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Mit der F35 gewinnen die aber keinen Blumentopf...

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  1. Re: Mit der F35 gewinnen die aber keinen Blumentopf...

    Autor: Tunkali 12.01.18 - 15:24

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tunkali schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man Russland als potenziellen Gegner sieht, hat dieses Land allein
    > > mehr "Air-To-Air" Killer (Su 35 und Su 27) als die europäische Nato
    > > einsatzfähige Flugzeuge.
    >
    > Weil es ja so viele Air-to-Air Kämpfe geben würde... :-D

    Ich kann mir außer auf See sonst keine sinnvollen Landesverteidigungsszenarien in Norwegen, an denen Flugzeuge beteiligt wären, vorstellen ;-). Norwegen hat sich ja auch der Verteidigung Islands verschworen. Aus der Historie ist die norwegische Luftwaffe ja für die Verteidigung gegen die ehemalige UDSSR aufgestellt.

    Ist schon klar, dass sie die Dinger für die Erfüllung der Bündnispflicht gegenüber der NATO angeschafft haben... und vermutlich werden die in die ganze Welt verschifft um den Amerikanern bei ihren Abenteuern gegen Steinzeitmenschen helfen...
    Da tuns die ollen F16 aber auch noch....

  2. Die einzige Trumpfkarte der f35 ist die drohnen-avionik

    Autor: itse 12.01.18 - 16:27

    Denn nur dann wiegen die Nachteile der mangelhaften Steigleistung, schlechten Schubs und miesen Rundumsicht für den Piloten wieder auf.

    Die F35 verballert Drohnen und wartet einfach, bis diese den Gegner geschrottet haben ...

    Zweites Szenario dieses Senkrechtstarters ist Städtekampf! viel tödlicher als n Hubschrauber? Kennt man doch, aus Stirb Langsam 4.0? ;)
    Würde mich nicht wundern, wenn Norwegen mit F35 in Deutschland städtische Krisenherde zukünftig 'löscht'...

    Und wir erinnern uns auch: die NATO kann einen legitmierten Auftrag _nur_ innerhalb der EU-Grenzen haben...

    mfg



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.01.18 16:29 durch itse.

  3. Re: Die einzige Trumpfkarte der f35 ist die drohnen-avionik

    Autor: Muhaha 12.01.18 - 16:31

    itse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die F35 verballert Drohnen und wartet einfach, bis diese den Gegner
    > geschrottet haben ...

    Wissen die Gegner auch, dass sie sich von den Drohnen schrotten lassen müssen?

    > Zweites Szenario dieses Senkrechtstarters ist Städtekampf! viel tödlicher
    > als n Hubschrauber? Kennt man doch, aus Stirb Langsam 4.0? ;)
    > Würde mich nicht wundern, wenn Norwegen mit F35 in Deutschland städtische
    > Krisenherde zukünftig 'löscht'...

    Warum sollten norwegische Jets in deutschen Innenstädten kämpfen?

    > Und wir erinnern uns auch: die NATO kann einen legitmierten Auftrag _nur_
    > innerhalb der EU-Grenzen haben...

    Ja und? Relevanz?

  4. Re: Die einzige Trumpfkarte der f35 ist die drohnen-avionik

    Autor: MarioWario 12.01.18 - 17:24

    >Und wir erinnern uns auch: die NATO kann einen legitmierten Auftrag _nur_ innerhalb >der EU-Grenzen haben...
    Das wäre auch Grundgesetz-konform, da kein Bundeswehr -Einsatz im Innern.

  5. Re: Mit der F35 gewinnen die aber keinen Blumentopf...

    Autor: ArcherV 12.01.18 - 22:06

    ger_brian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die F22, welche laut aktuellem Stand
    > jedem anderen Fighter-Jet überlegen ist.


    Nein, der Eurofighter ist da mindestens auf Augenhöhe.

  6. Re: Mit der F35 gewinnen die aber keinen Blumentopf...

    Autor: violator 13.01.18 - 10:14

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja. Die A-20 unterstützte die Truppen in allen Kriegen der letzten 30
    > Jahre, aber die Lobbyisten haben gute Arbeit geleistet und den nutzlosen
    > Tarnflieger durchgesetzt.

    Wenn ich Kampfpilot wäre würde ich auch ungern mit der A-20 weiterfliegen...

  7. Re: Mit der F35 gewinnen die aber keinen Blumentopf...

    Autor: violator 13.01.18 - 10:17

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn es hat sich herausgestellt, dass man Abfangjäger nicht
    > einfach nur mit Fire&Forget-Raketen ausstatten kann, eine dedizierte
    > Maschinenkanone für Nahkämpfe selbst im Jet-Zeitalter weiterhin nötig ist,
    > um verläßlich hohe Abschußquoten erzielen zu können.

    Bordkanonen sind bei sowas total unnütz, die werden nur aus psychologischen Gründen noch eingebaut, damit sich die Piloten sicherer fühlen, weil sie "Ersatzwaffen" haben, falls mal Raketen nicht funktionieren oder alle sind.

  8. Re: Mit der F35 gewinnen die aber keinen Blumentopf...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 13.01.18 - 12:15

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bordkanonen sind bei sowas total unnütz, die werden
    > nur aus psychologischen Gründen noch eingebaut,
    > damit sich die Piloten sicherer fühlen, weil sie
    > "Ersatzwaffen" haben, falls mal Raketen nicht
    > funktionieren oder alle sind.

    So ein unfundierter Unsinn.

    Mehrzweckkampfflugzeuge können schon allein gegen "weiche" Bodenziele nicht auf Bordkanonen verzichten.

    Bei reinen Abfangjägern kommt der Verzicht immer wieder mal ins Gespräch, aber am Ende bleibt die olle Murmelspritze doch drin - ganz einfach deshalb, weil Abfangraketen in zielreichen Gefechten tatsächlich schnell verschossen sind, die effektive Reichweite von Raketen in etlichen Situationen auch schnell mal unterschritten wird und ihr Einsatz gegen manche Luftziele auch einfach Verschwendung ist: So ein wehrloses und vergleichsweise langsames Luftraumüberwachungsflugzeug bzw. fliegenden Kommandostand kann man nämlich auch sehr gut mit der Bordkanone belegen und spart sich die Raketen für den Geleitschutz. Ganz zu schweigen davon, das es gegen die Bordkanone keine elektronischen oder physischen Abwehrmaßnahmen gibt: Projektile interessieren sich nicht für Flares, Störradar oder Aluminiumstreifen.

    Aber ja, die Kanone dient *auch* zur Beruhigung der Kampfpiloten. Und ein Pilot, der die Nerven behält, wenn man Cockpit an Cockpit mit dem Gegner ist und nach Verschießen aller Raketen noch Abschüsse mit der Bordkanone erzielt, ist mit Gold nicht aufzuwiegen.

  9. Re: Mit der F35 gewinnen die aber keinen Blumentopf...

    Autor: nmSteven 13.01.18 - 12:57

    Krass das im Golem Forum echt für alles Experten gibt. Es gibt tatsächlich IT Profis, es gibt vermutlich auch Gärtnermeister, Produktdesigner hatten wir auch schon, Marketing Experten gibt es immer wieder. Dicht gefolgt von den Politik Experten.

    Ganz neu sind nun also die Forenteilnehmer die eine taktische Militärische Ausbildung zu Boden, zu Luft, zu See durchlebt haben und gleichzeitig offenbar noch Avionik und Politikwissenschaften studiert haben, letztere offenbar auf Lehramt.

    Ganz ehrlich? Finde ich Klasse ich habe in noch keinem Forum so unglaublich viel gelernt über die verschiedensten Bereiche wie hier in Golem.de Forum.

  10. Re: Mit der F35 gewinnen die aber keinen Blumentopf...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 13.01.18 - 14:13

    nmSteven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz neu sind nun also die Forenteilnehmer die eine
    > taktische Militärische Ausbildung zu Boden, zu Luft,
    > zu See durchlebt haben und gleichzeitig offenbar
    > noch Avionik und Politikwissenschaften studiert
    > haben, letztere offenbar auf Lehramt.

    Moment mal, du bist schon seit sechs Jahren im Golem-Forum dabei und diese Umstand ist für dich immer noch neu? ;-)

    Aber mal ernsthaft: Neben vielen Schwätzern gibt es eben auch vielseitig Interessierte mit tatsächlichen Fachwissen, von denen Einige möglicherweise berufliche und/oder private Connections in verschiedensten Sektoren haben. Und der Eine oder die Andere wird womöglich sogar selbst einen schillernden Werdegang aufweisen können.

    Ich kann nur für mich sprechen, und da ist eigentlich nichts schillernd: Studium der Geisteswissenschaften aus Neigung, Militärdienst zum Broterwerb (und aus Orientierungslosigkeit und womöglich auch aus Geltungsdrang), danach Umschulung zum Fachinformatiker, einige Jahre als solcher tätig, danach Quereinsteiger im wirtschaftlichen Bereich, dann kurzzeitig als Ausbilder zurück zum Kommiss und nun wieder, formal als Zivilist, in einem international tätigen Beratungsunternehmen tätig, dessen Kundschaft im wesentlichen aus Regierungsstellen und dem Militär besteht.
    Bis auf gelegentliche (mit dem Alter zunehmende) geistige Aussetzer meine ich daher zumindest grob zu wissen, wovon ich in damit zusammenhängenden Themenkreisen rede - und bin mir im Klaren darüber, dass hier etliche Foristen aktiv sein dürften, die sehr viel dichter an der jeweiligen Materie dran sind.

    Es mag ja durchaus sein, dass hier überwiegend pubertierende Baumschüler mit Smartphone, arrogante IT-Auszubildende im ersten Lehrjahr und verbittert-abgehalfterte Veteranen (teils obsoleter) technischer Berufsfelder unterwegs sind und bei jeder Gelegenheit auf dicke Hose machen, aber ich meine, man tut Golem unrecht, seine Klientel darauf zu reduzieren. Man muss in solchen Fällen eben die eigene graue Grütze zusammen nehmen und versuchen zu sortieren, wie ernst jemand zu nehmen ist. Meistens gelingt das recht schnell.

  11. Re: Mit der F35 gewinnen die aber keinen Blumentopf...

    Autor: Unix_Linux 13.01.18 - 16:48

    Tunkali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frag mich welcher potenzielle oder theoretische Feind da angenommen
    > wird.
    >
    > Das Flugzeug ist ein Schrotthaufen:
    >
    > de.wikipedia.org#Kritik_und_Probleme
    >
    > Wenn man Russland als potenziellen Gegner sieht, hat dieses Land allein
    > mehr "Air-To-Air" Killer (Su 35 und Su 27) als die europäische Nato
    > einsatzfähige Flugzeuge.
    >
    > nationalinterest.org
    >
    > Das ist doch nur eine Rüstungssubvention auf Kosten der norwegischen
    > Steuerzahler.

    Redest du von den russischen Kampfjets, die die türkische Luftwaffe mit ihren f16 in 3 min heruntergeholt hatte letztes Jahr? Putin ist ja damals ausgerastet.

    Die Russen waren noch nie konkurrenzfähig im luftkrieg. Die Stärke der russischen Armee ist der flächenkampf mit Panzern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.18 16:52 durch Unix_Linux.

  12. Re: Mit der F35 gewinnen die aber keinen Blumentopf...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 13.01.18 - 18:02

    Unix_Linux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Redest du von den russischen Kampfjets, die die
    > türkische Luftwaffe mit ihren f16 in 3 min
    > heruntergeholt hatte letztes Jahr?

    Es wurde ein (!) Bomber (!), nämlich eine alte Su-24 abgeschossen, dessen Besatzung sich auf die Bekämpfung von Zielen in Syrien konzentrierte und ums Verrecken nicht damit rechnete, von der türkischen Luftwaffe unter Beschuss genommen zu werden.

    Sogar US-Experten bezeichneten das türkische Vorgehen als Fehler oder sogar als Hinterhalt. Das gilt übrigens auch dann, wenn die Türkei - was diese nicht beweisen und auch unabhängig nicht bestätigt werden konnte - tatsächlich über Funk gewarnt hätte, denn es gab eben gar keine Reaktion - und wer entdeckt wurde und böse Absichten hat, wird mit Ausweichmanövern reagieren, während ohne erkennbare feindselige Absicht ein Beschuss ohne weitere Warnung nicht angemessen ist. Nach internationalen Gepflogenheiten wird in solchen Fällen von einem Defekt oder fehlenden Kommunikationsmöglichkeiten ausgegangen, und da eine F-16 Kreise um eine vergleichsweise lahmarschige Su-24 fliegen kann, wäre eine physische Warnung angemessen gewesen.
    Es gilt: Warnung - robuste Warnung - [ggf. Warnfeuer] - Abschussversuch. Wenn zudem in der Region zudem grundsätzlich nur Verbündete in Flugzeugen unterwegs sind, ist sogar eine ausbleibende Feuerfreigabe üblich und die Grenzverletzung wird diplomatisch ausgewertet.

    Generell ist übrigens noch immer umstritten, ob überhaupt eine Luftraumverletzung stattfand. Die USA gaben zwar an, es wäre an dem, stellten jedoch gleichzeitig klar, dass sich die abgeschossene Maschine habe sich maximal 40, eventuell sogar nur 20 Sekunden sehr, sehr knapp in türkischem Luftraum befunden - viel zu wenig Zeit für einen korrekten Warnzyklus.

    Unter solchen Umständen kann auch Chuck Norris von Käpt'n Iglo überwältigt werden.

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