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Die Dänen machen Nägel mit Köpfe

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  1. Die Dänen machen Nägel mit Köpfe

    Autor: Netzweltler 13.12.19 - 21:09

    Und in Deutschland wird von Dilletanten herumgeeiert, nur damit die Pfründe der Dinosaurier-Konzerne erhalten bleiben.

  2. Re: Die Dänen machen Nägel mit Köpfe

    Autor: E-Narr 13.12.19 - 21:48

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und in Deutschland wird von Dilletanten herumgeeiert, nur damit die Pfründe
    > der Dinosaurier-Konzerne erhalten bleiben.

    So ist es. In Bayern ging 2019 keine einzige neue Windkraftanlage an Land, 10h-Regelung, also etwa 2.000 m Abstandsregelung sei Dank. Stattdessen baut man neue Stromtrassen, die fast genauso viel kosten, wie die Verdoppelung der deutschen Windkraft-Kapazität kosten würde - dezentral und dort wo der Strom auch wirklich gebraucht wird!

  3. Re: Die Dänen machen Nägel mit Köpfe

    Autor: whitbread 13.12.19 - 22:26

    Tja - es gibt wohl einen Grund, warum in BY keine neuen Windräder entstanden sind. Kleiner Tip: Das ist der Grund, warum es nur im Norden Übergangsjacken gibt!
    Und das Gejammere um die Stromtrassen ist ja wohl armselig: Man hätte die ja zu einem Bruchteil der Kosten oberirdisch oder einfach gar nicht zum Nulltarif bauen können. Das hätte halt entweder Auswirkungen auf die Anrainer oder eben auf Unternehmensstandorte gehabt. Beides wollte die Politik ihren Bürgern nicht zumuten - jetzt gibt es also teure Trassen unterm Acker - Ihr habt es so gewollt!

  4. Re: Die Dänen machen Nägel mit Köpfe

    Autor: tomatentee 14.12.19 - 12:24

    Gut, dass in Höhe quasi Windstille herrscht und Bayern leider das Holland Deutschlands ist.
    Da kann man dann wohl nichts machen...

  5. Re: Die Dänen machen Nägel mit Köpfe

    Autor: E-Narr 15.12.19 - 11:17

    whitbread schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja - es gibt wohl einen Grund, warum in BY keine neuen Windräder
    > entstanden sind. Kleiner Tip: Das ist der Grund, warum es nur im Norden
    > Übergangsjacken gibt!
    > Und das Gejammere um die Stromtrassen ist ja wohl armselig: Man hätte die
    > ja zu einem Bruchteil der Kosten oberirdisch oder einfach gar nicht zum
    > Nulltarif bauen können. Das hätte halt entweder Auswirkungen auf die
    > Anrainer oder eben auf Unternehmensstandorte gehabt. Beides wollte die
    > Politik ihren Bürgern nicht zumuten - jetzt gibt es also teure Trassen
    > unterm Acker - Ihr habt es so gewollt!

    Informiert scheinst du ja nicht besonders gut zu sein. Ja, es gibt einen Grund, warum kaum mehr Windkraftanlagen entstehen und warum das bei den Verbleibenden vor allem im Norden der Fall ist. Es sind sogar zwei Gründe. Aber gänzlich andere, als du vermutest! Mit dem Wind hat das tatsächlich nichts zu tun, da fast jede Gemeinde in Bayern gleich mehrere, ausgewiesene taugliche Standorte hat, die wirtschaftlich absolut rentabel sind.

    Erstens fallen in Bayern durch die 2014 erlassene 10h Regelung 95% aller geeigneten Standorte gesetzlich weg. Ähnlich schaut es mit deutschlandweiten Regelungen zum Windkraft-Zubau aus: hier wird politisch der Ausbau erneuerbarer Energien be- und verhindert!

    Zweitens führt die ursprünglich einmal gut gemeinte wirtschaftliche Trennung von Energieversorgern und Netzbetreibern dazu, dass Letztere nunmal am liebsten so viele Netze bauen und unterhalten, wie nur irgendwie möglich - das ist schließlich deren Geschäftsmodell oder daher auch Schwerpunkt der eigenen Lobbyarbeit. Zahlen muss dafür ohnehin der Endverbraucher durch erhöhte Netzentgelte auf der Stromrechnung. Da andererseits der Betreiber eines großen Windparks an Orten, wo der Strom überhaupt nicht benötigt aber nicht anteilig für den durch ihn mit verursachten, dann notwendigen Netzausbau bezahlen muss, bleibt für diesen an Standorten mit mehr Wind mehr Gewinn - auch wenn das gesamtwirtschaftlich meist grober Unsinn ist und der Allgemeinheit höhere Kosten aufbürdet, als es sein müsste. Meist sind Windkraftanlagen in Bayern volkswirtschaftlich deutlich sinnvoller, selbst wenn am jeweiligen Standort weniger Wind weht. Was genau willst du nicht daran verstehen, dass die neuen Stromtrassen alleine bereits erheblich mehr Geld kosten, als die WKAs, deren Strom sie tatsächlich transportieren...?

    Verallgemeinern bringt da überhaupt gar nichts: ich war aus den oben genannten, gesamt-wirtschaftlichen Gründen von Anfang an gegen neue Stromtrassen, da sie eine sinnvolle, dezentrale Energiewende sogar behindern und der Allgemeinheit damit jede Menge Geld verloren geht. Und ja, auch wenn sie durchgehend überirdisch verlegt worden wären, wären sie noch wirtschaftlicher Unsinn gewesen.

    Wir sprechen heute von 35+ Milliarden Euro, voraussichtlich werden es 60 Milliarden, bis sie fertig sind. Aber auch von den ursprünglich veranschlagten 20 Milliarden Euro hätte man sage und schreibe 10.000 neue WKAs mit jeweils 2,5 Megawatt Leistung errichten können! Und bei richtiger Standortwahl eben keine neuen Stromtrassen benötigt.

  6. Re: Die Dänen machen Nägel mit Köpfe

    Autor: E-Narr 15.12.19 - 11:18

    tomatentee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gut, dass in Höhe quasi Windstille herrscht und Bayern leider das Holland
    > Deutschlands ist.
    > Da kann man dann wohl nichts machen...

    ;D

    +1

  7. Re: Die Dänen machen Nägel mit Köpfe

    Autor: gadthrawn 18.12.19 - 11:03

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und in Deutschland wird von Dilletanten herumgeeiert, nur damit die Pfründe
    > der Dinosaurier-Konzerne erhalten bleiben.


    Naja.. wenn du weißt, dass das ganze eigentlich ein Naturschutzgebiet ist und die Einwohner der benachbarten Region dagegen klagen - da sie bereits komplett auf Ökostrom umgestellt haben, es hinter Windrädern aber mehr Tierleichen gibt... dann fragt man sich wer da was genagelt hat.

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