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Kompromisse statt Glasfaser

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  1. Kompromisse statt Glasfaser

    Autor: Anonymer Nutzer 05.11.19 - 09:57

    Man hat das Gefühl, die Telekom investiert deutlich mehr Geld in die Erforschung von Technologien zur Vermeidung des Glasfaserausbau als in den Glasfaserausbau selber.

  2. Re: Kompromisse statt Glasfaser

    Autor: dirk1405 05.11.19 - 10:08

    Ja sehe ich auch so. Ich kann es einfach nicht fassen, wie man immer so um Glasfaser rumreden kann...
    Das verzögert unseren Ausbau in Deutschland so dermaßen... einfach nur traurig

  3. Frag doch mal die Bürger

    Autor: Pecker 05.11.19 - 10:08

    confuso schrieb:
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    > Man hat das Gefühl, die Telekom investiert deutlich mehr Geld in die
    > Erforschung von Technologien zur Vermeidung des Glasfaserausbau als in den
    > Glasfaserausbau selber.

    Ich habe eher das Gefühl, überall da, wo die Telekom Glasfaser ausbauen will, hält sich die Begeisterung in Grenzen. Der Ausbau ist langwierig und gepflastert mit bürokratischen Hürden.

  4. Re: Frag doch mal die Bürger

    Autor: senf.dazu 05.11.19 - 10:34

    Pecker schrieb:
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    > confuso schrieb:
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    > > Man hat das Gefühl, die Telekom investiert deutlich mehr Geld in die
    > > Erforschung von Technologien zur Vermeidung des Glasfaserausbau als in
    > den
    > > Glasfaserausbau selber.
    >
    > Ich habe eher das Gefühl, überall da, wo die Telekom Glasfaser ausbauen
    > will, hält sich die Begeisterung in Grenzen. Der Ausbau ist langwierig und
    > gepflastert mit bürokratischen Hürden.

    Bei uns auf dem Lande hat die Telekom wollte die Telekom zwar noch nie etwas außer etliche km lange Hauptleitungen aus Kupfer oder ihre letzte Meile verkaufen - aber DG hat gefragt. Und ein deutliches Ja vernommen, bei Bürgern und Bürokratie gleichermaßen. Bei haufenweise Dörfern in den umliegenden Landkreisen - wohl ohne Ausnahme.

    Vielleicht baute die Telekom ja an den falschen Stellen aus ? Z.B. in Städten wo's schon anderes und preiswerter gibt ? Aber der mangelnde Wille zu FTTH soll sich ja irgendwann ändern .. wenn FTTC dann durch ist, und vielleicht auch noch die Mikrowelle .. gähn.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.19 10:36 durch senf.dazu.

  5. Re: Frag doch mal die Bürger

    Autor: Pecker 05.11.19 - 10:40

    senf.dazu schrieb:
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    > Pecker schrieb:
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    > > confuso schrieb:
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    > > > Man hat das Gefühl, die Telekom investiert deutlich mehr Geld in die
    > > > Erforschung von Technologien zur Vermeidung des Glasfaserausbau als in
    > > den
    > > > Glasfaserausbau selber.
    > >
    > > Ich habe eher das Gefühl, überall da, wo die Telekom Glasfaser ausbauen
    > > will, hält sich die Begeisterung in Grenzen. Der Ausbau ist langwierig
    > und
    > > gepflastert mit bürokratischen Hürden.
    >
    > Bei uns auf dem Lande hat die Telekom wollte die Telekom zwar noch nie
    > etwas außer etliche km lange Hauptleitungen aus Kupfer oder ihre letzte
    > Meile verkaufen - aber DG hat gefragt. Und ein deutliches Ja vernommen, bei
    > Bürgern und Bürokratie gleichermaßen. Bei haufenweise Dörfern in den
    > umliegenden Landkreisen - wohl ohne Ausnahme.

    DG muss die selben bürokratischen Hürden meistern und auch DG kann nicht jeden Haushalt anschließen. DG hat aber den Vorteil, dann nicht 2 Netze parallel betreiben zu müssen, sondern nur ihr Glasfasernetz. Und was ist bitte ein deutliches Ja? Die Telekom baut übrigens fast nur kleinere Gebiete aus, teilweise auch in Städten, aber immer nur Teile. Anders ist das auch nicht zu meistern.

    > Vielleicht baute die Telekom ja an den falschen Stellen aus ? Z.B. in
    > Städten wo's schon anderes und preiswerter gibt ?
    Glasfaser ist teuer ja. Es wird immer einen preiswerteren Anschluss geben als einen FTTH Anschluss. Aber es heißt doch immer Glasfaser ist alternativlos?

    >Aber der mangelnde Wille zu FTTH soll sich ja irgendwann ändern .. wenn FTTC dann durch ist, > und vielleicht auch noch die Mikrowelle .. gähn.

    Das ändert die Einstellung bei den Bürgern wie?

  6. Re: Frag doch mal die Bürger

    Autor: senf.dazu 05.11.19 - 11:01

    Pecker schrieb:
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    > senf.dazu schrieb:
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    > > Pecker schrieb:
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    > > > confuso schrieb:
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    > > > > Man hat das Gefühl, die Telekom investiert deutlich mehr Geld in die
    > > > > Erforschung von Technologien zur Vermeidung des Glasfaserausbau als
    > in
    > > > den
    > > > > Glasfaserausbau selber.
    > > >
    > > > Ich habe eher das Gefühl, überall da, wo die Telekom Glasfaser
    > ausbauen
    > > > will, hält sich die Begeisterung in Grenzen. Der Ausbau ist langwierig
    > > und
    > > > gepflastert mit bürokratischen Hürden.
    > >
    > > Bei uns auf dem Lande hat die Telekom wollte die Telekom zwar noch nie
    > > etwas außer etliche km lange Hauptleitungen aus Kupfer oder ihre letzte
    > > Meile verkaufen - aber DG hat gefragt. Und ein deutliches Ja vernommen,
    > bei
    > > Bürgern und Bürokratie gleichermaßen. Bei haufenweise Dörfern in den
    > > umliegenden Landkreisen - wohl ohne Ausnahme.
    >
    > DG muss die selben bürokratischen Hürden meistern und auch DG kann nicht
    > jeden Haushalt anschließen. DG hat aber den Vorteil, dann nicht 2 Netze
    > parallel betreiben zu müssen, sondern nur ihr Glasfasernetz. Und was ist
    > bitte ein deutliches Ja? Die Telekom baut übrigens fast nur kleinere
    > Gebiete aus, teilweise auch in Städten, aber immer nur Teile. Anders ist
    > das auch nicht zu meistern.

    In unserer Samtgemeinde (ca. 11 Dörfer) sind anfänglich 3 Dörfer außen vor geblieben. Ein etwas größeres Dorf wird inzwischen auch ausgebaut nachdem die Straße dorthin erneuert wurde .. die 2 Mikrosiedlungen (<100) werden jetzt geördert ausgebaut. Der Rest ohne Förderung. Ich wüßte nicht das irgendein Haushalt im Regen stehen gelassen wird. Übrigens war vorher FTTC mit 50/10M von HTP verfügbar.

    Das mit den zwei Netzen ist sicher ein Problem aber nicht deswegen weil die Telekom beide betreiben "muß". Sie könnte das veraltete ja auch verkaufen oder außer Betrieb nehmen (wird garantiert irgendwann passieren mit der Begründung "zu teuer in der Wartung lohnt sich nicht mehr - aber sie können gerne zum gleichen Preis zu Glasfaser wechseln".

    Mehr als 40% Take Up Rate trotz vorhandenem FTTC mit 50/10 ist wohl ein deutliches Ja. Jedenfalls hat's der DG gereicht. Und der Bürgermeister hat den Kooperationsvertrag wohl zügig unterschrieben.

    Mal ganz ernsthaft - ich würd wirklich gern wissen wieso die Telekom für ihre Glasfaser derart miese TakeUp Raten erreicht (1 Mio homes passed, 100k homes connect ? lt. ATM). Nach den vielen Nachfragebündelungen die DG in unseren Landkreisen gemacht hat - die alle mehr oder weniger problemlos (es gab hier und da Fristverlängerungen) die 40% erreicht haben - ist mir das echt unverständlich.

    >
    > > Vielleicht baute die Telekom ja an den falschen Stellen aus ? Z.B. in
    > > Städten wo's schon anderes und preiswerter gibt ?
    > Glasfaser ist teuer ja. Es wird immer einen preiswerteren Anschluss geben
    > als einen FTTH Anschluss. Aber es heißt doch immer Glasfaser ist
    > alternativlos?

    DG Glasfaser ist nicht teurer als Telekom FTTC - bei vergleichbaren oder mit mal gerade 5¤/Ratenverdopplung hochgerechneten Datenraten. Bei deutlich höherer Uploadrate und ohne biszu. Aber sie steigen halt erst bei der Mindestrate von 200/100M bei 45¤ ein. Aber was macht's wenn sich dafür die nötigen 40% homes connected finden ?

    >
    > >Aber der mangelnde Wille zu FTTH soll sich ja irgendwann ändern .. wenn
    > FTTC dann durch ist, > und vielleicht auch noch die Mikrowelle .. gähn.
    >
    > Das ändert die Einstellung bei den Bürgern wie?

    Der hat keine Änderung nötig. Die wollen zu einem großen Prozentsatz endlich Glasfaser.

    Was oder wo oder wie die Telekom da angeboten hat um derartig abzublitzen ist mir wirklich schleierhaft. Muß wohl ein grottenschlechtes Angebot gewesen sein. Kann mir auch nicht vorstellen das die Telekom ihre paar aktuellen Ausbauten von FTTH bei derartig niedrigen Takeup Raten machen würde - Förderung hin oder her.

    Ich hab ja eher den Verdacht das die Telekom "damals" ihre ersten FTTH Bauversuche mit zu teuren Tiefbautechniken versucht hat und so am Markt nicht akzeptable Preise fordern mußte. Zusätzlich zu dem "doppelten Netz" dessen Einnahmen ja mit FTTH gefressen werden. Und das Ergebnis mit der miesen Deckungsrate muß nun halt ewig herhalten um zu begründen das Bürger und Gemeinden eigentlich gar keine Glasfaser haben wollen.

    Ging bei uns auch so. Telekom sagt: Ohne massive Förderung und Beteiligung des Landkreises geht gar nix - kein Internet (200kBit/s ADSL6? für den vollen Preis für einige Alteinwohner). HTP sagt (vor gefühlt 5J) - für Glasfaser gibt's keine Nachfrage. Aber freut euch wir bauen aber FTTC auf Basis der Telekom CuDAs. Nun sagen sie "die Kunden sind einfach treulos - wandern einfach alle zu DG ab" "wir hätten doch auch nur etwas später".



    10 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.19 11:21 durch senf.dazu.

  7. Re: Frag doch mal die Bürger

    Autor: bombinho 05.11.19 - 13:14

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe eher das Gefühl, überall da, wo die Telekom Glasfaser ausbauen
    > will, hält sich die Begeisterung in Grenzen. Der Ausbau ist langwierig und
    > gepflastert mit bürokratischen Hürden.

    Kannst du dieses merkwuerdige Gefuehl auch mit irgend etwas Belastbarem erklaeren oder gar untermauern? Man muss ja nicht jedes unbegruendete Gefuehl in einem Forum mitteilen, dafuer gibt es mittlerweile Facebook oder traditionell die Kneipe an der Ecke. Und Manche behaelt man besser fuer sich ;)

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