1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Fertigungstechnik: Das Nanometer…

Kann sich der normale Leser überhaupt...

Helft uns, die neuen Foren besser zu machen! Unsere kleine Umfrage dauert nur wenige Sekunden!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: zenker_bln 28.09.17 - 12:22

    ...vorstellen, in welchen Dimensionen man da arbeitet?
    Ein Haar hat die Dicke von ca 0,05mm = 50 mikrometer = 50000 nanometer

  2. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: foho 28.09.17 - 12:37

    ich glaube die wenigsten können das.

    auch wenn man hört was eine fertigungsstraße für prozessoren kostet fragt man sich ob es hier um den kauf von maschinen oder ganzer landesteile geht.

  3. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: beaglow 28.09.17 - 12:44

    Noch besser, in einen Nanometer passen nur etwa 20 Wasserstoffatome im Grundzustand.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.17 12:44 durch beaglow.

  4. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: Jürgen Troll 28.09.17 - 13:06

    zenker_bln schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...vorstellen, in welchen Dimensionen man da arbeitet?
    > Ein Haar hat die Dicke von ca 0,05mm = 50 mikrometer = 50000 nanometer

    Kannst du das bitte noch in Fußballfelder umrechnen?

  5. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: Peter Später 28.09.17 - 13:07

    Absolut nicht. Ich will gar nicht wissen wie die Maschinen aussehen, die da iwas rausstanzen oder die Maschinen die die bauen ect.

    Und bei den Transistoren gehts dann weiter. Meine Grafikkarte lt Tomshardware:

    Transistor Count 7.1 Billion

    WTF man? Wie klein sind die? Was ist das alles? Vorstellen kann man sich da nix mehr. Genau wie astronomische Einheiten, das ist alles nicht mehr greifbar.

  6. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: Orwell84 28.09.17 - 13:10

    Saarländer nicht vergessen bitte!

  7. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: Anonymer Nutzer 28.09.17 - 13:12

    Für mich sind schon die vier Milliarden Transistoren in einem Apple A11 Chip unvorstellbar. Bei einem Bild eines 8086 erkenne ich wenigstens noch, welcher Teil des Chips welche Aufgabe übernimmt:)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.17 13:13 durch ckerazor.

  8. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: TC 28.09.17 - 14:14

    Ich bin grad eher fasziniert davon wie billig heutzutage Chips sind, die auf 1cm² das unterbringen wozu man aml ein ganzes ATX Mainboard benötigt hat...

  9. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: Anonymer Nutzer 28.09.17 - 14:21

    Unbedingt. Die SoCs, also Systeme auf einem Chip, haben eine große Faszination.

  10. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: zenker_bln 28.09.17 - 14:51

    Jürgen Troll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zenker_bln schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...vorstellen, in welchen Dimensionen man da arbeitet?
    > > Ein Haar hat die Dicke von ca 0,05mm = 50 mikrometer = 50000 nanometer
    >
    > Kannst du das bitte noch in Fußballfelder umrechnen?

    Da ich nicht bei "Gallileo" arbeite, bin ich dazu nicht in der Lage!

    Oder vielleicht doch:
    Ein Fußballfeld ist 120m lang (also 120000mm) und 60m breit (60000).
    120000mmx60000mm=7200000000mm^2
    0,05mmx0,05mm=0,0025mm^2
    0,0025mm^2 : 7200000000mm^2=3.47222222222e-013
    Also 0.000000000000347222 Fußballfelder



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.17 14:52 durch zenker_bln.

  11. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: Netzweltler 28.09.17 - 15:02

    Peter Später schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Absolut nicht. Ich will gar nicht wissen wie die Maschinen aussehen, die da
    > iwas rausstanzen oder die Maschinen die die bauen ect.
    >
    > Und bei den Transistoren gehts dann weiter. Meine Grafikkarte lt
    > Tomshardware:
    >
    > Transistor Count 7.1 Billion
    >
    > WTF man? Wie klein sind die? Was ist das alles? Vorstellen kann man sich da
    > nix mehr. Genau wie astronomische Einheiten, das ist alles nicht mehr
    > greifbar.
    Sie wissen schon, daß das englische "Billion" gleichbedeutend mit dem deutschen "Milliarde" ist?

  12. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: Niaxa 28.09.17 - 15:43

    Ich hätte das noch gerne auf die Größe des Uranus umgerechnet bekommen. Anders kapier ich das nicht. Bei mir wird alles in Uranusgrößen deklariert ^^.

  13. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: zenker_bln 28.09.17 - 15:56

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hätte das noch gerne auf die Größe des Uranus umgerechnet bekommen.
    > Anders kapier ich das nicht. Bei mir wird alles in Uranusgrößen deklariert
    > ^^.

    Während ein Fußballfeld eine Galilleo-Quasi-Standardeinheit ist, hab ich von Uranuseinheiten noch nicht wirklich was gehört!
    Das musst du dir dann selber ausrechnen!

  14. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: CarbonNanoTubes 28.09.17 - 15:57

    Man kann es sich doch eigentlich ganz gut veranschaulichen: 1 Siliziumatom (Das woraus die Chips so sind) hat nen Atomradius von ca. 1 Å. 1 Å = 0,1 nm bzw 100 pm. Wenn Man jetzt mal annimmt, dass die da wirklich was im 10nm Bereich fertigen (halbe Gatebreite eines Transistors), dann bedeutet das eigentlich dass ein Gate 14 nm breit ist. Auch wenn man mal auf 7 nm runter geht, viel Platz ist da nich mehr für ein paar Siliziumatome .
    Ohne das dort Tunneleffekte entstehen geht dieses Down-Sizing nicht mehr lange gut.

  15. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: Uwe12 28.09.17 - 16:43

    Als Student (vor fast 30 Jahren: Z80, 6502 usw.) habe ich in dem beliebten Computermagazin mit dem 'C' als erstem Buchstaben, die tollen Chipfotos immer geliebt. Nicht zuletzt, weil die so schön bunt waren.

    Ebenso die damaligen EPROMs mit dem Quarzglasfenster. Die schillerten so schön, weil die Strukturgrößen zur Interferenz mit dem sichtbaren Licht taugten.
    Später waren Chips bei Betrachtung einfach nur noch "grau" - insofern haben moderne Halbleiter schon an ästhetischem Reiz irgendwie verloren!
    Das muß man schon mal ganz klar sagen! :-)

    Die Strukturgrößen damals an der THD waren gegenüber heute natürlich gigantisch (10µm glaube ich**), aber man hat die Chips noch schön angucken können.

    Ah, wenn wir schon bei "griffigen" Größen, wie Saarländern und Fußballfeldern sind, wieviele Ningi kostet wohl og. Samsung-Chipwerk? Sollte es nicht genau bekannt sein, reicht mir auch die Angabe in flainiaschen Popelperlen, dann rechne ich es mir selbst aus. :-D



    **Mikroelektronik (die "Halbleiterei" weit hinterm 9er Bau?) war für mich nur ein "Scheinfach", viele Details weiß ich leider nicht mehr. :-)

  16. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: Phantom 28.09.17 - 22:31

    Die Frage die noch fehlte ist:
    (Egal was) Läuft Minesweeper in 2FPS?

  17. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: nopy 30.09.17 - 14:31

    ich hab meinen ersten Abschluss in Materialwissenschaften im Bezug auf Halbleiter gemacht und bin dabei auch recht viel an optischen und Elektronenmikroskopen gesessen und hab mir auch quantitativ oft genug ausgerechnet was das auf allen möglichen Skalen bedeutet. Trotzdem hab ich mich nie daran gewohnt und es für mich immer noch so unvorstellbar wie astronomische Dimensionen...

  18. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: melaw 04.10.17 - 15:22

    Peter Später schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Absolut nicht. Ich will gar nicht wissen wie die Maschinen aussehen, die da
    > iwas rausstanzen oder die Maschinen die die bauen ect.

    Wieso sagt man "das will ich nicht wissen"? Wo ist denn da der menschliche Entdeckergeist? ;-)

    Gestanzt wird da garnichts. Es werden Fotolacke auf Halbleiterscheiben aufgebracht, Strukturen hineinprojeziert wie beim Diaabend und dann an den belichteten Stellen Material weggeätzt, oder Leiterbahnen aufgedampft. Das ist ja das schöne an diesen optischen Methoden - hat man den Dreh mal raus, lässt sich das Spielchen sehr leicht automatisieren und in der Größe hochskalieren. Jenachdem wie gut ein einzelner Chip geworden ist, wird er als besseres oder schlechteres Modell verkauft.

  19. Re: Kann sich der normale Leser überhaupt...

    Autor: Peter Später 04.10.17 - 15:25

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Peter Später schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Absolut nicht. Ich will gar nicht wissen wie die Maschinen aussehen, die
    > da
    > > iwas rausstanzen oder die Maschinen die die bauen ect.
    > >
    > > Und bei den Transistoren gehts dann weiter. Meine Grafikkarte lt
    > > Tomshardware:
    > >
    > > Transistor Count 7.1 Billion
    > >
    > > WTF man? Wie klein sind die? Was ist das alles? Vorstellen kann man sich
    > da
    > > nix mehr. Genau wie astronomische Einheiten, das ist alles nicht mehr
    > > greifbar.
    > Sie wissen schon, daß das englische "Billion" gleichbedeutend mit dem
    > deutschen "Milliarde" ist?
    Na klar, aber das meinte ich doch auch. 7.1 Millarde Transistoren, auf dem kleinen Platz.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Caritasverband Offenbach/Main e.V., Offenbach
  2. BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G., Berlin
  3. Einrichtungspartnerring VME GmbH & Co. KG, Bielefeld
  4. Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.), Trier

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Super Mario 3D World + Bowser's Fury + Amiibo-Doppelpack Katzen-Mario/Katzen-Peach für 64...
  2. (u. a. Apple MacBook Air M1 13,3 Zoll 8GB 256GB SSD 7-Core GPU für 999€, Apple AirPods Pro für...
  3. (u. a. LG OLED65CX9LA 65 Zoll OLED 120Hz + LG Velvet Smartphone für 1.799€, 2x Sandisk Extreme...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme