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  1. Mehr Details bitte!

    Autor: firstdeathmaker 21.02.24 - 11:49

    Mein Wissensstand zu diesem Gebiet ist schon mehr als 5 Jahre alt, damals war das Hauptproblem von implantierten Lösungen, dass diese zwar am Anfang super funktionieren, aber mit der Zeit nachlassen und dadurch keine langfristige Lösung darstellen. Und dadurch auch ethisch erheblich Problembehaftet waren. Haben sie das Problem gefixt? Das wäre nämlich wirklich ein Fortschritt.

    Grundsätzlich konnte man damals auch schon Mauszeiger bewegen, sogar ohne invasive Implantate. Es ist auch nicht so, dass man ganz bestimmte Nerven treffen muss, sondern das man eher nachträglich lernt, die verschiedenen Sensoren auszuwerten (z.B. mit Maschinellem Lernen) und der Patient lernt, wie er diese ansteuern kann.

  2. Re: Mehr Details bitte!

    Autor: crack_monkey 21.02.24 - 13:44

    Es sind halt 2 völlig unterschiedliche Herangehensweisen:
    https://kommunikation.uni-freiburg.de/pm/2014/pm.2014-08-28.91

    Der unterschied liegt hier im dauerhaften minimalistischen Betrieb durch das Implantat, statt mit einer Vollverkabelten Haube.

  3. Re: Mehr Details bitte!

    Autor: Fudanti 21.02.24 - 14:09

    Die Neuigkeit ist ja eignetlich auch nicht, dass man eine Maus steuern kann. Das, wie schon erwähnt, geht schon lange.

    Die Neuigkeit ist, dass das neuartige Implantat nun im ersten Menschen funktionsfähig ist (validiert dadurch dass man eine Maus bewegen kann).

    Die Details dazu sind, dass sowohl die Implantatstechnik, als auch die sehr dünnen Sensoren/Threads im Hirn erfolgreich implantiert/anewendet wurden und auch im menschlichen Gehirn funktional sind.

    Bei bisherigen Tests mit Tieren kam es auch nicht zu den Autoimmunreaktionen die um die Sensoren/Implantate entweder Narbengewebe, Schwellungen, oder sonstige Abwehrreaktionen bildeten.
    Das ist in der Hinsicht auch neu und bislang noch ein ungelöstes Problem.

    Das Ganze ist noch weit von einem umfassenden Einsatz entfernt, aber nun kann man an Langzeittests feststellen, ob bei Menschen die Verträglichkeit genau so gut ist wie bei den Tieren.

  4. Re: Mehr Details bitte!

    Autor: stiftilennium 21.02.24 - 14:35

    Mir ist bewusst, das das Endziel sehr weit über das Maus bewegen hinausgeht, aber ich stelle mir das komisch vor, wenn ich all die Dinge die ich normalerweise unbewusst mache, jetzt aktiv denken muss. Ich kann ja die Maus mit der Hand bewegen und dabei ganz andere Dinge parallel Denken/im Kopf verarbeiten. Mit dem Implantat müsste ich ja erst die Mausbewegung zu Ende denken und kann erst danach den nächsten Gedanken "äußern". Das scheint mir sehr unproduktiv. Aber wenn das Einsatzgebiet eher bei Menschen mit körperlichen Einschränkungen liegt, dann wäre es natürlich eine Verbesserung der Möglichkeiten.

  5. Re: Mehr Details bitte!

    Autor: crack_monkey 21.02.24 - 14:58

    Auch wenn du Dinge unbewusst machst, werden dennoch entsprechende Reize erzeugt, ergo geht zu allem was du unbewusst denkst dennoch ein Befehl los. Ich denke auch nicht das Multitasking ein Problem wäre. Eher die Masse an Daten verarbeiten wird das ding sein.

  6. Re: Mehr Details bitte!

    Autor: shifu 21.02.24 - 18:18

    https://www.biorxiv.org/content/10.1101/703801v1.full

    hier kannst das paper von elon lesen. Da sind die grundlegenden Probleme beschrieben.

    problem 1:
    mechanischer stress durch dicke und unflexible elektroden führt zur vernarbung durch ständiges arbeiten der kopfmuskulatur
    dünne elektroden sind besser, werden aber mit der zeit durch die gehirnchemie zersetzt und verlieren dadurch ihre leitfähigkeit

    im paper ist ein bio-comp-coating beschrieben. Und generell, wie das ding so aussieht.
    Respeckt an die ingenieure die das entwickelt und umgesetzt haben!

  7. Re: Mehr Details bitte!

    Autor: Mandrake 21.02.24 - 21:31

    Das problem ist nichts spezielles da gewebe bei einem schaden immer eine reaktion auslöst.
    Schnittwunden lösen auch eine blutung was zu eine verkrustung der stelle führ.

    Was mich eher intressiert sind langzeit studien ein mauszeiger zu bewegen ist jetzt nichts neues.
    Denn wird der patient in 6 monaten oder 12 monaten noch die gleiche funktionalität haben wie am anfang.

    Andere konzepte gehen in die richtung von einem sensormesh welches auf die kopfhaut gelegt wird. Dadurch wird das gehirn weniger belastet.

  8. Re: Mehr Details bitte!

    Autor: HansMikesen 27.02.24 - 10:45

    D.h. das wirkliche Problem ist die Langzeitfunktionalität, die bis jetzt noch nicht validiert ist.

    Interessant ist auch, dass als Autor unter dem Titel nur Musk genannt wird. Wer hat das denn veranlasst.

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