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Themennahe frage: Welche Mini-Computer gibt's inzwischen?

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  1. Themennahe frage: Welche Mini-Computer gibt's inzwischen?

    Autor: ursfoum14 29.02.12 - 09:09

    Hallo.

    abgesehen von diesen, welche MiniComputer (auf Linuxbasis) exisiteren inzwischen?

    Und wie kommt man am besten an diese?

    Ich selbst hab noch immer eine uralte NSLU. Dann las ich mal etwas über Shiva Plugs, doch diese hatten damals Netzteilprobleme, so dass ich die hände davon ließ.

    Wie sieht es heute aus?

    Wenn ich einen kleinen Linux-Server daheim aufstellen möchte, was würde ich heutzutage brauchen?

  2. Re: Themennahe frage: Welche Mini-Computer gibt's inzwischen?

    Autor: Xstream 29.02.12 - 09:12

    für einen microserver würde ich mir heute am ehesten mal guruplug ansehen http://www.globalscaletechnologies.com/t-guruplugdetails.aspx

    ansonsten gibts natürlich noch rasperry pi der ja gerade sowieso in aller munde ist

  3. Re: Themennahe frage: Welche Mini-Computer gibt's inzwischen?

    Autor: Vollstrecker 29.02.12 - 09:23

    Just heute ist der Verkaufsstart des Raspberry Pi gestartet:

    http://www.raspberrypi.org/

    Ein Mini PC für um die 30¤.

  4. Re: Themennahe frage: Welche Mini-Computer gibt's inzwischen?

    Autor: theodore 29.02.12 - 09:28

    Der Raspberry Pi ist total leistungsarm, in etwa wie die NSLU2.

    Die Sheevaplug hat weniger Netzteilprobleme als man denkt (meine läuft seit Verkaufsstart non-stop).

    Die GuruPlug hat Hitzeprobleme und es muss gebastelt werden, damit man einen Lüfter einbaut oder Kühlrippen, das ist nervig.

    Dann gibt es noch diverse Atom CPUs, lautlos, aber im Verbrauchsbereich 20-30 Watt.

    Es gibt noch die Möglichkeit ein altes Android Phone zu nehmen und Debian drauf zu installieren, hat aber wenig Anschlüsse.

    Das Archos 70 IT Tablet ist ein älteres 1Ghz Tablet mit USB-Host und HDMI. Da gibt es auch eine native Debian oder Ubuntu Version.

    Das Kriegerboard gab es früher, da kenne ich mich aber nicht aus.

    Das Beatleboard ist ähnlich wie die Sheeva- bzw. Guruplug. Habe hier auch keine Erfahrung.

  5. Re: Themennahe frage: Welche Mini-Computer gibt's inzwischen?

    Autor: rommudoh 29.02.12 - 09:47

    theodore schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Beatleboard ist ähnlich wie die Sheeva- bzw. Guruplug. Habe hier auch
    > keine Erfahrung.

    Spielen die auch deren Musik?

    Das Beagleboard und dessen Nachfolger Pandaboard sind eigentlich reine Entwicklerboards..

    Wenn man möchte, kann man auch jedes halbwegs moderne Smartphone nennen, viele haben HDMI-Ausgänge und auf ihnen läuft Android, also ein Linux-Kernel.

  6. Re: Themennahe frage: Welche Mini-Computer gibt's inzwischen?

    Autor: theodore 29.02.12 - 09:52

    rommudoh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > theodore schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Beatleboard ist ähnlich wie die Sheeva- bzw. Guruplug. Habe hier
    > auch
    > > keine Erfahrung.
    >
    > Spielen die auch deren Musik?

    ;) ;) Der war gut, sorry.

    Googlesuche: "android debian chroot" ;)

  7. Re: Themennahe frage: Welche Mini-Computer gibt's inzwischen?

    Autor: gelöscht 29.02.12 - 10:05

    theodore schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Raspberry Pi ist total leistungsarm, in etwa wie die NSLU2.

    wie kommst du denn darauf?

    cpu: 700 mhz arm11 <> xscale (!!) mit 266 mhz
    ram: 256 mb <> 32 mb

    + gpu beim pi, welche obendrein 1080p decoden kann.

  8. Re: Themennahe frage: Welche Mini-Computer gibt's inzwischen?

    Autor: Vollstrecker 29.02.12 - 10:07

    Ich weiß kein Maßstab, aber Quake 3 in 1080p soll flüssig laufen.

  9. Re: Themennahe frage: Welche Mini-Computer gibt's inzwischen?

    Autor: ichbert 29.02.12 - 10:07

    theodore schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Raspberry Pi ist total leistungsarm, in etwa wie die NSLU2.

    Für einen 30¤ Rechner mit 4 Watt verbrauch, der 1080p Videos dekodiert und dabei so groß is wie ne Zigarettenschachtel ist der Begriff "leistungsarm" noch relativer zu brachten als im üblichen Sinne.

  10. Re: Themennahe frage: Welche Mini-Computer gibt's inzwischen?

    Autor: theodore 29.02.12 - 10:38

    Sagen wir es mal so: Im Benchmark ist die Raspberry Pi 5x (!!!) langsamer als ein HTC Desire. Quelle: http://blog.wirhabenstil.de/?p=105

    Wenn der Kollege mit der NSLU ein "openssl speed" ausführen könnte und berichten könnte wär das spitze.

    Grafikleistung != Gesamtleistung. Mein Zigarettenschachtel, 5W, 20 Euro 1080p Player (Sansun mini irgendwas) macht auch 1080p, aber darauf OpenVPN oder wäre furchtbar (was nicht geht, glaube ich, weil mir kein bekannter Weg ein Linux zu flashen)

  11. Re: Themennahe frage: Welche Mini-Computer gibt's inzwischen?

    Autor: fool 29.02.12 - 11:15

    Ich hatte vor Jahren mal OpenVPN auf der NSLU2 und das ging. Leider kann ich mich nicht erinnern wo ich das Teil hingeräumt hab... aber von den technischen Daten her kann ich mir nicht vorstellen dass der Raspberry vergleichbar wenig Leistung bringt...

    1080p Video sagt freilich nix, das ist halt ein SoC der speziell dafür einen Coprozessor hat...

  12. Re: Themennahe frage: Welche Mini-Computer gibt's inzwischen?

    Autor: snapwire_org 29.02.12 - 19:16

    theodore schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sagen wir es mal so: Im Benchmark ist die Raspberry Pi 5x (!!!) langsamer
    > als ein HTC Desire. Quelle: http://blog.wirhabenstil.de/?p=105

    Schade dass der Raspberry-Vertrieb gerade erst anläuft. Würde gerne mal mit dem Teil herumexperimentieren...

    Habe gerade mal meine Seagate GoFlex Net mit Debian Sid getestet, die Kiste hat auch nur 1,2 GHz und 128MB RAM. Nebenbei liefen noch 2 parallele DVB-T Aufnahmen und es wurde fleißig ins Netz gestreamt:

    http://pastebin.com/raw.php?i=wSJyzNW8

    > dsa 2048 bits 0.019868s 0.023290s 50.3 42.9

    Das entspricht in etwa dem SheevaPlug, kein Wunder, Hardware ist (fast) die gleiche.

    Laut Benchmark sieht der Raspberry also schon ziemlich leistungsschwach aus, aber so richtig glaube ich das erst wenn die Ergebnisse bestätigt werden (wenn die ersten 10.000 Stück ausgeliefert sind).

    EDIT:
    zum Vergleich:

    > Intel(R) Core(TM) i5-2410M CPU @ 2.30GHz
    >
    > dsa 2048 bits 0.000303s 0.000356s 3300.4 2808.7

    Ein "kleiner" Unterschied ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.02.12 19:29 durch snapwire_org.

  13. Re: Themennahe frage: Welche Mini-Computer gibt's inzwischen?

    Autor: SuiCid 01.03.12 - 20:19

    naja... dann ist der Intel i5 halt so 65x schneller... hat ja auch sicher seine 2 Kerne + HT, mehr als das doppelte an Takt, bessere Cachestruktur und frisst mit all der anderen Hardware dann wieviel Watt? 300 wohl sicher, auch wenn er gerade nichts zu tun hat... bau dir ein 800 Watt-Netzteil in den Rechner, hol dir die für CUDA schnellste Karte zwei- bis viermal und schreib dir zwei Programme (1x CUDA und 1xThreading auf der CPU)... da kannste dann sicherlich noch Faktor von 100+ auf den Intel drauflegen... also 6500x schneller als der PI.. (gibt dafür zwei Wege: entweder mehrere Eingaben parallel berechnen um die GPU auszunutzen... oder man bricht den großen Zahlenraum in verschiedene kleinere Zahlenräume runter, rechnet und setzt die einzelnen Ergebnisse danach wieder zusammen... klappt beides wunderbar)

    wäre doof da von "deinem Stromfresser" zu reden, auch wenn der sicher mehr als 300 Watt hat und der PI um die gleiche Arbeit zu verrichten auf 65*4 Watt = 260 Watt kommen würde (weil er 65x so lange rechnen muss)...

    aber gibt ja noch andere Anwendungen:
    1) wenn du nen ständig laufenden Webserver zu Hause hast, dann ist der PI deutlich besser geeignet als dein normaler PC - außer du hast nen wirklich großen Ansturm...
    2) Filme gucken... 25¤ (+20¤ für USB-Stick/Speicherkarte) investieren, irgendwie die Daten auf den PI bekommen und mit dem richtigen Filmformat kannst du dann Strom sparen, indem du deinen PC ausmachst...
    3) DVBT-Videorekorder - falls man nen Linux-Treiber für seinen Stick hat... dann frisst die Kiste vielleicht 5-6 Watt insgesamt, aber das stört einen nichtmal bei den Strompreisen...
    4) Co-Prozessor für andere Aufgaben - ich sag nur AES... man könnte auch nen USB-Stick direkt damit verschlüsseln.... oder die Netzwerkverbindung... per USB an den PC und dann darüber ins Netzwerk... (ist bisher besser als mein Plan ne USB-Platine zu löten, damit mir keiner meine Kryptoschlüssel stehlen kann...)
    5) "VM" 2.0 / für die Entwicklung von Software
    6) für die Entwicklung von verteilter Software sicher auch nicht schlecht, damit man nicht nur auf einem Rechner testen / sich gleich die Rechner dafür anschaffen muss... kann man auch besser hochrechnen wieviel Leitung man später kauft....

    ----------------------------------------------

    an den Quake-Spieler da oben: wenn du LIVE-berechnete Daten mit der heutigen Grafik angucken willst... dann kauf dir halt nen normalen PC... um nur 4 Watt Verbrauch zu haben, müsstest du dir dein Spiel schon in Hardware bauen lassen... und das kostet dich dann mehr als ein neuer PC...
    diese Vielecke aus Geschwindigkeit, Stromverbrauch, Kosten, Zeitpunkt der Verfügbarkeit, ... kannst du nicht in alle Richtungen optimieren...
    mal dir ein Dreieck auf, schreib an die Ecken Verbrauch, Geschwindigkeit/Grafikqualität und Kosten... je dichter du an einem Punkt bist, desto besser ist er erfüllt... wenn du jetzt die Geschwindigkeit optimierst (also im Dreieck darauf "zugehst"), dann entfernst du dich entweder von den Kosten oder dem Verbrauch oder beidem... was bedeutet, dass das Produkt dann viel teurer ist oder viel mehr Strom frisst oder auch beides zutrifft, aber nicht so stark... (Beispiel PC: du zahlst mehr, er frisst mehr, aber du hast mehr Leistung und du hast sie heute)

    es gibt nur eine Möglichkeit das zu verhindern... Punkt 4 der Pyramide... du wartest... bloß dann wird es wohl schon Quake 10 geben und dann willst du nicht mehr 1080p haben sondern eher sowas um die QuadHD (2160p, 2x2 Monitor im Rechteck), damit das Spiel auch gut aussieht... oder bis dahin ist das Renderverfahren integriert, das die 10x Leistung der XBox360 brauchen soll, damit man fotorealistische Welten live anzeigen lassen kann...

    -------------------------

    also ich denke, ich werde mir 2 holen und mit Freunden bestellen, damit wir Versand einsparen können... dauert dafür länger, weil man erst in nem Monat mehr als 1 pro Bestellung kriegt...

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