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Also ich lasse gar nichts reparieren

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  1. Also ich lasse gar nichts reparieren

    Autor: gamer998 30.11.20 - 06:36

    lohnt sich bei allen Sachen, die billiger als Apple sind (=alles), schließlich auch nicht.

    Aber jeder normale Mensch in Deutschland recycelt doch alles. Gibt ja auch gar keine andere Möglichkeit. Oder wirft jemand sein Handy in den Restmüll??

  2. Re: Also ich lasse gar nichts reparieren

    Autor: Eheran 30.11.20 - 07:49

    Wie kommst du bitte darauf, dass es sich nicht lohnen würde, außer bei dem einen Hersteller?
    Obwohl andere Hersteller noch viel teurere Produkte verkaufen?
    Wie oft kaufst du dir neue Autos?
    Wenn am Haus was ist wird ein neues gebaut?

    Oder meinst du mit "ich lasse gar nicht reparieren" nur sowas wie... "ich kaufe mir alle x Jahre ein neues Smartphone"? Und die, die du hast bzw. hattest, gehen mit Stichprobengröße <10 Stück halt bislang nicht kaputt? Ist dann eine ganz andere Aussage mit ganz anderer Datengrundlage (eben n<10), aber von "gar nichts reparieren" kannst du wohl nicht gesprochen haben.
    Aber auch dann stellt sich noch die Frage, warum es sich bei anderen Hersteller von Smartphones mit ähnlichen hohen Preisen und zusätzlich deutlich günstigeren Reparaturen nicht lohnen sollte?

  3. Es sind nicht nur die Verbraucher Schuld

    Autor: Lacrimula 30.11.20 - 10:24

    gamer998 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder wirft jemand sein Handy in den
    > Restmüll??

    Ich befürchte, dass das mehr Menschen tun, als man sich zunächst vorstellen kann oder will.
    Viele Abgabestellen wie Wertstoffhöfe liegen eher außerhalb und sind deshalb meist nur mit dem Auto zu erreichen. Dann kostet die Abgabe oft auch noch Geld.
    Auch setzt sich ein Nutzer des ÖPNVs nicht mit einer Mikrowelle oder einem Toaster in den Bus, um ihn irgendwo hinzufahren, wo man ihn abgeben kann. Der Kram wird entweder illegalerweise zum Sperrmüll dazugestellt oder in die Restmüll-Tonne gedrückt. Und ganz ehrlich: Ich kann es entsprechend verstehen. Dieses Land muss endlich bessere Möglichkeiten zur Rückgabe und Entsorgung von Elektroschrott schaffen. Vor allem für ÖPNV Nutzer.
    Mit der Batterienrückgabe in Supermärkten klappt das doch, zumindest glaube ich das, auch super und so gut wie jeder, den ich kenne, nutzt das auch und sammelt in irgendeinem Topf seine Batterien, die im Haushalt anfallen.

    Und was ist mit dem Service "Electroreturn" der Deutschen Post passiert, wo man beispielsweise Smartphones mittels eines Etiketts, welches man ausdrucken konnte, kostenlos an eine Recyclingfirma schicken konnte? Er wurde 2019 eingestellt. Warum? Zu teuer? Zuviel Missbrauch? Also so wird das nichts.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.20 10:26 durch Lacrimula.

  4. Re: Es sind nicht nur die Verbraucher Schuld

    Autor: Eheran 30.11.20 - 18:56

    >Dieses Land muss endlich bessere Möglichkeiten zur Rückgabe und Entsorgung von Elektroschrott schaffen.
    Gibt es doch schon seit Jahren. Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG)

    >Zudem sind Vertreiber mit einer Verkaufsfläche für Elektro- und Elektronikgeräte von mindestens 400 Quadratmetern verpflichtet, beim Verkauf eines neuen Elektro- oder Elektronikgerätes an einen Endnutzer ein Altgerät der gleichen Geräteart, das im Wesentlichen die gleichen Funktionen wie das neue Gerät erfüllt, unentgeltlich zurückzunehmen (1:1 Rücknahme) und Altgeräte, die in keiner äußeren Abmessung größer als 25 Zentimeter sind, in haushaltsüblichen Mengen unentgeltlich zurückzunehmen, wobei die Rücknahme nicht an den Kauf eines Elektro- oder Elektronikgerätes geknüpft werden darf (0:1 Rücknahme). Dasselbe gilt auch im Versandhandel, in dem Fall bezieht sich die Mindestfläche von 400 Quadratmetern auf die gesamte Lager- und Versandfläche des Händlers. Ob die Altgeräte dann einfach an den Händler geschickt werden können oder dieser eine andere Form der Rücknahme einrichtet, bleibt dem Händler überlassen. Insgesamt gilt für die Umsetzung der Rücknahmepflicht des Handels eine neunmonatige Übergangsfrist, die Abgabe muss also spätestens ab dem 24. Juli 2016 bei allen verpflichteten Vertreibern möglich sein.

  5. Re: Es sind nicht nur die Verbraucher Schuld

    Autor: Lacrimula 03.12.20 - 12:43

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Dieses Land muss endlich bessere Möglichkeiten zur Rückgabe und Entsorgung
    > von Elektroschrott schaffen.
    > Gibt es doch schon seit Jahren. Elektro- und Elektronikgerätegesetzes
    > (ElektroG)
    >
    > >Zudem sind Vertreiber mit einer Verkaufsfläche für Elektro- und
    > Elektronikgeräte von mindestens 400 Quadratmetern verpflichtet, beim
    > Verkauf eines neuen Elektro- oder Elektronikgerätes an einen Endnutzer ein
    > Altgerät der gleichen Geräteart, das im Wesentlichen die gleichen
    > Funktionen wie das neue Gerät erfüllt, unentgeltlich zurückzunehmen (1:1
    > Rücknahme) und Altgeräte, die in keiner äußeren Abmessung größer als 25
    > Zentimeter sind, in haushaltsüblichen Mengen unentgeltlich zurückzunehmen,
    > wobei die Rücknahme nicht an den Kauf eines Elektro- oder Elektronikgerätes
    > geknüpft werden darf (0:1 Rücknahme). Dasselbe gilt auch im Versandhandel,
    > in dem Fall bezieht sich die Mindestfläche von 400 Quadratmetern auf die
    > gesamte Lager- und Versandfläche des Händlers. Ob die Altgeräte dann
    > einfach an den Händler geschickt werden können oder dieser eine andere Form
    > der Rücknahme einrichtet, bleibt dem Händler überlassen. Insgesamt gilt für
    > die Umsetzung der Rücknahmepflicht des Handels eine neunmonatige
    > Übergangsfrist, die Abgabe muss also spätestens ab dem 24. Juli 2016 bei
    > allen verpflichteten Vertreibern möglich sein.

    ____________________________________

    Du hast meinen kompletten Post wohl irgendwie nicht verstanden.
    Komm von diesem "theoretischen Gesetz" weg und denk mal an die Praxis:

    WAS bringt mir das Gesetz als ÖPNV Nutzer, wenn meine Mikrowelle kaputt ist und ich sie entsorgen möchte? Glaubst du, ich nehme mir das Teil, setze mich damit in den Bus oder die U-Bahn und fahre zum Elektronikhändler? Das Problem ist hier sehr oft, dass es keine der genannten Verkaufsflächen in unmittelbarer Nähe zur Wohnung/zum Haus gibt. Es hat nun mal nicht jeder ein Auto oder kennt total viele Autofahrer, die das für einen erledigen würden.

    Beim Kauf eines neuen Trockners war das ja kein Problem. Er wurde geliefert und der alte wurde mitgenommen. Super. Der DHL/Hermes/DPD-Bote nimmt aber nicht meine Mikrowelle mit, wenn ich eine neue bestellt habt. Zumindest ist mir da nichts bekannt.

    Die genannte Rückgabe ist zudem an einen Neukauf gebunden und vieles, was an Elektronikmüll anfällt, kauft man nicht so gleich neu. Vor allem, wenn man auch Gebrauchtmärkte nutzt.

    Dieses Gesetz ist also in vielen Fällen für den Poppes. Aber danke für den extrem hilfreichen Einwurf...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.12.20 12:49 durch Lacrimula.

  6. Re: Es sind nicht nur die Verbraucher Schuld

    Autor: Eheran 03.12.20 - 18:33

    >WAS bringt mir das Gesetz als ÖPNV Nutzer
    Was soll denn ein Gesetz alles machen? Dir noch den Hintern abwischen? Man kann nicht jeden Pups im Gesetz regeln. Und wenn du es schon nicht per Post verschicken willst (die holt auch ab) und du es auch sonst nicht transportieren willst(!)... ja dann kannst du das eben nicht machen. Wie kannst du denn sonst dein Leben leben wenn das solche Hürden für dich sind?

    >Die genannte Rückgabe ist zudem an einen Neukauf gebunden
    Ich zitiere einfach nochmal den selben Text...
    >Altgeräte, die in keiner äußeren Abmessung größer als 25 Zentimeter sind, in haushaltsüblichen Mengen unentgeltlich zurückzunehmen, wobei die Rücknahme nicht an den Kauf eines Elektro- oder Elektronikgerätes geknüpft werden darf (0:1 Rücknahme). Dasselbe gilt auch im Versandhandel

    >Er wurde geliefert und der alte wurde mitgenommen.
    Wenn man den Service bezahlt (etwa bei Amazon) bekommt man ihn auch... sowas.

    >Vor allem, wenn man auch Gebrauchtmärkte nutzt.
    Wie kommen denn die Geräte zu dir?

    >Aber danke für den extrem hilfreichen Einwurf...
    Ein volles Glas kann man eben nicht füllen.

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