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Signalqualität bei schlechtem Wetter

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  1. Signalqualität bei schlechtem Wetter

    Autor: misfit 11.01.18 - 12:26

    Mich würde da noch interessieren wie es mit dem Empfang bei heftigem Regen, Schnee oder Nebel aussieht. Ich kann mir auch vorstellen das es noch andere Einflüsse gibt. Z.B. kann sich ja ein Vogel vor meinen Empfänger setzen und das Signal stören. Und was hat es generell für Auswirkungen auf Organismen, wenn diese mit Virtual Fiber bestrahlt werden?
    Muss ja auch irgendwie berücksichtigt werden.

  2. Re: Signalqualität bei schlechtem Wetter

    Autor: RipClaw 11.01.18 - 12:32

    misfit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich würde da noch interessieren wie es mit dem Empfang bei heftigem Regen,
    > Schnee oder Nebel aussieht. Ich kann mir auch vorstellen das es noch andere
    > Einflüsse gibt. Z.B. kann sich ja ein Vogel vor meinen Empfänger setzen und
    > das Signal stören. Und was hat es generell für Auswirkungen auf Organismen,
    > wenn diese mit Virtual Fiber bestrahlt werden?
    > Muss ja auch irgendwie berücksichtigt werden.

    In dem Frequenzbereich dürfte das wirklich lustig werden. Bei 60 GHz stört sogar schon der Sauerstoff in der Luft.

  3. Re: Signalqualität bei schlechtem Wetter

    Autor: Anonymer Nutzer 11.01.18 - 12:37

    Ach bitte. Man hat durch Richtfunk riesige Erfahrung mit diesem Funkspektrum.


    Große Netzknoten mit Kabeln sind "dumme IT", das Gegenstück der alten Großkraftwerke.

    So wie die Energiewende nur mit vielen, kleinen Einheiten und Technologiemix funktioniert, so wird auch das Überallnetz der Zukunft aus Technologiemix und möglichst vielen, kleinen Einheiten bestehen. Femtozelle statt riesigen Funkanlagen, Mesh und Kombination aus Kabel und Funk.

  4. Re: Signalqualität bei schlechtem Wetter

    Autor: RipClaw 11.01.18 - 13:47

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach bitte. Man hat durch Richtfunk riesige Erfahrung mit diesem
    > Funkspektrum.

    Auch Facebook erwähnt in seiner Beschreibung zu Terragraph das das 60 GHz oft gemieden wird da es eben die besagten Probleme Sauerstoff und Wasserdampf in der Luft gibt.

    Die bisherigen Richtfunkinstallationen in dem Frequenzbereich sind meistens Punkt zu Punkt Verbindungen die nur über sehr kurze Strecken laufen und oft ein Backup über 28 GHz oder 5 GHz haben. So ein Meshnetzwerk in einer Stadt dürfte noch keiner in der Praxis ausprobiert haben.

    > Große Netzknoten mit Kabeln sind "dumme IT", das Gegenstück der alten
    > Großkraftwerke.

    Eine komplexere Infrastruktur ist nicht immer besser. Oft ist einfacher auch besser.

    Wenn ich mir mal anschaue wie oft Leute Probleme mit WLAN haben. Kaum stöpseln sie ein Ethernet Kabel in ihren Laptop ein gibt es keine Probleme mehr.

    > So wie die Energiewende nur mit vielen, kleinen Einheiten und
    > Technologiemix funktioniert, so wird auch das Überallnetz der Zukunft aus
    > Technologiemix und möglichst vielen, kleinen Einheiten bestehen. Femtozelle
    > statt riesigen Funkanlagen, Mesh und Kombination aus Kabel und Funk.

    Auch wenn ich sehr für regenerative Energien bin kenne ich doch die Nachteile von so einem System. Eine der Schwierigkeiten beim Stromnetz ist es die Netzfrequenz auszubalancieren. Wenn man viele kleine Energieproduzenten hat dann ist das Management sehr schwierig.

    Hier mal ein Artikel wie die Stromversorger sich wegen einer Sonnenfinsternis wappnen mussten:

    [www.golem.de]

    Auch dieser Gemischtwarenladen von Zugangstechniken wird noch einige nette Überraschungen für uns parat haben.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 11.01.18 14:06 durch RipClaw.

  5. Re: Signalqualität bei schlechtem Wetter

    Autor: Pedrass Foch 13.01.18 - 11:55

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In dem Frequenzbereich dürfte das wirklich lustig werden. Bei 60 GHz stört
    > sogar schon der Sauerstoff in der Luft.

    Der Spaß scheint beherschbar, es gibt kommerzielle Anbieter professioneller Rifu-Lösungen mit 60GHz (bis 1 km). Die würden schnell eingehen wenn sie im gewerblichen Bereich die versprochenen Verfügbarkeiten nicht einhalten.

    https://www.fiercewireless.com/wireless/facebook-deutsche-telekom-double-down-millimeter-wave-tech-at-60-ghz

  6. Re: Signalqualität bei schlechtem Wetter

    Autor: RipClaw 13.01.18 - 13:00

    Pedrass Foch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In dem Frequenzbereich dürfte das wirklich lustig werden. Bei 60 GHz
    > stört
    > > sogar schon der Sauerstoff in der Luft.
    >
    > Der Spaß scheint beherschbar, es gibt kommerzielle Anbieter professioneller
    > Rifu-Lösungen mit 60GHz (bis 1 km). Die würden schnell eingehen wenn sie im
    > gewerblichen Bereich die versprochenen Verfügbarkeiten nicht einhalten.
    >
    > www.fiercewireless.com

    Wenn man sich mal die Antennen ansieht die in dem Frequenzbereich eingesetzt werden merkt man recht schnell das sie in der Regel mit einer weiteren 5GHz Antenne kommen die für eine Backup Verbindung verwendet werden können. Das würde man nicht machen wenn man davon ausgeht das Verbindungen immer unterbrechungsfrei laufen.

    Im 60 GHz Bereich stört am meistens Wasser in der Atmosphäre z.B. in Form von Nebel und Regen. Diese Firmen werden einem Kunden der seinen Sitz in einem Gebiet mit viel Nebel oder Regen hat kaum eine solche Verbindung empfehlen. In solchen Gebieten wird eher auf das 70 GHz Band gesetzt da es weit weniger Probleme mit Nebel oder Regen hat.

    Die Funkzellen sollen in einem Abstand von 200-250m aufgestellt werden. Damit sollte die Verbindung auch bei Nebel oder Regen noch bestehen bleiben aber eine beeinträchtigung wird man auf jeden Fall merken. Bei Starkregen könnte ich mir aber vorstellen das die Verbindungen ganz oder teilweise zusammenbrechen.

    Auch wie oft Unterbrechungen wie z.B. im Video gezeigt durch Laster stattfinden wird der Feldtest zeigen. Der Plan ist es diese Unterbrechungen zu kompensieren indem man die Verbindung in so einem Fall umroutet.

    Versteh mich nicht falsch. Ich finde die Idee so nicht schlecht aber das Funk nicht frei von Störquellen ist dürfte allgemein bekannt sein. Daher muss eben in Feldtests geprüft werden wie sich diese Störquellen im Praktischen Betrieb auswirken.

  7. Re: Signalqualität bei schlechtem Wetter

    Autor: bombinho 13.01.18 - 17:26

    Das sehe ich ebenso, eine einzige 60GHz Verbindung ist sicherlich noch recht problemlos beherrschbar, speziell wenn ueber entsprechende Antennen ein sauberer Richtbetrieb gewaehrleistet werden kann.

    Ganz anders kann es aussehen, wenn eine Menge an Signalen alle auf engem Raum umherschwirren und der raeumliche Aufbau eine entsprechende physikalische Richtcharakteristik gar nicht mehr gewaehrleisten kann.

    Eine einfache Pegelanhebung kommt in einem solchen Fall nicht in Frage.
    Es geht hier ja nicht um die Machbarkeit sondern um die Umsetzbarkeit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.18 17:30 durch bombinho.

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