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Bitte nicht

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  1. Bitte nicht

    Autor: oceansize 18.01.24 - 18:13

    Nachdem inzwischen schon in jeder Uhr und jedem Kopfhörer ein Haufen an Elektronik + Betriebssystem + Akku steckt und damit die kurze Lebensdauer vorprogrammiert ist, kommen jetzt als nächstes auch noch Ringe.

    Irgendwie geht das alles in eine komplett falsche Richtung, wenn man sich die Probleme mit Ressourcenverbrauch und Klima anschaut. Die Welt braucht weniger "smart" und während man ja "mit den Füßen abstimmen" könnte und den shit einfach nicht kaufen müsste, sieht man ja, wie es in Wirklichkeit läuft. Man schafft Bedürfnisse, ein paar Influencer tragen/nutzen Gadget XY und schon muss es jeder haben.

    *extra etwas pauschalisiert geschrieben, weiß hoffentlich jeder was gemeint ist

    ...

  2. Re: Bitte nicht

    Autor: Achranon 18.01.24 - 18:47

    oceansize schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nachdem inzwischen schon in jeder Uhr und jedem Kopfhörer ein Haufen an
    > Elektronik + Betriebssystem + Akku steckt und damit die kurze Lebensdauer
    > vorprogrammiert ist, kommen jetzt als nächstes auch noch Ringe.

    Das man in diesen einen Ring Elektronik einbaut heißt ja nicht das die morgen anfangen in jeden Ring Elektonik einbauen? Wie kommt man zu so einer absurden Schlußfolgerung?

    Selbst die Smartwatches haben ja bei weitem nicht die klassischen Uhren verträngt. Die gibts ja nach wie vor und wird es vermutlich auch immer geben für Leute die halt nur die Uhrzeit brauchen.

    > Irgendwie geht das alles in eine komplett falsche Richtung, wenn man sich
    > die Probleme mit Ressourcenverbrauch und Klima anschaut.

    Also ich würde sagen, da gibt es 1 Mio Baustellen die weitaus problematischer dafür sind als ausgerechnet ein paar kleine smarte Ringe.

    Die könnte eher noch Resourcen sparen wenn manche rausfinden das ihnen ein Smart Ring schon reicht und sie keine Smartwatch brauchen.

    >Die Welt braucht weniger "smart"

    Mehr Smart ist ok, aber nicht mehr verschiedenes Smart.

    Ein Problem bei smarten Geräten aller Art ist das es zu viele Standards gibt und jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kochen muß.

    Wäre gut wenn man hier mal einen gemeinsamen Standard findet.

    >und während man ja "mit den Füßen abstimmen" könnte und den
    > shit einfach nicht kaufen müsste, sieht man ja, wie es in Wirklichkeit
    > läuft. Man schafft Bedürfnisse, ein paar Influencer tragen/nutzen Gadget XY
    > und schon muss es jeder haben.

    So funktioniert eben unsere kapitalistische Welt. Will man das "verbieten" landet man wieder beim Kommunismus. Aber der funktionierte halt bisher auch nie sonderlich gut. Siehe die Ex DDR oder Nordkorea.

    > *extra etwas pauschalisiert geschrieben, weiß hoffentlich jeder was gemeint
    > ist

    Ich kann es erahnen, aber teile deine Ansicht trotzdem nicht :)

  3. Re: Bitte nicht

    Autor: oceansize 18.01.24 - 19:27

    Mein letzter Satz sollte ja klar machen, dass mir trotz meiner Formulierung schon klar war, dass es auch noch genug normale Uhren und Kopfhörer gibt.

    Und der eine Ring ist auch nicht das Problem. Er steht einfach symptomatisch für all die Dinge, die eigentlich ewig halten könnten, aber zwanghaft "smart" gemacht werden müssen. Oft werden dann von Seiten der Hersteller fast schon verzweifelt Usecases konstruiert: Smarte Kühlschränke, Öfen mit Rezeptanbindung, Kaffeevollautomaten mit riesen Farbbildschirmen, Bestellbuttons für Waschmittel, Waschmaschinen mit WLAN.

    Das alles braucht Ressourcen, Updates, Strom und ist in aller Regel viel zu schnell wieder reif für die Kippe...und sei es nur, weil die App in 2 Jahren nicht mehr läuft oder es keine Updates mehr bekommt.

    Natürlich gibt es Dinge die ganz nett sind oder das Leben auf die ein oder andere Art erleichtern, aber manche scheinen noch nicht verstanden zu haben, dass wir deutlich über die Verhältnisse leben und man daher nicht mit "voll cool, mein Thermomix hat eine eigene Rezeptsammlung" kommen braucht um das noch zu rechtfertigen.

    Ich bin im Bereich der Energieversorgung tätig und hier wird inzwischen auch schon zwanghaft versucht, in ausentwickelte Hochspannungskomponenten mit 40 Jahren Standzeit unbedingt "Cloud" und "Smart" unterzubringen. Dabei ist die etablierte Technik absolut zuverlässig bzw. meldet sich zuverlässig, wenn nicht. Und tatsächlich verfängt (gerade im oberen Management) die Werbung der Hersteller. Chef kann dann Live per Handy auf die in 1,256 Jahren veraltete Weboberfläche des Betriebsmittels zugreifen und dann 24/365 dabei zuschauen, wie sich dessen Health-Status *nicht* ändert ;-)

    ...

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