1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Energiewende: Kleiner…

Die gehen dahin, wo es Subventionen gibt,

  1. Thema

Neues Thema


  1. Die gehen dahin, wo es Subventionen gibt,

    Autor: Joey5337 13.11.23 - 19:19

    so lange diese nicht an konkrete, zu erreichende Ziele gebunden sind oder die Ziele möglichst weit in der Zukunft liegen.
    Wenn man die dann nicht erreicht, findet man bestimmt Gründe, warum es mit noch mehr Geld jetzt dann wirklich funktionieren soll.
    Zur Not sagt man "Sorry" und zieht weiter.

    Schon ganz grundsätzliche Wirtschaftlichkeitsberechnungen kann man von den Geldgebern nicht erwarten, sonst hätten die schon am Anfang nichts gegeben.

    Mir scheint das ein Grundproblem der Energiepolitik zu sein: alle hoffen auf die Wunderwaffe! Beim Wasserstoff glaubt man auch, wir könnten große Energiemengen importieren. Oder bei E-Fuels. Aber die Fragen wie, woher und zu welchen Kosten das gehen soll, will niemand beantworten.

    Immerhin vermeidet man so, selbst die Ärmel hochkrempeln zu müssen.
    Es werden sich deswegen voraussichtlich noch genug Sponsoren finden, um so Quatsch-Projekte noch lange Zeit durchzuschleppen.

  2. Re: Die gehen dahin, wo es Subventionen gibt,

    Autor: karlheinz 13.11.23 - 19:27

    Amen

  3. Re: Die gehen dahin, wo es Subventionen gibt,

    Autor: angie14 13.11.23 - 21:17

    zBsp. nach Polen. Die wollen bis 2060 die Kohle durch 60!! Mini-KKw ersetzen.
    Quelle: PiS Wahlprogramm 2023
    Bezahlen soll dies natürlich die EU (bzw. indirkt zu 2/3 der Hauptnettozahler Deutschland**)

    ** wenn D. bis dahin nicht schon pleite ist, u.a. wegen den geforderten 1,2 Billionen Euro WK2-Reparationszahlungen an Polen (siehe ebenfalls besagtes PiS-Wahlprogrammm)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.23 21:25 durch angie14.

  4. Re: Die gehen dahin, wo es Subventionen gibt,

    Autor: MCCornholio 13.11.23 - 22:30

    Ja, weil Menschen und insbesondere Menschen Ü50 bequem sind.
    Daher ist es bequem eine "Wunderwaffe" herbei zu fantasieren.

  5. Re: Die gehen dahin, wo es Subventionen gibt,

    Autor: thrust26 13.11.23 - 23:46

    MCCornholio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, weil Menschen und insbesondere Menschen Ü50 bequem sind.

    Nicht alle.

  6. Re: Die gehen dahin, wo es Subventionen gibt,

    Autor: Denk3xNach 14.11.23 - 02:37

    angie14 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zBsp. nach Polen. Die wollen bis 2060 die Kohle durch 60!! Mini-KKw
    > ersetzen.
    > Quelle: PiS Wahlprogramm 2023
    > Bezahlen soll dies natürlich die EU (bzw. indirkt zu 2/3 der
    > Hauptnettozahler Deutschland**)
    >
    > ** wenn D. bis dahin nicht schon pleite ist, u.a. wegen den geforderten 1,2
    > Billionen Euro WK2-Reparationszahlungen an Polen (siehe ebenfalls besagtes
    > PiS-Wahlprogrammm)

    Die ganze Sache mit dem Nettozahler ist sowieso für die fische, ein paar Netto Länder finanzieren die restlichen Staaten durch.

    So dämlich muss man in D sein.

    Wie zahlen in den EU-Topf, steigen idiotisch von AKWs ab und Polen und Frankreich bauen neue AKWs...

    Soviel Idiotismus kann es nur in D geben.

  7. Re: Die gehen dahin, wo es Subventionen gibt,

    Autor: Sea 14.11.23 - 08:07

    angie14 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zBsp. nach Polen. Die wollen bis 2060 die Kohle durch 60!! Mini-KKw
    > ersetzen.
    > Quelle: PiS Wahlprogramm 2023
    > Bezahlen soll dies natürlich die EU (bzw. indirkt zu 2/3 der
    > Hauptnettozahler Deutschland**)
    Die PiS ist halt auch eine Heissluftpartei. Die sagen viel wenn der Tag lang ist. Die bauen das nicht. Gibt ja noch nicht mal einen funktionierenden Prototypen.
    Das war reine PR mit der man in der Kriese den MiniKKW Hype mitgenommen hat.
    Jeder mit ansatzweise Sachverstand weiss das KKWs schweineteuer sind und sich nicht im Ansatz rechnen. Schon jetzt unter den aktuellen Bedingungen. Und die sind im Wesentichen: Stark subventioniert und die eigentlich nötige Katastrophenversicherung muss nicht mal abgeschlossen werden. Die Kosten für einen GAU trägt dann nämlcih der Steuerzahler und nicht der Betreiber. In dem Moment wo der Betreiber das Ding versichern müsste wäre nämlich direkt das Ende erreicht, da die Dinger nicht versicherbar sind. bzw die Kosten immens hoch.
    Es gibt ettliche sinnvollere, günstigere, sichere Alternativen.

    Der Ausstieg kam zum falschen Zeitpunkt, war aber grundsätzlcih schon richtig. Man hätte ihn nur noch mal um 5 Jahre verschieben müssen, parallel aber mal so richtig in Alternativen investieren müssen.

  8. Re: Die gehen dahin, wo es Subventionen gibt,

    Autor: bLaSpHeMy 14.11.23 - 08:32

    Denk3xNach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > angie14 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > zBsp. nach Polen. Die wollen bis 2060 die Kohle durch 60!! Mini-KKw
    > > ersetzen.
    > > Quelle: PiS Wahlprogramm 2023
    > > Bezahlen soll dies natürlich die EU (bzw. indirkt zu 2/3 der
    > > Hauptnettozahler Deutschland**)
    > >
    > > ** wenn D. bis dahin nicht schon pleite ist, u.a. wegen den geforderten
    > 1,2
    > > Billionen Euro WK2-Reparationszahlungen an Polen (siehe ebenfalls
    > besagtes
    > > PiS-Wahlprogrammm)
    >
    > Die ganze Sache mit dem Nettozahler ist sowieso für die fische, ein paar
    > Netto Länder finanzieren die restlichen Staaten durch.
    >
    > So dämlich muss man in D sein.
    >
    > Wie zahlen in den EU-Topf, steigen idiotisch von AKWs ab und Polen und
    > Frankreich bauen neue AKWs...
    >
    > Soviel Idiotismus kann es nur in D geben.

    Vielleicht solltest du deinen Namen mal alle Ehre machen und nicht einfach drauf los schreiben :D
    Welchen Nutzen hat Deutschland denn von der EU? Garantiert mehr als die läppischen 31 Mrd. EUR.

  9. Re: Die gehen dahin, wo es Subventionen gibt,

    Autor: co 14.11.23 - 09:57

    Sea schrieb:

    > Der Ausstieg kam zum falschen Zeitpunkt, war aber grundsätzlcih schon
    > richtig. Man hätte ihn nur noch mal um 5 Jahre verschieben müssen, parallel
    > aber mal so richtig in Alternativen investieren müssen.

    So lange eine vermeintlich günstige Versorgung da ist, investiert niemand in eine Alternative. Dann hätten wir in 5 Jahren das gleiche Problem

  10. Re: Die gehen dahin, wo es Subventionen gibt,

    Autor: thrust26 14.11.23 - 10:16

    Sea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Ausstieg kam zum falschen Zeitpunkt, war aber grundsätzlcih schon
    > richtig. Man hätte ihn nur noch mal um 5 Jahre verschieben müssen, parallel
    > aber mal so richtig in Alternativen investieren müssen.

    Hätte! Du kennst das Land. Wenn man den Ausstieg verschoben hätte, dann wäre wieder gar nichts passiert. Außerdem hätten die Betreiber sich das extrem teuer bezahlen lassen. Und das für den Umstieg nötige Geld haben wir nur einmal, die Aussetzung der Schuldenbremse ist mit der FDP ja nicht zu machen.

    Außerdem haben gerade die Grünen in der Regierung so viele Kröten schlucken müssen. Wenn man denen deren Kernthema, was damals zu ihrer Gründung geführt hatte, auch noch weggenommen hätte, das hätte die Partei mit Sicherheit zerrissen.

  11. Re: Die gehen dahin, wo es Subventionen gibt,

    Autor: Dwalinn 14.11.23 - 10:33

    Sea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Ausstieg kam zum falschen Zeitpunkt, war aber grundsätzlcih schon
    > richtig. Man hätte ihn nur noch mal um 5 Jahre verschieben müssen, parallel
    > aber mal so richtig in Alternativen investieren müssen.

    Wegen 5 Jahre hätte sich das nicht gelohnt da die letze Sicherheitsüberprüfung mit anschließendem Aufrüsten/ Umrüsten 2 Jahre überfällig war hätte man das machen müssen, Zeit genug hätte man aber gehabt da neue Brennstäbe auch eher 18 Monate Lieferzeit haben. So eine Entscheidung hätte eher 2014/15 fallen müssen oder besser noch man legt ab 14/15 mit den Zubau bei den erneuerbaren zu.

  12. Re: Die gehen dahin, wo es Subventionen gibt,

    Autor: LeeRoyWyt 14.11.23 - 14:10

    angie14 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zBsp. nach Polen. Die wollen bis 2060 die Kohle durch 60!! Mini-KKw
    > ersetzen.
    > Quelle: PiS Wahlprogramm 2023
    > Bezahlen soll dies natürlich die EU (bzw. indirkt zu 2/3 der
    > Hauptnettozahler Deutschland**)
    >
    > ** wenn D. bis dahin nicht schon pleite ist, u.a. wegen den geforderten 1,2
    > Billionen Euro WK2-Reparationszahlungen an Polen (siehe ebenfalls besagtes
    > PiS-Wahlprogrammm)

    Du hast aber schon mitbekommen, wer in Polen die Wahlen gewonnen hat? Da kann selbst der Kaczyński-Handlanger Duda nichts mehr dran drehen.

  13. Re: Die gehen dahin, wo es Subventionen gibt,

    Autor: Trollversteher 14.11.23 - 14:56

    >Wie zahlen in den EU-Topf...

    Solange durch den gemeinsamen Markt unterm Strich mehr für jeden dabei herausspringt, ist das doch OK.

    >steigen idiotisch von AKWs ab und Polen und Frankreich bauen neue AKWs...
    >Soviel Idiotismus kann es nur in D geben.

    Sorry, aber diese Argumentation nach dem Motto "Polen und Frankreich steigen in den Idiotismus ein, wir nicht, also sind wir die Idioten" kann ich irgendwie nicht nachvollziehen...

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Cloud Platform Engineer Prozess- und Datenintegration (w/m/d)
    dmTECH GmbH, Karlsruhe
  2. IT Security Engineer (m/w/d)
    Hannover Rück SE, Hannover
  3. IT-Systemadministratorin/IT-- Systemadministrator mit dem Schwerpunkt Microsoft SCCM / Endpoint ... (m/w/d)
    Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Bonn, Berlin
  4. Service Project Engineer for Business Service LifeCycle & Security Projects (m/w/d)
    Vodafone GmbH, Düsseldorf

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. basierend auf Verkaufszahlen


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


  1. E-Mail-Client: Mozilla will sich mit Thunderbird für Android Zeit lassen
    E-Mail-Client
    Mozilla will sich mit Thunderbird für Android Zeit lassen

    Da man trotz gestrichener Funktionen bis Ende 2023 ohnehin nicht mit Thunderbird für Android fertig werde, will sich Mozilla jetzt Zeit mit der Veröffentlichung lassen.

  2. 49-Euro-Ticket: Start-up testet flexibles Deutschlandticket
    49-Euro-Ticket
    Start-up testet flexibles Deutschlandticket

    24 Stunden Kündigungsfrist und bis zu drei Monate Pause: Ein Landkreis, ein Verkehrsbetrieb und ein Start-up probieren ein flexibles Deutschlandticket aus.

  3. Augen: Besser sehen bei der Bildschirmarbeit
    Augen
    Besser sehen bei der Bildschirmarbeit

    Arbeitsplatzbrille, Blaulichtfilter, Glaukom: Was ist bei langen Arbeitszeiten am Monitor zu beachten? Eine Augenärztin gibt Tipps.


  1. 13:00

  2. 12:45

  3. 12:30

  4. 12:13

  5. 12:00

  6. 11:53

  7. 11:38

  8. 11:18