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  5. › Entfernung kommt per Update…

Ein guter Anfang ...

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  1. Ein guter Anfang ...

    Autor: pstone 02.09.23 - 17:35

    ... aber warum bei Wordpad aufhören? Edge, Office und nicht zuletzt Windows an sich würden von einer Entfernung per Update ebenfalls profitieren.

  2. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: demon driver 02.09.23 - 17:46

    pstone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... aber warum bei Wordpad aufhören? Edge, Office und nicht zuletzt Windows
    > an sich würden von einer Entfernung per Update ebenfalls profitieren.

    :-D +1

  3. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: Morons MORONS 02.09.23 - 21:05

    Also kein Rolling Release mehr, sondern Downhill.

  4. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: Astorek86 02.09.23 - 23:19

    Eher "Early Access", macht Microsoft ja eh schon...

  5. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: McWiesel 03.09.23 - 01:18

    pstone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... aber warum bei Wordpad aufhören? Edge, Office und nicht zuletzt Windows
    > an sich würden von einer Entfernung per Update ebenfalls profitieren.

    Das Schlimme ist, dass dieser Käse wahrscheinlich noch ernst gemeint ist.

    Schlimm waren die Zeiten, als etwa zwischen 1985 und 1995 Windows/Office noch nicht Industriestandard war, sondern der Markt zwischen zig Anbietern und komplett inkompatiblen Produkten zersplittert war. Das führte dann dazu, dass man bei jeder zweiten Webseite noch schön auswählen musste, ob man die Netscape oder Internet-Explorer-Version aufrufen möchte - letztlich haben wir das sogar in abgewandelter Form bis heute.

    Es ist definitiv ein Segen, dass die meisten dieser ganzen leidigen Softwarelösungen, mit dem man sich als IT-Admin einer 90er-Jahre-Firma noch rumärgern musste und heute noch so manche böse Erinnerungen wachrufen (Novell, Norton, dBase, SuSE, IBM, zwischendrin noch bisschen PowerPC..), mittlerweile sich zu Microsoft als Quasi-Industriestandard konsolidiert haben. Diese damals typischen IT-Projekte, wo man grundsätzlich von Freitagabend bis Montagmorgen irgendein an sich komplett inkompatibles System von Hersteller A nach B zu migrieren musste, will man heute wahrlich nicht mehr haben. Da ist man schon gut bedient, dass in nahezu allen Firmen MS Windows + MS Office auf dem Client mittlerweile diskussionslos gesetzt ist.

    Und als Anwender versteht man das erstrecht - wenn in einem Job PC-Kenntnisse vorausgesetzt werden, dann ist es gut zu wissen, dass es da in 99% aller Fälle ausschließlich um Windows und Office geht und man nicht mehr plötzlich vor Lotus SmartSuite auf OS/2 gesetzt wird, wie einem das selbst noch vereinzelt 1998 passieren konnte.

    Und wenn man sich irgendwo als Werbegrafiker oder Fotograf bewerben will, kann man auch ziemlich sicher davon ausgehen, dass mit Adobe gearbeitet wird und man nicht sich mehr plötzlich mit CorelDraw oder gar Gimp auseinandersetzen muss.

    Die Folgen, wenn zu viele Köche den Brei verderben wollen, sieht man aktuell am Video-Streaming-Markt. Manchmal ist ein Monopol, wo ein Hersteller die Standards definiert, halt doch besser...

  6. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: jothme 03.09.23 - 05:42

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pstone schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... aber warum bei Wordpad aufhören? Edge, Office und nicht zuletzt
    > Windows
    > > an sich würden von einer Entfernung per Update ebenfalls profitieren.
    >
    > Das Schlimme ist, dass dieser Käse wahrscheinlich noch ernst gemeint ist.
    >
    > Schlimm waren die Zeiten, als etwa zwischen 1985 und 1995 Windows/Office
    > noch nicht Industriestandard war, sondern der Markt zwischen zig Anbietern
    > und komplett inkompatiblen Produkten zersplittert war. Das führte dann
    > dazu, dass man bei jeder zweiten Webseite noch schön auswählen musste, ob
    > man die Netscape oder Internet-Explorer-Version aufrufen möchte - letztlich
    > haben wir das sogar in abgewandelter Form bis heute.
    >
    > Es ist definitiv ein Segen, dass die meisten dieser ganzen leidigen
    > Softwarelösungen, mit dem man sich als IT-Admin einer 90er-Jahre-Firma noch
    > rumärgern musste und heute noch so manche böse Erinnerungen wachrufen
    > (Novell, Norton, dBase, SuSE, IBM, zwischendrin noch bisschen PowerPC..),
    > mittlerweile sich zu Microsoft als Quasi-Industriestandard konsolidiert
    > haben. Diese damals typischen IT-Projekte, wo man grundsätzlich von
    > Freitagabend bis Montagmorgen irgendein an sich komplett inkompatibles
    > System von Hersteller A nach B zu migrieren musste, will man heute wahrlich
    > nicht mehr haben. Da ist man schon gut bedient, dass in nahezu allen Firmen
    > MS Windows + MS Office auf dem Client mittlerweile diskussionslos gesetzt
    > ist.
    >
    > Und als Anwender versteht man das erstrecht - wenn in einem Job
    > PC-Kenntnisse vorausgesetzt werden, dann ist es gut zu wissen, dass es da
    > in 99% aller Fälle ausschließlich um Windows und Office geht und man nicht
    > mehr plötzlich vor Lotus SmartSuite auf OS/2 gesetzt wird, wie einem das
    > selbst noch vereinzelt 1998 passieren konnte.
    >
    > Und wenn man sich irgendwo als Werbegrafiker oder Fotograf bewerben will,
    > kann man auch ziemlich sicher davon ausgehen, dass mit Adobe gearbeitet
    > wird und man nicht sich mehr plötzlich mit CorelDraw oder gar Gimp
    > auseinandersetzen muss.
    >
    > Die Folgen, wenn zu viele Köche den Brei verderben wollen, sieht man
    > aktuell am Video-Streaming-Markt. Manchmal ist ein Monopol, wo ein
    > Hersteller die Standards definiert, halt doch besser...


    Oder ein offener, gemeinsamer Standard. Monopole sind nie gut.

  7. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: MAJEPHTIC 03.09.23 - 07:57

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pstone schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... aber warum bei Wordpad aufhören? Edge, Office und nicht zuletzt
    > Windows
    > > an sich würden von einer Entfernung per Update ebenfalls profitieren.
    >
    > Das Schlimme ist, dass dieser Käse wahrscheinlich noch ernst gemeint ist.
    >
    > Schlimm waren die Zeiten, als etwa zwischen 1985 und 1995 Windows/Office
    > noch nicht Industriestandard war, sondern der Markt zwischen zig Anbietern
    > und komplett inkompatiblen Produkten zersplittert war. Das führte dann
    > dazu, dass man bei jeder zweiten Webseite noch schön auswählen musste, ob
    > man die Netscape oder Internet-Explorer-Version aufrufen möchte - letztlich
    > haben wir das sogar in abgewandelter Form bis heute.
    >
    > Es ist definitiv ein Segen, dass die meisten dieser ganzen leidigen
    > Softwarelösungen, mit dem man sich als IT-Admin einer 90er-Jahre-Firma noch
    > rumärgern musste und heute noch so manche böse Erinnerungen wachrufen
    > (Novell, Norton, dBase, SuSE, IBM, zwischendrin noch bisschen PowerPC..),
    > mittlerweile sich zu Microsoft als Quasi-Industriestandard konsolidiert
    > haben. Diese damals typischen IT-Projekte, wo man grundsätzlich von
    > Freitagabend bis Montagmorgen irgendein an sich komplett inkompatibles
    > System von Hersteller A nach B zu migrieren musste, will man heute wahrlich
    > nicht mehr haben. Da ist man schon gut bedient, dass in nahezu allen Firmen
    > MS Windows + MS Office auf dem Client mittlerweile diskussionslos gesetzt
    > ist.
    >
    > Und als Anwender versteht man das erstrecht - wenn in einem Job
    > PC-Kenntnisse vorausgesetzt werden, dann ist es gut zu wissen, dass es da
    > in 99% aller Fälle ausschließlich um Windows und Office geht und man nicht
    > mehr plötzlich vor Lotus SmartSuite auf OS/2 gesetzt wird, wie einem das
    > selbst noch vereinzelt 1998 passieren konnte.
    >
    > Und wenn man sich irgendwo als Werbegrafiker oder Fotograf bewerben will,
    > kann man auch ziemlich sicher davon ausgehen, dass mit Adobe gearbeitet
    > wird und man nicht sich mehr plötzlich mit CorelDraw oder gar Gimp
    > auseinandersetzen muss.
    >
    > Die Folgen, wenn zu viele Köche den Brei verderben wollen, sieht man
    > aktuell am Video-Streaming-Markt. Manchmal ist ein Monopol, wo ein
    > Hersteller die Standards definiert, halt doch besser...

    Wie mein Vorgänger dankenswerterweise schon schrieb: Standards sind schon was gutes. Aber nicht in den quasi-alternativlosen Händen eines Megakonzerns, der sich gehen lässt wie ein fetter, alter RTL-Zuschauer mit Bierflecken auf dem Feinripp-Unterhemd. Microsoft hat ein bequemes Monopol und beschäftigt sich mit den Dingen, die das meiste Geld machen. Das ist im Kapitalismus ja auch verständlich. Aber seit Jahrzehnten etablierte Standards, die sie den Leuten mit ziemlich hässlichen Methoden aufgedrängt haben, werden wie das ungewünschte Stiefkind fallengelassen sobald sie nicht mehr so viel einbringen wie andere Geschäftszweige. Sieht man doch an Windows. Das haben sie erfolgreich verbreitet. Aber kein Privatmensch will den Dreck für hunderte Euro kaufen, also sind das Serversegment und Business2Business Produkte viel profitabler. Jetzt fängt man schon an, Werbung in ein Betriebssystem so fest einzubauen wie es geht. Erbärmlich. Viel schlimmer ist aber, dass die früher vorhandenen Teststrukturen immer weiter abgebaut wurden und der Anwender spürbar immer mehr zum Betatester wurde. Windows 10 und 11 sind rapide entwickelt worden und das spürt man. Dank einer Telemetrie perverser Ausmaße braucht man offenbar kein QA Team mehr. Sicherlich, einzelne bugs und Probleme sind nie auszuschließen. Aber wenn man sich mal die letzten Jahre anschaut, wie viele bugs und Probleme sich häufen, in welcher Frequenz sie sowohl bei Windows, als auch den Office Produkten auftauchen, dann fragt man sich schon, ob diese Grütze der Standard sein sollte, den man semi-unausweichlich in Firmen, Schulen und den Computern von Freunden und Familie positioniert bekommen hat.

    Übrigens gibt es auch immer wieder Berichte von durchaus hässlichen bugs, die Microsoft halt einfach mal nicht als kritisch einstuft, und die deshalb dann so lange ungefixt bleiben, bis sie kritisch genug werden und aktiv ausgenutzt werden, sodass die schweren Jungs mit Kohle davon betroffen sind. Wie unsicher und lückenhaft das System für den privaten Hans Wurst ist, ist Microsoft egal. Hans Wurst raubmordkopiepiraterisiert das OS ja eh oder nimmt es nur noch geschenkt. In der Linuxwelt gibt es genauso viele bugs, aber die werden mit einer viel höheren Wahrscheinlichkeit und schneller gefixt. Spätestens von denen, die ein Eigeninteresse daran haben.
    Ich spreche hier übrigens nicht von der Softwarelandschaft unzähliger open source Hobbyprojekte, sondern von den Komponenten die zu einem Windows-ähnlichen Betriebssystem führen.
    Der Kernel hat auch mal kurz hässliche bugs, aber die sind selten. Das ist gut stabilisiert mittlerweile. Und ich will nicht wissen, wie viele Lücken der Windowskernel hat, was wir dank verschlossener Türen erst merken, wenn's kracht.
    Linux ist ein viel demokratischer entstandenes Produkt. Es vereint die Mitwirkung von Privatpersonen, einzelnen, dafür bezahlten professionellen Entwicklern und Konzernen. Es ist nicht abhängig vom Erfolg eines einzelnen Konzerns und auch nicht vom Überleben des fragilen und irgendwann gesellschaftlich überholten Konzepts des Kapitalismus. Es ist viel robuster aufgestellt und hat eine breitere Basis an Beitragenden. Dass das zu eigenen Problemen führt ist klar, aber so wie ich das sehe, haben sie das gut im Griff.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.23 08:14 durch MAJEPHTIC.

  8. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: MAJEPHTIC 03.09.23 - 08:25

    Und bevor mir jetzt jemand um die Ohren haut, dass Linux viel zu kleinteilig und fragmentiert ist, um ein Standard werden zu können:

    Ja, Linux muss in dieser Hinsicht noch erwachsen werden, es müssen sich mal mehr Leute für eine gemeinsame Lösung entscheiden und diese zur Reife bringen, statt ständig das Rad neu zu erfinden, aber mit einem anderen Anstrich. Allerdings kann man von einer derart diversen und breiten Gemeinschaft von Beitragenden, die eben auf diese Freiheit Wert legen, nicht erwarten dass sie jetzt gemeinsam ankommen und anderen ihre Lösung als Standard aufdrücken. Der Zugzwang ist hier bei der Gesellschaft und Firmen, sich für die best-geeignete Lösung zu entscheiden, und sie zum Standard zu machen. Dann bekommen diese Projekte mehr Gewicht, mehr finanzielle Ressourcen, und werden automatisch wachsen und priorisiert.

    Heißt, wenn wir alle jetzt entscheiden, z.B. Debian, Fedora oder Ubuntu wäre gut genug, dass es Windows ersetzen kann und das nutzen und vielleicht mal ne kleine Spende abdrücken, dann wächst dieses Projekt organisch auch in diese Rolle hinein. Und dann stehen wir besser und langfristig zukunftssicherer da als mit Windows.

  9. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: mushid0 03.09.23 - 10:25

    EIN offener gemeinsamer standard…. sieht man ja bei linux wie gut das klappt… da nutzt ja quasi jeder die gleiche distro. und es gibt ja auch praktisch nur eine distro



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.23 10:26 durch mushid0.

  10. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: Garius 03.09.23 - 11:00

    MAJEPHTIC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und bevor mir jetzt jemand um die Ohren haut, dass Linux viel zu
    > kleinteilig und fragmentiert ist, um ein Standard werden zu können:
    >
    > Ja [...]
    ¯\_(ツ)_/¯

  11. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: Tiles 03.09.23 - 12:48

    >Der Zugzwang ist hier bei der Gesellschaft und Firmen, sich für die best-geeignete Lösung zu entscheiden, und sie zum Standard zu machen.

    Das haben sie schon gemacht :)

  12. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: pstone 03.09.23 - 16:03

    McWiesel schrieb:
    >
    > pstone schrieb:
    >
    > > ... aber warum bei Wordpad aufhören? Edge, Office und nicht zuletzt Windows
    >> an sich würden von einer Entfernung per Update ebenfalls profitieren.
    >
    > Das Schlimme ist, dass dieser Käse wahrscheinlich noch ernst gemeint ist.

    Und wieder einmal hat sich aus einem primär satirisch geprägten Beitrag eine Grundsatzdiskussion entwickelt. War irgendwie zu erwarten.

    Meinte ich das bierernst? Nein. Ist etwas Wahres dran? Selbstverständlich.

    > Schlimm waren die Zeiten, als etwa zwischen 1985 und 1995 Windows/Office
    > noch nicht Industriestandard war, [...]
    >
    > Es ist definitiv ein Segen, dass die meisten dieser ganzen leidigen
    > Softwarelösungen, mit dem man sich als IT-Admin einer 90er-Jahre-Firma noch
    > rumärgern musste [...]

    Es ist naheliegend und verständlich, dass Personen, deren Arbeit sich um Microsoft-Produkte dreht und/oder davon abhängt, besagte Produkte gut finden bzw. sich im Laufe der Zeit damit arrangiert haben. Wer beißt schon in die Hand, die einen füttert.

    Und wenn nicht die Abhängigkeit ausschlaggebend ist, dann oft das Phänomen, welches sich auch gut bei Apple- oder Teslajüngern beobachten lässt: wer (zu)viel Geld für ein Produkt ausgegeben hat, kann hinterher nur schwerlich negativ darüber sprechen, denn dann würde indirekt zugegeben werden, dass ggf. eine schlechte Wahl getroffen wurde.

    > Und als Anwender versteht man das erstrecht [...]

    Da gebe ich Dir recht. Die Mehrheit der Anwender will mit Hilfe eines Rechners gewisse Dinge erledigen und sich ansonsten nicht weiter damit beschäftigen (müssen). Wie die dafür benötigte Software heißt und von wem sie stammt, ist absolut zweitrangig, Einschränkungen und/oder Vorgaben des jeweiligen Herstellers werden kaum hinterfragt. Komplett nachvollziehbar.

    Und dann gibt es eben auch noch einen kleinen Teil der Anwender, die der Meinung sind, ein Rechner müsse das machen, was der Anwender will und nicht andersherum. Oder sie sind der Meinung, Entscheidungen hinsichtlich der Verwendung ihrer persönlichen Daten selbst treffen zu können und zu wollen und dies nicht (US-)Konzernen zu überlassen. Unter dieser Anwendergruppe Microsoft-Freunde zu finden, dürfte recht schwer werden.

    Ich persönlich bin trotz allem, und das meine ich jetzt gänzlich ernst, sehr froh, dass es Microsoft gibt und dass MS-Produkte einen großen Marktanteil haben. Windows & Co. dienen quasi als unüberwindbares Bollwerk bzw. Sammelbecken für 95% der Benutzer. Die übrigen 5% suchen sich Alternativen, welche durch die geringen Nutzerzahlen weder dem Kommerz noch den Wünschen/Ansichten der unbeflissenen Mehrheit zum Opfer fallen. Mit anderen Worten: solange es Windows gibt, bleiben Alternativen wie Linux angenehm rein.

    > Die Folgen, wenn zu viele Köche den Brei verderben wollen, sieht man
    > aktuell am Video-Streaming-Markt. Manchmal ist ein Monopol, wo ein
    > Hersteller die Standards definiert, halt doch besser...

    Das sehe ich anders. Ein Monopol ist NIE besser. Standards hingegen sind eine sehr gute Sache. Ein weiterer Grund, warum man für Microsoft (und auch andere IT-Konzerne) eigentlich nur Verachtung übrig haben kann: eigene Produkte werden nur seltenst standardisiert, aber fremde (offene) Standards werden sehr gerne zur Verbesserung der eigenen Produkte genutzt und angeeignet. WSL ist ein gutes Beispiel für solch einen Kunstgriff: Linux auf Windows? Gerne! Stellt auch kein Problem dar, alles offen, kann man ohne Weiteres integrieren und anpassen. Windows-Software auf Linux? Nein, Moment, das geht natürlich nicht. RE-Projekte wie Wine dulden wir gerade noch, aber damit muss es dann auch gut sein. Exchange ist ein weiteres gutes Beispiel. Man könnte die Liste unendlich fortführen...

    Wünsche euch noch einen schönen Sonntag.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.23 16:11 durch pstone.

  13. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: Tiles 03.09.23 - 16:50

    Microsoft hat kein Monopol. Nur die bessere Software. Und was besser ist bestimmt der User, nicht ein Linux Ideologe.

    >Windows-Software auf Linux?

    Dafür ist Linux verantwortlich, nicht Microsoft. Oder hast du gesehen dass Microsoft die Linux Foundation dazu gedrängt hat den WSL zu entwickeln?

    Und das ist auch was mir hier immer so sauer aufstösst. Diese Anspruchs- und Erwartungshaltung dass ein proprietärer Anbieter gefälligst sein Geschäft für Linux ruinieren soll. Niemand ausser Linux ist für den Erfolg von Linux verantwortlich. Wenn ihr als Linux Hersteller es nicht schafft eine Windows Exe zum Laufen zu bekommen habt ihr den Zweck eines OS nicht verstanden.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.23 16:59 durch Tiles.

  14. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: demon driver 03.09.23 - 17:34

    > Benutzer wird von Ihnen ignoriert

    Ok? Kann mich nicht mehr erinnern, wird aber Gründe gehabt haben...

    > Anzeigen

    Na, schaun wir doch mal.

    Ach so. Alles klar. Ja, hat definitiv Gründe gehabt. Und tschüss...

  15. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: McWiesel 03.09.23 - 18:26

    pstone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:

    > Es ist naheliegend und verständlich, dass Personen, deren Arbeit sich um
    > Microsoft-Produkte dreht und/oder davon abhängt, besagte Produkte gut
    > finden bzw. sich im Laufe der Zeit damit arrangiert haben. Wer beißt schon
    > in die Hand, die einen füttert.
    > Und wenn nicht die Abhängigkeit ausschlaggebend ist, dann oft das Phänomen,
    > welches sich auch gut bei Apple- oder Teslajüngern beobachten lässt: wer
    > (zu)viel Geld für ein Produkt ausgegeben hat, kann hinterher nur schwerlich
    > negativ darüber sprechen, denn dann würde indirekt zugegeben werden, dass
    > ggf. eine schlechte Wahl getroffen wurde.

    Es geht hier um Homogenität der Infrastruktur. Ich musste bis vor paar Jahren noch Windows- und wegen einer CAD-Software zwangsweise Linux-Maschinen betreuen. Und jedes mal, wenn es da ein Thema gab, hat der Windows-Support das auf Linux geschoben und die Consulting-Firma für Linux auf Windows. Das Ende vom Lied war, dass ich 2 teure Dienstleister bezahlen durfte und doch solche Probleme dann stets selbständig lösen musste. Und exakt so verhält sich das jedes mal, wenn ich 5 verschiedene Plattformen habe, die eigentlich zwar kompatibel sein sollen, es aber in der Realität nicht sind. Wenn ich heute ein Problem zwischen Outlook und Teams habe, mach ich ein Ticket beim MS Support auf und lösen mir das Problem, weil sie einfach keine Chance mehr haben die Ursache auf ein Fremdprodukt aus der Github-Hölle zu schieben. Und genau das ist das, was am Ende wahnsinnig Kosten spart und immer mehr Firmen vollumfänglic zu Microsoft treibt. Die haben weder Geld, noch finden sie Personal, was sich irgendso ein alternatives Gebastel trotz guter Bezahlung antut.


    > Da gebe ich Dir recht. Die Mehrheit der Anwender will mit Hilfe eines
    > Rechners gewisse Dinge erledigen und sich ansonsten nicht weiter damit
    > beschäftigen (müssen). Wie die dafür benötigte Software heißt und von wem
    > sie stammt, ist absolut zweitrangig,

    Naja - die meisten Leute, die keine IT-Jobs haben, aber mit einem PC arbeiten müssen, lassen sich auf die gängigen Microsoft-Produkte schulen und beherrschen die dann irgendwann recht gut, da hilft teilweise schon 30jährige Erfahrung. Setz mal dann so Leute ein LibreOffice vor - das ist eben für den Privatmann "fast gleich", aber wer es eben professionell einsetzt, wo etwas mehr als ein Geschäftsbrief gefordert wird, stolpert über eklatante Unterschiede. Was dann auch wieder zu Kosten für Support und Mitarbeiter-Schulungen führt, die man mit MS Office nicht hätte.

    > Und dann gibt es eben auch noch einen kleinen Teil der Anwender, die der
    > Meinung sind, ein Rechner müsse das machen, was der Anwender will und nicht
    > andersherum.

    Diese Erwartungshaltung darf man tatsächlich haben. Mit jedem Jahr mehr - die ganze KI-Technik geht doch zu gewaltigen Anteilen darum die Bedienung durch den Menschen immer leichter zu machen, weil die Maschine immer mehr versteht, was der Mensch von ihr will.

    > Ich persönlich bin trotz allem, und das meine ich jetzt gänzlich ernst,
    > sehr froh, dass es Microsoft gibt und dass MS-Produkte einen großen
    > Marktanteil haben. Windows & Co. dienen quasi als unüberwindbares Bollwerk
    > bzw. Sammelbecken für 95% der Benutzer. Die übrigen 5% suchen sich
    > Alternativen, welche durch die geringen Nutzerzahlen weder dem Kommerz noch
    > den Wünschen/Ansichten der unbeflissenen Mehrheit zum Opfer fallen. Mit
    > anderen Worten: solange es Windows gibt, bleiben Alternativen wie Linux
    > angenehm rein.

    Ja genau, die 5% der Welt-Elite ... Ja, Mainstream ist nicht immer gut und oft auch blöd. Mir sind die meisten Mainstream-Spiele zum Beispiel auch zu blöd. Aber wenn mal 95% der Leute anderer Meinung über einen Sachverhalt sind, kann man entweder seine Ansichten dann doch mal hinterfragen oder weiter betriebsblind in seiner Filterblase leben.
    Irgendwo hat es doch meist seine guten Gründe, wenn Produkt A 95% Marktanteil hat und Produkt B nur 5% - und um so mehr muss man sich sicher sein, dass man tatsächlich zu den 5% gehören will (was ich nicht gänzlich ausschließen mag) - und kein Flacherdler in der IT ist.


    > Das sehe ich anders. Ein Monopol ist NIE besser. Standards hingegen sind
    > eine sehr gute Sache. Ein weiterer Grund, warum man für Microsoft (und auch
    > andere IT-Konzerne) eigentlich nur Verachtung übrig haben kann: eigene
    > Produkte werden nur seltenst standardisiert, aber fremde (offene) Standards
    > werden sehr gerne zur Verbesserung der eigenen Produkte genutzt und
    > angeeignet. WSL ist ein gutes Beispiel für solch einen Kunstgriff: Linux
    > auf Windows? Gerne! Stellt auch kein Problem dar, alles offen, kann man
    > ohne Weiteres integrieren und anpassen. Windows-Software auf Linux? Nein,
    > Moment, das geht natürlich nicht. RE-Projekte wie Wine dulden wir gerade
    > noch, aber damit muss es dann auch gut sein. Exchange ist ein weiteres
    > gutes Beispiel. Man könnte die Liste unendlich fortführen...
    >
    > Wünsche euch noch einen schönen Sonntag.

    Gerade Linux tut sich mit Standards aber auch schwer. Das ist der Nachteil des demokratischen Prozesses, wo dann der "überstimmte" Teil trotzdem nicht Ruhe gibt und weiterhin über Jahre hinweg an einem Parallelstandard festhält und es für so manche Funktionen 5 verschiedene Softwarelösungen gibt, die es eigentlich nicht bräuchte.
    Selbiges gabs leider auch oft genug zwischen Oligopole (HD-DVD, BR), was dann für den Kunden krasse Fehlinvestitionen bedeuten kann. Da ist es nicht immer verkehrt, wenn ein Monopolist den Standard diktiert - ist vielleicht technisch nicht der beste, aber man hat wenigstens die Sicherheit, dass er für die Zukunft gesetzt ist.

  16. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: pstone 04.09.23 - 10:13

    Tiles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Windows-Software auf Linux?
    > Dafür ist Linux verantwortlich, nicht Microsoft. Oder hast du gesehen dass
    > Microsoft die Linux Foundation dazu gedrängt hat den WSL zu entwickeln?

    Dafür ist Linux verantwortlich? Wer ist denn Linux? Grüß ihn/sie/es mal von mir.

    Der Punkt ist Geben und Nehmen - Linux ist komplett quelloffen und dokumentiert, somit war es ein Leichtes, WSL zu implementieren. Windows ist nicht quelloffen und nur insoweit dokumentiert, wie Microsoft es zulässt. Ein "LSW" zu implementieren ist dadurch erheblich erschwert. Darum geht es. Microsoft schmückt sich mit fremden Federn und mauert gleichzeitig in der Gegenrichtung. Logisch, oder?


    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >> Benutzer wird von Ihnen ignoriert
    > Ok? Kann mich nicht mehr erinnern, wird aber Gründe gehabt haben...
    >> Anzeigen
    > Na, schaun wir doch mal.
    > Ach so. Alles klar. Ja, hat definitiv Gründe gehabt. Und tschüss...

    Wem galt das denn?


    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es geht hier um Homogenität der Infrastruktur. Ich musste bis vor paar
    > Jahren noch Windows- und wegen einer CAD-Software zwangsweise
    > Linux-Maschinen betreuen. Und jedes mal, wenn es da ein Thema gab, [...]

    Homogenität ist primär erst einmal genau das. Eine reine Mac-/BSD-/Linux-Umgebung wäre auch homogen. Das spricht weder für noch gegen MS (und/oder alle anderen). Der Rest ist ein mir fremdes, auch recht oft zu beobachtendes Phänomen: irgendwann einmal mit etwas Probleme gehabt und deshalb ist (und bleibt) dies nun für alle Zeiten schlecht. Diese Geisteshaltung werde ich nie verstehen. Ein befreundeter IT-Leiter hatte vor über 15 Jahren mal ein vertragliches Problem mit Vodafone - seither und bis heute sind alle Mitarbeiter von Vodafone und insbesondere auch alle Kunden, die sich mit ihnen einlassen, "hirnlose Idioten", wie er immer zu sagen pflegt. Gleichzeitig behauptet er aber gern von sich, fähig zu sein, über "den Tellerrand" zu blicken. Nun ja...

    > [...] was sich irgendso ein alternatives Gebastel [...]

    Mit dieser Grundeinstellung ist es auch von vornherein zum Scheitern verurteilt. Lösungen als "alternatives Gebastel" abzutun und sich dann zu beschweren, wenn etwas nicht läuft wie es soll, ist letztlich eine selbsterfüllende Prophezeiung, nicht wahr?

    > Aber wenn mal 95% der Leute anderer Meinung über einen Sachverhalt sind,
    > kann man entweder seine Ansichten dann doch mal hinterfragen oder weiter
    > betriebsblind in seiner Filterblase leben.

    Oh, das ist sehr interessant. Lass uns doch mal geschichtlich zurückblicken, ob sich dieses Argument halten lässt. Wie wäre es mit den Jahren rund um 1999, als 95% der Leute kräftig in IT-Aktien investierten. Weniger IT-bezogen, aber durchaus prägnant, wären etwa die Jahre 1938-1945. Für zahllose weitere Beispiele empfehle ich ein gutes Geschichtsbuch.

    Ich würde sogar so weit gehen zu sagen: wenn 95% der Leute einer bestimmten Meinung sind, sollte man diese unbedingt einem Faktencheck unterziehen, bevor man sich ihr anschließt.

    > Gerade Linux tut sich mit Standards aber auch schwer. Das ist der Nachteil
    > des demokratischen Prozesses, wo dann der "überstimmte" Teil trotzdem nicht
    > Ruhe gibt und weiterhin über Jahre hinweg an einem Parallelstandard
    > festhält und es für so manche Funktionen 5 verschiedene Softwarelösungen
    > gibt, die es eigentlich nicht bräuchte.

    Linux tut sich mit Standards schwer? Beispiele? Und ein überstimmter Teil soll "Ruhe geben"? Interessante, antidemokratische Haltung. Das, was Du hier negativ attributierst, ist die größte Stärke von Linux und anderen offenen Projekten.

    > Selbiges gabs leider auch oft genug zwischen Oligopole (HD-DVD, BR), was dann
    > für den Kunden krasse Fehlinvestitionen bedeuten kann.

    Genau DAS meinte ich, als ich sagte, ich bin froh, dass es MS und seine Produkte für die Masse gibt. Immer wieder diese Reduktion auf kommerzielle Ansichten und Interessen. Als gäbe es nichts anderes. Das würde Linux & Co. eben früher oder später auch blühen, wenn es von der breiten Masse eingesetzt werden würde. Gott sei Dank ist dies nicht der Fall und bleibt hoffentlich auch so.

  17. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: CS-Cmdr 04.09.23 - 10:19

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Naja - die meisten Leute, die keine IT-Jobs haben, aber mit einem PC
    > arbeiten müssen, lassen sich auf die gängigen Microsoft-Produkte schulen
    > und beherrschen die dann irgendwann recht gut, da hilft teilweise schon
    > 30jährige Erfahrung. Setz mal dann so Leute ein LibreOffice vor - das ist
    > eben für den Privatmann "fast gleich", aber wer es eben professionell
    > einsetzt, wo etwas mehr als ein Geschäftsbrief gefordert wird, stolpert
    > über eklatante Unterschiede. Was dann auch wieder zu Kosten für Support und
    > Mitarbeiter-Schulungen führt, die man mit MS Office nicht hätte.

    Die Aussage finde ich merkwürdig.
    Muss ein Taxi-Fahrer, der 30 Jahre lang BMW gefahren ist, jetzt umfangreich umgeschult werden, weil er einen Mercedes vorgesetzt bekommt?
    Natürlich gibt es eklatante Unterschiede, aber im Kern sind die Funktionalitäten doch gleich. An die paar Unterschiede kann man sich doch innerhalb weniger Wochen gewöhnen. (Ok, an die immer grässlicher werdende MS-Office-UI werde ich mich nie gewöhnen, das ist aber ein anderes Thema.)

  18. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: Tiles 04.09.23 - 10:50

    >Dafür ist Linux verantwortlich? Wer ist denn Linux? Grüß ihn/sie/es mal von mir.

    War ich nicht genau genug? Die Entwickler des Linux Kernel und die Distributionshersteller. Aber das spricht sich immer so lang ...

    >Der Punkt ist Geben und Nehmen

    Genau das meine ich. Im Business gibt es keine Verpflichtung zu geben sofern ein Vertrag das nicht fordert. Und es gibt auch keine Verpflichtung Linux, also den Entwickler des Linux Kernel und den Distributionsherstellern, irgendwas zurückzugeben wenn man es nutzt. Dafür ist es Open Source und kostenlos. Und somit kann auch niemand Forderungen stellen. Was es gibt sind die Lizenzbestimmungen wie die GPL für den Fall dass man den quelloffenen Code nutzt. Und daran hält sich Microsoft.

    Wie dem auch sei, Für Linux , also Die Entwickler des Linux Kernel und die Distributionshersteller, und alles darum ist eben nur Linux, also Die Entwickler des Linux Kernel und die Distributionshersteller, verantwortlich, und niemand anders sonst.

    Aber es ist ja auch nicht so dass Microsoft nichts gibt. Die sind inzwischen eine der grössten Finanziers in der Open Source Welt überhaupt.

    >Wem galt das denn?

    Das dürfte mir gegolten haben. Mir solls recht sein :)

    >Linux tut sich mit Standards schwer? Beispiele?

    Desktops, Distros, Software, Bedienung ... alles eigentlich. Es gibt in der Linux Welt immer genau so viele Standards wie es (Open Source - ) Entwickler gibt die sich mit dem Thema beschäftigen und ihr eigenes Süppchen kochen. Linux, also der Kernel und die Distributionen, sind by Design das genaue Gegenteil von Standardisierung. Genau darum dreht sich Linux, also der Kernel und die Distributionen, aber doch auch. Um die Anpassbarkeit, darum quelloffen zu sein, weit weg von Standards.

    >Das, was Du hier negativ attributierst, ist die größte Stärke von Linux und anderen offenen Projekten.

    Ich halte das wie McWiesel für die grösste Schwäche. Linux, also der Kernel und seine Distributionen, sind dadurch nicht konsensfähig. Und genau das verhindert eben die Durchsetzung am Massenmarkt. Deswegen haben wir über 600 aktive Distros und nur +-2% Marktanteil am Desktop.

    Entwicklung sollte niemals demokratisch sein. Sondern immer vom Können und dem fachlichen Wissen geleitet werde. Wenn 10 Programmierer den UI UX Designer überstimmen, oder auch umgedreht, dann ist das zwar basisdemokratisch, und leider auch gängige Praxis in vielen Open Source Projekten. Aber entwicklungstechnisch gesehen einfach Mist. Denn der UI UX Designer ist der Fachmann für den UI UX Job.

  19. Re: Ein guter Anfang ...

    Autor: Tiles 04.09.23 - 10:59

    Die Unterschiede sind doch etwas eklatanter. Um beim Autobeispiel zu bleiben. Automatikgetriebe gegenüber kupplungsloser LKW Schaltung zum Beispiel. Oder das Lenkrad auf der andren Seite, oder einen speziellen Motor der alle 50 Kilometer speziell geölt werden muss, oder ...

    In der Linux Desktop Welt ist einfach vieles anders. Teilweise sehr weit weg von den Standards wie man sie aus der Windows oder auch Mac Welt kennt.

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