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Leider sind die Händler zurückhaltend

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  1. Leider sind die Händler zurückhaltend

    Autor: ZeldaFreak 18.03.19 - 10:44

    Es würde ja erstmal vorraussetzen dass die Händler überhaupt Kartenzahlung akzeptieren. Oft genug heißt es dann immer noch "nur EC-Karte" wobei die Girocard meinen. Mir ist es bei Penny passiert dass meine Mastercard und Maestro Karte (keine Girocard) beim kontaktlos bezahlen abgelehnt wurden. Am Terminal stand kontaktlos bezahlen mit der Girocard. Draußen stand das Maestro auch akzeptiert wird.
    Entweder hat Penny da Maestro mit Girocard gleichgesetzt oder einfach das kontaktlose Bezahlen nur für Girocard freigegeben. War mir zu blöd und hab meinen Einkauf da gelassen.
    Würde es Flächendeckend eine sehr hohe Akzeptanz geben, würden evtl. mehr Leute auf Bargeld verzichten, da sie wissen, dass sie überall mit Karte zahlen können.

  2. Re: Leider sind die Händler zurückhaltend

    Autor: genussge 18.03.19 - 10:50

    Ich weiß, dass es inzwischen bei

    - Edeka
    - Rewe
    - Aldi
    - Lidl
    - Kaufland

    funktioniert. Da Penny zur Rewe-Gruppe gehört, sollte es wohl klappen aber es kann auch sein, dass nicht alle Filialen mit dem System ausgestattet sind (gilt womöglich auch für die genannten). Es hat sich aber innerhalb des vergangenen Jahres deutlich verbessert.

  3. Re: Leider sind die Händler zurückhaltend

    Autor: Psy2063 18.03.19 - 10:52

    ich habe jetzt keinen Penny in der Nähe, aber bei Kaufland, Edeka, Rewe, Aldi, Netto, Obi, Bauhaus und sämtlichen Tankstellen hatte ich bisher kein Problem damit mein Schlaufon zur Zahlung zu verwenden.

    lediglich ein einziges mal wurde mir am Tag nach dem ich mal über 1000¤ bezahlt habe eine Zahlung verweigert, aber das kann auch daran gelegen haben, dass es in der Woche war die Paypal ohnehin irgendwelche Probleme hatte, mit der Karte direkt ging es dann nämlich.

  4. Re: Leider sind die Händler zurückhaltend

    Autor: br403 18.03.19 - 10:52

    Penny akzeptiert seit Oktober 2018 überall nun MC und VS, seit einiger Zeit auch AMEX. In Supermärkten ist es imho kein Problem mehr.

  5. Re: Leider sind die Händler zurückhaltend

    Autor: ase (Golem.de) 18.03.19 - 10:52

    Hallo,

    ZeldaFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es würde ja erstmal vorraussetzen dass die Händler überhaupt Kartenzahlung
    > akzeptieren.

    Es gibt auch noch Bugs. Ich habe eine Amex, die in meiner Saturn-Filiale kontaktlos nur an einer einzigen Kasse geht. Bei allen anderen Kassen brauche ich den Chip. Dabei sind es die selben Terminals. ;) Die Saturn-Filiale kennt das Problem, weiß aber auch nicht, warum das so ist. MC/Visa hat da keine Probleme.

    gruß

    -Andy (Golem.de)

    --
    Mich gibt's auch als Social-Media-Version. ( Vorsicht, Bahn- und Flugzeugbilder ;) )
    Instagram: @aroundthebluemarble
    Twitter: @AndreasSebayang


    https://www.golem.de/specials/autor-andreas-sebayang/

  6. Liegt das ggfs. an den Handlingkosten?

    Autor: M.P. 18.03.19 - 11:38

    ... Und dem Verbot durch die Kartenunternehmen, diese an die Kundschaft weiterzugeben?

    Handlingkosten entstehen dem Händler natürlich auch, wenn er das Geld bei der Bank einzahlt.

    Wenn man mit seinem Kiosk gerade so über die Runden kommt, und ein Kartenterminal dann pro Monat mehr kostet, als das was man an einem schlechten Tage an Umsatz hat ...

    Daneben sind ja gerade kleine Läden auch schon durch Skimming-Banden heimgesucht worden, die über Nacht einbrechen, das Kartenterminal manipulieren, und die Kartendaten der Kundschaft nebst Geheimzahl absaugen ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.19 11:43 durch M.P..

  7. Re: Liegt das ggfs. an den Handlingkosten?

    Autor: Anonymouse 18.03.19 - 11:44

    Schätze ich auch mal. In kleineren Geschäften gibt's ja auch oft noch die Bedingung "Kartenzahlung erst ab x¤". Würde sich wohl sonst nicht lohnen.

  8. Re: Liegt das ggfs. an den Handlingkosten?

    Autor: HeroFeat 18.03.19 - 12:42

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schätze ich auch mal. In kleineren Geschäften gibt's ja auch oft noch die
    > Bedingung "Kartenzahlung erst ab x¤". Würde sich wohl sonst nicht lohnen.


    Es gibt kleine Kartenterminals ab 40 ¤. Die haben dann überhaupt keine regelmäßigen monatlichen Grundkosten. Bezahlt wird durch einen Anteil am Umsatz. Bei sumup sind das dann z.B. auf Kreditkarten Zahlungen 2,75% und auf EC-Karten 0,95%. Man muss dabei im Kopf behalten, dass das Handling von Bargeld nicht kostenlos ist und das kontaktlose Zahlen mit Karte auch schneller ist.

  9. Re: Liegt das ggfs. an den Handlingkosten?

    Autor: Der_aKKe 18.03.19 - 12:45

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Wenn man mit seinem Kiosk gerade so über die Runden kommt, und ein
    > Kartenterminal dann pro Monat mehr kostet, als das was man an einem
    > schlechten Tage an Umsatz hat ...



    Terminal für 40¤ (WLAN), mit 3G 100¤. Keine monatlichen Kosten. Gebühren von 1-3%. Finde ich nichtmal für einen Kiosk zu teuer

  10. Re: Liegt das ggfs. an den Handlingkosten?

    Autor: Peter Brülls 18.03.19 - 12:48

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schätze ich auch mal. In kleineren Geschäften gibt's ja auch oft noch die
    > Bedingung "Kartenzahlung erst ab x¤". Würde sich wohl sonst nicht lohnen.

    Das dürfte nicht mehr zulässig sein:

    „Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
    § 270a Vereinbarungen über Entgelte für die Nutzung bargeldloser Zahlungsmittel

    Eine Vereinbarung, durch die der Schuldner verpflichtet wird, ein Entgelt für die Nutzung einer SEPA-Basislastschrift, einer SEPA-Firmenlastschrift, einer SEPA-Überweisung oder einer Zahlungskarte zu entrichten, ist unwirksam. Satz 1 gilt für die Nutzung von Zahlungskarten nur bei Zahlungsvorgängen mit Verbrauchern, wenn auf diese Kapitel II der Verordnung (EU) 2015/751 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2015 über Interbankenentgelte für kartengebundene Zahlungsvorgänge (ABl. L 123 vom 19.5.2015, S. 1) anwendbar ist.“

    Liest sich für mich so, als ob eine Diskrimierung der unbaren Zahlung nicht mehr zulässig ist, wenn sie denn angeboten wird.

  11. Re: Liegt das ggfs. an den Handlingkosten?

    Autor: Tekkie112 18.03.19 - 13:15

    HeroFeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anonymouse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schätze ich auch mal. In kleineren Geschäften gibt's ja auch oft noch
    > die
    > > Bedingung "Kartenzahlung erst ab x¤". Würde sich wohl sonst nicht
    > lohnen.
    >
    > Es gibt kleine Kartenterminals ab 40 ¤. Die haben dann überhaupt keine
    > regelmäßigen monatlichen Grundkosten. Bezahlt wird durch einen Anteil am
    > Umsatz. Bei sumup sind das dann z.B. auf Kreditkarten Zahlungen 2,75% und
    > auf EC-Karten 0,95%. Man muss dabei im Kopf behalten, dass das Handling von
    > Bargeld nicht kostenlos ist und das kontaktlose Zahlen mit Karte auch
    > schneller ist.

    Hab schon 25¤ für das Gerät gesehen und 0,9% für EC Zahlung.
    KK aber in Richtung 3%.

  12. Re: Liegt das ggfs. an den Handlingkosten?

    Autor: RipClaw 18.03.19 - 13:25

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Und dem Verbot durch die Kartenunternehmen, diese an die Kundschaft
    > weiterzugeben?

    Unwahrscheinlich. Die Kosten sind in den letzten Jahren massiv gefallen. Sogar jemand der Sachen auf dem Flomarkt verkauft könnte sich die Kosten für das Terminal und die Transaktionsgebühren leisten.

    > Handlingkosten entstehen dem Händler natürlich auch, wenn er das Geld bei
    > der Bank einzahlt.

    Angeblich ist das Handling von Bargeld das sogar teurer als wenn der Kunde mit Karte bezahlt.

  13. Re: Liegt das ggfs. an den Handlingkosten?

    Autor: Peter Brülls 18.03.19 - 13:39

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Angeblich ist das Handling von Bargeld das sogar teurer als wenn der Kunde
    > mit Karte bezahlt.

    Da habe ich diverse Rechnungen gesehen. Am plausibelsten schien mir die zu sein, die auf „durchschnittliche Transaktion ist unter sechs Euro“ zu sein, bei entsprechend geringen Umsätzen. (Wenn jemand pro Tag 1.000 Burger á 5 Euro raushaut, sieht es wahrscheinlich auch wieder anders aus.)

    Bei einem familienbetriebenen Tierpark, den ich oft besuche, wird innen alles mit Bargeld gemacht. Und das wird sich für die rechnen. (Von der Möglichkeit der Steuerhinterziehung mal abgesehen.) Kinder und Jugendliche die mit Bargeld zum Kiosk geschickt werden. Und wenn man das Bargeld bei den Wildschweinen ablegt, klaut das auch keiner.

  14. Re: Liegt das ggfs. an den Handlingkosten?

    Autor: whitbread 18.03.19 - 14:10

    Was sprach gerade noch gegen das Bargeld?

  15. Re: Liegt das ggfs. an den Handlingkosten?

    Autor: M.P. 18.03.19 - 14:36

    Die sollten einfach umgekehrt ein Skonto bei Barzahlung einräumen ;-)

  16. Re: Liegt das ggfs. an den Handlingkosten?

    Autor: M.P. 18.03.19 - 14:38

    Die Beulen am Kopf des Kioskbetreibers, wenn er die Kassette mit den Tageseinahmen am Nachteinwurf der Bank abgeben will sind auch noch nicht erwähnt worde ;-)

  17. Re: Liegt das ggfs. an den Handlingkosten?

    Autor: Peter Brülls 18.03.19 - 14:46

    whitbread schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was sprach gerade noch gegen das Bargeld?

    Ich verstehe nicht worauf du hinauswillst.

    Aus meiner Kundensicht ist Bargeld nervig. Entweder muss man an der Kasse es passend suchen oder es akkumuliert sich immer mehr Kleingeld. Und wenn man überwachen möchte wo man sein Geld läßt, muss man mehr Aufwand betreiben.

    Aus Händlersicht muss es jeder Händler selbst überweisen. Hin und wieder verkaufe ich Dinge, die ich nicht mehr brauche, auf Ebay. Früher habe ich ja auch nur „Überweisung oder bar“ gemacht, aber da einige potentielle Kunden dann nicht bieten wenn es kein PayPal gibt – wegen versichert – und das praktisch instant ist, jucken mich die Gebühren da auch nicht mehr.

    Läuft Sonntags aus, sie zahlen mit PayPal, ich kann es Montags in die Post geben. Ist mir die Gebühr wert.

    Was ich nie wieder reinkriege ist die Zeitverschwendung, weil jemand ein Kleinteil partout direkt abholen und bar bezahlen wollte und mir dann auch noch die Ohren abquatschte, bis ich ihn rauskomplimentieren konnte. Und da hatte ich schon an die 900 Bewertungen und 100% positiv. Und das Produkt passte absolut zu all den anderen Dingen, die ich so haushaltsmässig verkaufte.

  18. Re: Liegt das ggfs. an den Handlingkosten?

    Autor: Peter Brülls 18.03.19 - 14:48

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Beulen am Kopf des Kioskbetreibers, wenn er die Kassette mit den
    > Tageseinahmen am Nachteinwurf der Bank abgeben will sind auch noch nicht
    > erwähnt worde ;-)

    Ist da nun nicht so gegeben. Plattes Land halt.

  19. Re: Liegt das ggfs. an den Handlingkosten?

    Autor: M.P. 18.03.19 - 15:12

    Da sind es dann die Spritkosten, die man auf dem Weg zum nächsten Nachttresor-Einwurfschlitz vergurkt ;-)

  20. Re: Liegt das ggfs. an den Handlingkosten?

    Autor: Peter Brülls 18.03.19 - 15:18

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da sind es dann die Spritkosten, die man auf dem Weg zum nächsten
    > Nachttresor-Einwurfschlitz vergurkt ;-)

    Die fallen ggf. auch so an und sind bei denen eh eingerechnet. Wenn man für eine Rolle Toilettenpapier 10 km fahren muss, hat man eine ganz andere Einstellung.

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