1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › FTTX: Gigabit per Funk wird durch…

Klingt schon fast verzweifelt

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Klingt schon fast verzweifelt

    Autor: Tranquil 05.11.19 - 09:51

    Natürlich soll man nach Alternativen suchen und es ist auch gut hier zu experimentieren. Auf mich wirkt dies doch aus Sicht der Telekom schon recht verzweifelt.
    Für die Versorgung von LTE/ 5G Zellen kann ich mir diese Technik gut vorstellen aber für die Anbindung an den Kunden und damit dem Massenmarkt, wäre mir das zu riskant.

    Ich denke der Telekom bleibt nichts weiter übrig als den Ausbau von Glasfaser zumindest bis in den Keller voran zu treiben. Der Wettbewerb durch den Kabelmarkt ist hier hart. Zulange hat man sich auf Kupfer verlassen. Ich sehe hier auch mit 5G keine wirkliche Alternative.

  2. Re: Klingt schon fast verzweifelt

    Autor: Pecker 05.11.19 - 10:06

    Tranquil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich soll man nach Alternativen suchen und es ist auch gut hier zu
    > experimentieren. Auf mich wirkt dies doch aus Sicht der Telekom schon recht
    > verzweifelt.
    > Für die Versorgung von LTE/ 5G Zellen kann ich mir diese Technik gut
    > vorstellen aber für die Anbindung an den Kunden und damit dem Massenmarkt,
    > wäre mir das zu riskant.
    >
    > Ich denke der Telekom bleibt nichts weiter übrig als den Ausbau von
    > Glasfaser zumindest bis in den Keller voran zu treiben. Der Wettbewerb
    > durch den Kabelmarkt ist hier hart. Zulange hat man sich auf Kupfer
    > verlassen. Ich sehe hier auch mit 5G keine wirkliche Alternative.

    Wollen sie ja auch und machen sie auch. Aber das ist nicht so einfach. Selbst da wo Glasfaser ausgebaut werden soll, machen viele eben nicht mit. Insofern ist ein Glasfaserausbau ziemlich unsinnig, da man nebenher noch die alten Kupferleitungen betreiben muss, da die Telekom die Aufgabe hat, alle Kunden mit Festnetz zu versorgen. Wer also kein Glasfaser will, muss weiter mit kupfer versorgt werden. Total dämlich.

  3. Re: Klingt schon fast verzweifelt

    Autor: Faksimile 05.11.19 - 10:53

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tranquil schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Natürlich soll man nach Alternativen suchen und es ist auch gut hier zu
    > > experimentieren. Auf mich wirkt dies doch aus Sicht der Telekom schon
    > recht
    > > verzweifelt.
    > > Für die Versorgung von LTE/ 5G Zellen kann ich mir diese Technik gut
    > > vorstellen aber für die Anbindung an den Kunden und damit dem
    > Massenmarkt,
    > > wäre mir das zu riskant.
    > >
    > > Ich denke der Telekom bleibt nichts weiter übrig als den Ausbau von
    > > Glasfaser zumindest bis in den Keller voran zu treiben. Der Wettbewerb
    > > durch den Kabelmarkt ist hier hart. Zulange hat man sich auf Kupfer
    > > verlassen. Ich sehe hier auch mit 5G keine wirkliche Alternative.
    >
    > Wollen sie ja auch und machen sie auch. Aber das ist nicht so einfach.
    > Selbst da wo Glasfaser ausgebaut werden soll, machen viele eben nicht mit.
    > Insofern ist ein Glasfaserausbau ziemlich unsinnig, da man nebenher noch
    > die alten Kupferleitungen betreiben muss, da die Telekom die Aufgabe hat,
    > alle Kunden mit Festnetz zu versorgen. Wer also kein Glasfaser will, muss
    > weiter mit kupfer versorgt werden. Total dämlich.

    Warum? Wieso soll der Umstieg auf GF nicht auch "zwangsweise" gehen? Bei VoIP "ging" es auch.

  4. Re: Klingt schon fast verzweifelt

    Autor: Pecker 05.11.19 - 12:28

    Faksimile schrieb:

    > Warum? Wieso soll der Umstieg auf GF nicht auch "zwangsweise" gehen? Bei
    > VoIP "ging" es auch.

    Weil es das Gesetz aktuell nicht hergibt. Ich würde eine Anschlusspflicht innerhalb eines Ausbaugebietes schon länger für gut finden. Aktueller Stand ist, ein Unternehmen, welches ausbauen möchte, muss jeden Grundstücksbesitzer fragen, ob er angeschlossen werden möchte oder nicht. Wirklich jeden. Das kostet wertvolle Zeit und auch massiv Geld, weil das alles eben auch gemacht werden muss und hinterher machen eben nicht alle mit. Hinterher steht ein lückenhaftes Glasfasernetz, welches wahrscheinlich teurer war, als wenn man einfach jeden angeschlossen hätte ohne groß Fragen zu müssen. Als Kompromiss wäre noch eine Widerspruchslösung vorstellbar. Wer wirklich einfach nicht will, muss das eben aktiv mitteilen.
    Der Glasfaseranschluss sollte dann aber im Gegenzug kostenlos sein.

    Aktuell verlangt die Telekom 800¤ für den Anschluss, wenn in einem Gebiet ausgebaut werden soll. Diese 800¤ werden aber erlassen, wenn man für 24 Monate einen Anschluss mit mindestens 100 Mbit/s bucht der aktuell 45¤ im Monat kostet.

  5. Re: Klingt schon fast verzweifelt

    Autor: bombinho 05.11.19 - 13:05

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst da wo Glasfaser ausgebaut werden soll, machen viele eben nicht mit.
    > Insofern ist ein Glasfaserausbau ziemlich unsinnig, da man nebenher noch
    > die alten Kupferleitungen betreiben muss, da die Telekom die Aufgabe hat,
    > alle Kunden mit Festnetz zu versorgen. Wer also kein Glasfaser will, muss
    > weiter mit kupfer versorgt werden. Total dämlich.

    Hihihi, da haben wir es wieder, die angeblich exisitierenden Unmengen an Vermietern und Eigentuemern, die sich hartnaeckig gegen die Glasfaser wehren. Die sind nebst den Klaegern gegen Mobilfunkmasten doch ganz absolut sicher die wahren Ursachen fuer den schleppenden Ausbau in Deutschland.

  6. Re: Klingt schon fast verzweifelt

    Autor: SmilingStar 05.11.19 - 13:27

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hihihi, da haben wir es wieder, die angeblich exisitierenden Unmengen an
    > Vermietern und Eigentuemern, die sich hartnaeckig gegen die Glasfaser
    > wehren. Die sind nebst den Klaegern gegen Mobilfunkmasten doch ganz absolut
    > sicher die wahren Ursachen fuer den schleppenden Ausbau in Deutschland.

    Hihi, du sagst es. Und weil das nur eine Mär ist, haben die Wettbewerber der Telekom längst eine 100% LTE-Abdeckung bezogen auf die Fläche und im Glasfaserbereich kann sich bspw. die Deutsche Glasfaser nicht vor ausbauwilligen Eigentümern und Vermietern retten.

    Ups, ist ja Blödsinn - so wie dein Kommentar.

  7. Re: Klingt schon fast verzweifelt

    Autor: senf.dazu 05.11.19 - 13:28

    >Aktuell verlangt die Telekom 800¤ für den Anschluss, wenn in einem Gebiet ausgebaut werden >soll. Diese 800¤ werden aber erlassen, wenn man für 24 Monate einen Anschluss mit mindestens >100 Mbit/s bucht der aktuell 45¤ im Monat kostet.

    braucht man nur noch ergänzen das die Datenraten auf Glasfaser für den gleichen Preis wie DSL angeboten wird - und den Kunden mitzuteilen das man leider das alte Telefonnetz nicht mehr aufrecht erhalten kann weil zu teuer in der Wartung und Betrieb aber das man ohne Aufpreis gern zu FTTH wechseln könne. Aber für wenig Aufpreis auch ein erheblich verbessertes Angebot haben könne.

    Und schon hat keine Gesetzeslage (oder Bundesnetzagentur) mehr was dagegen - zumal der Ausbau auf GBit und inzwischen auch FTTH schließlich von der Regierung gewünscht ist.

    Und den FTTC Konkurrenten kann man das Telekom CuDA Netz ja für den üblichen 1¤ verkaufen damit sie nicht weinen müssen .. wenn man ihnen denn nur teure Bistreams anbieten will. Dann bietet sich für die Kunden die immer noch nicht zu FTTH wechseln wollen auch gleich eine neue Chance ..

    Das man sich endlos gegen das Aktualisieren der veralteten Strippen stemmen kann ohne irgendwann (alle 50J? mal) diese Investionskosten oder besser Erhaltungskosten mal erneut zu verbuddeln - ohne erneute Bezahlung dieser Kosten - kann ein normales Unternehmen nun auch realistischerweise nicht erwarten - es sei denn es hat keinen Wettbewerb. Schließlich orientierten sich die von der Bundesnetzagentur festgelegten Vorleistungspreise für die letzte Meile über lange Jahre an den Neuerstellungskosten für diese Leitungen - und die hat die Telekom auch immer gerne über lange Jahre kassiert und versucht die weiter nach oben zu drücken. Zuletzt mit den nach dem Supervectoring Deal unvermeidlichen Bitstromvorleistungspreisen.



    9 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.19 13:45 durch senf.dazu.

  8. Re: Klingt schon fast verzweifelt

    Autor: bombinho 05.11.19 - 13:34

    SmilingStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ups, ist ja Blödsinn - so wie dein Kommentar.

    Sehr eleganter Steinwurf.

    PS: Wollen wir mal einen kleinen Grundkurs in Oekonomie abhalten, um es dir etwas naeher zu bringen, warum ausgerechnet die Telekom bei den Mobilfunknetzen vorne liegt? Ich freue mich schon darauf, mit dir das Thema ausfuehrlicher auszurollen.

  9. Re: Klingt schon fast verzweifelt

    Autor: bombinho 05.11.19 - 13:44

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das man sich endlos gegen das Aktualisieren der veralteten Strippen
    > stemmen kann ohne irgendwann (alle 50J? mal) diese Investionskosten oder
    > besser Erhaltungskosten mal erneut zu verbuddeln - ohne erneute Bezahlung
    > dieser Kosten - kann ein normales Unternehmen nun auch realistischerweise
    > nicht erwarten. Schließlich orientierten sich die von der Bundesnetzagentur
    > festgelegten Vorleistungspreise für die letzte Meile über lange Jahre an
    > den Neuerstellungskosten für diese Leitungen - und die hat die Telekom auch
    > immer gerne über lange Jahre kassiert.

    Um ehrlich zu sein, bei OPAL/HYTAS/ISDN/POTS, ja sogar xDSL etc. etc. geht bzw. ging es doch auch problemlos, oder? Jedesmal wurden Leitungen dazu gewechselt, zum Teil auch die TAL. Jedesmal sind dabei gewohnte Features und Leistungen weggefallen oder ersetzt worden.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Schleich GmbH, München
  2. Bezirkskliniken Mittelfranken, Ansbach, Erlangen
  3. M-net Telekommunikations GmbH, München
  4. dmTECH GmbH, Karlsruhe

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Xbox Series S für 290,99€, Xbox Wireless Controller Carbon Black/Robot White/Shock Blue...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Star Wars: Darth-Vader-Darsteller Dave Prowse ist tot
Star Wars
Darth-Vader-Darsteller Dave Prowse ist tot

Er war einer der großen Stars der originalen Star-Wars-Trilogie und doch kaum jemandem bekannt. David Prowse ist im Alter von 85 Jahren gestorben.
Ein Nachruf von Peter Osteried

  1. Spaceballs Möge der Saft mit euch sein
  2. The Mandalorian Erste Folge der zweiten Staffel ist online
  3. Star Wars Disney und Lego legen Star Wars Holiday Special neu auf

iPhone 12 Mini im Test: Leistungsstark, hochwertig, winzig
iPhone 12 Mini im Test
Leistungsstark, hochwertig, winzig

Mit dem iPhone 12 Mini komplettiert Apple seine Auswahl an aktuellen iPhones für alle Geschmäcker: Auf 5,4 Zoll sind hochwertige technischen Finessen vereint, ein besseres kleines Smartphone gibt es nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Nutzer beklagen Netzabbrüche beim iPhone 12
  2. Apple Bauteile des iPhone 12 kosten 313 Euro
  3. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler

Made in USA: Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren
Made in USA
Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren

Zu unbequemen Fragen schweigen die Transatlantiker Manuel Höferlin, Falko Mohrs, Metin Hakverdi, Norbert Röttgen und Friedrich Merz. Das wirkt unredlich.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Sandworm Hacker nutzen alte Exim-Sicherheitslücke aus