-
Freiheit geht tatsächlich verloren
Autor: DeMar 16.06.23 - 08:59
Ja, leider verlieren wir traurigerweise zunehmend an Freiheit. Ein Beispiel hierfür ist die Situation in Kanada, als die Trucker demonstrierten und ihre Konten einfach eingefroren wurden. Wer sagt, dass so etwas nicht auch hier passieren könnte? Diejenigen, die ihre Bedenken äußern, haben absolut recht, und es ist wahrscheinlich, dass der Staat immer mehr Macht erlangt, wie er es sich wünscht.
Dennoch bin ich der Meinung, dass Maßnahmen ergriffen werden sollten, um Schwarzarbeit und ähnliche Praktiken zu bekämpfen. Auf diese Weise könnte verhindert werden, dass beispielsweise jemand seinen Cousin illegal in einem Restaurant arbeiten lässt und die gekaufte Wohnung mit Harz IV finanziert, was ich bereits oft gehört habe. -
Re: Freiheit geht tatsächlich verloren
Autor: ibsi 16.06.23 - 10:58
DeMar schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ja, leider verlieren wir traurigerweise zunehmend an Freiheit. Ein Beispiel
> hierfür ist die Situation in Kanada, als die Trucker demonstrierten und
> ihre Konten einfach eingefroren wurden. Wer sagt, dass so etwas nicht auch
> hier passieren könnte? Diejenigen, die ihre Bedenken äußern, haben absolut
> recht, und es ist wahrscheinlich, dass der Staat immer mehr Macht erlangt,
> wie er es sich wünscht.
Was würde das denn ändern? Wenn Dein Konto eingefroren ist, kannst Du kein Bargeld holen. Und wie viele Trucker haben schon mehrere Monatsgehälter ausgezahlt zu Hause liegen? -
Re: Freiheit geht tatsächlich verloren
Autor: McWiesel 16.06.23 - 12:03
ibsi schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> DeMar schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Ja, leider verlieren wir traurigerweise zunehmend an Freiheit. Ein
> Beispiel
> > hierfür ist die Situation in Kanada, als die Trucker demonstrierten und
> > ihre Konten einfach eingefroren wurden. Wer sagt, dass so etwas nicht
> auch
> > hier passieren könnte? Diejenigen, die ihre Bedenken äußern, haben
> absolut
> > recht, und es ist wahrscheinlich, dass der Staat immer mehr Macht
> erlangt,
> > wie er es sich wünscht.
> Was würde das denn ändern? Wenn Dein Konto eingefroren ist, kannst Du kein
> Bargeld holen. Und wie viele Trucker haben schon mehrere Monatsgehälter
> ausgezahlt zu Hause liegen?
Ja, das sind halt immer die ausgedachten Situationen, die irgendeine Rechtfertigung für Zahlungsmethoden aus dem tiefen Mittelalter sein sollen. Genauso wie diese Leute meist nicht verstehen, dass auch Bargeldbestände der Inflation unterliegen und bei einem Staatszusammenbruch (der ja immer so befürchtet wird) von heute auf morgen wertlos sind. Da fehlt einfach grundsätzlich das Verständnis dafür, was Geld ist.
Was dann auch zu so Begründungen für Barzahlungen führt, dass man nur mit Geld umgehen kann, was man „haptisch anfassen“ kann, weil man mit einer eindeutigen Zahl auf dem Kontoauszug krass überfordert ist und tatsächlich den Blick in den leeren Geldbeutel braucht um zu verstehen, dass man pleite ist. Da hat mancher Grundschüler bereits mehr Finanzkompetenz.
Aber so manche Leute horten dann tatsächlich aus Angst vor fiktionalen Ereignissen zu Hause oder sogar unterwegs mit voller Inbrunst so viel Bargeld. Sind dann immer die Zeitungssartikel, wenn bei einem einfachen Wohnungs-Einbruch oder Überfall gleich mal 10k Euro in Bar gestohlen wurden - was man halt als Systemgegner aus Parnoia einfach mal dabei hat. Leider haben genau die Leute das mitzuverantworten, dass solche Taten immer noch lukrativ sind. -
Re: Freiheit geht tatsächlich verloren
Autor: BLi8819 16.06.23 - 23:25
> Wer sagt, dass so etwas nicht auch hier passieren könnte?
Das kann doch derzeit bereits passieren. Egal ob mit oder ohne digitalen Euro. -
Re: Freiheit geht tatsächlich verloren
Autor: Sharra 17.06.23 - 03:54
Und die digitale Speicherung von Zahlen ist ja auch sooo sicher.
Es kam ja noch nie vor, dass Konten aus versehen gelöscht wurden, falsch abgebucht wurde, oder sich Systeme geweigert haben Überweisungen/Abbuchungen vorzunehmen.
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die USA oder Deutschland morgen nicht mehr existieren, und der Dollar oder der Euro plötzlich wertlose Papierstücke sind?
Wie wahrscheinlich ist es dagegen, dass ein Server verreckt, ein Update Mist baut, oder ein missliebiger Bankangestellter vorsätzlich Schaden anrichten will?
Bargeld gewinnt. -
Re: Freiheit geht tatsächlich verloren
Autor: McWiesel 17.06.23 - 09:24
Sharra schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Und die digitale Speicherung von Zahlen ist ja auch sooo sicher.
> Es kam ja noch nie vor, dass Konten aus versehen gelöscht wurden, falsch
> abgebucht wurde, oder sich Systeme geweigert haben
> Überweisungen/Abbuchungen vorzunehmen.
> Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die USA oder Deutschland morgen
> nicht mehr existieren, und der Dollar oder der Euro plötzlich wertlose
> Papierstücke sind?
> Wie wahrscheinlich ist es dagegen, dass ein Server verreckt, ein Update
> Mist baut, oder ein missliebiger Bankangestellter vorsätzlich Schaden
> anrichten will?
>
> Bargeld gewinnt.
Wenn auch nur eine größere Bank richtig gehackt wird, verliert dein Bargeld genauso - weil das dann wieder die totale Wirtschaftskrise wird, der Aktienmarkt hohldreht und so weiter.
Wie gesagt, das Bargeld ist nur ein unnötiges Anhängsel für einen recht irrelevanten Privatkundenmarkt. Das echte Geldgeschäft findet schon bald jahrzehntelang "digital" statt und wenn es da ein massives Problem gibt, nützen die paar Papierschnipsel auch nichts, weil sie alsbald nichts mehr Wert sind oder der Zugang zu Geldautomaten, Zahlungen, etc. damit genauso unmöglich wird. -
Re: Freiheit geht tatsächlich verloren
Autor: ptepic 17.06.23 - 09:49
Außerdem muss das Verfahren wie Bargeld funktionieren.
So wie bei Kryptos, hast du dann ein USB-Device oder Handy.
Bei einem Transfer halten beide ihre Devices aneinander (z.B. RFID) und der Euro rollt.
Device weg, gleich Geld weg, was exakt genau so ist, wie beim Portemonnaie. Nur, dass beim Device noch eine PIN vergeben werden kann, die nach 3x falsch eingeben ungültig wird. Der Dieb kann damit also nichts anfangen. Und verschlüsselt ist das Ganze auch noch.
Und genau wie beim Portemonnaie, kann die Bank/Finanzamt/beliebige Überwachungsbehörte nicht reinschauen.
Eigentlich ganz einfach -
Re: Freiheit geht tatsächlich verloren
Autor: BLi8819 18.06.23 - 12:34
> Wie wahrscheinlich ist es dagegen, dass ein Server verreckt, ein Update Mist baut, oder ein missliebiger Bankangestellter vorsätzlich Schaden anrichten will?
Das Problem ist derzeit doch genau gegeben. Oder glaubst du die Banken haben dein Geld immer in Bar vorliegen. :D -
Re: Freiheit geht tatsächlich verloren
Autor: Sharra 18.06.23 - 13:06
BLi8819 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> > Wie wahrscheinlich ist es dagegen, dass ein Server verreckt, ein Update
> Mist baut, oder ein missliebiger Bankangestellter vorsätzlich Schaden
> anrichten will?
> Das Problem ist derzeit doch genau gegeben. Oder glaubst du die Banken
> haben dein Geld immer in Bar vorliegen. :D
Das Geld, das auf dem Konto liegt? Nein.
Die Bargeldreserve daheim, mit er ich problemlos ein paar Wochen hinkomme? Das funktioniert auch ohne die Bank.



