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Wozu?

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  1. Re: Wozu?

    Autor: FrankM 07.07.22 - 17:12

    mackes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Display eventuell, ein solches Smartboard mit Touch definitiv nicht,
    > nicht einmal ansatzweise. Ich habe erst vor knapp 2 Jahren die jeweiligen
    > Kosten aufgeschlüsselt gesehen.
    Ich weiß was das kostet, da ich selbst Lehrer bin und auch in diesem Feld mit Entscheidungsträger bin. Ein 86 Display mit Touch und Android OS als Tafelersatz kostet 3000 Euro exkl. MwSt. ein heller Beamer ab 700 Euro exkl. MwSt.

    Somit gibt es einen Aufpreis für ein "Smartes" Display gegenüber einem normalen "86 Zoll Fernseher", jedoch hat so ein Display gleich auch noch Sicherheitsglas und ist etwas robuster gefertigt, damit es auch auf Pylonen montiert werden kann, etc.

    Ebenso, so wie auch bei diesem Samsung Gerät, sind die drahtlosen Verbindungen schon integriert, d.h. man erspart sich ein zusätzliches Apple TV und zusätzliches Google Chromecast. Damit dann auch eine teure anfällige Umschaltbox.

    Man spart sich eine Stereoanlage, da man die Musik einfach auf der Tafel abspielen kann, genauso wie Videos etc.

    > Wann hast du zuletzt einen Beamer gesehen? Klingt irgendwie nach 2010 oder
    > so. Nochmal ein Hint aus der Praxis: Der Beamer hängt weit oben, das
    > Display ist eine große Fläche aus höchstwahrscheinlich in einem gewissen
    > Maße schlag-, kratz- und druckempfindlichen transparenten Kunststoff. Was
    > hält in der Schule wohl länger durch?
    Ich sehe tagtäglich die Beamer (Epson) bei uns an der Schule an der Decke und sehe und reinige auch die Filter hin und wieder. Genauso wie die Lampen schnell ihre ursprüngliche Leuchtkraft verlieren und zwar noch funktionieren, aber eben dunkler und dunkler und dunkler werden.

    > > Das Display ersetzt einfach den Beamer und man kann da drauf sogar noch
    > > schreiben.
    >
    > Braucht kein Mensch mehr, dafür gibt's ja Apps auf dem verbundenen iPad.
    Nur weil du es dir nicht vorstellen kannst.

    Wir haben und an der Schule den Luxus geleistet und in jedem Klassenzimmer eine Kreidetafel, eine digitale Tafel, einen Beamer, eine Dokumentenkamera und iPads als Dienstgeräte und ein paar iPads in Koffern zum Einsatz im Unterricht.
    Ich selbst mache meinen Unterricht vornehmlich auf meinem Windows Tablet, verbunden per HDMI mit der Tafel als Anzeigegerät. Manchmal will ich aber etwas skizzieren, wenn es etwas mathematisches ist, bietet sich die Kreidetafel super an. Wenn es etwas mit Medien ist, bietet sich die digitale Tafel an, da die Schüler dann auch sehen, was man macht. Nicht immer will ich dann meinen Tablet raus holen. Mein iPad nutze ich meist als Vorlage. Aber ich bin nicht der Nabel der Welt. Andere Lehrer haben andere Bedürfnisse und machen anders den Unterricht. Manche nutzen ganz traditionell die Kreidetafel weiter, da es sich einfach "beschissen" auf so einer digitalen Tafel schreiben lässt. (trotzdem ist die Touchfunktion schön zu haben und sehr hilfreich, nur nicht als "Tafelanschrieb"). Diese nutzen die Tafel dann einfach um Videos anzuzeigen oder als Projektionsfläche der Dokumentenkamera, da man auch im Sommer da drauf etwas sieht, im Gegensatz zum Beamer. Wieder andere verbinden ihr iPad drahtlos mit der Tafel und nutzen bspw. GoodNotes für den Tafelanschrieb. Die wenigsten nutzen noch den Beamer. Diesen haben wir auch nur als "Fallback", falls jemand die digitale Tafel als Tafel nutzt und dann noch Anzeigefläche für bspw. die Dokumentenkamera braucht.

  2. Re: Wozu?

    Autor: mackes 07.07.22 - 17:29

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Im Endeffekt sollen diese Geräte quasi die klassischen Tafeln/Whiteboards
    > mit Stiften ersetzen. Zusätzlich kann man entsprechend den Inhalt der Tafel
    > auch auf iPads z.B. Streamen, dass man sagt, dass 2-3 Leute das Zeug auf
    > der Tafel aufm ipad haben und da interaktiv mit arbeiten können.

    So wie mit iPad+AppleTV halt auch. Teilen und kollaborativ arbeiten geht mit der entsprechenden App auch problemlos.

    > Das ist
    > halt nochmal ne ganz andere Stufe als mim iPad.

    Nur in der Theorie. Wie gesagt: Ich kenne beides, auch die tollen Versprechen der Hersteller bzw. des Vertriebs von "Smartboards". Was dann im Endeffekt wirklich funktioniert, ist eine ganz andere Frage.

    > Dazu gibts halt keine klassischen Tafelbilder mehr, sondern eher
    > interaktive präsentationen.

    S.o. Immer noch nichts, was nicht auch mit iPad und Apple TV geht.

    > Vor allem in der Grundschule ließe sich damit
    > ein super digitaler Unterricht konzipieren... . Dank 40 Punkt Multitouch können da auch alle Kinder
    > gleichzeitig rumfingern :D

    Merkste selbst oder? Wer jemals in einer Grundschule unterrichtet hat, wird gerade laut aufgelacht haben.

    > Du kannst arbeitsblätter auf der Tafel zeigen und gleich via z.B. Teams
    > anbindung auf die jeweiligen Gruppen in Teams sharen sodass alle Kinder die
    > Arbeitsblätter, die man am ipad bearbeiten kann z.B. haben -> kein nerviges
    > kopieren mehr

    Machen wir per Airdrop, aber das wäre wohl zu einfach. Klappt übrigens auch dann, wenn das Internet mal wieder ausgefallen ist.

    > Über Schulsoftware kann man auch Arbeitsblätter verteilen und automatisch
    > wieder einsammeln.

    Airdrop. Oder halt im LMS hochladen, je nachdem was passt.

    > Beamer schön und gut... ist halt nicht interaktiv. Damit ein Kind da was an
    > der Tafel machen kann, müsste es an nem PC rumfingern oder an nem kleinen
    > iPad wenn man das shared via Airplay... aber auch die Airplaysachen sind
    > oft in der Funktion eingeschränkt.

    Inwiefern denn? Bisher habe ich nämlich noch keine Einschränkungen bemerkt. Naja, abgesehen davon, dass man keine bei Netflix und Co heruntergeladenen Filme spiegeln kann, aber das ist ja kein wirkliches Problem, solange der Apple TV Internet hat.

    > Noch dazu kommt... günstiger ist relativ...
    > Ein ProWise 85 Zoll Smartboard 4K mit Lift kostet um die 5000¤ wenn ich
    > mich jetzt nicht ganz täusche...

    Mit Software, Support und Reparaturen?

    > Damit du auf einem blanken klassischen Whiteboard eine Din genormte
    > Linierung erhältst wie man Sie für z.B. Grundschulen brauchst mit Dach und
    > Kellerzeile, bist du bei einem Preis von 170¤ pro qm

    Das brauchen nur die Mathematiker und Naturwissenschaften in den jeweiligen Fachräumen. Gilt dann aber auch für eure Displays.

    > Bei so ner Normal großen Tafel bzw. Whiteboard plus TÜV geprüftes
    > Pilonensystem mit passend zugeschnittenen Gegengewichten biste allein für
    > die Linierung auf den Whiteboards bei 5mx1,5m Fläche + 1,50x1,50
    > Außenklapptafeln Fläche bei knapp 1600¤ für die Linierung, + knapp 2000¤
    > für die Tafel + Pylonen und Arbeitszeit auch bei 6-8000¤ insgesamt...

    Außennklapptafeln habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen. Wozu auch, wenn man alles speichern kann? Genau so unnötig wie Linierung, also stimmt die Gesamtrechnung auch nicht einmal annähernd.

    > Heisst konventionelle Tafeln/Whiteboards ohne Beamer liegen auch schon in
    > dem Preisbereich eines digitalen Boards. Jacke wie Hose auch.

    Im Leben nicht. Aber du bist bestimmt ein guter Vertriebler, so überzeugend wie du das hier vorträgst ;)

    Nur das so n
    > Bildschirm mehr Einsatzmöglichkeiten hat und man keine extra Linierung
    > braucht bzw. sich die passende Linierung anzeigen lassen kann.


    > Dazu kommt, dass du mit einem Apple TV nur iPads ansteuern kannst.

    Nein. iPhones gehen natürlich auch und Macs m.W ebenfalls.

    > Mit
    > einem Smartboard wie dem von ProWise oder auch dem von Samsung kannst du
    > ipads, android tablets/smartphones, Windows PC´s über Miracast usw
    > koppeln.

    In der Theorie. Praktisch würde wohl kaum jemand seinen Unterricht darauf aufbauen, weil es viel zu oft nicht funktioniert.



    > Im Gegensatz zu nem Beamer musst du weder irgendwelche Leitungen verlegen,

    Strom kommt also aus der Luft? Kein LAN?

    > Dazu kommt, dass du bei Beamern zusätzlich meist noch nen halben
    > Technikschrank mit Mischpult hast

    Nur leicht übertrieben. Das ist eine 30x30cm Box, maximal.

    Ich höre hier mal auf, denn es wird ja nicht besser. Damit kannst du sicher ein paar Grundschulleiter überzeugen, viel Erfolg!

  3. Re: Ich will nicht dass meine Kinder an

    Autor: Jakelandiar 07.07.22 - 18:11

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die Antwort war zu welchem Artikel?
    >
    > 1. Die Hardware kauft die Schule nicht Du

    Meist nichtmal das sondern es wird vorgegeben

    > 2. Was hat jetzt Apple mit diesem Artikel zu tun - nur weil der Bildschirm
    > auch Apple unterstützt?

    Du hast schon den Vorposter von ihm gelesen? Nein? Dann mach das doch nochmal

  4. Re: Wozu?

    Autor: WonderGoal 07.07.22 - 20:14

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mackes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Beamer+AppleTV+iPads sind zumindest für Schulen wesentlich sinnvoller
    > und
    > > auf längere Sicht auch günstiger. Bei uns werden die "alten" Smartboards
    > > jetzt schrittweise abgebaut. Erstenss wurden sie seit der
    > flächendeckenden
    > > Einführung von iPad-Klassen und Dienstgeräten kaum noch genutzt und
    > > zweitens ist der Support- und Reparaturaufwand für integrierte Geräte
    > > höher.
    >
    > Puh wo fang ich da an :D
    > Wir vertreiben selbst solche Geräte. Zwar von der Marke ProWise aber
    > gehupft wie gesprungen. Erfüllen alle den selben Zweck.
    >
    > Im Endeffekt sollen diese Geräte quasi die klassischen Tafeln/Whiteboards
    > mit Stiften ersetzen. Zusätzlich kann man entsprechend den Inhalt der Tafel
    > auch auf iPads z.B. Streamen, dass man sagt, dass 2-3 Leute das Zeug auf
    > der Tafel aufm ipad haben und da interaktiv mit arbeiten können. Das ist
    > halt nochmal ne ganz andere Stufe als mim iPad.
    >
    > Dazu gibts halt keine klassischen Tafelbilder mehr, sondern eher
    > interaktive präsentationen. Vor allem in der Grundschule ließe sich damit
    > ein super digitaler Unterricht konzipieren... z.B. ein Schaubild eines
    > Vogels und beim Folienwechsel hat man das Skelett des Vogels und kann dann
    > da entsprechend die verschiedenen Knochen per Drag and Drop erklären. Oder
    > ne Landkarte für Erdkunde und die Kids müssen Städtenamen zu Orten auf
    > einer Landkarte ordnen. Dank 40 Punkt Multitouch können da auch alle Kinder
    > gleichzeitig rumfingern :D
    >
    > Du kannst arbeitsblätter auf der Tafel zeigen und gleich via z.B. Teams
    > anbindung auf die jeweiligen Gruppen in Teams sharen sodass alle Kinder die
    > Arbeitsblätter, die man am ipad bearbeiten kann z.B. haben -> kein nerviges
    > kopieren mehr
    >
    > Über Schulsoftware kann man auch Arbeitsblätter verteilen und automatisch
    > wieder einsammeln.
    >
    > Beamer schön und gut... ist halt nicht interaktiv. Damit ein Kind da was an
    > der Tafel machen kann, müsste es an nem PC rumfingern oder an nem kleinen
    > iPad wenn man das shared via Airplay... aber auch die Airplaysachen sind
    > oft in der Funktion eingeschränkt.
    >
    > Noch dazu kommt... günstiger ist relativ...
    > Ein ProWise 85 Zoll Smartboard 4K mit Lift kostet um die 5000¤ wenn ich
    > mich jetzt nicht ganz täusche...
    > Damit du auf einem blanken klassischen Whiteboard eine Din genormte
    > Linierung erhältst wie man Sie für z.B. Grundschulen brauchst mit Dach und
    > Kellerzeile, bist du bei einem Preis von 170¤ pro qm
    > Bei so ner Normal großen Tafel bzw. Whiteboard plus TÜV geprüftes
    > Pilonensystem mit passend zugeschnittenen Gegengewichten biste allein für
    > die Linierung auf den Whiteboards bei 5mx1,5m Fläche + 1,50x1,50
    > Außenklapptafeln Fläche bei knapp 1600¤ für die Linierung, + knapp 2000¤
    > für die Tafel + Pylonen und Arbeitszeit auch bei 6-8000¤ insgesamt...
    > Heisst konventionelle Tafeln/Whiteboards ohne Beamer liegen auch schon in
    > dem Preisbereich eines digitalen Boards. Jacke wie Hose auch. Nur das so n
    > Bildschirm mehr Einsatzmöglichkeiten hat und man keine extra Linierung
    > braucht bzw. sich die passende Linierung anzeigen lassen kann. Das heisst
    > man kann Tafeln in den Klassenzimmern auch unabhängig von der Klassenstufe
    > oder dem Einsatzzweck verwenden (Liniert Grundschule, einfach Liniert,
    > Raster/Dots, Kariert etc braucht man alles nicht).
    >
    > Dazu kommt, dass du mit einem Apple TV nur iPads ansteuern kannst. Mit
    > einem Smartboard wie dem von ProWise oder auch dem von Samsung kannst du
    > ipads, android tablets/smartphones, Windows PC´s über Miracast usw
    > koppeln.
    >
    > Bei Grundschulen kann man die Smartboards tatsächlich auch in eine
    > Liegeposition bringen und die Kinder können wie um einen tisch herum um die
    > Tafel auf dem Teil interaktiv arbeiten usw.
    >
    > Im Gegensatz zu nem Beamer musst du weder irgendwelche Leitungen verlegen,
    > was immer wieder ein Spaß ist, wenn die Dosen etc. nen Wackler haben usw.
    > Dazu kommt, dass du bei Beamern zusätzlich meist noch nen halben
    > Technikschrank mit Mischpult hast damit du dann auch zwischen Ton etc.
    > umschalten kannst auf irgendwelche Klassenzimmerboxen die bei nem
    > Smartboard auch wegfallen würden... auf nem Smartboard kannst du dank
    > integriertem PC sowohl über den integrierten PC der auf die Schullaufwerke
    > kommt direkt zugreifen oder via smartboard (meist) Android direkt auf
    > Teams/Onedrive Ordner zugreifen wenn z.B. mal ein Listening in Englisch
    > oder sowas hast. Youtube Apps etc. laufen auch nativ drauf... usw.
    >
    > Weiterer Punkt wäre z.B. auch, dass es durchaus vorkommt, dass Lehrer wg.
    > Corona von zu Hause aus Unterrichten müssen. Smartboards haben im Gegensatz
    > zum regulären AppleTV noch die Möglichkeit, dass sie übers Internet via PIN
    > Code freigegeben werden können. Heisst der Lehrer kann dann sein
    > iPad/Windows PC von daheim aus via App sharen. Noch dazu kann er via Teams
    > und integrierter Kamera den Klassenraum sehen und mit den Schülern
    > sprechen. (haben wir aktuell bei ein paar Schulen am laufen).
    > Mit Beamer und AppleTV wärste da schnell an der Grenze des technisch
    > möglichen.
    >
    > Letztendlich gibt es dutzende Punkte die gegen so ne klassische Aufstellung
    > von Beamer + AppleTV sprechen. Weil letztendlich brauchste zum Beamer noch
    > ne Tafel oder n Whiteboard... wenn die Wände weiss sind, brauchste nix,
    > aber bei z.B. mit Holz verkleideten Wänden brauchste noch Leinwände die
    > auch nochmal Geld kosten. Sobald du nen anderen Kurzdistanzbeamer bzw. ein
    > neueres Modell an so n Pylonensystem hängst, darfste das Gegengewicht neu
    > zuschneiden, weil die Gewichtsverteilung nicht mehr stimmt und die Tafel
    > automatisch hoch oder runter fährt durch die Gewichtsverlagerung. Das zieht
    > auch wieder so n Rattenschwanz nach sich.
    >
    > Den Bumms kannste dir mit nem digitalen Board alles sparen. Die Displays
    > sind auch so konzipiert, dass sie nicht gleich bei fliegenden Stiften oder
    > sonstigen Dingen brechen. Also wenn da nicht gerade n Stuhl mit voller
    > Wucht reindonnert... halten die Teile auch.
    >
    > p.s. digitale Boards haben auch in der Regel entsprechende Software mit
    > dabei bzw. Zeichenfunktionen, mit denen du wunderbare ordentlich lesbare
    > Tafelbilder im Nu hinklackst. Koordinatensystem und ne Funktion f(x) mit
    > nem Terrassenpunkt durch eingabe der Formel, dazu noch ordentliche Pfeile
    > mit Spitze, Farbliche hervorhebungen und Notizen etc.
    >
    > Vorbei die Zeiten wo an der Wand noch n übergroßes Geodreieck hängen muss
    > :D
    > Allein schon dass du Unterrichtsmaterialien in ner Art Powerpoint
    > vorbereiten kannst und auch Audio und Videofiles in deine Materialien
    > einbinden kannst ist halt so viel mehr 21. Jahrhundert... wie klingt n Fink
    > oder ne Drossel... tipp aufn Bildschirm und flupp spielt der Sound ab...
    > ist auf jeden fall schöner geeignet als "moment ich muss die CD einlegen
    > und den Track raussuchen" oder "moment, wo hab ich das File auf meinem USB
    > Stick abgelegt... ach mist jetzt sind die Boxen aus" ... und auf der
    > nächsten Seite der Powerpoint ist ne GIF Animation von wie sich das
    > Sekelett von nem Vogel beim Flug bewegt...
    >
    > Klar kann man noch an mittelalterlichen Unterrichtskonzepten festhalten...
    > aber muss man nicht, vor allem wenn der Bumms genau so viel, wenn nicht
    > sogar weniger kostet als ne klassische Tafel + beamer + apple tv + boxen +
    > mischpult + lehrerpc + leinwand und und und und... einfach eine Tafel statt
    > 50 verschiedene Geräte und 5000 kabel die auch vom elektriker irgendwo
    > verlegt werden müssen :D
    >
    > Nachtrag: achja, von 3 Modellen die man direkt am Screen bearbeiten kann
    > oder auch Rechenaufgaben oder Fragen auf die iPads senden kann, alle
    > Schüler sie lösen können um die Ergebnisse dann aufm Board anzeigen zu
    > können mal abgesehen :D
    > Nur mal so zum Softwaretechnischen Stand -> www.prowise.com <- sowas in der
    > form bieten die meisten Smartboardhersteller mit an ;) hat halt um einiges
    > mehr vorteile als so n Beamer :P

    +++++1 Das kann man einfach nicht besser ausdrücken. Das Problem sind leider die Entscheidungsträgre der Schulträger, die halt von der Thematik überaupt keine Ahnung haben bzw. die Herrschaft über Medienentwicklungspläne haben und dann kommt letztendlich so ein Murks raus, dass Apple iPads gekauft werden, nach dem Motto "das Teuerste wird schon irgendwie ausreichen, um im Minimum ausreichenden Unterricht zu machen.)

  5. Re: Wozu?

    Autor: WonderGoal 07.07.22 - 20:55

    mackes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich höre hier mal auf, denn es wird ja nicht besser. Damit kannst du sicher
    > ein paar Grundschulleiter überzeugen, viel Erfolg!

    Deine ganzen Ausführungen haben nur einen zentralen Haken, erfassbar in einem einzigen Wort: Proprietarität.
    Nicht Anderes ist Apple, gefolgt von dem Umstand, dass die Funktionalität nicht der Anwendung bzw. den Bestimmungszweck folgt, sondern dem Design. Bestes Beispiel der Pencil von Apple, der relativ häufig immer aufgeladen werden muss, während Android- und Windows-Pendants im Bereich von 2,5 Jahren eine einzige Batteriezelle verbrauchen. Nur damit der Stift schön dünn und in weißem Klavierlack in einem Stück daherkommt.

    Weiteres Fazit: Ohne zusätzliche Geräte schaut das Sharing von Daten und die Interaktivität bei Apple sehr mau aus.

    Besser wird es noch, wenn der Schulträger eines Tages entscheidet, dass Apple durch einen anderen Hersteller abgelöst wird. Dann geht das Chaos erst richtig los.

    Ergo gleich Gerätschaften anschaffen, die volle umfangreiche Kompatibiiltät bieten, anstatt die Kompatibilitätsleiter runterzuklettern.

  6. Re: Wozu?

    Autor: FrankM 08.07.22 - 00:05

    WonderGoal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine ganzen Ausführungen haben nur einen zentralen Haken, erfassbar in
    > einem einzigen Wort: Proprietarität.
    Man legt sich doch immer auf einen Hersteller fest. Nehme ich Samsung Tablets mit dem S Pen und KNOX als MDM, dann lege ich mich doch auch auf Samsung und Android fest. Klar kann ich dann noch Acer Tablets kaufen, aber die Stifte funktionieren nicht mehr, die MDM Lösung funktioniert nicht mehr. Oder willst du dich auf Windows festlegen? Und Linux bietet hier einfach nichts brauchbares, bei den fehlenden fertigen Geräten mal abgesehen.

    > Besser wird es noch, wenn der Schulträger eines Tages entscheidet, dass
    > Apple durch einen anderen Hersteller abgelöst wird. Dann geht das Chaos
    > erst richtig los.
    Und was passiert, wenn der Schulträger entscheidet Samsung durch Apple zu ersetzen? Dann geht das Chaos genauso los. Oder Windows durch Linux? Ein Systemwechsel ist immer problematisch.

    > Nicht Anderes ist Apple, gefolgt von dem Umstand, dass die Funktionalität
    > nicht der Anwendung bzw. den Bestimmungszweck folgt, sondern dem Design.
    Sicher, in vielen Bereichen, in anderen stimmt das jedoch nicht, wenn man die Sache objektiv betrachtet.

    > Bestes Beispiel der Pencil von Apple, der relativ häufig immer aufgeladen
    > werden muss, während Android- und Windows-Pendants im Bereich von 2,5
    > Jahren eine einzige Batteriezelle verbrauchen. Nur damit der Stift schön
    > dünn und in weißem Klavierlack in einem Stück daherkommt.
    Also ich hatte mal vor über einem Jahrzehnt einen Windows Tablet mit einem Wacom EMR Stift, der musste nie geladen werden. Nun habe ich einen HP Windows Tablet mit einem Wacom AES Stift, der ständig geladen werden muss. Der iPad Stift hingegen hat sicherlich die drei bis vierfache Laufzeit. Der Apple Pencil 2 wird sogar induktiv ständig geladen, leider nur bei den iPad Pro Modellen. (ja, hier melkt Apple ihre Kunden!)

    > Weiteres Fazit: Ohne zusätzliche Geräte schaut das Sharing von Daten und
    > die Interaktivität bei Apple sehr mau aus.
    Jede Schule hat mittlerweile irgendeine Cloud. Ob selbst gehosted oder gemietet. Damit ist das Sharing gelöst.

    Wir haben auch iPads und exakt 0 zusätzliche Geräte.

    Die iPads lassen sich mit einer MDM Lösung nativ, ohne hickhack, komplett ohne Apple ID betreiben, was die einzig zulässige Form des Betriebs von Tablets an Schulen ist (auch wenn sich die meisten nicht daran halten). Ich weiß nicht, wie das bei Android Tablets ist und vor allem wie leicht es umsetzbar ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.07.22 00:05 durch FrankM.

  7. Re: Wozu?

    Autor: mackes 09.07.22 - 07:31

    WonderGoal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mackes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich höre hier mal auf, denn es wird ja nicht besser. Damit kannst du
    > sicher
    > > ein paar Grundschulleiter überzeugen, viel Erfolg!
    >
    > Deine ganzen Ausführungen haben nur einen zentralen Haken, erfassbar in
    > einem einzigen Wort: Proprietarität.
    > Nicht Anderes ist Apple, gefolgt von dem Umstand, dass die Funktionalität
    > nicht der Anwendung bzw. den Bestimmungszweck folgt, sondern dem Design.
    > Bestes Beispiel der Pencil von Apple, der relativ häufig immer aufgeladen
    > werden muss, während Android- und Windows-Pendants im Bereich von 2,5
    > Jahren eine einzige Batteriezelle verbrauchen. Nur damit der Stift schön
    > dünn und in weißem Klavierlack in einem Stück daherkommt.

    Niemand hindert einen daran, bei Amazon einen Stift eines Drittanbieters zu kaufen. Und du vergisst, dass ein paar Sekunden laden locker ausreichen, um den Apple Pencil wieder nutzen zu können. In der Praxis ist der kleine Akku also überhaupt kein Hindernis, dafür hat man einen handlichen Stift.

    > Weiteres Fazit: Ohne zusätzliche Geräte schaut das Sharing von Daten und
    > die Interaktivität bei Apple sehr mau aus.

    Ganz im Gegenteil. Behauptung ohne Beleg ist auch nicht besonders überzeugend.

    > Besser wird es noch, wenn der Schulträger eines Tages entscheidet, dass
    > Apple durch einen anderen Hersteller abgelöst wird. Dann geht das Chaos
    > erst richtig los.

    Das gilt für jedes System. iPads sind übrigens so ziemlich die günstigste Variante. Brauchbare Windows- oder Android-Tablets gibt's für 360 Euro halt nicht.

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