht darum gehen, warum jemand "Verlangen" nach solchem Schund hat.

    > Das ist weniger Kritik, mehr ein Drama was so billig ist, wie der Artikel
    > beschwört anzukreiden.
    > Wie man dieses Trauerspiel an Polemik auch bewerten möchte. Kritik ist es
    > nur am Rand.

    Kritik hört nicht dadurch auf, Kritik zu sein, dass sie polemisch geschrieben ist, oder dass sie dir aus irgendwelchen anderen Gründen nicht gefällt.

    > Das Ergebnis ist das einige nun jubeln können - da ihr überlegener
    > Geschmack unterstrichen wurde und der Geschmack anderer zurückgesetzt
    > wurde.
    > Der Artikel hier auf Golem bläst ins selbe Horn. The Mandalorian ist nichts
    > anspruchsvolles. Und trotzdem ist es nichts schlechtes.
    > Die Meinungsbildung dabei ist der Punkt.

    Wie jetzt – du meinst, die Serie wäre anspruchsvoll? Da dürftest du aber selbst unter ihren Fürsprechern eine Minderheitsmeinung vertreten. Und was heißt überhaupt "Meinungsbildung"? Das ist doch genau das, was hier passiert – vom Vice-Artikel über den Golem-Artikel bis hin zu den verschiedenen Forenbeiträgen. Alles trägt dazu bei. Was willst du denn noch?

    Mir scheint ja, dass nichts den Vice-Artikel besser unterstreichen könnte als die Reaktionen des Fanpublikums. Die sind nämlich genauso infantil, wie der Artikel es der Serie unterstellt – zwischen bloßer Trotzreaktion nach dem Motto "klar ist das nicht anspruchsvoll, muss es aber auch nicht sein" (verdient dann aber genau die Kritik, die es bekommen hat) bis hin zu von vornherein zum Scheitern verurteilten Versuchen, die Kritik entweder mit irgendwelchen Sophistereien oder durch bloßes Zurückpöbeln zu entkräften. Das gelingt so nicht...

  6. Re: Es geht nicht ums "Aufregen"...

    Autor: demon driver 08.12.20 - 16:58

    PaBa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es geht um Kritik. Kritik an einem Produkt der Kulturindustrie ist immer
    > > auch mehr als das, sie weist über das konkrete Produkt hinaus auf die
    > > Kultur einer Gesellschaft, auf die Gesellschaft selbst. Solche Kritik ist
    > > nie nur Selbstzweck. Sie trägt auch zur Analyse der Zeit bei, in der wir
    > > leben. Deswegen ist solche Kritik wichtig und richtig.
    >
    > Also von einer Serie, die -ich hab keine Zahlen- unter 5% der
    > Gesamtbevölkerung gucken auf den Stand einer Gesellschaft zu schließen,
    > finde ich etwas gewagt.

    Seit wann bedeutet "trägt zur Analyse von x bei" "lässt auf den Stand von x schließen"?

    > Was sagt das dann über die 90er, wo jede der Serien diesem Schema gefolgt
    > ist?

    Na, in den Neunzigern gab's Babylon 5 und DS9 – nach meinem Überblick bis heute im klassischen SF-Segment nur von The Expanse erreicht (und übertroffen).

  7. Re: Es geht nicht ums "Aufregen"...

    Autor: Salzbretzel 08.12.20 - 17:35

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei einer Film- oder Serienkritik, deren Ergebnis "Schund" ist, muss es
    > nicht darum gehen, warum jemand "Verlangen" nach solchem Schund hat.
    Ok, erst pochst du darauf das eine Kritik nicht nur Selbstzweck sei.
    Ich führe meine Kritik in dem Moment genauer aus - was dich dazu veranlasst - man verzeihe mir den Wortlaut - pöbelnder zu antworten.
    Und du machst schon wieder den Übergang den du mir nicht erklärt hast. Wieso ist eine Erzählung in einfacher Form "Schund". War es denn Sinn und Zweck des Machwerkes die Untiefen der Seele zu reflektieren?
    Es ist ein Werk zur Unterhaltung und Zerstreuung. Das kann man Menschen doch genießen lassen. Wenn du dich davon aber bedroht fühlst und deswegen andere ihre Freude mieß reden musst. Ok. Dadurch wirkst du eben wie ein Mießepeter der weder seine Kritik ohne eine Abwertende Meinung formulieren kann noch anderen eine Freude lassen kann.

    > Wie jetzt – du meinst, die Serie wäre anspruchsvoll?
    Und da fiel mir übrigens auf das du meinen Beitrag nur überfliegst und nicht liest. Und bis auf die Trailer habe ich die Serie nicht gesehen. Sprach mich nicht an wegen den episodenhaften Heldentat der Woche Ding. Und das ist nicht einmal was schlechtes. Aber davon bin ich einfach übersättigt.

  8. Re: Und welchen Sinn macht es sich über den Geschmack anderer aufzuregen?

    Autor: robinx999 08.12.20 - 20:12

    Eigentlich macht es keinen Sinn gerade im Streamingmarkt gibt es ja nicht mal mehr das Problem das ein Programmplatz jetzt von einer Serie besetzt ist die man nicht mag.
    Serien deren Nutzen (Zuschauerzahlen) in einem günstigen Verhältnis zu den Kosten stehen werden sicherlich so schnell nicht verschwinden. Klar es gibt Fälle wo Serien mit offenem Ende abgesetzt wurden, aber eigentlich zeigt diese Serie das klassische Serien mit Fall / Gegner pro Woche sogar mit wöchentlicher Ausstrahlung im Streaming Markt funktionieren können.
    Würde mich nicht mal wunden, wenn eine Neuauflage von Xena oder Hulk als Serie genauso funktionieren könnte. Ein bischen Liebe ins Detail, alte Fans mitnehmen und es kann funktionieren.

  9. Re: Es geht nicht ums "Aufregen"...

    Autor: demon driver 09.12.20 - 00:23

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei einer Film- oder Serienkritik, deren Ergebnis "Schund" ist, muss es
    > > nicht darum gehen, warum jemand "Verlangen" nach solchem Schund hat.
    > Ok, erst pochst du darauf das eine Kritik nicht nur Selbstzweck sei.

    Und?

    > Ich führe meine Kritik in dem Moment genauer aus - was dich dazu veranlasst
    > - man verzeihe mir den Wortlaut - pöbelnder zu antworten.

    Was war denn nun "pöbelnd"? Die Vokabel "Schund"? Mach dich nicht lächerlich. Anspruchslos ist anspruchslos; welche Vokabel man letztlich dafür verwendet ist Nebensache.

    > Und du machst schon wieder den Übergang den du mir nicht erklärt hast.
    > Wieso ist eine Erzählung in einfacher Form "Schund".

    Es geht aber nun mal genau nicht um die "Form", es geht um die Substanz – die, wenn die diskutierte Serie so ist wie alle bisherigen Star-Wars-Produktionen, schlicht abwesend ist.

    > War es denn Sinn und
    > Zweck des Machwerkes die Untiefen der Seele zu reflektieren?

    What? Warum? Was soll die Frage? Wäre das die einzige Möglichkeit, eine SF-Serie mit ein klein wenig Anspruch auszustatten?

    > Es ist ein Werk zur Unterhaltung und Zerstreuung.

    Na und? Muss es deswegen seicht sein? Und wenn es das ist, gelobt werden? Darf es deswegen nicht als das seichte Programm bezeichnet werden, das es anscheiend ja doch ist?

    > Das kann man Menschen doch genießen lassen.

    Ich kann und will doch niemanden daran hindern, es zu genießen, wenn einer denn sowas braucht, um genießen zu können. Wem eine negative Kritik den Genuss verdirbt, der soll halt die Kritik nicht lesen!

    > Wenn du dich davon aber bedroht fühlst

    HAHAHAHA!

    > und deswegen
    > andere ihre Freude mieß reden musst. Ok. Dadurch wirkst du eben wie ein
    > Mießepeter der weder seine Kritik ohne eine Abwertende Meinung formulieren
    > kann noch anderen eine Freude lassen kann.

    Siehe oben.

    > > Wie jetzt – du meinst, die Serie wäre anspruchsvoll?

    > Und da fiel mir übrigens auf das du meinen Beitrag nur überfliegst und
    > nicht liest.

    What? Ich habe etwas gefragt, das nicht verstanden habe, weil es aus dem reinen Wortlaut deines Textes nicht deutlich wurde.

    > Und bis auf die Trailer habe ich die Serie nicht gesehen.
    > Sprach mich nicht an wegen den episodenhaften Heldentat der Woche Ding. Und
    > das ist nicht einmal was schlechtes. Aber davon bin ich einfach
    > übersättigt.

    Aha?

  10. Re: Es geht nicht ums "Aufregen"...

    Autor: Clown 10.12.20 - 10:53

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > What? Ich habe etwas gefragt, das nicht verstanden habe, weil es aus dem
    > reinen Wortlaut deines Textes nicht deutlich wurde.

    Stimmt, es wurde überhaupt nicht deutlich:

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [..]The Mandalorian ist nichts anspruchsvolles[...]

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

  11. Re: Es geht nicht ums "Aufregen"...

    Autor: demon driver 10.12.20 - 17:46

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > What? Ich habe etwas gefragt, das nicht verstanden habe, weil es aus dem
    > > reinen Wortlaut deines Textes nicht deutlich wurde.
    >
    > Stimmt, es wurde überhaupt nicht deutlich:
    >
    > Salzbretzel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > [..]The Mandalorian ist nichts anspruchsvolles[...]

    Es wurde tatsächlich nicht deutlich, denn so, wie Salzbretzel schreibt, hätte es leicht auch eine Fortsetzung des unmittelbar vorangegangenen Satzes "[d]er Artikel hier auf Golem bläst ins selbe Horn" sein können, also die Aussage, Golem habe zum Ausdruck bringen wollen, The Mandalorian sei nichts Anspruchsvolles. Es bleibt unklar, ob das so oder als seine eigene Meinung zu verstehen ist, und was er da jetzt eigentlich aussagen wollte.

  12. Re: Es geht nicht ums "Aufregen"...

    Autor: Salzbretzel 10.12.20 - 23:56

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es bleibt unklar, ob das so oder als seine eigene Meinung zu verstehen ist, und was er da jetzt eigentlich aussagen wollte.
    Und du sprichst noch immer in der Vergangenheitsform, obwohl dir der eigentliche Autor des Textes dies nochmal näher gebracht hat und selbst Clown fiel es ausreichend auf um dich darauf hinzuweisen.
    Ich bin mir nicht sicher warum du deine Wertung hinein interpretierst und/oder etwas projizierst aber ich bin erfüllt von Hoffnung das du dich dadurch besser fühlst.

    Aber da ich hier schreibe versuche ich es noch einmal, diesesmal in etwas rauer Form worum ich um Verzeihung bitte.

    Menschen genießen gerne Dinge. Dies ist dir sicherlich bewusst. Ich habe den Thread angefangen mit den Hinweis das es seltsam ist sich über solche Vergnügen anderer aufzuregen.
    Du hast den Teil jetzt JEDESMAL überlesen. Es geht um das aufzuregen - nicht um die Kritik.
    Das eine ist eine emotionale Konfrontation mit dem Thema. Kritik kann sachlicher und emotionaler Natur sein.
    Kritik ohne Emotionen ist möglich. Kritik mit Emotionen sind möglich. Kritik nur aus Emotionen - das ist nur ein verbales Äußern von Emotionen. Das hat mit Kritik wenig am Hut.

    Ich hatte zum Start Rote Rosen genommen - weil es für mich ehr eine Qual wie alles andere ist. Aber du wolltest ja zu The Mandelorian. Also hast du meine Abstraktion des Problems ignoriert. Was ich unter dem Artikel verstehen kann. Aber dann hast du auch den Kern des Artikels ebenfalls ignoriert. Also gut - ich komme dir entgegen und dann beschäftigen wir uns mit deinen Anliegen.
    Du hast Kritik geäußert das man Menschen darauf hinweisen sollte das ihr konsumiertes Medium flach, ideenlos und stumpf ist. Und weist du was? Ja - das habe ich hier gemacht, das hat der Autor von Golem gemacht. Aber das war dir nicht genug. Du wolltest diese Einschätzung von der Serie auf die Zuschauer übertragen.
    Und das ist infantil. Und du hast noch immer nicht formulieren können was die Serie über den Zuschauer aussagt. Aber dazu warst du ja nie bereit.

    Falls ich falsch liege und du doch noch wirklich Gedanken dazu teilen willst - mich hat der Erfolg einer Episodenerzählung überrascht. Der Gedanke das die Menschen sich einfach nur berieseln lassen wollen kam mir ja auch schon. Aber man kann sich doch auch mit den nächsten Teil einer Serie berieseln lassen die eine fortlaufende Geschichte hat. Es gibt ja auch wirklich vor sich herumdümpelnde Geschichten (ich will nur Rote Rosen sagen) ohne jeden Tiefgang.
    Was ich sagen will - ich sehe es nicht als alleinigen Grund. Vielleicht hat es mit den dahinterliegenden "alles zurück auf Start" und den damit verbundenen Happy End zu tun? Wollen die Menschen einfach nur eine gute Zeit haben? Dann wäre es als Gegengewicht zu 2020 ja ein Erklärungspunkt.
    Kurz um - ich hab da mehr als ein Gedanken im Kopf. Falls du da eine interessante oder gar perfekte Erklärung hast. Das wäre mal toll.

    Und warum wollen die Menschen flache Serien? Die Serie ist ja durchaus Weltweit beliebt. Vielleicht eine Mischung aus kleinen Ködern (Kindchenschema, Star Wars Welt, Cameros,...) und ein Bedürfnis was mir jetzt nicht auf die Zunge fallen mag.
    Aber vermutlich müsste ich dafür mal die Serie gesehen haben um da wirklich mitzureden.


    Aber es ist spät und hier hör ich auf. Schade finde ich es noch immer - das du anscheinend meine initialen Gedanken zu den Thema überspringst. Warum man Menschen nicht ihre kleinen Freunden gönnen kann ohne gleich über die Menschen urteilend zu werden? (Der Vice Artikel hat ja auch gleich damit begonnen auf die Zuschauer all die negativen Aspekte zu projizieren was mich zu der Fragestellung brachte)
    Ich abstrahierte da absichtlich - weil es ja nicht nur dem Vice Autoren so geht.
    Aber gut, ich habe schon verstanden das dich die Fragestellung speziell wohl nicht zu interessieren scheint.
    Aber gut, viel Spaß mit was immer du auch machst.

  13. Re: Und welchen Sinn macht es sich über den Geschmack anderer aufzuregen?

    Autor: Kein Kostverächter 14.12.20 - 14:44

    Hier regt sich niemand auf. Hier wird einfach nur ein Sache mit einer Fangemeinde genommen (Hier The Mandolorian und im Nachgang noch das Star-Wars-Franchise als Ganzes) und diese anhand von Kritierien, die die Sache überhaupt nicht erfüllen will, destruktiv kritisiert. Das Ganze wird in eine Sprache verpackt, die gewieften, intellektuellen Journalismus vortäuscht. Ziel der Übung ist es, die Fangemeinde entsprechend zu empörten Äußerungen in den sozialen Medien zu provozieren, was die Aufmerksamkeit für den Artikel erhöht und so Klicks, also Werbeeinnahmen generiert. Also kurz gesagt, hier wird das Geschäftsmodell von Vice durchgezogen und Oliver Nickel macht das Spiel mit, da das Thema ja bereits hochkocht und das IMHO somit auch ein einträglicher Artikel für Golem ist.
    Irgendwie existiert Vice doch nur, um Basisartikel zu allen möglichen Themen zu liefern, die provozierend genug sind, dass andere auch darüber berichten. Win-Win-Win: Vice bekommt die Klicks, die anderen Seiten Inhalte, also auch Klicks und die Leser was zum Aufregen gegen die Langeweile. Journalismus im Endstadiums-Kapitalismus.

    Bis die Tage,

    KK

    ----------------------------------------------------------
    Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
    (Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
    ----------------------------------------------------------
    We provide AI Blockchain Cloud (ABC) enabled applications bringing Enterprise level synergies to vertically integrated business processes.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bezirkskliniken Schwaben, Augsburg
  2. Stadtverwaltung Bocholt, Bocholt
  3. Landeshauptstadt München, München
  4. Universitätsklinikum Münster, Münster

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 7 5800X 469€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Bill Gates: Mit Technik gegen die Klimakatastrophe
Bill Gates
Mit Technik gegen die Klimakatastrophe

Bill Gates' Buch über die Bekämpfung des Klimawandels hat Schwächen, es lohnt sich aber trotzdem, dem Microsoft-Gründer zuzuhören.
Eine Rezension von Hanno Böck

  1. Microsoft-Gründer Bill Gates startet Podcast

AfD und Elektroautos: Herr, lass Hirn vom Himmel regnen!
AfD und Elektroautos
"Herr, lass Hirn vom Himmel regnen!"

Der AfD-Abgeordnete Marc Bernhard hat im Bundestag gegen die Elektromobilität gewettert. In seiner Rede war kein einziger Satz richtig.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Nach Börsengang Lucid plant Konkurrenz für Teslas Model 3
  2. Econelo M1 Netto verkauft Elektro-Kabinenroller für 5.800 Euro
  3. Laden von E-Autos Spitzentreffen zu möglichen Engpässen im Stromnetz

Wissen für ITler: 11 tolle Tech-Podcasts
Wissen für ITler
11 tolle Tech-Podcasts

Die Menge an Tech-Podcasts ist schier unüberschaubar. Wir haben ein paar Empfehlungen, die die Zeit wert sind.
Von Dennis Kogel