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So what..?

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  1. So what..?

    Autor: Gtifighter 17.06.19 - 10:43

    "Kritik gab es für die zombiehaften und extrem aggressiven ehemaligen Siedler, ein Euphemismus - denn optisch erinnern diese an amerikanische Ureinwohner"

    Was hat denn bitteschön das Aussehen der Siedler damit zutun, dass diese aggressiv sind?
    Wäre es besser sie hätten Schlitzaugen oder sähen aus wie Wikinger? Was für einen Unterschied macht es, woran deren Aussehen erinnert? Es ist ein Spiel, eine nicht reale Welt. Hierbei handelt es sich NICHT um die Erde, auf welcher vor 500 Jahren Menschen mit ähnlichen äußerlichen Merkmale ähnliches Verhalten aufwiesen und von Siedlern versklavt und getötet worden sind. Wem das nicht klar ist, sollte sich von Computerspielen ganz weit fernhalten. Allgemein dieses ganze Rassismusgelaber sobald irgendwas nicht einmal ansatzweise schlechtes mit "anders" aussehenden Menschen in Verbindung gebracht werden könnte. Das fängt bei Kinderkleidern mit witzigen Affensprüchen an und hört selbst bei Computerspielen nicht auf. Ich bin kein Psychologe, aber ich würde dieses krampfhafte "RASSISMUS!" gehetze als krankhaft diagnostizieren, denn letztenendes ist es selbst nichts als Rassismus. Aggressives Verhalten von Siedlern in einem Computerspiel wird auf nichts als das Aussehen und die ähnlichkeit mit Indianern reduziert, anstatt sich auch nur im Ansatz mit dem Spiel und dessen Geschichte zu beschäftigen. Genau an dieser Heuchlerei geht die Gesellschaft kaputt. Die Extremen Links und Rechts werden immer stärker, weil sie sich entweder in diese Ecke gedrängt fühlen und dadurch erst recht isolieren, oder weil sie krampfhaft auf der anderen Seite sein wollen und auf krampf alle andersdenkenden diffamieren. Ein gewaltiger haufen Schwachsinn einer kranken Gesellschaft getragen auf den Schultern der Minderheiten, die man eigentlich schützen will.
    Und hier sind wir wieder, bemitleiden Leute denen absolut kein Schaden oder Unrecht wiederfahren ist, damit wir uns als moralisch besser darstellen können, anstatt jeden Menschen gleich zu behandeln und ihr fragt euch, warum es im 21. Jahrhundert noch Rassismus gibt...

  2. Re: So what..?

    Autor: Huanglong 17.06.19 - 11:39

    Gtifighter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Kritik gab es für die zombiehaften und extrem aggressiven ehemaligen
    > Siedler, ein Euphemismus - denn optisch erinnern diese an amerikanische
    > Ureinwohner"
    >
    > Was hat denn bitteschön das Aussehen der Siedler damit zutun, dass diese
    > aggressiv sind?
    > Wäre es besser sie hätten Schlitzaugen oder sähen aus wie Wikinger? Was für
    > einen Unterschied macht es, woran deren Aussehen erinnert? Es ist ein
    > Spiel, eine nicht reale Welt. Hierbei handelt es sich NICHT um die Erde,
    > auf welcher vor 500 Jahren Menschen mit ähnlichen äußerlichen Merkmale
    > ähnliches Verhalten aufwiesen und von Siedlern versklavt und getötet worden
    > sind. Wem das nicht klar ist, sollte sich von Computerspielen ganz weit
    > fernhalten. Allgemein dieses ganze Rassismusgelaber sobald irgendwas nicht
    > einmal ansatzweise schlechtes mit "anders" aussehenden Menschen in
    > Verbindung gebracht werden könnte. Das fängt bei Kinderkleidern mit
    > witzigen Affensprüchen an und hört selbst bei Computerspielen nicht auf.
    > Ich bin kein Psychologe, aber ich würde dieses krampfhafte "RASSISMUS!"
    > gehetze als krankhaft diagnostizieren, denn letztenendes ist es selbst
    > nichts als Rassismus. Aggressives Verhalten von Siedlern in einem
    > Computerspiel wird auf nichts als das Aussehen und die ähnlichkeit mit
    > Indianern reduziert, anstatt sich auch nur im Ansatz mit dem Spiel und
    > dessen Geschichte zu beschäftigen. Genau an dieser Heuchlerei geht die
    > Gesellschaft kaputt. Die Extremen Links und Rechts werden immer stärker,
    > weil sie sich entweder in diese Ecke gedrängt fühlen und dadurch erst recht
    > isolieren, oder weil sie krampfhaft auf der anderen Seite sein wollen und
    > auf krampf alle andersdenkenden diffamieren. Ein gewaltiger haufen
    > Schwachsinn einer kranken Gesellschaft getragen auf den Schultern der
    > Minderheiten, die man eigentlich schützen will.
    > Und hier sind wir wieder, bemitleiden Leute denen absolut kein Schaden oder
    > Unrecht wiederfahren ist, damit wir uns als moralisch besser darstellen
    > können, anstatt jeden Menschen gleich zu behandeln und ihr fragt euch,
    > warum es im 21. Jahrhundert noch Rassismus gibt...

    Es wurde Kritik daran geübt, es wurde darüber geredet und geändert hat sich letztlich wohl nichts. Das schadet Niemanden. Und dennoch sollen diese Leute ihre Kritik nicht äußern dürfen? Heuchelei der höchsten Güte.

  3. Re: So what..?

    Autor: Gtifighter 17.06.19 - 12:26

    Huanglong schrieb:
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    > Gtifighter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Kritik gab es für die zombiehaften und extrem aggressiven ehemaligen
    > > Siedler, ein Euphemismus - denn optisch erinnern diese an amerikanische
    > > Ureinwohner"
    > >
    > > Was hat denn bitteschön das Aussehen der Siedler damit zutun, dass diese
    > > aggressiv sind?
    > > Wäre es besser sie hätten Schlitzaugen oder sähen aus wie Wikinger? Was
    > für
    > > einen Unterschied macht es, woran deren Aussehen erinnert? Es ist ein
    > > Spiel, eine nicht reale Welt. Hierbei handelt es sich NICHT um die Erde,
    > > auf welcher vor 500 Jahren Menschen mit ähnlichen äußerlichen Merkmale
    > > ähnliches Verhalten aufwiesen und von Siedlern versklavt und getötet
    > worden
    > > sind. Wem das nicht klar ist, sollte sich von Computerspielen ganz weit
    > > fernhalten. Allgemein dieses ganze Rassismusgelaber sobald irgendwas
    > nicht
    > > einmal ansatzweise schlechtes mit "anders" aussehenden Menschen in
    > > Verbindung gebracht werden könnte. Das fängt bei Kinderkleidern mit
    > > witzigen Affensprüchen an und hört selbst bei Computerspielen nicht auf.
    > > Ich bin kein Psychologe, aber ich würde dieses krampfhafte "RASSISMUS!"
    > > gehetze als krankhaft diagnostizieren, denn letztenendes ist es selbst
    > > nichts als Rassismus. Aggressives Verhalten von Siedlern in einem
    > > Computerspiel wird auf nichts als das Aussehen und die ähnlichkeit mit
    > > Indianern reduziert, anstatt sich auch nur im Ansatz mit dem Spiel und
    > > dessen Geschichte zu beschäftigen. Genau an dieser Heuchlerei geht die
    > > Gesellschaft kaputt. Die Extremen Links und Rechts werden immer stärker,
    > > weil sie sich entweder in diese Ecke gedrängt fühlen und dadurch erst
    > recht
    > > isolieren, oder weil sie krampfhaft auf der anderen Seite sein wollen
    > und
    > > auf krampf alle andersdenkenden diffamieren. Ein gewaltiger haufen
    > > Schwachsinn einer kranken Gesellschaft getragen auf den Schultern der
    > > Minderheiten, die man eigentlich schützen will.
    > > Und hier sind wir wieder, bemitleiden Leute denen absolut kein Schaden
    > oder
    > > Unrecht wiederfahren ist, damit wir uns als moralisch besser darstellen
    > > können, anstatt jeden Menschen gleich zu behandeln und ihr fragt euch,
    > > warum es im 21. Jahrhundert noch Rassismus gibt...
    >
    > Es wurde Kritik daran geübt, es wurde darüber geredet und geändert hat sich
    > letztlich wohl nichts. Das schadet Niemanden. Und dennoch sollen diese
    > Leute ihre Kritik nicht äußern dürfen? Heuchelei der höchsten Güte.
    Es geht nicht darum "Kritik nicht äußern" zu dürfen aber schön dass das dein einziges Argument gegen meinen Kommentar ist, das macht es umso leichter dieses zu wiederlegen.
    Es geht darum dass die Kritik selbst also deren Inhalt, höchst fragwürdig ist. Äußern darf gerne jeder alles aber dann doch bitte begründet und belegt und nicht mit irgendwelchen erfundenen Geschichten und Pseudofakten. Du sagst diese Kritik "schadet niemanden", kannst du das belegen? denn von dem was ich mitbekommen habe, wurde das Spiel öffentlich als indianerfeindliches, rassistisches Hetzwerk dargestellt. Sowas ist nie gut für ein Spiel, vorallem kurz vor dessen release. Bekommst du überhaupt noch irgendwas mit von dem was du da von dir gibst? aber wie du sagst: Heuchelei der höchsten Güte. Es ist immer leicht sich irgendwelche Strohmänner aus den Fingern zu ziehen, gegen welche man dann argumentieren kann aber wirklich auf die Kritik in meinem Kommentar bist du absolut 0 eingegangen. Sag doch mal, was tut das Aussehen der Siedler in dem Spiel zur Sache im Bezug auf deren Handeln? Ist es nicht rassistisch sich genau darüber zu empören, aber über Spiele in denen die antagonisten mehr ähnlichkeit mit dem westlichen Menschen haben nicht? Denn in meinen Augen tut das Aussehen der Antagonisten absolut nichts zur Sache aber überzeug mich gern vom Gegenteil.

  4. Re: So what..?

    Autor: moen 17.06.19 - 13:17

    Tust du nicht gerade genau das selbe? Du unterstellst jeden krank zu sein der auf Rassismus hinweist - gerechtfertigt oder nicht. Als gäbe es gar kein Rassismus auf der Welt. Du schwingst genauso eine breite Keule. Herzlichen Glückwunsch...

  5. Re: So what..?

    Autor: Gtifighter 17.06.19 - 13:51

    moen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tust du nicht gerade genau das selbe? Du unterstellst jeden krank zu sein
    > der auf Rassismus hinweist
    Wo mache ich das?
    meintest du das hier?: "Das fängt bei Kinderkleidern mit witzigen Affensprüchen an und hört selbst bei Computerspielen nicht auf. Ich bin kein Psychologe, aber ich würde dieses krampfhafte "RASSISMUS!" gehetze als krankhaft diagnostizieren, denn letztenendes ist es selbst nichts als Rassismus." Vielleicht habe ich mich hier etwas überspitzt ausgedrückt. Was ich damit meine ist, dass sehr oft shitstorms und Rassismusvorwürfe wegen nichtigkeiten geschehen. Ich denke nicht, dass sich H&M irgend etwas böses dabei gedacht haben, als sie den grünen Pullover mit einem farbigen und offensichtlich glücklichen Jungen auf dem Bild vermarkten, oder dass Amazon etwas gegen Indianer hat, weil die Siedler in ihrem spiel diesen ähnlich sehen und anscheinend unfassbar "aggressives" verhalten aufweisen. Dieses in allem etwas rassistisches suchen zu müssen um seine eigene moralische Hoheit gegenüber allen anderen zu beweisen sehe ich als krank an. Das könnte irgend ein Überlegenheitskomplex sein oder etwas in diese Richtung aber du kannst mir doch zustimmen dass das nicht gesund ist, überall nach negativem/ Empörungsmaterial zu suchen.

    > - gerechtfertigt oder nicht. Als gäbe es gar
    > kein Rassismus auf der Welt.
    Es tut mir leid falls meine Kritik so rübergekommen ist ich bin da ganz auf deiner Seite. Es gibt wahren Rassismus da draußen, ganz bestimmt. In Afrika werden die Leute von großen Unternehmen der westlichen Länder ausgebeutet ohne Ende und wir kaufen deren Produkte ohne einen einzigen Gedanken darüber zu verlieren aber zeigen mit dem finger auf alles was "rassistisch" aussieht, oder als solches interpretiert werden könnte. Meist mit einer eigenen Definition für den Begriff selbst. So wurde dann der arme Junge mit dem "Coolest monkey in the jungle" Pullover öffentlich als Opfer von Rassismus dargestellt. Damit wurde er öffentlich zu einer unterdrückten Minderheit erklärt. Ausgegrenzt von Leuten, die meines Erachtens nach krampfhaft nach irgend einer Empörung suchen, und denen der Junge selbst vollkommen egal ist. Das war meine Kritik. Dazu kommt noch dass vieles als Rassismus bezeichnet wird, was keiner Ist. Das Problem ist, dass es viel zu oft und viel zu universell eingesetzt wird.

    Rassismus ist in erster Linie per Definition der Glaube an eine Unterteilung der Menschheit in Rassen (wie Hunderassen) bei denen es bessere und schlechtere gibt und derjenige der daran glaubt, selbst teil der besseren/besten Rasse ist und demnach das Recht hat, über die anderen zu herrschen. Jetzt haben wir da einen farbigen Jungen mit nem grünen Kapuzenpulli wo etwas mit monkey (englisch Affe) draufsteht und es wird sich darüber empört? Haben die Leute vergessen dass wir alle- die gesamte Menschheit vom Ur-Menschenaffen abstammt?

    > Du schwingst genauso eine breite Keule.
    Ich weiß, und meine Gesellschaftskritik ist sicherlich unverzeihlich. ich bin halt einfach der Ansicht, dass reverse-racism, also genau das: alles als rassismus betiteln wo man es hineininterpretieren kann um sich darüber zu empören, mittlerweile ein größeres Problem wird, als richtiger Rassismus weil er Minderheiten, farbige Menschen, Völker verschiedener Religionen und Ethnien gegen deren Willen ausgrenzt und als Opfer darstellt, auch wenn diese sich selbst nicht als solche sehen.
    Ich finde wenn alle Menschen gleich sind, sollte man auch alle gleich behandeln und diese nicht bevormunden oder als genau das darstellen, was echte Rassisten in ihnen sehen: wehrlose Minderheiten.
    > Herzlichen Glückwunsch...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.06.19 13:55 durch Gtifighter.

  6. Re: So what..?

    Autor: HanSwurst101 17.06.19 - 14:48

    Bei der Beisiedlungsgeschichte von Nord-Amerika nicht aufgepasst?

  7. Re: So what..?

    Autor: Huanglong 17.06.19 - 14:50

    Gtifighter schrieb:
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    > Huanglong schrieb:
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    > -----
    > > Gtifighter schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > "Kritik gab es für die zombiehaften und extrem aggressiven ehemaligen
    > > > Siedler, ein Euphemismus - denn optisch erinnern diese an
    > amerikanische
    > > > Ureinwohner"
    > > >
    > > > Was hat denn bitteschön das Aussehen der Siedler damit zutun, dass
    > diese
    > > > aggressiv sind?
    > > > Wäre es besser sie hätten Schlitzaugen oder sähen aus wie Wikinger?
    > Was
    > > für
    > > > einen Unterschied macht es, woran deren Aussehen erinnert? Es ist ein
    > > > Spiel, eine nicht reale Welt. Hierbei handelt es sich NICHT um die
    > Erde,
    > > > auf welcher vor 500 Jahren Menschen mit ähnlichen äußerlichen Merkmale
    > > > ähnliches Verhalten aufwiesen und von Siedlern versklavt und getötet
    > > worden
    > > > sind. Wem das nicht klar ist, sollte sich von Computerspielen ganz
    > weit
    > > > fernhalten. Allgemein dieses ganze Rassismusgelaber sobald irgendwas
    > > nicht
    > > > einmal ansatzweise schlechtes mit "anders" aussehenden Menschen in
    > > > Verbindung gebracht werden könnte. Das fängt bei Kinderkleidern mit
    > > > witzigen Affensprüchen an und hört selbst bei Computerspielen nicht
    > auf.
    > > > Ich bin kein Psychologe, aber ich würde dieses krampfhafte
    > "RASSISMUS!"
    > > > gehetze als krankhaft diagnostizieren, denn letztenendes ist es selbst
    > > > nichts als Rassismus. Aggressives Verhalten von Siedlern in einem
    > > > Computerspiel wird auf nichts als das Aussehen und die ähnlichkeit mit
    > > > Indianern reduziert, anstatt sich auch nur im Ansatz mit dem Spiel und
    > > > dessen Geschichte zu beschäftigen. Genau an dieser Heuchlerei geht die
    > > > Gesellschaft kaputt. Die Extremen Links und Rechts werden immer
    > stärker,
    > > > weil sie sich entweder in diese Ecke gedrängt fühlen und dadurch erst
    > > recht
    > > > isolieren, oder weil sie krampfhaft auf der anderen Seite sein wollen
    > > und
    > > > auf krampf alle andersdenkenden diffamieren. Ein gewaltiger haufen
    > > > Schwachsinn einer kranken Gesellschaft getragen auf den Schultern der
    > > > Minderheiten, die man eigentlich schützen will.
    > > > Und hier sind wir wieder, bemitleiden Leute denen absolut kein Schaden
    > > oder
    > > > Unrecht wiederfahren ist, damit wir uns als moralisch besser
    > darstellen
    > > > können, anstatt jeden Menschen gleich zu behandeln und ihr fragt euch,
    > > > warum es im 21. Jahrhundert noch Rassismus gibt...
    > >
    > > Es wurde Kritik daran geübt, es wurde darüber geredet und geändert hat
    > sich
    > > letztlich wohl nichts. Das schadet Niemanden. Und dennoch sollen diese
    > > Leute ihre Kritik nicht äußern dürfen? Heuchelei der höchsten Güte.
    > Es geht nicht darum "Kritik nicht äußern" zu dürfen aber schön dass das
    > dein einziges Argument gegen meinen Kommentar ist, das macht es umso
    > leichter dieses zu wiederlegen.
    > Es geht darum dass die Kritik selbst also deren Inhalt, höchst fragwürdig
    > ist. Äußern darf gerne jeder alles aber dann doch bitte begründet und
    > belegt und nicht mit irgendwelchen erfundenen Geschichten und Pseudofakten.
    > Du sagst diese Kritik "schadet niemanden", kannst du das belegen? denn von
    > dem was ich mitbekommen habe, wurde das Spiel öffentlich als
    > indianerfeindliches, rassistisches Hetzwerk dargestellt. Sowas ist nie gut
    > für ein Spiel, vorallem kurz vor dessen release. Bekommst du überhaupt noch
    > irgendwas mit von dem was du da von dir gibst? aber wie du sagst: Heuchelei
    > der höchsten Güte. Es ist immer leicht sich irgendwelche Strohmänner aus
    > den Fingern zu ziehen, gegen welche man dann argumentieren kann aber
    > wirklich auf die Kritik in meinem Kommentar bist du absolut 0 eingegangen.
    > Sag doch mal, was tut das Aussehen der Siedler in dem Spiel zur Sache im
    > Bezug auf deren Handeln? Ist es nicht rassistisch sich genau darüber zu
    > empören, aber über Spiele in denen die antagonisten mehr ähnlichkeit mit
    > dem westlichen Menschen haben nicht? Denn in meinen Augen tut das Aussehen
    > der Antagonisten absolut nichts zur Sache aber überzeug mich gern vom
    > Gegenteil.

    Du sagst, diese Art der Kritik wäre "krank" und würde die Gesellschaft zerstören. Ich habe einfach angenommen so etwas wäre im Allgemeinen unerwünscht.

    Die Leute stören sich daran, dass die Leute aussehen wie Indianer und dabei im Spiel als mordlüsterne Zombies auftreten. Was zusätzlich Problematisch ist, da dies ein Bild ist, dass einige Zeit lang tatsächlich in den Köpfen einiger Menschen vorherrschte. Das ganze propagiert heutzutage besonders unterschwellig ein ganz ähnliches Bild. Dieser Entwicklung kann am besten mit Bewusstmachung entgegengewirkt werden. Eben jener Kritik, die da geäußert wird. Sie dient letztlich dazu, dass dieses Werk nicht unreflektiert konsumiert wird. Für Einige mag dies nicht nötig sein, für einige Andere aber schon.

    Du machst letztlich das selbe, was du Anderen vorwirfst und schlägst unreflektiert gegen eine Sache los, um einer vermeintlich hehren Sache zu dienen, ohne dabei die Folgen zu bedenken. Denn es ist durchaus wichtig, dass über solche Sachen geredet wird. Und das dabei der Eine oder Andere über die Stränge schlägt ist leider unvermeidlich. Darum sollte man aber die Diskussion an sich nicht verbieten.

    Deine Kritik ist berechtigt und wichtig, aber die Art und Weise, wie sie vorgetragen wird ist unpassend und wenig diskussionsfördernd. Siehe meinen ersten Kommentar. Man kann Kritik, die den Untergang von allem was Recht und Billig ist heraufbeschwört, einfach nur schwer ernst nehmen.

  8. Re: So what..?

    Autor: Gtifighter 17.06.19 - 15:07

    HanSwurst101 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei der Beisiedlungsgeschichte von Nord-Amerika nicht aufgepasst?

    sorry dein Text ist mir hier zu kurz um deine Aussage zu verstehen. Scheint sowieso nur eine diffamierung ohne Argumente zu sein, von daher kannste dir sparen. Hier haste deinen Fisch
    <°((((><

  9. Re: So what..?

    Autor: Gtifighter 17.06.19 - 16:25

    Huanglong schrieb:

    > Du sagst, diese Art der Kritik wäre "krank" und würde die Gesellschaft
    > zerstören. Ich habe einfach angenommen so etwas wäre im Allgemeinen
    > unerwünscht.
    >
    Ist es auch und darum auch so erwähnenswert ;)

    > Die Leute stören sich daran, dass die Leute aussehen wie Indianer und dabei
    > im Spiel als mordlüsterne Zombies auftreten.
    Welche Leute denn? Leute die selber davon betroffen sind bzw. sein werden wenn das Spiel heraus kommt? Aus erfahrung kann ich dir sagen, dass es nicht so ist. Es handelt sich hier oftmals um Menschen, die sich einfach an ihrer gespielten Empörung aufgeilen.
    Womit man sich eher beschäftigen, bzw. kritisch auseinandersetzen sollte sind die Gründe und Folgen des Handelns der NPC's im Spiel, um infolge dessen dann Rückschlüsse auf die reale Welt zu ziehen. Das ist doch viel interessanter im Bezug auf virtuelle Welten, als huch... *rassismus*.

    > Was zusätzlich Problematisch
    > ist, da dies ein Bild ist, dass einige Zeit lang tatsächlich in den Köpfen
    > einiger Menschen vorherrschte.
    Ich bin fest davon überzeugt, dass in der Geschichte der Indianer auch nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen war und das ist auch normal so. Wir sind alles Menschen. Gier, Hass und Krieg sind so tief in uns drin, dass es naiv wäre zu glauben, dass es bei diesen anders gewesen ist. Indianerstämme haben sich jahrhunderte gegenseitig bekämpft, um Vorräte fürs Überleben zu sichern. Damals gab es keine anderen Möglichkeiten und das sehe ich auch als wenig verwerflich an. Ich lebte nicht zu dieser zeit und nehme mir auch nicht heraus darüber zu urteilen was die leute damals gemacht haben weil die offensichtlich andere moralische und ethische Grundsätze befolgt haben. Was ich jedoch kann und jedem ans Herz lege, ist sich mit diesen auseinander zu setzen und anhand dessen das gegenwärtige Handeln Moralisch und Ethisch zu hinterfragen.
    > Das ganze propagiert heutzutage besonders
    > unterschwellig ein ganz ähnliches Bild.
    Da ist eine Siedlung von menschen/menschenähnlichen Wesen in einer Fantasiewelt, die aggressiv sind. für mich zeichnet sich da unterschwellig gar nichts, dazu fehlt mir leider die Fantasie. für mich sehen die auch nicht wirklich wie Indianer aus: https://www.pcgameshardware.de/New-World-Spiel-61911/News/Amazons-Sandbox-MMO-vorgestellt-Kontroverse-1275217/galerie/2973630/
    das hat halt irgendwie mehr was von nem zombie-Piraten a'la Fluch der Karibik wenn du mich fragst.

    > Dieser Entwicklung kann am besten
    > mit Bewusstmachung entgegengewirkt werden. Eben jener Kritik, die da
    > geäußert wird.
    Ist das Bewusstmachen oder ist das künstliche Empörung?
    Weist du wie man am besten auf solche Probleme der realen Welt bewusst macht?
    Nicht indem man mit dem Finger zeigt und "Rassismus" sagt, sondern indem man die Hintergründe/ Geschichte neutral lehrt und kritisch betrachtet. Zurückblickend kann man klar sagen, dass viele Dinge, die in der Kolonialzeit passiert sind, nach heutigen Standards moralisch verwerflich waren. Punkt. Dann lernt man daraus und macht es in Zukunft besser.

    > Sie dient letztlich dazu, dass dieses Werk nicht
    > unreflektiert konsumiert wird.
    Das setze ich bei jedem über 12-jährigen Menschen voraus.
    > Für Einige mag dies nicht nötig sein, für
    > einige Andere aber schon.
    >
    wer sind denn diese "einige Andere" meinst du damit Menschen, die man politisch dem rechten Spektrum zuordnet? Oder Leute, die Realität und Spielwelt nicht klar trennen können?
    Ich glaube nämlich kaum, dass diese einen ansatzweise ernstzunehmenden Anteil der Spieler ausmachen.

    > Du machst letztlich das selbe, was du Anderen vorwirfst und schlägst
    > unreflektiert gegen eine Sache los, um einer vermeintlich hehren Sache zu
    > dienen, ohne dabei die Folgen zu bedenken.
    Oh aber hier liegst du falsch. Ich weiß welche Folgen meine Aussagen haben. Sie sollen zum Denken anregen und das tun sie. Und unreflektiert ist das ganze auch nicht, glaub mir. Ich habe mich ausgiebig mit dem Thema befasst, sämtliche Artikel und Kommentare zu dieser Thematik gelesen und mich sogar mit Freunden unterhalten die aufgrund ihrer Hautfarbe in diesem Land als Minderheiten bezeichnet und behandelt werden ;)
    Weist du was dort immer konsens gewesen ist? Denen ist vollkommen egal wie die gegner aussehen und was leute dort hinein interpretieren die wollen nur Spaß haben mit freunden.
    > Denn es ist durchaus wichtig,
    > dass über solche Sachen geredet wird.
    Gut dass wir das ja nun machen :)
    > Und das dabei der Eine oder Andere
    > über die Stränge schlägt ist leider unvermeidlich. Darum sollte man aber
    > die Diskussion an sich nicht verbieten.
    Sehe ich genauso.
    > Deine Kritik ist berechtigt und wichtig, aber die Art und Weise, wie sie
    > vorgetragen wird ist unpassend und wenig diskussionsfördernd.
    Wie vorher erläutert war er gezielt überspitzt an manchen stellen, damit wollte ich eigentlich etwas kritisches Denken provozieren, hat bis auf die ein oder andere Ausnahme ja auch geklappt. Du hast den Kommentar komplett gelesen, du hast meine Aussage (mehr oder weniger) verstanden und du hast dich mit der Thematik auseinander gesetzt. Und auch wenn du weiterhin nicht meiner Meinung bist, dass die Kritik an diesem Spiel wie auch bei anderen vorher genannten Beispielen, eher der Empörung als der Gleichbehandlung von Menschen dienen, so kann man doch trotzdem eine intellektuelle Diskussion führen, ohne Ad Hominem Argumente oder stumpfe Beleidigungen. Ich wurde im gesamten Thread nicht ein einziges mal als "Rassist" oder schlimmeres bezeichnet.
    > Siehe meinen
    > ersten Kommentar. Man kann Kritik, die den Untergang von allem was Recht
    > und Billig ist heraufbeschwört, einfach nur schwer ernst nehmen.
    Na also den Untergang habe ich ja auch nicht heraufbeschworen. Ich finde einfach nur dass ständiges Bevormunden von Minderheiten selten förderlich für die Bekämpfung von Rassismus ist. Natürlich ist es ein ernstes Thema über welches diskutiert werden muss aber es geht genau ab dem Zeitpunkt etwas zu weit, wenn man mit viel Fantasie Rassismus in Dinge hinein interpretiert, wo keiner ist, um sich darüber zu empören. Es sollte für einen dunkelhautigen kein Problem sein, einen Pullover mit der Aufschrift: "The coolest monkey in the jungle" zu tragen und wenn ich ehrlich bin, wäre ich schwarz würde ich genau das aus Protest tun.
    Afrikaner sind normale menschen, Asiaten sind normale Menschen, Indianer sind normale Menschen, behinderte sind normale Menschen, homosexuelle sind normale Menschen und alle anderen 420 nicht genannten Gender sind natürlich auch normale Menschen. Es wird Zeit diese normal zu behandeln anstatt sie zu Minderheiten zu machen und zu bevormunden.

  10. Re: So what..?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 17.06.19 - 21:08

    Gtifighter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was für einen Unterschied macht es, woran deren Aussehen
    > erinnert? Es ist ein Spiel, eine nicht reale Welt.

    Wenn man ein fiktionales Setting so konstruiert, dass es auffällig viele Bezüge zu einem tatsächlichen historischen Geschehen (sprich: die Kolonialisierung des amerikanischen Kontinents durch die Konquistadoren) hat UND dann noch deren Ureinwohner so darstellt, dass es der damaligen Sicht der Eroberer ("heidnische/unheilige Wilde") entspricht, hat das durchaus ein Geschmäckle, welches man zum Diskurs stellen darf.

    Wenn ich ein fiktionales Setting bastle, in dem eine als ambitioniert und überlegen beschriebene Rasse (nennen wir sie mal "die Ari'Er") anschickt, die Welt nach ihrem Vorstellungen zu formen und dazu erst einmal eine als intrigant, parasitär und charakterlich voll unsympathische beschriebene Gruppe (nennen wir sie mal "die Jhuda") bekämpfen muss, von denen sie unterwandert wurden ... Nun ja, da könnten ja auch so ein paar heuchlerische Spielverderber auftauchen und meinen, dass es da ein paar hochgradig fragwürdige Parallelen und Perspektiven gibt.

    Das ist jetzt natürlich ein gnadenlos überspitztes Beispiel. Das Problem ist ja auch eher, dass viele Parallelen nicht in böser Absicht konstruiert sind, sondern weil sie bereits Vorgänger haben. (Nicht nur) US-Amerikaner sind mit Western aufgewachsen, in denen tapfere Cowboy die weißen Siedler vor den wilden Rothäuten schützen.
    Dass die weißen Siedler im Grunde die sekundäre Welle von Besatzern sind und dort - wenn auch nicht unbedingt selbst kriegerisch auftretend - überhaupt nichts zu suchen haben und die Rothäute die Endphase eines bereits verlorenen Überlebenskampfes führen, ist dabei überhaupt nicht präsent und die verzerrte Wahrnehmung entwickelt sich immer weiter - gerade bei Zielgruppen, die zwar Unterhaltungsmedien konsumieren können, aber über kein nennenswertes historisch-politisches Wissen verfügen.

    Das soll ausdrücklich nicht heißen, dass man fiktionale Settings nach ethisch einwandfreien Lesarten konzipieren muss. Aber man kann, wenn beispielsweise das Konstrukt "tapfere Siedler gegen Wilde" auftaucht, durchaus daran erinnern, woher dieses Konzept ursprünglich stammt.
    Diejenigen, die auf solche Darstellungskonventionen zurückgreifen, müssen Kritik ertragen können - schließlich müssen die Kritiker auch die Darstellung selbst ertragen. Niemand hat Anspruch darauf, von der abweichenden Sichtweise Anderer grundsätzlich unbelästigt zu bleiben.

  11. Re: So what..?

    Autor: Gtifighter 18.06.19 - 09:32

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gtifighter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was für einen Unterschied macht es, woran deren Aussehen
    > > erinnert? Es ist ein Spiel, eine nicht reale Welt.
    >
    > Wenn man ein fiktionales Setting so konstruiert, dass es auffällig viele
    > Bezüge zu einem tatsächlichen historischen Geschehen (sprich: die
    > Kolonialisierung des amerikanischen Kontinents durch die Konquistadoren)
    > hat UND dann noch deren Ureinwohner so darstellt, dass es der damaligen
    > Sicht der Eroberer ("heidnische/unheilige Wilde") entspricht, hat das
    > durchaus ein Geschmäckle, welches man zum Diskurs stellen darf.
    >
    Für dich hat das ein "geschmäckle" für mich ist es das was in deinem ersten Satz geschrieben steht: "ein fiktionales Setting", welches ein Thema aufgreift mit dem sich jeder Spieler auf seine eigene Art und Weise auseinander setzen wird. Du denkst sowas fördert Rassismus? denkst du vielleicht auch dass "Killerspiele" einen zum Amokläufer machen? Jemand mit rassistischem Gedankengut hat dieses ungeachtet der Zusammenhänge der Spiele die er spielt.

    > Wenn ich ein fiktionales Setting bastle, in dem eine als ambitioniert und
    > überlegen beschriebene Rasse (nennen wir sie mal "die Ari'Er") anschickt,
    > die Welt nach ihrem Vorstellungen zu formen und dazu erst einmal eine als
    > intrigant, parasitär und charakterlich voll unsympathische beschriebene
    > Gruppe (nennen wir sie mal "die Jhuda") bekämpfen muss, von denen sie
    > unterwandert wurden ... Nun ja, da könnten ja auch so ein paar
    > heuchlerische Spielverderber auftauchen und meinen, dass es da ein paar
    > hochgradig fragwürdige Parallelen und Perspektiven gibt.
    >
    Und diese Spielverderber werden nicht etwa leute sein, die dieses Spiel nutzen um sich mit der Thematik in deinem Spiel auseinander zu setzen, sondern Leute die dies unterbinden wollen.
    Es gibt bereits viele Spiele, auch Kriegsspiele rund um den 2. Weltkrieg, in denen man auch Deutsche spielt und gegen die Russen und Amerikaner kämpft. Genauso wie es spiele gibt, in denen man als Amerikaner oder Russen gegen Deutsche kämpft. Bis jetzt ist mir kein Fall bekannt, bei dem das Spielen dieser Spiele etwa radikalismus / Rechtsextremismus gefördert oder gar erzeugt hat.
    Ich finde es wichtig dass man geschichtliche Ereignisse immer aus mehreren Gesichtpunkten aus betrachtet um sich ein vollwertiges Bild darüber zeichnen zu können. Ein Spiel oder ein Film eignet sich dazu meist besser als Zeitungsartikel von 1943, daher macht es keinen Sinn, diese schlecht zu reden oder gar verbieten zu wollen.

    > Das ist jetzt natürlich ein gnadenlos überspitztes Beispiel. Das Problem
    > ist ja auch eher, dass viele Parallelen nicht in böser Absicht konstruiert
    > sind, sondern weil sie bereits Vorgänger haben. (Nicht nur) US-Amerikaner
    > sind mit Western aufgewachsen, in denen tapfere Cowboy die weißen Siedler
    > vor den wilden Rothäuten schützen.
    Und dann gibt es auch filme wie Dances with Wolves (Der mit dem Wolf tanzt)
    und Winnetou, mit denen viele (Nicht nur) US-Amerikaner aufgewachsen sind.

    > Dass die weißen Siedler im Grunde die sekundäre Welle von Besatzern sind
    > und dort - wenn auch nicht unbedingt selbst kriegerisch auftretend -
    > überhaupt nichts zu suchen haben und die Rothäute die Endphase eines
    > bereits verlorenen Überlebenskampfes führen, ist dabei überhaupt nicht
    > präsent und die verzerrte Wahrnehmung entwickelt sich immer weiter - gerade
    > bei Zielgruppen, die zwar Unterhaltungsmedien konsumieren können, aber über
    > kein nennenswertes historisch-politisches Wissen verfügen.
    >
    Hier ist wieder die Bildung das Problem, und nicht Computerspiele, die zu eben diesem kritischen Auseinandersetzen mit der Thematik anregen.

    > Das soll ausdrücklich nicht heißen, dass man fiktionale Settings nach
    > ethisch einwandfreien Lesarten konzipieren muss. Aber man kann, wenn
    > beispielsweise das Konstrukt "tapfere Siedler gegen Wilde" auftaucht,
    > durchaus daran erinnern, woher dieses Konzept ursprünglich stammt.
    natürlich das ist doch auch die Absicht der Spieleentwickler! aber diese dafür als Rassisten zu bezeichnen, das hat wie du so schön sagst ein kleines "Geschmäckle" findest du nicht?

    > Diejenigen, die auf solche Darstellungskonventionen zurückgreifen, müssen
    > Kritik ertragen können
    findest du denn, dass etwa ein Charlie Chaplin für seinen Film "The Great Dictator" kritisiert und als Nazi/ Rassist bezeichnet werden soll, weil er das Thema Diktatur und Rassismus aufgreift? Die Parallelen zu Adolf Hitler sind in diesem Film nicht weg zu denken, er regt die Zuschauer zum kritischen Auseinandersetzen mit dem Thema an. Der Film passt genau in die von dir beschriebene Darstellungskonvention. Versteh mich nicht falsch ich habe nichts dagegen wenn jemand sagt ihm gefiel der Film nicht wegen X und Y, das ist eigene Meinung und steht jedem zu, aber um ein Werk als rassistisch zu bezeichnen nur weil es dies thematisiert, tut niemandem ein Gefallen und die Rechtsextremen können sich dann schön leicht in ihrer Opferrolle verstecken und ihr perfides Denken/Handeln rechtfertigen.

    >- schließlich müssen die Kritiker auch die
    > Darstellung selbst ertragen. Niemand hat Anspruch darauf, von der
    > abweichenden Sichtweise Anderer grundsätzlich unbelästigt zu bleiben.
    Nein, aber jeder, der eine Behauptung bzw. einen positiven Anspruch aufstellt, wie etwa "New World von amazon games ist rassistisch" hat dies zu beweisen (burden of proof) und da reicht mir nicht, dass die Gegner in einer virtuellen Welt vom Aussehen den Indianern ähneln und das Aussehen der Spieler, dem der spanischen Conquistadores. Das ist aber nicht passiert. es wird einfach behauptet. Genauso wie der grüne Pullover von H&M einfach als rassistisch bezeichnet wird. Damit etwas als rassistisch anzusehen ist, benötigt es eine boshafte Absicht und die gibt bzw. gab es weder bei Charlie Chaplin, noch bei H&M und auch nicht bei dem Spiel New World.

  12. Re: So what..?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 18.06.19 - 10:26

    Gtifighter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für dich hat das ein "geschmäckle" für mich ist es das
    > was in deinem ersten Satz geschrieben steht: "ein
    > fiktionales Setting", welches ein Thema aufgreift mit
    > dem sich jeder Spieler auf seine eigene Art und Weise
    > auseinander setzen wird.

    Exakt. Und der Eine oder Andere setzt sich in einer Weise damit auseinander, die an Kritik am Entwickler mündet, an der du dich störst. Was du ebenso darfst. Wo ist jetzt also das Problem? :-)

    > Du denkst sowas fördert Rassismus?

    Nein, von Rassismus war meinerseits keine Rede. Generell finde ich, dass der begriff inflationär und meist falsch verwendet wird. Im vorliegenden Fall geht es eher in Richtung Geschichtsklitterung.

    > denkst du vielleicht auch dass "Killerspiele" einen
    > zum Amokläufer machen?

    Eine ganz andere Baustelle.
    Sogenannten "Killerspielen" wird unterstellt, dass sie eine enthemmende, also eine psychologische Wirkung auf beeinflussbare Gemüter hätten.
    Das ist nicht vergleichbar mit inhaltlicher Kritik an einem Setting.

    > Es gibt bereits viele Spiele, auch Kriegsspiele rund um
    > den 2. Weltkrieg, in denen man auch Deutsche spielt
    > und gegen die Russen und Amerikaner kämpft.

    Und da ist so weit nicht zu beanstanden, weil im 2. Weltkrieg tatsächlich Deutsche gegen Russen und Amerikaner gekämpft haben. Ich sehe gerade nicht, worauf du mit diesem Vergleich hinaus willst.

    > Und dann gibt es auch filme wie Dances with Wolves
    > (Der mit dem Wolf tanzt)

    Es gibt eine Handvoll Filme dieser Machart, der tausende "klassische" Western gegenüberstehen. Ich würde deren Verhältnis als dezent unausgewogen bezeichnen.

    > und Winnetou, mit denen viele (Nicht nur)
    > US-Amerikaner aufgewachsen sind.

    Karl Mays Abenteuergeschichten erfuhren in den USA keine nennenswerte Rezeption, weder in Buchform noch durch die Verfilmungen. Das wird dort von den Wenigen, die es überhaupt kennen, eher als schräge Historical Fiction betrachtet.
    Übrigens ein gutes Beispiel für eine andere Art von Klischee, nämlich das des "ehrenhaften Wilden".

    (Was nicht heißen soll, dass ich Karl Mays Werk nicht mit wechselhaftem Genuss goutiert hätte ...)

    > Hier ist wieder die Bildung das Problem, und nicht
    > Computerspiele, die zu eben diesem kritischen
    > Auseinandersetzen mit der Thematik anregen.

    Aber gerade diese Auseinandersetzung ist es doch, die dich stört und die du als "heuchlerisch" bezeichnest. Geh' doch bitte mal in dich und überleg, was dich einerseits konkret stört und wie du's andererseits eigentlich gerne hättest. So ganz klar wird das nämlich aus deinen bisherigen Äußerungen nicht.

    > natürlich das ist doch auch die Absicht der Spieleentwickler!

    Indem sie die Ureinwohner ohne jeden Subtext als reine Störung und zombiehaftes, bösartiges Kanonenfutter darstellen und ihnen nicht einmal die Bezeichnung als Ureinwohner zubilligen, damit bloß keiner auf den Gedanken kommt die Frage zu stellen, welche Position man dort eigentlich als Spieler einnimmt?
    Für einen Moment unterstellt, dass du damit recht hättest, müsste man die Entwickler dann wegen grenzenloser Idiotie kritisieren.

    > aber diese dafür als Rassisten zu bezeichnen, das
    > hat wie du so schön sagst ein kleines "Geschmäckle"
    > findest du nicht?

    Hat es. Aber wie schon zuvor dargelegt: Ich sehe da eher Gewohnheit/Gedankenlosigkeit als Böswilligkeit/Agenda.

    Ansonsten: Agree to disagree.

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