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Größere Bedenken

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  1. Größere Bedenken

    Autor: norbertgriese 14.12.19 - 12:27

    Unbedenklich scheint mir:
    - etwa 90% der Politiker stehen hinter dem Projekt
    - das Projekt soll weitgehend privat finanziert werden
    - es gibt Rücklagen von Seiten des Staates
    Bedenklich scheint mir:
    - das ist ein Monsterprojekt. Das wird viele Jahre brauchen.
    - das dürfte sowohl die dänischen wie auch Firmen wie Siemens Agesa überfordern
    - wenn man einen Windpark aufgebaut hat mit z.B. 50 Windkraftanlagen, dann hat sich die Technik bereits weiterentwickelt
    - bei den paar Einwohnern braucht man vermutlich keine Insel (allein dieser Windpark produziert erstmal mehr Strom als alle Einwohner brauchen derzeit
    - eine zentrale Einrichtung scheint mir nicht nötig

    Also eine Auftragsvergabe kann nur jetzigen den Stand der Technik betreffen und der ist nach ein paar Jahren veraltet ( oder explodierende H Anlagen erfordern neue Sicherheitsrichtlinien)

    Lieber viele kleine Windparks a ca. 50 Anlagen mit Umformer und Kabel als so ein Monsterprojekt.

    Norbert

  2. Re: Größere Bedenken

    Autor: wHiTeCaP 14.12.19 - 22:40

    Ich glaube kaum, dass die Dänen so bräsig sind, wie die Deutschen bei ihren Ausschreibungen.
    Die werden den Auftragnehmer schon dazu verpflichten die zum Zeitpunkt des Baus neuste Technik zu verwenden - und es wird natürlich Propeller nach Propeller gebaut.

    Glaub mir, nicht alle Menschen mit Regierungsverantwortung sind fachfremde Vollidioten, die sich von den Auftragnehmern beraten lassen ;)

  3. Re: Größere Bedenken

    Autor: dex2000 15.12.19 - 10:21

    norbertgriese schrieb:

    > - wenn man einen Windpark aufgebaut hat mit z.B. 50 Windkraftanlagen, dann
    > hat sich die Technik bereits weiterentwickelt

    Besser warten wir einfach noch 20 oder 30 Jahre, bis die Technik ausgereift ist...

  4. Re: Größere Bedenken

    Autor: E-Narr 15.12.19 - 10:59

    dex2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > norbertgriese schrieb:
    >
    > > - wenn man einen Windpark aufgebaut hat mit z.B. 50 Windkraftanlagen,
    > dann
    > > hat sich die Technik bereits weiterentwickelt
    >
    > Besser warten wir einfach noch 20 oder 30 Jahre, bis die Technik ausgereift
    > ist...

    War hoffentlich Sarkasmus;) Denn die Technik ist längst ausgereift und noch länger bei Erneuerbaren Energien zu warten bekommt uns (und der Welt) nicht gut. Wenn aus dem überschüssigen Strom vor Ort Wasserstoff erzeugt wird, passt das. Was nervt, sind die neuen Stromtrassen, die mehr kosten als würde man mehr Windkraftanlagen, als die Trassen überhaupt fähig sind, Strom zu transportieren, dezentral und gut verteilt direkt dort bauen, wo der Strom auch ge- und verbraucht wird.

  5. Re: Größere Bedenken

    Autor: norbertgriese 15.12.19 - 11:40

    Das ist natürlich Quark. Eine Ausschreibung hat den Zweck, eine definierte Leistung zu einem definierten Preis festzuschreiben. Wer den Zuschlag bekommt, muss genau dies liefern.

    Oder wie glaubst du, dass eine Ausschreibung funktioniert?

    Wenn nach ein paar Jahren größere Windräder machbar sind (oder effektivere etc.), dann wird die nächste Ausschreibung eben diese festschreiben.

    Wenn nach 20 Jahren die Windräder ersetzt werden, kommen die Stützen auch gleich mit raus und die 50 Maschinen zu 3GW werden ersetzt durch 35 Maschinen zu 10GW mit grösserem Abstand zueinander. Auch die auf Stelzen stehende Umspannanlage wird abgebaut und ersetzt. Vielleicht kann das Unterseekabel bleiben, so es dick genug ist.

    Norbert

  6. Re: Größere Bedenken

    Autor: norbertgriese 15.12.19 - 11:46

    dex2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > norbertgriese schrieb:
    >
    > > - wenn man einen Windpark aufgebaut hat mit z.B. 50 Windkraftanlagen,
    > dann
    > > hat sich die Technik bereits weiterentwickelt
    >
    > Besser warten wir einfach noch 20 oder 30 Jahre, bis die Technik ausgereift
    > ist...

    Nach 20 Jahren hat der Eigentümer gut Geld verdient und die Anlage wird abgebaut. Und ersetzt durch eine ganz andere Anlage mit deutlich größerer Leistung.

    Auf der Nordsee stehen lauter Windparks mit unterschiedlichen Maschinen und Rotoren.

    Norbert

  7. Re: Größere Bedenken

    Autor: schueppi 16.12.19 - 08:20

    Ich dachte die wollen die Insel nicht für Strom nutzen sondern aus dem gewonnen Strom Wasserstoff herstellen?

  8. Re: Größere Bedenken

    Autor: Dwalinn 18.12.19 - 08:44

    Die nutzen das was den größten Profit bringt bzw. wird Wasserstoff nur dann produziert wenn gerade kein Abnehmer für den Strom zu finden ist (was durchaus möglich ist da in Nordeuropa durch offshore viel Strom erzeugt wird)

  9. Re: Größere Bedenken

    Autor: gadthrawn 18.12.19 - 11:17

    norbertgriese schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unbedenklich scheint mir:
    > - etwa 90% der Politiker stehen hinter dem Projekt

    Naja, Die Anwohner klagen dagegen. Sie haben starke Auflagen, da die Küstengregion Naturschutzgebiet und Weltkulturerbe ist und für die Natürlichkeit gelöbt wird - eine auffällige Windanlage in Nachbarschaft widerspricht dem etwas.

    > - das Projekt soll weitgehend privat finanziert werden

    Ist das nicht das bedenkliche? Durchsetzung von Privatinteressen? Die Küstenregion ist ja 100% autark öko versorgt - inklusive Nutzung der Abwärme der Ställe für Wohnraumheizung. Alles in die Landschaft inkludiert statt aufgepropft. Gab da einen schönen Bericht dieses Jahr.

    Große Windräder haben das Problem mit dem Druckabfall hinter den Windrädern.
    Hier kollabieren hauptsächlich die Lungen von Fledermäusen, die findet man dort vermehrt. Dort hat man Seevögel - aber egal, eventuell erhöht dass ja Fischfutter.

    > - es gibt Rücklagen von Seiten des Staates

    Natürlich. Wie sollen Private sonst Gewinn machen?

    > Bedenklich scheint mir:
    > - das ist ein Monsterprojekt. Das wird viele Jahre brauchen.

    Viele Jahre Jobs.

    > - das dürfte sowohl die dänischen wie auch Firmen wie Siemens Agesa
    > überfordern

    Och, das dauert.

    > - wenn man einen Windpark aufgebaut hat mit z.B. 50 Windkraftanlagen, dann
    > hat sich die Technik bereits weiterentwickelt

    Natürlich. Und da das Ganze Verbundstoffe sind ist das Recycling - blöd. Wird maximal als Betonzusatz weiterverwendet.

    > - bei den paar Einwohnern braucht man vermutlich keine Insel (allein dieser
    > Windpark produziert erstmal mehr Strom als alle Einwohner brauchen derzeit
    > - eine zentrale Einrichtung scheint mir nicht nötig

    Den Anwohnern auch nicht.

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