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Homepod Beispiel

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  1. Homepod Beispiel

    Autor: Gokux 29.11.20 - 13:20

    Ich finde das Beispiel vom Homepod Mini ja eher schlecht. Ein 100¤ Gerät lässt sich wirtschaftlich nie lohnenswert reparieren. Versand, Ersatzteile und vor allem Arbeitszeit sind nun mal ein gewisser finanzieller Mindestaufwand, egal ob das Gerät 100¤ oder 1000¤ kostet.
    90¤ sind da ja eher noch günstig.

  2. Re: Homepod Beispiel

    Autor: Jominator 29.11.20 - 13:28

    +1

  3. Re: Homepod Beispiel

    Autor: ezadoo 29.11.20 - 16:48

    +1

    Absolut. Wenn man rechnet, was schon allein das Öffnen an Personalkosten (was bezahlt man denn so einem Techniker? Sicherlich weit mehr als 20¤/h, der Support kostet dann ja auch noch...) und der Versand kosten, was bleibt da noch an noch übrig, dass sich die Reparatur für Apple nicht zum Verlustgeschäft wird.

    Vielleicht sollte Apple aber eine Möglichkeit bieten, dass man darauf bestehen kann, dass es Repariert und nicht ersetzt wird und der Kunde zahlt das dann eben und Apple verdient halt nichts.
    Dann ist für alle, die immer so viel besser sein wollen als die Unternehmen, die wirtschaftliche Interessen vertreten, die Möglichkeit gegeben im Interesse der Ressourcenschonung die Zusatzkosten zu tragen. Dann sieht man, wem es um was geht und oder ob die Umwelt nur vorgeschoben ist um Apple zu bashen.

  4. Re: Homepod Beispiel

    Autor: Eheran 29.11.20 - 16:59

    Du tust so, als wäre es bei anderen Produkten besser? Dabei ist es dort doch das selbe Spiel. Ein Kondensator auf dem Mainboard kapput? Also ein 1-cent-Artikel? Scheiß egal, das ganze Board wird getauscht für was... 700¤? Daten sind natürlich auch weg.

  5. Re: Homepod Beispiel

    Autor: Gokux 29.11.20 - 18:01

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du tust so, als wäre es bei anderen Produkten besser? Dabei ist es dort
    > doch das selbe Spiel. Ein Kondensator auf dem Mainboard kapput? Also ein
    > 1-cent-Artikel? Scheiß egal, das ganze Board wird getauscht für was...
    > 700¤? Daten sind natürlich auch weg.
    Ist natürlich blöd wenn faktisch alle Teile aufs Board gelötet sind, das stimmt. Aber der Aufwand sowas von Hand neu zu löten (das Zeug wird ja sonst von Robotern gelötet, alles andere wär unwirtschaftlich) ist vmtl. nicht weit weg von den 700¤. Und auch das nur, wenn die Techniker voll ausgelastet sind.

  6. Re: Homepod Beispiel

    Autor: Eheran 29.11.20 - 18:24

    >aber der Aufwand sowas von Hand neu zu löten [...] nicht weit weg von den 700¤.
    Ich weiß ja nicht, 100¤ für Diagnose + Reparatur + Ersatzteile sind dann doch ein wenig günstiger und damit eher "weit weg" als "nah dran" an zig hunderten Euro.
    Der Aufwand des Lötens selbst ist dabei recht gering. Nur wenn große Chips mit hunderten Pins im BGA neu verlötet werden müssen ist der Aufwand dann signifikant. Aber auch da zahlt man die Expertise und das Equipment und nicht so viel für den Aufwand.

  7. Re: Homepod Beispiel

    Autor: violator 29.11.20 - 18:57

    Aber es könnte ja vom Kunden repariert werden. Hab ich mit meinem TV oder Monitoren auch schon mehrfach gemacht. Bauteile im Wert von 80ct ausgetauscht, etwas Zeit zum rumbauen und schon läuft das wieder. Bei Apple undenkbar.

  8. Re: Homepod Beispiel

    Autor: Gokux 29.11.20 - 19:50

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >aber der Aufwand sowas von Hand neu zu löten [...] nicht weit weg von den
    > 700¤.
    > Ich weiß ja nicht, 100¤ für Diagnose + Reparatur + Ersatzteile sind dann
    > doch ein wenig günstiger und damit eher "weit weg" als "nah dran" an zig
    > hunderten Euro.
    Der Hauptfaktor der Kosten ist natürlich die Zeit. Wenn du alle administrativen und technischen Arbeiten in einer Stunde hinbekommst, ja das sind es eher um die 100¤.
    Aufnahme, Gerät öffnen, Diagnose, ausbauen, reparieren und zurück dauert aber bei komplexeren Sachen sicher etwas länger.
    Dann muss man auch genug Schäden dieser Art haben, damit es sich rechnet ein Reperaturcenter dieser Art zu betreiben.

    Ich bin auch dagegen das man alles verklebt und möglichst unreparierbar gestaltet (weil unnötig). Aber viele Bauteile sind halt heutzutage wegen ihrer Komplexität sinnvoller zu tauschen, statt zu reparieren. Auch ein Fairphone macht das nicht anders.

  9. Re: Homepod Beispiel

    Autor: Eheran 29.11.20 - 21:53

    Also: Deine ursprüngliche Aussge bezüglich des schlechten Beispiels ist nur sofern berechtigt, als dass z.B. 700¤ Reparaturkosten für ein gebrauchtes MacBook noch nicht an den Neupreis selbigens heranreichen. Die Dimensionen sind aber identisch bzw. noch viel abstruser. Dazu gehören übrigens auch Konstruktionsfehler, die Apple dann den Kunden aufhalsen will und (wenn) nur nach Klage ausreichend vieler überhaupt als Konstruktionsfehler anerkannt wird.

    Dann ging es weiter, dass die unabhängigen Reparaturdienstleister es ja auch nicht grünstiger können - doch, können sie. Teilweise um eine ganze größenordnung günstiger und dabei gehen nicht mal die Daten verloren.

    Bevor wir jetzt weiter in Details gehen: Akzeptierst du das oder nicht? Oder drehen wir uns in einer Endlosspirale immer weiter und morgen lese ich die selben Aussagen wieder?

  10. Re: Homepod Beispiel

    Autor: Gokux 29.11.20 - 22:46

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann ging es weiter, dass die unabhängigen Reparaturdienstleister es ja
    > auch nicht grünstiger können - doch, können sie. Teilweise um eine ganze
    > größenordnung günstiger und dabei gehen nicht mal die Daten verloren.
    Da hab ich mich evtl. nicht klar ausgedrückt. Mir ging es schon eher darum das sich diese Art Reparaturen aus Herstellersicht i.d.R. nicht rechnen, wenn sie es selber machen.
    Ein unabhängiger Dienstleister wo sich nur auf solche Arbeiten konzentriert, kann das durchaus anders aussehen.

  11. Re: Homepod Beispiel

    Autor: Roman123 30.11.20 - 04:39

    Gokux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eheran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dann ging es weiter, dass die unabhängigen Reparaturdienstleister es ja
    > > auch nicht grünstiger können - doch, können sie. Teilweise um eine ganze
    > > größenordnung günstiger und dabei gehen nicht mal die Daten verloren.
    > Da hab ich mich evtl. nicht klar ausgedrückt. Mir ging es schon eher darum
    > das sich diese Art Reparaturen aus Herstellersicht i.d.R. nicht rechnen,
    > wenn sie es selber machen.
    > Ein unabhängiger Dienstleister wo sich nur auf solche Arbeiten
    > konzentriert, kann das durchaus anders aussehen.

    Apple gibt Reparaturen in der Regel an andere Dienstleister weiter, der Großteil der Reparaturen werden diesen aber untersagt. in der Regel sind die Reparaturen die untersagt werden diejenigen bei der am wenigsten materialeinsatz stattfindet.

    ja viele Reparaturen rechnen sich für Apple nicht, denn jedes reparierte Gerät bedeutet ein verkauftes weniger, eine Reparatur rechnet sich erst dann wenn an der Reparatur ähnlich viel Marge bleibt wie am Verkauf eines neuen Produktes.

    im allgemeinen lässt sich sagen, dass Apple in Sachen Reparatur sehr inkompetent ist und kaum auf knowhow zurückgreift. Liegt sicher am wollen statt am können.

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