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"kann leicht die nötige Kraft auf den Akku ausgeübt werden" - wirklich ?

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  1. "kann leicht die nötige Kraft auf den Akku ausgeübt werden" - wirklich ?

    Autor: EWCH 11.03.20 - 09:16

    20 kg / cm^2 sind 200 Tonnen pro m^2
    Bisher sind bei E-Autos die Akku im Unterboden ueber fast die gesamte Flaeche verbaut, das sind dann mehrere Quadratmeter und jeder davon braucht 200 Tonnen Druck.
    Ist das wirklich so einfach ? Ein paar Schraubzwingen und fertig ?

    Hab grade gesehen dass ein anderer Kommentar das auch schon gefragt hat.
    Den Druck ueber die Laenge des Fahrzeugs auszuueben scheint mir ein wenig gefaehrlich,
    da koennte die ganze Reihe Akkus bei einem Schlagloch nach oben springen.
    Oder man braucht sehr viel Material um diese Kraefte aufzuhalten, das wiegt dann aber auch wieder eine Menge.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.03.20 09:19 durch EWCH.

  2. Re: "kann leicht die nötige Kraft auf den Akku ausgeübt werden" - wirklich ?

    Autor: M.P. 11.03.20 - 09:30

    Man muss ja nicht die Kraft für alle Zellen aus einer Quelle aufbringen....
    Wenn man die Zellen in separaten flachen rechteckigen "Töpfen" von 10x10 cm² stapelt, muss jeder "Topf" 20000 Newton oder 2 Tonnen Zugkraft mit seiner Seitenwand aufbringen ...

    Bei Baustahl mit 500 N/mm² brauchte man für 20000 N also 40 mm². bei 400 mm Wandlänge wären das also 0,1 mm Wandstärke ... Das wäre aber die absolute Zerreißgrenze...

  3. Re: "kann leicht die nötige Kraft auf den Akku ausgeübt werden" - wirklich ?

    Autor: Arsenal 12.03.20 - 18:44

    Das sind 20 bar, es ist nicht besonders schwierig einen Druckbehälter für 20 bar zu bauen.

  4. Re: "kann leicht die nötige Kraft auf den Akku ausgeübt werden" - wirklich ?

    Autor: Copper 16.03.20 - 09:37

    Bitte nicht bar verwenden, da rollen sich mir die Zehennägel hoch.
    Bar ist eine Einheit für hydrostatischen Druck, also Gase und Flüssigkeiten.
    Mechanischer Druck, vor allem wie hier in eine Richtung, doch bitte mit N/mm², MPa, und wenn's gar nicht anders geht dann bitte kg/cm². Aber keine bar.

  5. Re: "kann leicht die nötige Kraft auf den Akku ausgeübt werden" - wirklich ?

    Autor: Arsenal 16.03.20 - 09:58

    Bar haven einen direkten Bezug zu SI-Einheiten, also alles halb so wild.

  6. Re: "kann leicht die nötige Kraft auf den Akku ausgeübt werden" - wirklich ?

    Autor: Ach 16.03.20 - 13:22

    Den Druck auf eine ganze Reihe sehr vieler über-, bzw, in dem Fall : nebeneinander liegender Batterielagen ausüben, dann muss man den Druck für die gesamte Reihe nur einmal aufbauen. Den Druck entstehen lassen, indem man Schrauben oder kräftige Federn von innen gegen einen die ganze Batteriereihe umhüllenden äußeren Käfig presst, mit dem Batteriegelage im Zentrum. Da sind 20 Kg/cm² gar kein Problem. Schließlich verkraftet schon der günstigste aller Stähle => St37, eine Zugbelastung von 370N/mm², also grob 37Kg/mm². Den Käfig kann man dann sogar aus Aluminium bauen. 20 Kg/mm² hören sich vielleicht viel an, am Ende hat man die aber doch bei so gut wie jeder Schraubverbindung im Maschinenbau.

    Würde das Konstruktionsprinzip aber trotzdem erst mal abwarten, weil das ja nur die Momentaufnahme des Entwicklungsstands des sehr lebendigen Werdegangs dieses neuen Batterietyps ist. Wer weiß schon was da noch für exotische Ansprüche und entsprechende Lösung aus den Laboren hervortreten werden, bis zum schließlichen Produkt. Spannend und interessant ist es natürlich alle mal :].

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