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Die fetten Jahre...

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  1. Re: Die fetten Jahre...

    Autor: Ach 06.03.20 - 16:28

    > Naja, die Ryzen 6-Kerner drehen Kreise um diese "älteren" Intel Chips.
    Alles andere wäre doch schlimm :).

    > Btw, hat Intel schon mit den ersten Core i7 Prozessoren 6 Kerne eingeführt, ist dann in den Folgegenerationen aber wieder auf 4 Kerne runter gegangen (Ungefähr als Intel bemerkt hat das auch 4 Kerne reichen um AMD zu schlagen).
    Den I7 Sechskerner hatte Intel doch durchgehend und seit einer kleine Ewigkeit(8 Jahre oder so) im Angebote. Damals natürlich für unverschämte Summen.

  2. Re: Die fetten Jahre...

    Autor: gianlucadm 06.03.20 - 18:39

    "Der Abgesang auf Intel kommt viel zu früh. AMD hat sich fast 10 Jahre mit Mittelmäßigkeit über Wasser gehalten. Dabei hatten sie weder das finanzielle Polster von Intel, noch die übrigen Einnahmequelle von Intel."

    Richtig, AMD hatte jahrelang nix zu melden. Das macht es nur noch beeindruckender, wie schnell man innerhalb kürzester Zeit zum Konkurrent aufgeschlossen und diesen sogar überholt hat, quasi aus dem nix, ohne Kohle im Überfluss. Gleichzeitig zeigt es gut wie sehr Intel in den letzten Jahren stagniert ist, wirklich besser wurde da schon ewig nix mehr. Stattdessen wurde sich ausgeruht und das selbe Produkte mit minimalen Verbesserungen neu veröffentlicht. Ist wie die Geschichte vom Igel und dem Hasen. Kurz ausgeruht, nicht aufgepasst und schwupps rennt der Igel davon. Intel hat, zumindest erstmal, ausgedient. Selbst Apple scheint in der nahen Zukunft auf AMD umzusteigen und das ist wohl Intels größter Partner.

  3. Re: Die fetten Jahre...

    Autor: konsolent 06.03.20 - 20:35

    .... fast wie ein Rechenexempel, was Zahlenwerke anbelangen könnte ; indes kaum halb so spannend wie ein seltsam fast an lemonsqueezing erinnernder run...

  4. Re: Die fetten Jahre...

    Autor: flow77 08.03.20 - 00:39

    gianlucadm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja gut, ich behaupte mal das der neue Mac Pro zum Teil damit zu tun hat.
    > Generell Pre-builds. Fertige Systeme gerade für Workstations und Server
    > nutzen immer noch häufig Intel, da kommen wohl die Verkaufszahlen her, im
    > Comsumer-Markt rennt AMD Intel davon. Ich würde Intel nach deren Aktionen
    > die letzte Zeit eh meiden, alleine der Versuch Benchmark-Vergleiche mit
    > Threadripper zu umgehen beim Release des "neuen" Xeons. Das war schon sehr
    > peinlich mit anzusehen


    Der Mac Pro hat damit gar nichts zu tun. Die Stückzahlen sind zum Rest praktisch null.
    Wenn man halbwegs sich mit dem PC-Markt auskennt würde ich dann eher Lenovo dazu nehmen: viele (hundert)tausende Thinkpads für Konzerne.

  5. Re: Die fetten Jahre...

    Autor: Xim 08.03.20 - 12:36

    ms (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... und die Lieferschwierigkeiten kaschiert man durch Preiserhöhungen, denn
    > viele Partner müssen dennoch zugreifen.
    So ist es,
    im Client-Markt steigen trotz steigender ZenX-Konkurrenz die Preise wegen die Lieferschwierigkeiten. Deshalb wird wohl der Preis umsostärker fallen, wenn die Lieferschwierigkeiten wegfallen und AMDs Konkurrenz noch stärker zulegt.

    Also, trotz steigenden Stückzahlen von Intel, kann eben AMD in Stückzahlen eben noch stärker zulegen. "Interessant" wir es eben, wenn der Gesamt-Markt nicht mehr steigt, und Intel zusätzlich mit sinkenden Marktanteilen konfrontiert ist.

    > Man sieht ja wie langsam AMDs
    > Marktanteile steigen, die werden da trotz aller Probleme bei Intel einen
    > langen Atem brauchen. Der Umsatz mit Epyc hat Q4/18 zu Q4/19 "nur" um 20
    > Prozent zulegt.

    Auf dem 1. Blick mag das stimmen,
    aber im 2. Blick hatte Eypc 1 eben mit halber FPU einen massiven Effizienz & Performance-Rückstand zu kämpfen. Eben einn 100%igen Nachteil sowohl in Effizienz & Performance ist halt schwer zu kompensieren.

    Dazu war der Wechseln auf TSMC und der Chiplet-Technologie, wobei AMD im 4Q-2018 ein ziemlich "unbedeutender" TSMC-Kunde (nur GPU, CHipsatz und Konsolen) war, und im 4Q-2019 immerhin schon der 5. wichtigsten 7nm-Wafer-Kunde und im 4Q-2020 der wichigste 7nm-Wafer-Kunden werden soll. Klar, die Wafer-Kapazitäten sind im Server-Markt eher ein nicht so relevanter Faktor, aber AMD konzentriert sich nicht nur auf einem Markt, sondern AMD hat - aus meiner Sicht - überraschenderweise mit Navi 10 und Navi 14 auch ziemlich den GPU-Markt forciert. Somit kann man sagen, dass AMD sich sehr langfristig orierentiert, anstatt auf kurzfristige Gewinne gegenüber Intel. Damit hat AMD offensichtlich auch die Desgin-Wins Frontier & El Capitano gewonnen.

    Intel hat noch einen langen Arm, welcher aber auch von den Lieferengpässen profitiert. Anderserseits ist AMD neu bei TSMC, welcher aber jetzt massiv ihre 7nm Produktion von 120 auf 150.000 Wafer-pro-Monat aufbaut und gerade beginnt die 100.000 5nm-Wafer-Gigafabrik zu rampen.

    AMD steht nicht als bester Kunde an der Speer-Spitze von TSMCs neuester Fabrikation, was man eben auch als Reserve betrachten kann. So wie AMD beim Renoir 5 eben nur einen 6-Kern und beim Renir 3 einen 4-Kern statt jeweils 8-Kerner veraut, was man auch als Reserven & Puffern betrachten kann. Dazu hat AMD beim Renoir kein Navi verbaut sowie weniger CU.

    Kurz gesagt,
    AMD schafft steigende Marktanteile sowohl gegen intel im CPU-Markt als auch gegen Nvidia im GPU-Markt sowie stellt seine Marktführende Konsolen-Sparte auf die ziemlich wichtige 7nm-Fertigung um. Ab Mitte 2020 wird AMD dann so 30.000 Wafer-per-Monat bekommen, womit AMD eben in voller Portfolio-Breite (ohne vernachlässigung eines Marktes) größere Marktanteilschritte machen kann.

    Und mal sehen, weil sie Renoir auswirkt.
    Bei Picasso war Intel im allgemein besser oder zumindestens quasi gleichgut, weshalb man Picasso empfehlen konnte, aber nicht als zwingend bessere Variante. Und genau das ändert sich bei Renior, der wohl im Multi-Thread-CPU-Perormance & Effizienz im Abstand besser sein wird, als Intels Clients-CPUs. Auch wenn Intel im Notebook-Client-Markt eher ungefähr gleich bleibt und in den Akkulaufzeiten vielleicht etwas besser sind, könnte man Intels Notebook im allgemeinen als schlechter zu betrachten werden, was die Preise dann zum Purzeln bringen kann, wie im Server-Markt, auch wenn AMD die Kapazitäten nicht liefern kann.

    Von Quartal zu Quartal wird sich heuer noch viel ändern.
    Im 2.Quartal wird Renoir mit den ersten Tests die Sichtweise im Notebook-Markt ändern,
    Im 3.Quartal könnte dies mit Renoir im Desktop und Embedded-Markt ändern.
    im 4.Quartal könnte AMD nochmals mit Zen3 und RDNA2, wenn nicht früher ordentlich zulegen können, ohen unbedingt einen bessere Fertigung zu brauchen.

    AMD könnte auch 2020 viel nur über zustzliche 7nm-Kapazitäten bewegen, ohne Zen3 und RDNA2 und 7nm+ bringen zu müssen, während AMD bis Mitte 2019 eben noch mit Globalfoundries 14nm-Fertigung einen Nachteil gegen Intels 14nm hatte. Dabei hatte Intel aber mittlerweile auf 14nm+ und 14nm++ verbessseren müssen, um damit gegen Picasso und Epyc 1 noch im Voraus zu bleiben, weshalb nicht umsonst 10nm+ bis heute so gring glänzt und Intel mit Tiger Lake weiterhin glanzlos bleibt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.20 12:39 durch Xim.

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