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Erfordert aber eine Außentenne und Umbaumaßnahmen im Haus

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  1. Erfordert aber eine Außentenne und Umbaumaßnahmen im Haus

    Autor: RipClaw 11.01.18 - 12:06

    Bei der Frequenz kommt das Signal nicht durch die Wände und sogar ein Fenster dürfte ein Hindernis sein.

    Entsprechend wird eine Außenantenne nötig sein. Im Haus selbst müsste man entweder Hotspots einrichten um eine Anbindung zu ermöglichen oder Kabel in die Wohnungen ziehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.01.18 12:06 durch RipClaw.

  2. Re: Erfordert aber eine Außentenne und Umbaumaßnahmen im Haus

    Autor: Anonymer Nutzer 11.01.18 - 12:33

    Statt aus dem Keller kommt das WAN halt von der Straße. Es sind simple und günstige Endkundenlösungen geplant, sobald das ausgereift ist. Da klemmst du die Außenantenne, die so groß wie ein Strohhalm ist, außen an ein Fenster. Das hält ohne Löcher oder Montage, das Flachkabel wird im Fenster eingeklemmt, führt zum Router und von da wird das LAN aufgespannt.

    Ist wesentlich billiger und simpler als jegliche Installation am Gebäude, es muss auch kein Einverständnis von Vermieter oder Eigentümergemeinschaft eingeholt werden. Das Mesh auf WAN Seite macht das System auch besonders ausfallsicher. Wenn dein lokaler Knoten gestört ist, dann fällt nichts aus, wie bei leitungsgebundenem Internet jeglicher Art. Es wird einfach über den nächstgelegenen Zugangspunkt geroutet und im Idealfall bemerkt der Endkunde das nichtmal.

    Aber ich denke das Meckern wird hier trotzdem gleich losgehen, paradoxerweise sind gerade ITler sehr eingefahren in ihrem Denken und da man seit 20 Jahren den Fetisch FTTH pflegt und alles andere ablehnt - da kann man genauso mit einem Katholik über die unbefleckte Empfängnis diskutieren. Es ist sinnlos und macht den Gläubigen höchstens aggressiv.

  3. Re: Erfordert aber eine Außentenne und Umbaumaßnahmen im Haus

    Autor: RipClaw 11.01.18 - 12:41

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Statt aus dem Keller kommt das WAN halt von der Straße. Es sind simple und
    > günstige Endkundenlösungen geplant, sobald das ausgereift ist. Da klemmst
    > du die Außenantenne, die so groß wie ein Strohhalm ist, außen an ein
    > Fenster. Das hält ohne Löcher oder Montage, das Flachkabel wird im Fenster
    > eingeklemmt, führt zum Router und von da wird das LAN aufgespannt.

    Die Flachkabel haben sich nicht wirklich bewährt. Ich hab da schon einige nette Geschichten von Unity Media Kunden gehört bei denen Kabel über so ein Flachbandkabel läuft. Da ist quasi keine Schirmung vorhanden.

    > Ist wesentlich billiger und simpler als jegliche Installation am Gebäude,
    > es muss auch kein Einverständnis von Vermieter oder Eigentümergemeinschaft
    > eingeholt werden. Das Mesh auf WAN Seite macht das System auch besonders
    > ausfallsicher. Wenn dein lokaler Knoten gestört ist, dann fällt nichts aus,
    > wie bei leitungsgebundenem Internet jeglicher Art. Es wird einfach über den
    > nächstgelegenen Zugangspunkt geroutet und im Idealfall bemerkt der Endkunde
    > das nichtmal.

    Man kann auch Glasfaser so verlegen das eine Unterbrechnung auf einer Strecke nicht den kompletten Ausbau bedeutet. Aber klar, das ist günstiger als FTTH.

    Nur das es ohne Genehmigung der Hauseigentümer läuft glaube ich nicht. Wer schon mal versucht hat eine Sateliitenschüssel auf seinem Balkon anzubringen dürfte das kennen.

    Vom Prinzip her ist es eigentlich so gedacht das eine zentrale Antenne das ganze Haus versorgt.

    > Aber ich denke das Meckern wird hier trotzdem gleich losgehen,
    > paradoxerweise sind gerade ITler sehr eingefahren in ihrem Denken und da
    > man seit 20 Jahren den Fetisch FTTH pflegt und alles andere ablehnt - da
    > kann man genauso mit einem Katholik über die unbefleckte Empfängnis
    > diskutieren. Es ist sinnlos und macht den Gläubigen höchstens aggressiv.

    Na ja man kennt ja die Probleme mit Funk im städtischen Bereich sehr gut. Wer hat nicht schon über die Nachbar WLANs gemeckert die das eigene WLAN stören.
    Mit einem Betreiber in dem Frequenzbereich geht das vielleicht noch aber wenn sich andere auch noch entschließen im 60 GHz Band zu funken dürfte das lustig werden. Bis dato ist das Frequenzband soweit ich weiß in Deutschland lizenzfrei.

  4. Re: Erfordert aber eine Außentenne und Umbaumaßnahmen im Haus

    Autor: Nogul 11.01.18 - 12:52

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber ich denke das Meckern wird hier trotzdem gleich losgehen,
    > paradoxerweise sind gerade ITler sehr eingefahren in ihrem Denken und da
    > man seit 20 Jahren den Fetisch FTTH pflegt und alles andere ablehnt - da
    > kann man genauso mit einem Katholik über die unbefleckte Empfängnis
    > diskutieren. Es ist sinnlos und macht den Gläubigen höchstens aggressiv.

    Ich finde auch erstaunlich wie einige Glasfaser als heiligen Gral pflegen. Mir ist es eigentlich egal wie die benötigte Bandbreit in geforderter Qualität zur Verfügung gestellt wird.

    Ein Vorteil hatte Kupfer-Klingeldraht jedoch. Man kann darüber auch Strom verteilen. Mittlerweile brauchen aber die Endgeräte wohl so viel Strom, dass eine 230V Steckdose sowieso benötigt wird...

  5. Re: Erfordert aber eine Außentenne und Umbaumaßnahmen im Haus

    Autor: RipClaw 11.01.18 - 13:18

    Nogul schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hackfleisch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Aber ich denke das Meckern wird hier trotzdem gleich losgehen,
    > > paradoxerweise sind gerade ITler sehr eingefahren in ihrem Denken und da
    > > man seit 20 Jahren den Fetisch FTTH pflegt und alles andere ablehnt - da
    > > kann man genauso mit einem Katholik über die unbefleckte Empfängnis
    > > diskutieren. Es ist sinnlos und macht den Gläubigen höchstens aggressiv.
    >
    > Ich finde auch erstaunlich wie einige Glasfaser als heiligen Gral pflegen.
    > Mir ist es eigentlich egal wie die benötigte Bandbreit in geforderter
    > Qualität zur Verfügung gestellt wird.

    Wie glaubst du das diese Antennen im Backend angebunden sind ? Natürlich werden sie über Glasfaser angebunden genau wie das bei VDSL und Internet via Kabel auch der Fall ist.

    Diese Technik dürfte um einiges günstiger sein als FTTH aber sie muss sich erst in der Praxis bewähren. Darum testet die Telekom das ganze auch. Glasfaser hat sich eben schon bewährt.

  6. Re: Erfordert aber eine Außentenne und Umbaumaßnahmen im Haus

    Autor: floewe 11.01.18 - 14:07

    Wenn ich das so richtig verstanden habe mit der Hausnummer, dann wird das neue Hausnummernschild die Außenantenne. WTTB wird das dort genannt. Im Gebäude wird WLAN eingesetzt.

  7. Re: Erfordert aber eine Außentenne und Umbaumaßnahmen im Haus

    Autor: RipClaw 11.01.18 - 14:14

    floewe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich das so richtig verstanden habe mit der Hausnummer, dann wird das
    > neue Hausnummernschild die Außenantenne. WTTB wird das dort genannt. Im
    > Gebäude wird WLAN eingesetzt.

    Das mit dem Hausnummernschild wurde in dem Video als Beispiel genannt und soll vermutlich verdeutlichen das die Antennen sehr klein sind. Es wird vermutlich nicht in jedem Fall das Hausnummernschild sein was als Antenne benutzt werden wird.

    Ob man dann im Inneren WLAN oder Ethernet verwendet dürfte darauf ankommen wie die Wände beschaffen sind und ob nicht schon zu viele WLAN Netze in der Umgebung am laufen sind. Wer in der Stadt wohnt dürfte das Gedrängel auf dem 2,4 GHz Band gut kennen und auf dem 5 GHz Band hat man das Problem das dicke Wände nicht unbedingt für einen guten Empfang sprechen.

  8. Re: Erfordert aber eine Außentenne und Umbaumaßnahmen im Haus

    Autor: floewe 11.01.18 - 14:58

    Naja dafür dass es ein Beispiel ist, ist das im Video gezeigte Model schon recht real.
    Die meinen das schon ernst, was auch Sinn ergibt. Eine Hausnummer nebst Schild hat jeder. Die Animation spricht aber nur von Antenne, wie auch immer die aussieht.

    Ob man mitten in Berlin da nur mit WLAN arbeitet, ist für mich auch fraglich, so ganz ausgereift dürfte das halt noch nicht sein. Bei ein- bis zweistöckigen Gebäuden, wie in der Animation zu sehen, mag es gehen, die gibt es aber in der Testumgebung Berlins nicht.

  9. Re: Erfordert aber eine Außentenne und Umbaumaßnahmen im Haus

    Autor: bombinho 11.01.18 - 20:04

    Nogul schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde auch erstaunlich wie einige Glasfaser als heiligen Gral pflegen.
    > Mir ist es eigentlich egal wie die benötigte Bandbreit in geforderter
    > Qualität zur Verfügung gestellt wird.

    Mir eigentlich auch, allerdings sowohl energetisch als auch sicherheitstechnisch als auch vom benoetigten Aufwand her sehe ich keine Alternativen zur Glasfaser.
    Aber vielleicht hat ja hier schon Jemand etwas auf dem Radar, wie die benoetigten hohen Energiedichten bei den benutzten Frequenzen deutlich gesenkt werden koennen? Bisher geht es ja eher in die andere Richtung, dass viel Energie aufgewendet wird um definierte Wellenfronten etc. zu erzeugen um ueberhaupt entsprechende Uebertragungen halbwegs stoerungsfrei gewaehrleisten zu koennen.

    > Ein Vorteil hatte Kupfer-Klingeldraht jedoch. Man kann darüber auch Strom
    > verteilen. Mittlerweile brauchen aber die Endgeräte wohl so viel Strom,
    > dass eine 230V Steckdose sowieso benötigt wird...

    Nein, die Telekom hat es lediglich geschafft, aus der Versorgungspflicht herauszukommen und muss die Endgeraete nicht mehr im Notfall versorgen, denn es kann ja jeder sein Handy benutzen. Die Plaene gehen sogar eher dahin, dass der Kunde in Zukunft das Telekomequippment mit Strom versorgen soll. Das ist aber dank Vectoring vorerst einmal vom Tisch.

    Zudem die Telekom fuer das VDSL-Netzwerk eine sehr leistungsfaehiges Stromversorgungsnetz errichten muss(te) und nun wohl schon darueber nachdenkt, dieses auch fuer Autoladestationen zur Verfuegung zu stellen.

    Folgerichtig, wenn die Telekom ein solches Energieversorgungsnetz errichtet, errichten dann eben die Energieversorger konsequenterweise Telekommunikationsnetze, denn dort hat sich die Telekom jahrelang vornehm zurueck gehalten.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.01.18 20:18 durch bombinho.

  10. Re: Erfordert aber eine Außentenne und Umbaumaßnahmen im Haus

    Autor: bombinho 11.01.18 - 20:16

    floewe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja dafür dass es ein Beispiel ist, ist das im Video gezeigte Model schon
    > recht real.

    Ich fuerchte, real ist, dass bereits heute die WLANdichte und die Geraetedichte derart hoch ist, dass es permanent zu Stoerungen kommt. Insofern wuerde ich mir verbitten wollen, einen solchen Unfug als Zwangsmasznahme einzufuehren.

    Zudem beim Support in der Regel gleich nach Gespraechsbeginn gefragt wird, ob die Probleme bei Geraeten, welche ueber WLAN angeschlossen sind, auftreten. Eine Bejahung fuehrt dann regelmaessig zu dem Hinweis, dass da leider nicht geholfen werden kann und einem abrupten Gespraechsende.

  11. Re: Erfordert aber eine Außentenne und Umbaumaßnahmen im Haus

    Autor: Pedrass Foch 13.01.18 - 12:05

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Plaene gehen sogar eher
    > dahin, dass der Kunde in Zukunft das Telekomequippment mit Strom versorgen
    > soll. Das ist aber dank Vectoring vorerst einmal vom Tisch.

    Die Plaene sind in Form der diversen Spezifikationen für G.Fast bereits umgesetzt und in Gebrauch.

    Und weil das Konzept so überzeugend ist ist man gerade dabei den Reverse PowerFeed und einige andere Highlights von G.Fast nach SuperVectoring2 (oder wird das SuperVectoring+ heißen?) zurück zu portieren.

  12. Re: Erfordert aber eine Außentenne und Umbaumaßnahmen im Haus

    Autor: bombinho 13.01.18 - 17:18

    Autsch.

    Ja ich meinte genau die Favorisierung von Vectoring gegenueber von G.Fast welche dazu gefuehrt hatten, dass die Versorgung notwendigerweise zentral erfolgen musste.

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