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  5. › Flutkatastrophe: Ein Spendenkonzert…

Unprofessionelle Veranstaltung

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  1. Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: Senf 19.06.13 - 16:15

    Ich bin wahrlich kein Gema-Freund, aber in diesem Fall bin ich voll auf deren Seite!

    1. Die Gema vertritt die Künstler und treibt für diese Geld ein. Somit könnte die GEMA theoretisch nur auf die Gebühren verzichten, wenn alle betreffenden Künstler einverstanden wären.

    2. Wie unprofessionell ist der Veranstalter, wenn er das im Vorfeld gar nicht auf dem Schirm hat? Bevor ich eine Veranstaltung schmeiße, muss ich doch mal kalkulieren, was der Spaß kostet und was er vermutlich einbringen wird. Da sind die Gema-Gebühren genauso selbstverständlich einzukalkulieren, wie Strom, Wasser und Catering.

    3. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Das Hochwasser ist tragisch, aber wenn das durchgeht, steht plötzlich jedes Konzert im Zeichen irgendeiner carritativen Sache.

    Gruß,
    Senf

  2. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: jbrown 19.06.13 - 17:45

    , aber
    > wenn das durchgeht, steht plötzlich jedes Konzert im Zeichen irgendeiner
    > carritativen Sache.

    So ein Unfug. Dann müßte ja auch jeder seine Einnahmen an ebensochle Zwecke abgeben. Is klar...

  3. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: Polydesigner 19.06.13 - 18:10

    Lieber Senf,
    dieses Konzert hätte ohne die Flutkatastrophe und ihre dramatischen Folgen nie Stattgefunden. Sprich, dieses Caritative Konzert ist Zweckgebunden und ein Teil der Fluthilfe, genau wie Bundeswehr, DRK und die restlichen Freiwilligen die Sandsäcke füllen, Möbel schleppen etc.

    Wir reden hier also nicht von einem Hippie Konzerzt sondern solidarer Hilfe.

    Wenn du das nächste mal deinen Senf dazu gibst les dir das Thema nochmals genauer durch. Strom und Abwasser sind einkalkuliert weil es benötigt wird die Instrumente zu befeuern und so die Spenden zu erzeugen. Eine in diesem Falle schwachsinnige Gema Gebühr sollte nicht zur Diskussion stehen.

    Lg
    Deine Oma die dir die Ohren langzieht, wenn Sie deinen Mist liest.

  4. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: ichbinsmalwieder 19.06.13 - 18:22

    Polydesigner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die Instrumente zu befeuern und so die Spenden zu erzeugen. Eine in diesem
    > Falle schwachsinnige Gema Gebühr sollte nicht zur Diskussion stehen.

    Stehlen (in diesem Fall Geld von den Komponisten) sollte eigentlich IMMER zur Diskussion stehen, auch wenn es für einen guten Zweck ist.

  5. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: violator 19.06.13 - 18:29

    Senf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 3. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Das Hochwasser ist tragisch, aber
    > wenn das durchgeht, steht plötzlich jedes Konzert im Zeichen irgendeiner
    > carritativen Sache.

    Das setzt aber vorraus, dass der Veranstalter dann 100% der Einnahmen an eben diese Sache spendet. Und das wird sicherlich keiner tun, nur um nicht GEMA zahlen zu müssen. ;)

  6. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: Polydesigner 19.06.13 - 18:59

    ichbinsmalwieder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Polydesigner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > die Instrumente zu befeuern und so die Spenden zu erzeugen. Eine in
    > diesem
    > > Falle schwachsinnige Gema Gebühr sollte nicht zur Diskussion stehen.
    >
    > Stehlen (in diesem Fall Geld von den Komponisten) sollte eigentlich IMMER
    > zur Diskussion stehen, auch wenn es für einen guten Zweck ist.

    Also ist Geld aus dem nichts generieren und dies dann zu Spenden Diebstahl? Wäre es ein normales Konzert würden wohl die Verantwortlichen brav ihre 80¤ Märchensteuer bezahlen. Dies ist jedoch karitative Solidarität. 100% der Umsätze eine geplante Spende. Also bist du auch ein Gegner von Robin Hood? Er stahl es den Reichen, um es den Armen und Bedürftigen zu geben...

  7. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: smirg0l 19.06.13 - 19:33

    Polydesigner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ichbinsmalwieder schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Polydesigner schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > die Instrumente zu befeuern und so die Spenden zu erzeugen. Eine in
    > > diesem
    > > > Falle schwachsinnige Gema Gebühr sollte nicht zur Diskussion stehen.
    > >
    > > Stehlen (in diesem Fall Geld von den Komponisten) sollte eigentlich
    > IMMER
    > > zur Diskussion stehen, auch wenn es für einen guten Zweck ist.
    >
    > Also ist Geld aus dem nichts generieren und dies dann zu Spenden Diebstahl?
    > Wäre es ein normales Konzert würden wohl die Verantwortlichen brav ihre 80¤
    > Märchensteuer bezahlen. Dies ist jedoch karitative Solidarität. 100% der
    > Umsätze eine geplante Spende. Also bist du auch ein Gegner von Robin Hood?
    > Er stahl es den Reichen, um es den Armen und Bedürftigen zu geben...

    Nicht alles, was richtig ist, ist auch rechtens.

    Moralisch hat der Verein Recht, dem Gesetz nach die GEMA. Das muss man auch einfach mal so akzeptieren können. Ändern könnte das nur die Regierung, aber eher sehe ich Pferde kotzen. :/.

  8. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: red creep 19.06.13 - 20:14

    Senf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Die Gema vertritt die Künstler und treibt für diese Geld ein. Somit
    > könnte die GEMA theoretisch nur auf die Gebühren verzichten, wenn alle
    > betreffenden Künstler einverstanden wären.

    Das ist, was die GEMA-Sprecher verzapfen. Denn das ist auch der Auftrag der GEMA. Tatsächlich gehen die Einnahmen selten direkt an die Künstler, sondern an deren "Vertreter", das sind die großen Labels.

    > 2. Wie unprofessionell ist der Veranstalter, wenn er das im Vorfeld gar
    > nicht auf dem Schirm hat? Bevor ich eine Veranstaltung schmeiße, muss ich
    > doch mal kalkulieren, was der Spaß kostet und was er vermutlich einbringen
    > wird. Da sind die Gema-Gebühren genauso selbstverständlich
    > einzukalkulieren, wie Strom, Wasser und Catering.
    Stimmt. Trotzdem ist es bedauerlich, dass die GEMA sogar mit dem Leid der Hochwasserbetroffenen Geld scheffelt. Wo ist der soziale Anspruch, den die GEMA angeblich verfolgt?

    > 3. Der Zweck heiligt nicht die Mittel.
    Der Spruch ist total unangebracht. Das Mittel Benefitzkonzert muss nicht erst "geheiligt" werden.

    > Das Hochwasser ist tragisch, aber
    > wenn das durchgeht, steht plötzlich jedes Konzert im Zeichen irgendeiner
    > carritativen Sache.
    Wo das Geld hingeht ließe sich überprüfen. Wenn man wollte würde man einen Weg finden. Aber dafür müsste eben bei der GEMA die Bereitschaft vorhanden sein. Aber hier wird einfac h auf stur gestellt.

  9. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: ichbinsmalwieder 19.06.13 - 21:39

    Polydesigner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ichbinsmalwieder schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Polydesigner schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > die Instrumente zu befeuern und so die Spenden zu erzeugen. Eine in
    > > diesem
    > > > Falle schwachsinnige Gema Gebühr sollte nicht zur Diskussion stehen.
    > >
    > > Stehlen (in diesem Fall Geld von den Komponisten) sollte eigentlich
    > IMMER
    > > zur Diskussion stehen, auch wenn es für einen guten Zweck ist.
    >
    > Also ist Geld aus dem nichts generieren und dies dann zu Spenden Diebstahl?

    Musik kommt nicht aus dem nichts, sondern wird komponiert. Von Menschen, die auch von etwas leben wollen. Aber das ist wahrscheinlich für dich wie Strom, der kommt doch aus der Steckdose, und Musik kommt aus dem Radio.

    Und ja selbstverständlich, es ist immer Diebstahl, egal woher das Geld kommt.

    Oder ist es ok, wenn ich dir dein Taschengeld klaue, immerhin kam das ja auch aus dem Nichts, du musstest ja auch nichts dafür tun.

    > Wäre es ein normales Konzert würden wohl die Verantwortlichen brav ihre 80¤
    > Märchensteuer bezahlen. Dies ist jedoch karitative Solidarität. 100% der
    > Umsätze eine geplante Spende.

    Dann sollte man lieber mal das Planen lernen. Fremdes Geld kann man nicht verschenken.

    > Also bist du auch ein Gegner von Robin Hood?
    > Er stahl es den Reichen, um es den Armen und Bedürftigen zu geben...

    Ja, das war auch ein Verbrecher.

  10. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: Polydesigner 20.06.13 - 03:12

    > > Und ja selbstverständlich, es ist immer Diebstahl, egal woher das Geld
    > > kommt.
    >
    > Also gut. Diese gespielte Musik wurde von teilweise heute toten Musikern
    > komponiert Bsp. John Lennon, Michael Jackson, Whitney Housten etc. Das ist
    > ein einmaliger Vorgang. Die nachgespielte Musik kommt dagegen von (ich gehe
    > zumindest davon aus) lebendigen Musikern, welche aktiv und bewusst ohne
    > Gage gespielt haben. Die Besucher waren vermutlich über den guten Zweck
    > informiert.
    >
    > Sprich an aktivem neuen Energieaufwand bedurfte es Strom und Wasser für die
    > Veranstaltung, sowie des Kalorienverbrauches der Musiker. Die gespielten
    > Lieder waren schon vorher komponiert. Da die Veranstaltung zweckgebunden
    > war, hätte diese nie ohne besagte Flutkatastrophe stattgefunden.
    >
    > Mit Geld aus dem nichts generiert meinte ich, das bis auf besagte für den
    > Gig neu verbrauchte Energie (Wasser, Strom etc.) keine andere Quelle
    > verwendet wurde. Dein Einwand wegen der Kompositionen ist irrelevant, da
    > ohne diese Katastrophe diese Lieder nie abgespielt worden wären. Da die
    > Lieder zudem 100% auswechselbar und nicht speziell von Bedingung sind kann
    > man auch keinen individuell Geschädigten ausmachen.
    >
    > Sprich aufgrund des überzeugenden Einsatzes der Live-Band und nicht
    > spezieller bestimmter Lieder wurden diese Spenden generiert.
    > >

  11. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: dbettac 20.06.13 - 11:12

    dann hätte der veranstalter das aber vorher mit der gema abklären müssen. statt dessen versucht er nun, die gema zur spende von 80¤ zu zwingen. ob die gema überhaupt spenden möchte, oder ob sie eventuell schon anderweitig gespendet hat, wird überhaupt nicht gefragt. an stelle der gema würde ich mich bei so einer aktion auch quer stellen, rein aus prinzip.

  12. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: dbettac 20.06.13 - 11:15

    der punkt ist aber, dass der verein eben _nicht_ moralisch recht hat. er nimmt geld, was ihm nicht gehört, und spendet das. ob es nun die stromrechnung ist, die er auf diese weise nicht bezahlt, oder die der gema, spielt dabei überhaupt keine rolle.

  13. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: Funky303 20.06.13 - 11:34

    In genau diesem Fall würde ich als Veranstalter jeden einzelnen Künstler, der dort aufgetreten ist, anfragen, ob er denn bei der Gema ist und wenn nein, ob er Gema-geschütze Lieder gespielt hat.

    Das eigentliche Problem ist die Gema - Vermutung. Diese trägt schlicht und einfach dazu bei, dass für JEDE Veranstaltung gezahlt werden MUSS, obwohl davon vermutlich an die eigentlichen Künstler gar nichts geht. Im Gegenteil, fast alle im Gema Vorstand kassieren als Pro Mitglieder dick für nichts ab. Siehe der Sänger/Komponist der Prinzen.

    An meinem eigenen Abiball wollte die GEMA 1000 Mark haben, da wir damals die Eintrittskarten für 50 Mark verkauft hatten (um damit die Abizeitung und den Abiball und Abischerz zu bezahlen), obwohl wir nachweislich keine Musik am Abiball hatten. Gema-Mitarbeiter sagt: Im Saal is ne Anlage, daher "könnten" wir ja Musik spielen, und dank GEMA-Vermutung hätten wir zahlen müssen. Der Gema-Mensch hat uns dann gedroht, dass er die Veranstaltung mit der Polizei platzen lassen würde und das an unserem Abiball, wir sollten uns das gut überlegen.

    Ob das rechtlich i.O. war ist natürlich fraglich, aber auf 3 Abiturienten im Abistress war das nicht unbedingt moralisch einwandfrei.

    Also folglich braucht man bei der GEMA keine moralischen Bedenken haben, so ein amoralischer Verein (vgl dazu Pro Mitgliedschaft und wie diese zustande kam) braucht sich nicht wundern, wenn sie negative Presse bekommen.

    Und außer den Pro Mitgliedern macht bei der Gema kaum jemand lebensunterhaltswürdigen Gewinn.

  14. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: Polydesigner 20.06.13 - 11:39

    Welches Geld wird hier verdammt nochmal geklaut? Welches? Eine Stromrechnung kommt weil der Strom VERBRAUCHT wurde. Sind die Songs jetzt VERBRAUCHT UND JETZT UNBRAUCHBAR?

    Es wurde nichts geklaut! Rein garnichts. Beweisst das Gegenteil!

    Was ist passiert? Musik welche erschaffen wurde um Menschen zu erfreuen wurde BENUTZT (nicht geklaut) um Flutopfer zu erfreuen. Hätte die GEMA diese Veranstaltung schlicht und einfach übersehen oder ein Auge zugedrückt und auf ihre lächerlichen 80¤ verzichtet, gäbe es kein Grund zur Diskussion.

    Es ist eher so das die GEMA klaut. Sie klaut Geld was bei den Flutopfern dringend benötigt wird. Gesetze sind für die Menschen geschaffen worden. Zum Wohle der Menschen! Sie sind einzig und allein nur ethisch und soziale Richtlinien. Schlag niemanden zusammen. Stell dein Auto nicht quer vor die Krankenhaus Ausfahrt, damit der Rettungswagen noch durch kommt. Wir haben Sie erschaffen und kontrollieren Sie. Wir können Sie genau so gut ignorieren und abschaffen.

    Wurden wir von Aliens unterwandert oder warum vergisst hier jeder 3. das ein Gesetz keine Naturkonstante ist?

  15. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: zipper5004 20.06.13 - 12:22

    red creep schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Stimmt. Trotzdem ist es bedauerlich, dass die GEMA sogar mit dem Leid der
    > Hochwasserbetroffenen Geld scheffelt. Wo ist der soziale Anspruch, den die
    > GEMA angeblich verfolgt?

    An Tragödien verdienen immer viele viele Menschen.
    Z.B. der Staat bekommt die Mwst. von den konsumierten Gütern, die Energiekonzerne rechnen auch ganz normal den Strom ab.

    red creep schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo das Geld hingeht ließe sich überprüfen. Wenn man wollte würde man einen
    > Weg finden. Aber dafür müsste eben bei der GEMA die Bereitschaft vorhanden
    > sein. Aber hier wird einfac h auf stur gestellt.

    Nicht die GEMA muss dann auf das Geld verzichten, sondern die Künstler oder dessen Vertreter.
    Die Künster einfach zu endeignen, halte ich für keine gute Idee, mir soll man auch nicht mein Geld klauen, nur weil dass Geld dann anderen Menschen zugute kommt. (ich meine natürlich, dass man mir nicht noch mehr wegnehmen soll, als man ohnehin schon tut)



    Polydesigner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welches Geld wird hier verdammt nochmal geklaut? Welches? Eine
    > Stromrechnung kommt weil der Strom VERBRAUCHT wurde. Sind die Songs jetzt
    > VERBRAUCHT UND JETZT UNBRAUCHBAR?
    >
    > Es wurde nichts geklaut! Rein garnichts. Beweisst das Gegenteil!

    Und wenn jemand für mich arbeitet, ich ihn aber nicht bezahle (obwohl dies' vereinbart wurde), ist das auch kein Diebstahl?
    Ihm wurde ja, außer seiner Arbeitskraft, wie bei den Musik-Künstlern auch, nichts geklaut.
    Selbst geistiges Eigentum kann man stehlen!

    Polydesigner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist passiert? Musik welche erschaffen wurde um Menschen zu erfreuen
    > wurde BENUTZT (nicht geklaut) um Flutopfer zu erfreuen. Hätte die GEMA
    > diese Veranstaltung schlicht und einfach übersehen oder ein Auge zugedrückt
    > und auf ihre lächerlichen 80¤ verzichtet, gäbe es kein Grund zur
    > Diskussion.

    Hast Du Dich mal gefragt, wieso die Musiker sich der GEMA angeschlossen haben?
    Wenn sie die Musik nicht kommerziell vertreiben wollten, dann hätten sie sich wohl nicht der GEMA angeschlossen.

    Aber wenn jemand auf sein Recht besteht, Geld mit seiner Musik zu verdienen, dann kann man ihn doch nicht einfach so enteignen. Nur weil man persönlich das jetzt für moralisch OK hält.

  16. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: silentburn 20.06.13 - 13:35

    Hab ich was übersehen ?

    Ich habe den Artikel so verstanden das die Künstler ja freiwillig ohne cage aufgetreten sind. d.h sie würden auch sicher auf die Vergütung durch die Gema verzichten.

    nur ist das nicht möglich, also Bürokratiewahnsinn.

    sagts mir wenn ich falsch liege

  17. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: Ho Lee Shitt 20.06.13 - 14:24

    silentburn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab ich was übersehen ?
    >
    > Ich habe den Artikel so verstanden das die Künstler ja freiwillig ohne cage
    > aufgetreten sind. d.h sie würden auch sicher auf die Vergütung durch die
    > Gema verzichten.
    >
    > nur ist das nicht möglich, also Bürokratiewahnsinn.
    >
    > sagts mir wenn ich falsch liege

    ...im prinzip alles richtig, aber es besteht noch die möglichkeit, dass die gespielten songs von dritten komponiert wurden. dann wäre die gema-vorderung nicht mehr ganz so wahnsinnig und durchaus berechtigt solange die dritten auf ihren anteil bestehen. wie das genau war weiß hier vermutlich niemand, also alles wilde spekulation.

    der punkt ist, in dem fall hätte die gema ja sagen können "...hey, das spendieren wir mal aus eigener tasche, denn so günstig haben wir noch nie positive werbung bekommen." aber nein, auf positive pr stehen die vermutlich nicht. ...der werden dann lieber die gema-großverdiener zum fotografen gezerrt und ganze stadtteile zu plakatiert. ...hatte damals niemanden interessiert aber vermutlich einige tausend euronen mehr gekostet.

  18. Re: Unprofessionelle Veranstaltung

    Autor: Polydesigner 20.06.13 - 18:47

    zipper5004 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > red creep schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wo das Geld hingeht ließe sich überprüfen. Wenn man wollte würde man
    > einen
    > > Weg finden. Aber dafür müsste eben bei der GEMA die Bereitschaft
    > vorhanden
    > > sein. Aber hier wird einfac h auf stur gestellt.
    >
    > Nicht die GEMA muss dann auf das Geld verzichten, sondern die Künstler oder
    > dessen Vertreter.
    > Die Künster einfach zu endeignen, halte ich für keine gute Idee, mir soll
    > man auch nicht mein Geld klauen, nur weil dass Geld dann anderen Menschen
    > zugute kommt. (ich meine natürlich, dass man mir nicht noch mehr wegnehmen
    > soll, als man ohnehin schon tut)

    Sagen wir mal von 20 verschiedenen Komponisten wurden Songs gespielt. Und das ist schon unwahrscheinlich niedrig. 80¤ : 20 ursprüngliche Komponisten sind 4¤ pro Urheber. Wir reden also von einer "dramatischen" Enteignung von 4¤ pro Urheber. Vorausgesetzt es waren nur 20 einzelne Komponisten. Selbst wenn es nur die Hälfte an Komponisten sprich 10 Stck waren wären es immer noch Rund 8¤ die flöten gingen. Ich denke mal ein gewisser Verwaltungsaufwand seitens der GEMA wird zusätzlich abgezogen.

    Ernsthaft es wird über 4-8¤ "Enteignung" pro Komponist gestritten? Ich fass mir da echt an den Kopf.
    >
    >
    > Polydesigner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Welches Geld wird hier verdammt nochmal geklaut? Welches? Eine
    > > Stromrechnung kommt weil der Strom VERBRAUCHT wurde. Sind die Songs
    > jetzt
    > > VERBRAUCHT UND JETZT UNBRAUCHBAR?
    > >
    > > Es wurde nichts geklaut! Rein garnichts. Beweisst das Gegenteil!
    >
    > Und wenn jemand für mich arbeitet, ich ihn aber nicht bezahle (obwohl dies'
    > vereinbart wurde), ist das auch kein Diebstahl?

    Ja. Absolut. (Also klar das ist Diebstahl, aber wer hat hier wen vertraglich arbeiten lassen)

    > Ihm wurde ja, außer seiner Arbeitskraft, wie bei den Musik-Künstlern auch,
    > nichts geklaut.

    Wem wurde Arbeitskraft geklaut?
    > Selbst geistiges Eigentum kann man stehlen!
    Wo wurde es hier gestohlen. Durch die GEMA wird doch kein Diebstahl abgedeckt. Wenn nach dieser Definition die Live-Bands gestohlen haben, wäre die GEMA-Gebühr sozusagen ein Schweigegeld. Was ein Unfug! Wir sprechen also von Nutzungsrecht oder ähnlichem. Da Lieder sich nicht abnutzen kann man noch nicht einmal von Verschleiss sprechen.
    >
    > Polydesigner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was ist passiert? Musik welche erschaffen wurde um Menschen zu erfreuen
    > > wurde BENUTZT (nicht geklaut) um Flutopfer zu erfreuen. Hätte die GEMA
    > > diese Veranstaltung schlicht und einfach übersehen oder ein Auge
    > zugedrückt
    > > und auf ihre lächerlichen 80¤ verzichtet, gäbe es kein Grund zur
    > > Diskussion.
    >
    > Hast Du Dich mal gefragt, wieso die Musiker sich der GEMA angeschlossen
    > haben?
    > Wenn sie die Musik nicht kommerziell vertreiben wollten, dann hätten sie
    > sich wohl nicht der GEMA angeschlossen.

    Diese Musik wurde nichtkommerziell und karitativ genutzt. Warum haben sich die Bands der GEMA angeschlossen? Also diese Frage zu beantworten ist fast hirnrissig in diesem Kontext. Aber gut. Weil ihr künstlerisch erschaffenes Liedergut nicht Kommerziell, Gewinnbringend verwendet werden soll. Was hier nunmal schlichtweg nicht der Fall ist. Die Bands hatten keine Gage also wurden die Lieder nicht kommerziell genutzt. Die Bands hatten nichts vom Umsatz. Der Zweck des Einstiegs der Bands bei der GEMA ist also gewahrt.
    >
    > Aber wenn jemand auf sein Recht besteht, Geld mit seiner Musik zu
    > verdienen, dann kann man ihn doch nicht einfach so enteignen. Nur weil man
    > persönlich das jetzt für moralisch OK hält.

    Nochmals. Die Bands wurden NICHT enteignet. Der Zweck WARUM Sie der GEMA beigetreten sind, wurde gewahrt. Es ist niemand zu Schaden gekommen. Niemand wollte sich profilieren. Es war KEINE PR Aktion.

    Es ist echt unglaublich. Ich hoffe wenn du mal dringend Hilfe brauchst, steht der notwendigen Hilfe auch die Bürokratie im Weg. Vielleicht lernt man manches nur auf die Harte Tour! Sorry.

    Deine Argumente sind wiedersprüchlich und oft an der Thematik vorbei. Wir reden hier nicht von 80¤ pro Kopf sondern eher 4-8¤. Ich glaube du hast ein paar Dinge zusammengeworfen und dann losgehatet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.06.13 18:52 durch Polydesigner.

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