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Nehmt euch doch mal ein Beispiel an der Musikindustrie

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  1. Nehmt euch doch mal ein Beispiel an der Musikindustrie

    Autor: \pub\bash0r 01.02.22 - 14:06

    Es ist nahezu egal, ob ich Spotify, Deezer, Apple Music, oder was auch immer aboniere. Die haben alle ein sehr ähnliches Angebot. Und die Leute nutzen das entsprechend. Ein Streamingding anstatt Raubkopie.

    In der Filmindustrie hingegen glaubt man offenbar, dass Leute gern Abo-Hopping betreiben oder sich mit einem partiellen Angebot zufrieden geben. Oder glaubt man vlt., dass Leute im Monat in Summe 100¤ für Streaming Anbieter ausgeben werden?

    Jedenfalls tut sich die Industrie keinen Gefallen mit dieser Zersplitterung. Es wird wieder so unbequem und unübersichtlich, dass die Privatkopie wieder deutlich attraktiver wird.

  2. Re: Nehmt euch doch mal ein Beispiel an der Musikindustrie

    Autor: Tockra 01.02.22 - 14:25

    Das Problem ist, dass man das Konzept der Musikindustrie nicht einfach übertragen kann. Auch hier könnten Musiklabel oder Künstler Exklusivverträge mit einem Anbieter abschließen bzw. sie stellen dann ihre Musik bei dem Anbieter mit dem größten Nutzer/Geld per Aufruf Verhältnis bereit.
    Hier setzt man auch auf die Entscheidungsfreiheit der Urheber. Da Disney aber recht groß ist und viel Markmacht besitzt, ist ein Boykott aller anderen Streaminganbieter ihrerseits evtl. eine lukrative Strategie.

  3. Re: Nehmt euch doch mal ein Beispiel an der Musikindustrie

    Autor: ubuntu_user 01.02.22 - 14:43

    \pub\bash0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist nahezu egal, ob ich Spotify, Deezer, Apple Music, oder was auch
    > immer aboniere. Die haben alle ein sehr ähnliches Angebot. Und die Leute
    > nutzen das entsprechend. Ein Streamingding anstatt Raubkopie.

    spotify hat massiv exklusiven Content allein bei Podcasts

  4. Re: Nehmt euch doch mal ein Beispiel an der Musikindustrie

    Autor: MrKlein 01.02.22 - 22:43

    Aber nicht bei reiner Musik, die ist mehr oder weniger bei allen gleich.
    Und es geht bei den Anbietern hauptsächlich um Musik. Ich hab in meinem Leben noch keinen Podcast angehört, dafür läuft bei mir Musik zwischen 2 und 10 Stunden am Tag (dank Homeoffice)

  5. Re: Nehmt euch doch mal ein Beispiel an der Musikindustrie

    Autor: Hotohori 02.02.22 - 04:27

    Das Problem ist, das ein Musikstück im Vergleich zu einem Film quasi nichts wert ist. Dazu belegt ein Musikstück auch nur wenige MB während es bei Film mehrere GB an Daten und damit Traffic sind. Dazu kommt auf ein einzelnen Film wie viele Musikstücke?

    Die Filmbranche ist einfach finanziell ein völlig anderes Kaliber als die Musikbranche im Streaming Business.

  6. Re: Nehmt euch doch mal ein Beispiel an der Musikindustrie

    Autor: Garius 02.02.22 - 07:23

    MrKlein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber nicht bei reiner Musik, die ist mehr oder weniger bei allen gleich.
    Nein, nicht Mal hier. Du weißt dass nur nicht, weil du bisher alles gefunden hast was du gesucht hast.
    Und ich wette, selbst wenn du ein Lied nicht findest, spielst du einfach ein anderes an ohne einen Gedanken Fragmentierung etc
    zu verlieren. Daran allein erkennst du den Unterschied zwischen Liedern und Filmen.

    > Und es geht bei den Anbietern hauptsächlich um Musik. Ich hab in meinem
    > Leben noch keinen Podcast angehört, dafür läuft bei mir Musik zwischen 2
    > und 10 Stunden am Tag (dank Homeoffice)
    Das ist schön, aber münz dein Verhalten bitte nicht auf alle anderen. Andere lieben Podcasts oder aber Remix/Mash up Songs. Und dafür ist Spotify nicht geeignet, weil sie es nicht haben.

  7. Re: Nehmt euch doch mal ein Beispiel an der Musikindustrie

    Autor: peterbruells 02.02.22 - 10:24

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Filmbranche ist einfach finanziell ein völlig anderes Kaliber als die
    > Musikbranche im Streaming Business.


    Und auch bei der Nutzunh. Musik hört man immer wieder. Filme im Schnitt nur einmal.

  8. Re: Nehmt euch doch mal ein Beispiel an der Musikindustrie

    Autor: t_e_e_k 02.02.22 - 17:50

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MrKlein schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber nicht bei reiner Musik, die ist mehr oder weniger bei allen gleich.
    > Nein, nicht Mal hier. Du weißt dass nur nicht, weil du bisher alles
    > gefunden hast was du gesucht hast.
    > Und ich wette, selbst wenn du ein Lied nicht findest, spielst du einfach
    > ein anderes an ohne einen Gedanken Fragmentierung etc
    > zu verlieren. Daran allein erkennst du den Unterschied zwischen Liedern und
    > Filmen.

    Fast jeden Song kann ich mir kaufen... Bei Filmen erst nach Jahren. Das schafft reale Exklusivität. Das schafft Mangel. Das ist der Unterschied.

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