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Und bei der berüchtigten Dunkelflaute…
Autor: Denk3xNach 07.12.23 - 12:01
„In windstillen Zeiten soll der Strom aus anderen erneuerbaren Energiequellen wie etwa Solaranlagen kommen“
Werden die Server einfach abgedreht, oder vom Mondschein gespeist oder dem Kunden mitgeteilt das derzeit die Server runter gefahren werden mussten.
Es wird einfach Strom aus dem Netz verwendet werden um die Server zu speisen. Aber dann kann ich gleich statt in einem Windpark in den WkA‘s gleich ein zentrales Rechenzentrum bauen. -
Re: Und bei der berüchtigten Dunkelflaute…
Autor: Lebostein 07.12.23 - 12:09
Schon mal was vom "Europäischen Verbundsystem" gehört?
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Re: Und bei der berüchtigten Dunkelflaute…
Autor: MarcusK 07.12.23 - 12:11
Denk3xNach schrieb:
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> „In windstillen Zeiten soll der Strom aus anderen erneuerbaren
> Energiequellen wie etwa Solaranlagen kommen“
>
> Werden die Server einfach abgedreht, oder vom Mondschein gespeist oder dem
> Kunden mitgeteilt das derzeit die Server runter gefahren werden mussten.
>
> Es wird einfach Strom aus dem Netz verwendet werden um die Server zu
> speisen. Aber dann kann ich gleich statt in einem Windpark in den
> WkA‘s gleich ein zentrales Rechenzentrum bauen.
das habe ich mich auch gefragt. DA kann ich den Server auch in den PV-Park stellen - kommt das gleiche Raus. Und dort kommt man im Bedarfsfall sogar besser ran.
Der einzige Vorteil ist, das man bei Offshore keine Land zugeordnet ist, da könnte man also ein paar Warez server betreiben. -
Re: Und bei der berüchtigten Dunkelflaute…
Autor: Denk3xNach 07.12.23 - 12:15
Lebostein schrieb:
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> Schon mal was vom "Europäischen Verbundsystem" gehört?
Jup deswegen schreibe ich das ich die Server gleich in der Nähe in ein Rechenzentrum bauen kann.
Es hat seinen Vorteil einen großen Raum voller Hardware zu haben die das selbe machen.
Als alles verstreut zu haben. -
Re: Und bei der berüchtigten Dunkelflaute…
Autor: Volker Grabbe 07.12.23 - 13:01
Denk3xNach schrieb:
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> „In windstillen Zeiten soll der Strom aus anderen erneuerbaren
> Energiequellen wie etwa Solaranlagen kommen“
>
> Werden die Server einfach abgedreht, oder vom Mondschein gespeist oder dem
> Kunden mitgeteilt das derzeit die Server runter gefahren werden mussten.
>
> Es wird einfach Strom aus dem Netz verwendet werden um die Server zu
> speisen. Aber dann kann ich gleich statt in einem Windpark in den
> WkA‘s gleich ein zentrales Rechenzentrum bauen.
Weder wird irgendwas abgeschaltet noch sonst irgend etwas. Strom fließt in beide Richtungen,
also auch IN eine Windkraftanlage.
10-15% windstille heißt im Umkehrschluß aber auch: 85-90% der Zeit wird kein anderer Strom gebraucht. Also der wesentlich größere Teil der Zeit.
Und was ein zentrales Rechenzentrum angeht, das muss extra gebaut werden. Hier wird bereits bebauter Raum genutzt, der sowieso da ist.
Genauso wie die Strom und Glasfaserinfrastruktur. Das ist alles schon vorhanden und muss nicht extra gebaut werden.
Was, außer das man "NUR" 50 Serverracks da rein bekommt pro Turm, spricht denn gegen die Nutzung dieses schon belegten und gebauten Raumes, der für NICHTS anderes bisher verwendet wird? -
Re: Und bei der berüchtigten Dunkelflaute…
Autor: MarcusK 07.12.23 - 13:14
Volker Grabbe schrieb:
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> Denk3xNach schrieb:
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> > „In windstillen Zeiten soll der Strom aus anderen erneuerbaren
> > Energiequellen wie etwa Solaranlagen kommen“
> >
> > Werden die Server einfach abgedreht, oder vom Mondschein gespeist oder
> dem
> > Kunden mitgeteilt das derzeit die Server runter gefahren werden mussten.
> >
> > Es wird einfach Strom aus dem Netz verwendet werden um die Server zu
> > speisen. Aber dann kann ich gleich statt in einem Windpark in den
> > WkA‘s gleich ein zentrales Rechenzentrum bauen.
>
> Weder wird irgendwas abgeschaltet noch sonst irgend etwas. Strom fließt in
> beide Richtungen,
> also auch IN eine Windkraftanlage.
>
> 10-15% windstille heißt im Umkehrschluß aber auch: 85-90% der Zeit wird
> kein anderer Strom gebraucht. Also der wesentlich größere Teil der Zeit.
was aber überhaupt keine Rolle spielt. Denn das Kabel ist ja da. Die Verluste im Kabel sind auch sehr gering. Es ist damit egal wo der Strom verbraucht wird. -
Re: Und bei der berüchtigten Dunkelflaute…
Autor: Ihwubocu 07.12.23 - 13:48
MarcusK schrieb:
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> Volker Grabbe schrieb:
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> > Denk3xNach schrieb:
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> > > „In windstillen Zeiten soll der Strom aus anderen erneuerbaren
> > > Energiequellen wie etwa Solaranlagen kommen“
> > >
> > > Werden die Server einfach abgedreht, oder vom Mondschein gespeist oder
> > dem
> > > Kunden mitgeteilt das derzeit die Server runter gefahren werden
> mussten.
> > >
> > > Es wird einfach Strom aus dem Netz verwendet werden um die Server zu
> > > speisen. Aber dann kann ich gleich statt in einem Windpark in den
> > > WkA‘s gleich ein zentrales Rechenzentrum bauen.
> >
> > Weder wird irgendwas abgeschaltet noch sonst irgend etwas. Strom fließt
> in
> > beide Richtungen,
> > also auch IN eine Windkraftanlage.
> >
> > 10-15% windstille heißt im Umkehrschluß aber auch: 85-90% der Zeit wird
> > kein anderer Strom gebraucht. Also der wesentlich größere Teil der Zeit.
>
> was aber überhaupt keine Rolle spielt. Denn das Kabel ist ja da. Die
> Verluste im Kabel sind auch sehr gering. Es ist damit egal wo der Strom
> verbraucht wird.
Nein. Oft werden erneuerbare Erzeuger gedrosselt, weil das Netz den verfügbaren Strom garnicht aufnehmen kann - wenn dann im gedrosselten Windrad Server stehen, ‚gewinnt‘ man effektiv den Strom, der direkt vor Ort verbraucht wird und nie ins Netz musste. -
Re: Und bei der berüchtigten Dunkelflaute…
Autor: MarcusK 07.12.23 - 13:56
Ihwubocu schrieb:
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> MarcusK schrieb:
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> > Volker Grabbe schrieb:
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> > > Denk3xNach schrieb:
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> > > > „In windstillen Zeiten soll der Strom aus anderen erneuerbaren
> > > > Energiequellen wie etwa Solaranlagen kommen“
> > > >
> > > > Werden die Server einfach abgedreht, oder vom Mondschein gespeist
> oder
> > > dem
> > > > Kunden mitgeteilt das derzeit die Server runter gefahren werden
> > mussten.
> > > >
> > > > Es wird einfach Strom aus dem Netz verwendet werden um die Server zu
> > > > speisen. Aber dann kann ich gleich statt in einem Windpark in den
> > > > WkA‘s gleich ein zentrales Rechenzentrum bauen.
> > >
> > > Weder wird irgendwas abgeschaltet noch sonst irgend etwas. Strom
> fließt
> > in
> > > beide Richtungen,
> > > also auch IN eine Windkraftanlage.
> > >
> > > 10-15% windstille heißt im Umkehrschluß aber auch: 85-90% der Zeit
> wird
> > > kein anderer Strom gebraucht. Also der wesentlich größere Teil der
> Zeit.
> >
> > was aber überhaupt keine Rolle spielt. Denn das Kabel ist ja da. Die
> > Verluste im Kabel sind auch sehr gering. Es ist damit egal wo der Strom
> > verbraucht wird.
>
> Nein. Oft werden erneuerbare Erzeuger gedrosselt, weil das Netz den
> verfügbaren Strom garnicht aufnehmen kann - wenn dann im gedrosselten
> Windrad Server stehen, ‚gewinnt‘ man effektiv den Strom, der
> direkt vor Ort verbraucht wird und nie ins Netz musste.
ja und nein. Bis zum übergabepunkt zum Netz sind die Kabel ausreichen und der ist an Land. Dort könnte also auch das RZ stehen. -
Re: Und bei der berüchtigten Dunkelflaute…
Autor: maxule 07.12.23 - 14:23
Denk3xNach schrieb:
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> Lebostein schrieb:
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> > Schon mal was vom "Europäischen Verbundsystem" gehört?
>
> Jup deswegen schreibe ich das ich die Server gleich in der Nähe in ein
> Rechenzentrum bauen kann.
>
> Es hat seinen Vorteil einen großen Raum voller Hardware zu haben die das
> selbe machen.
>
> Als alles verstreut zu haben.
Zukünftige Ausbildungsinhalte für Fachinformatiker:
"Azubi, schmeiß mal 'ne Festplatte hoch."
"Achtung, aus dem Weg! Das alte Rack ist unterwegs nach unten ..." -
Re: Und bei der berüchtigten Dunkelflaute…
Autor: Rocketeer 07.12.23 - 14:27
Dann sind wir aber wieder dabei, dass das Land zusätzlich bebaut werden muss, anstatt bereits vorhandene Hohlräume zu nutzen.
Weniger Land zu betonieren kann auch aus Umweltaspekten betrachtet werden. Und ein dezentrales Netzwerk hat auch nicht nur Schattenseiten. -
Re: Und bei der berüchtigten Dunkelflaute…
Autor: MarcusK 07.12.23 - 14:29
Rocketeer schrieb:
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> Dann sind wir aber wieder dabei, dass das Land zusätzlich bebaut werden
> muss, anstatt bereits vorhandene Hohlräume zu nutzen.
aber regelmäßig mit den Ruderboot hin, wird jetzt auch nicht wirklich praktikabel sein.
Und als Admin 6 Monate im Windpark auf See ist jetzt bestimmt auch nicht der gefragteste Job. -
Re: Und bei der berüchtigten Dunkelflaute…
Autor: Volker Grabbe 07.12.23 - 15:33
MarcusK schrieb:
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> Rocketeer schrieb:
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> > Dann sind wir aber wieder dabei, dass das Land zusätzlich bebaut werden
> > muss, anstatt bereits vorhandene Hohlräume zu nutzen.
>
> aber regelmäßig mit den Ruderboot hin, wird jetzt auch nicht wirklich
> praktikabel sein.
> Und als Admin 6 Monate im Windpark auf See ist jetzt bestimmt auch nicht
> der gefragteste Job.
Also Paderborn liegt nicht im Meer. Wie kommt man auf so eine blonde Idee? -
Re: Und bei der berüchtigten Dunkelflaute…
Autor: erzengel 07.12.23 - 17:58
> Nein. Oft werden erneuerbare Erzeuger gedrosselt, weil das Netz den
> verfügbaren Strom garnicht aufnehmen kann - wenn dann im gedrosselten
> Windrad Server stehen, ‚gewinnt‘ man effektiv den Strom, der
> direkt vor Ort verbraucht wird und nie ins Netz musste.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man kein Netzentgelt für den direkt in der Windkraftanlage verbrauchten Strom zahlt.



