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Andromeda?
Autor: Zeiram 25.09.22 - 12:43
Was ist mit der Serie Andromeda?
https://de.wikipedia.org/wiki/Andromeda_(Fernsehserie) -
Re: Andromeda?
Autor: Urbautz 25.09.22 - 12:55
Seite 2?
Man muss aber einfach eingestehen: Alles außer Startrek von Roddenberry is einfach schlecht. -
Re: Andromeda?
Autor: Sil53r Surf3r 25.09.22 - 13:41
Urbautz schrieb:
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> Man muss aber einfach eingestehen: Alles außer Startrek von Roddenberry is
> einfach schlecht.
Das sehe ich ähnlich.
Ohne(!) damit Fans vor die Stirn stoßen zu wollen:
Ich persönlich finde die Serie Andromeda furchtbar schlecht. Dünne Idee, schwacher Plot, Kevin Sorbo und Co. sind, diplomatisch ausgedrückt, nicht eben im oberen Drittel der Schauspielerriege angesiedelt, die Kulissen ... - Also, ich langweile mich eher selten, aber diese Serie zog sich für mich wie ein totgekautes, geschmacksfreies Hubba Bubba, das auf Maximallänge gezogen wird. Oder, um mit Tolkien zu sprechen: "Wie Butter, die auf zu viel Brot verstrichen wurde."
Vergleiche dazu Babylon 5, The Expanse, Altered Carbon und Foundation, etwa ...
Aber, wie gesagt, bloß meine Eindrücke und meine Meinung. Geschmäcker sind eben verschieden. -
Re: Andromeda?
Autor: Saladien 25.09.22 - 13:52
Sil53r Surf3r schrieb:
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> Urbautz schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Man muss aber einfach eingestehen: Alles außer Startrek von Roddenberry
> is
> > einfach schlecht.
>
> Das sehe ich ähnlich.
>
> Ohne(!) damit Fans vor die Stirn stoßen zu wollen:
>
> Ich persönlich finde die Serie Andromeda furchtbar schlecht. Dünne Idee,
> schwacher Plot, Kevin Sorbo und Co. sind, diplomatisch ausgedrückt, nicht
> eben im oberen Drittel der Schauspielerriege angesiedelt, die Kulissen ...
> - Also, ich langweile mich eher selten, aber diese Serie zog sich für mich
> wie ein totgekautes, geschmacksfreies Hubba Bubba, das auf Maximallänge
> gezogen wird. Oder, um mit Tolkien zu sprechen: "Wie Butter, die auf zu
> viel Brot verstrichen wurde."
> Vergleiche dazu Babylon 5, The Expanse, Altered Carbon und Foundation, etwa
> ...
>
> Aber, wie gesagt, bloß meine Eindrücke und meine Meinung. Geschmäcker sind
> eben verschieden.
Keine Sorge das ist hoch Anspruchsvolle Unterhaltung im Vergleich zu Rings of Power :D -
Re: Andromeda?
Autor: glasen77 25.09.22 - 13:52
Urbautz schrieb:
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> Seite 2?
>
> Man muss aber einfach eingestehen: Alles außer Startrek von Roddenberry is
> einfach schlecht.
Vor allem, weil er im Prinzip den gleichen Stoff (Mann aus einer "glorreichen" Vergangenheit landet in der dystopischen Zukunft) mehrfach versucht hat an den Mann zu bringen (*). Und ja, Andromeda war schlecht, genauso wie "Earth: Final Conflict". Letzteres ist nichts anderes als ein verkapptes "V - Die Außerirdischen Besucher" (Die Serie aus den 80ern).
Die TV-Bosse haben mit den beiden Serien versucht, Kapital aus dem Namen Roddenberrys zu schlagen. Wie es die beiden Serien geschafft haben, fünf Staffeln zu überstehen, kann eigentlich niemand verstehen.
(*) Irgendwie hat sich Roddenberry, ziemlich stark an Buck Rogers bedient. -
Re: Andromeda?
Autor: aparlow 25.09.22 - 14:25
Das mit den fünf Staffeln hat was mit der Syndication bzw. Weiterverkauf an andere Stationen zu tun. Da gab es damals ne 100 Folgen Regel, ab der er sich lohnt. Staffel 5 von den beiden Serien ist absurd billig produziert worden.. hatte letztens tatsächlich Mal Earth Final Conflict gebinget. Roddenberry hatte außer ne Seite zu der Idee nichts hinterlassen. Daher war der Name nur fürs Marketing schamlos missbraucht worden.
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Re: Andromeda?
Autor: theFiend 25.09.22 - 14:29
Sil53r Surf3r schrieb:
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> Ich persönlich finde die Serie Andromeda furchtbar schlecht. Dünne Idee,
> schwacher Plot, Kevin Sorbo und Co. sind, diplomatisch ausgedrückt, nicht
> eben im oberen Drittel der Schauspielerriege angesiedelt, die Kulissen ...
Wenn man sichs überlegt, trifft all das (und noch viel mehr) auch auf die ersten Staffeln Star Trek zu! Das einzige was Star Trek zum damaligen Zeitpunkt von Andromeda unterschied, war die Chemie zwischen den Hauptakteuren, und etwas mehr glück beim Casting... -
Re: Andromeda?
Autor: Anonymer Nutzer 25.09.22 - 14:49
Saladien schrieb:
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> Sil53r Surf3r schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > Urbautz schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > -----
> > > Man muss aber einfach eingestehen: Alles außer Startrek von
> Roddenberry
> > is
> > > einfach schlecht.
> >
> > Das sehe ich ähnlich.
> >
> > Ohne(!) damit Fans vor die Stirn stoßen zu wollen:
> >
> > Ich persönlich finde die Serie Andromeda furchtbar schlecht. Dünne Idee,
> > schwacher Plot, Kevin Sorbo und Co. sind, diplomatisch ausgedrückt,
> nicht
> > eben im oberen Drittel der Schauspielerriege angesiedelt, die Kulissen
> ...
> > - Also, ich langweile mich eher selten, aber diese Serie zog sich für
> mich
> > wie ein totgekautes, geschmacksfreies Hubba Bubba, das auf Maximallänge
> > gezogen wird. Oder, um mit Tolkien zu sprechen: "Wie Butter, die auf zu
> > viel Brot verstrichen wurde."
> > Vergleiche dazu Babylon 5, The Expanse, Altered Carbon und Foundation,
> etwa
> > ...
> >
> > Aber, wie gesagt, bloß meine Eindrücke und meine Meinung. Geschmäcker
> sind
> > eben verschieden.
>
> Keine Sorge das ist hoch Anspruchsvolle Unterhaltung im Vergleich zu Rings
> of Power :D
Rings of Power ist immer noch realistischer als Andromeda, fesselnd und hochwertig produziert. Fallt doch nicht auf die paar Trolle rein, die ein Problem mit einem schwarzen Elben haben (was nicht mal in Konflikt mit Tolkien steht). Wenn man sich mal die Leute anhört, die wirklich Ahnung vom Source Material haben oder selber die Bücher gelesen hat, fällt einem schnell auf, dass die Serie hier ziemlich gut adaptier woran sie Rechte haben (Silmarillion darf aus Lizenzgründen nicht verwendet werden). -
Re: Andromeda?
Autor: Daniel89 25.09.22 - 15:00
Urbautz schrieb:
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> Seite 2?
>
> Man muss aber einfach eingestehen: Alles außer Startrek von Roddenberry is
> einfach schlecht.
Andromeda musste sich auch damals mit Stargate SG1 messen, was qualitativ einfach eine ganz andere Liga war ;) -
Re: Andromeda?
Autor: Sil53r Surf3r 25.09.22 - 15:10
Saladien schrieb:
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> Keine Sorge das ist hoch Anspruchsvolle Unterhaltung im Vergleich zu Rings
> of Power :D
In meinem Buch schlägt Rings of Power den Jackson-Kommerzkram der Hobbit-Trilogie um Längen.
Also, um mindestens die, die dessen Trilogie zu lang ist: Maximal konventionelle Spielfilmlänge (90 min.) hätte man aus dem dünnen Kinderbuch sinnvoll quetschen können. 4:52 h aber sind krank.
Ich will doch nicht jeden Fußtritt der Truppe auf ihrem Weg in Echtzeit verfolgen, ich möchte eine unterhaltsame Geschichte miterleben! Mann, habe ich mich gelangweilt. Kaugummi fürs Gehirn.
Ich finde Rings of Power bisher super und sehr unterhaltsam. Auch wenn mir Morfydd Clark als Galadriel etwas auf die Nerven fällt. Der Charakter ist m. E. inkohärent im Verhalten und entspricht nicht sonderlich Tolkiens Entwürfen der Elben. Und ihre Mimik ist doch reichlich arg ... begrenzt.
Selbes gilt für Ismael Cruz Cordova als Arondir. Der kennt anscheinend bloß drei Gesichtsausdrücke: versteinert, gelangweilt und angepisst. Das erste soll vermutlich "in unerträglich großem Schmerz still vor sich hinleidend" bedeuten. Dann kommt es aber absolut nicht rüber. Tja. Aber vielleicht schlägt seine große Stunde ja noch.
Bei Galadriel hingegen hege ich starke Zweifel. Da sind imho Hopfen und Malz verloren.
Dafür feiere ich Sophia Nomvete als Prinzessin Disa total und freue mich über jede kleine Sekunde Screentime von ihr. Und das Gespann Owain Arthur als Durin IV - vor allen er! - und Robert Aramayo als Elrond bringen den klassischen Buddy-Subplot auch recht prima rüber. Teil wirken sie wie ein altes, eingespieltes Ehepaar (und mit Disa als dritte im Bunde ist das womöglich sogar beabsichtigt).
Mir gefällt es, dass die Serie einen frischen, einen aufgefrischten und zeitgemäßen Blick auf das machistische, kriegsverherrlichende Alte-Männer-Material Tolkiens wirft und dabei etliche Perspektiven ändert. Das haben die etwas angestaubten Schinken aus dem vorigen Jahrhundert, die dazu als Vorlage dienten, auch wirklich dringend nötig und mehr als nur ein bisschen gebraucht.
Jedenfalls finde ich The Rings of Power bisher um Meilen besser als die kommerzglatte Puppen- und Klischeeästhetik von Jacksons Kaugummi-Hobbit.
Geschmäcker sind eben verschieden. -
Re: Andromeda?
Autor: Fwk 25.09.22 - 15:19
Hach ia, die TOS Fans können mit TNG nichts anfangen, die TNG Fans nichts mit Voyager, Voyager fans nix mit Enterprise u.s w. Star wars Fans konnen mit Star Trek nichts anfangen und umgekehrt.
Es zieht sich ins unermessliche....
Vielleicht sollten die fans einfach nicht mehr so verklemmt sein.
Ich hab von ToS über Babylon 5, Andromeda und auch Stargate alles gesehen und fande alles gut.
Es ist alles sience fiction.
Gut Picard & co hat mir auch nicht zugesagt, gesehen habe ich trotzdem alles um mir auch meine Meinung zu bilden.
Aber die ganzen Fans sind einfach zu verkemmt ;-) -
Vieles vermurkst
Autor: Dumpfbacke 25.09.22 - 15:20
Urbautz schrieb:
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> Seite 2?
>
> Man muss aber einfach eingestehen: Alles außer Startrek von Roddenberry is
> einfach schlecht.
Wenn man sich die ganzen Serien anschaut, merkt man die Unterschiede und warum einige gut sind und andere nicht.
- Die ganzen Captains (Archer, Picard, Janeway oder von Andromeda)
- Die Ausstattung, Optik. Archers Raumschiff (sieht aus wie ein U-Boot) versus Discovery (modern, geräumig) vs TNG (hell, geräumig) vs Earth:Final Conflict (die außeridischen Gebäude wirken alle wie Lagerhalle in blau. Sie sind einfach leer, bieten kaum Atmosphäre).
- Texte, Witz und so. Sowas macht eine Menge aus. Bei Earth Final wirkt das alles so steif. Ähnlich wie bei Captain Archer. Die Folge von Archer wurden erst besser als die Community berücksichtigt wurde. Das zeigt schon, das einiges falsch gemacht wurde.
Die ganzen Argumente kann man auch prima auf Spiele übertragen. In Adventures will man keine Romane lesen. Das gehört eher in normale RPGs. Metro 2033 (hängt mit einem Roman zusammen und dieses Kapitelgedöns ist einfach nicht meins) trifft deshalb auch nicht meinen Geschmack, während andere FPS wie Borderlands 2 einfach Spaß machen. -
Re: Andromeda?
Autor: Sil53r Surf3r 25.09.22 - 15:20
theFiend schrieb:
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> > Ich persönlich finde die Serie Andromeda furchtbar schlecht.
>
> Wenn man sichs überlegt, trifft all das (und noch viel mehr) auch auf die
> ersten Staffeln Star Trek zu! Das einzige was Star Trek zum damaligen
> Zeitpunkt von Andromeda unterschied, war die Chemie zwischen den
> Hauptakteuren, und etwas mehr glück beim Casting...
Darin gebe ich dir recht. Für mich war TOS allerdings auch eher Comedy als Science Fiction. Allein Shatners furchtbar schlechtes Schauspiel, dass er mit totalem Overacting zu kompensieren versuchte: "KHAN!!!" ... :-D
Natürlich war ich dennoch ein Fan Leonard Nimoys.
Richtig rund wurde Star Trek für mich erst mit TNG. Da war das Konzept etabliert, das Universum stand konzeptionell und man bewegte sich ein einigermaßen konsistenten Bahnen. Das führte DS9 später konsquent fort, imho.
Wie dem auch sei, die Film- und Fernsehwelt wäre ohne Star Trek jedenfalls ärmer, ob man selbst es nun mag oder nicht. :-) -
Re: Andromeda?
Autor: Agba 25.09.22 - 15:22
Andromeda hat mich immer mit einem großen weinenden Auge zurück gelassen.
Ich fand die Grundidee toll.
Und auch teils die Story oder Geschichten und denke mit mehr Budget hätte die Serie grundsätzlich nicht schlecht sein müssen.
Auch Kevin sorbo, fand ich als Dylan hunt nicht komplett Fehlbesetzt.
Aber insgesamt kränkelt die Serie an einfach ganz viel, Story, Charaktere, schlechte pathing wo man sich nach dem dritten durchlauf immernoch denkt, habe ich was verpasst... -
Re: Vieles vermurkst
Autor: Sil53r Surf3r 25.09.22 - 15:25
Dumpfbacke schrieb:
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> In Adventures will man keine Romane lesen.
Dann hast du nie Zork¹ gespielt. ;-) scnr
¹ https://en.wikipedia.org/wiki/Zork -
Re: Andromeda?
Autor: dummzeuch 25.09.22 - 15:27
Urbautz schrieb:
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> Seite 2?
>
> Man muss aber einfach eingestehen: Alles außer Startrek von Roddenberry is
> einfach schlecht.
Ich fand Andromeda (gabs eine zeitlang bei Amazon Prime Video) recht unterhaltsam, besser als so manche Star Trek Folge. Die Figuren hatten durchaus was, am besten gefallen haben mir Trance Gemini und Rev Bem, weil beide so schräg waren. Die späteren Folgen ließen dann leider ziemlich nach. -
Re: Andromeda?
Autor: dummzeuch 25.09.22 - 15:35
Sil53r Surf3r schrieb:
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> Urbautz schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Man muss aber einfach eingestehen: Alles außer Startrek von Roddenberry
> > is einfach schlecht.
> Das sehe ich ähnlich.
> Vergleiche dazu Babylon 5, The Expanse, Altered Carbon und Foundation, etwa
Altered Carbon? Die ersten paar Folgen waren OK, aber es lies dann extrem nach, insbesondere in der zweiten Staffel. Wenn man die Bücher liest, versteht man einiges der Serie immerhin im Nachhinein, was sie aber auch nicht wirlich besser macht.
The Expanse ist wirklilch gut. Babylon 5 geht so.
Foundation kenne ich nicht, ist das eine Verfilmung von Asimov's Foundation Romanen? Falls ja, kann das gut sein, muss aber nicht, hängt davon ab, wieviel und was sie weggelassen oder ggf. dazugedichtet haben. Es gibt in den Romanen viel, was man problemlos weglassen könnte und sogar sollte. Asimov ist zwar insgesamt unterhaltsam und hat auch gute Plots, aber schreibt auch ziemlich langatmig. -
Re: Andromeda?
Autor: Vanger 25.09.22 - 15:55
Sil53r Surf3r schrieb:
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> Ich persönlich finde die Serie Andromeda furchtbar schlecht. Dünne Idee,
> schwacher Plot, Kevin Sorbo und Co. sind, diplomatisch ausgedrückt, nicht
> eben im oberen Drittel der Schauspielerriege angesiedelt, die Kulissen ...
> - Also, ich langweile mich eher selten, aber diese Serie zog sich für mich
> wie ein totgekautes, geschmacksfreies Hubba Bubba, das auf Maximallänge
> gezogen wird.
Dem kann ich leider nur zustimmen. Andromeda habe ich tatsächlich auch nie zu Ende gesehen - irgendwann vergeht einem einfach die Lust... Allerdings - und das wird vielen Fans nicht gefallen - trifft das auch auf Star Trek zu. Die Folgen sind langatmig, die schauspielerische Leistungen sind... Naja. Patrick Stewart ist nicht ganz grundlos Meme-Material - erst im höheren Alter konnte er seine Fähigkeiten auch zeigen. Der Stoff ist auf der Ebene der einzelnen Folgen sehr leicht. Das Universum allerdings ist größer als die Summe seiner Teile - und das macht den Reiz an Star Trek aus. Das ist bei den neuen Serien mMn genau umgekehrt: Die Folgen an sich sind deutlich intensiver und weniger langatmig, dafür liefern sie kaum Mehrwert fürs Star-Trek-Universum.
Anekdote am Rande: VOY habe ich gerne zum Einschlafen genutzt. Wenn's auf die Bettzeit zuging habe ich noch eine, maximal zwei VOY-Folgen eingeschaltet und da der Stoff leicht genug war, konnte ich langsam dahin schlummern bis eben der Punkt erreicht war das Gerät auszuschalten und einzuschlafen. -
Re: Andromeda?
Autor: mnementh 25.09.22 - 15:58
dummzeuch schrieb:
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> Foundation kenne ich nicht, ist das eine Verfilmung von Asimov's Foundation
> Romanen?
Ja, ich war auch überrascht. Ist auf AppleTV, weshalb ich es noch nicht gesehen habe, aber hier ist ein Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=X4QYV5GTz7c&ab_channel=AppleTV
> Falls ja, kann das gut sein, muss aber nicht, hängt davon ab,
> wieviel und was sie weggelassen oder ggf. dazugedichtet haben. Es gibt in
> den Romanen viel, was man problemlos weglassen könnte und sogar sollte.
> Asimov ist zwar insgesamt unterhaltsam und hat auch gute Plots, aber
> schreibt auch ziemlich langatmig.
Das große Problem mit dem Foundation Zyklus ist, dass es eine Geschichte über Jahrhunderte ist. Oder sogar viele Geschichten. Mit wechselnden Protagonisten. Das ist schwierig für eine filmische Umsetzung. Folgerichtig sehe ich im Trailer auch nur die allererste Geschichte, die eigentlcih superkurz war. Keine Ahnung wie das umgesetzt ist, ich schaue mal ob ich einen Weg finde das zu sehen. Ich bin jedenfalls gespannt. -
Re: Andromeda?
Autor: Sil53r Surf3r 25.09.22 - 16:19
dummzeuch schrieb:
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> Foundation kenne ich nicht, ist das eine Verfilmung von Asimov's Foundation
> Romanen?
Ja.
> Falls ja, kann das gut sein, muss aber nicht, hängt davon ab,
> wieviel und was sie weggelassen oder ggf. dazugedichtet haben. Es gibt in
> den Romanen viel, was man problemlos weglassen könnte und sogar sollte.
> Asimov ist zwar insgesamt unterhaltsam und hat auch gute Plots, aber
> schreibt auch ziemlich langatmig.
Und staubtrocken. :) Das hat er mit Stanisław Lem gemeinsam.
... Ich finde, was viele von uns bei dergleichen immer wieder verkehrt machen, ist, eine möglichst präzise Adaption der Vorlagen zu erwarten. Dabei handelt es sich doch um grundverschiedene Medien, beispielsweise Comic, Buch und Film.
Gerade beim Buch findet ein Großteil der unterbewussten Visualisierung beim Lesen in der eigenen Fantasie statt, im eigenen, individuellen Gedankenkosmos. Wie kann ein Fremder, ein Fremdautor, von außen die zugehörigen Szenarien auch nur annähernd wiedergeben?
Manche Filmumsetzungen sind nur deshalb so beliebt, weil die Macher zufällig einen Großteil der Vorstellungen eines Großteils des Publikums annähernd getroffen haben. Oder weil sie derart originell davon abgewichen sind, dass Zuschauer sagen: "Ist zwar nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber ich kann diese Alternative akzeptieren - tatsächlich fühle ich mich davon unterhalten."
Bei der Verfilmung von Büchern wäre ich deshalb dafür, sich von dem Anspruch lösen, dass die Vorlage möglichst exakt wiedergegeben werden müsse. Das ist bei anspruchsvollem Stoff nicht zu leisten. Ich möchte dafür plädieren, dem Medium Film mit seinen anderen Möglichkeiten der Umsetzung auch Änderungen des Plots, der Rahmenhandlung, von Charakteren etc. zuzugestehen, um in diesem spezifischen Medium eine auch visuell ansprechende Geschichte erzählen zu können.
Etwas anders ist es bei Comics. Umsetzungen haben bereits gezeigt, dass manche der Perspektiven, Einstellungen etc. durchaus an den Film adaptiert werden können. Das liegt eben daran, dass ein Comic bereits ein visuelles Medium ist. Anders als ein Buch.
Kurz: Ich betrachte Buch und Film getrennt voneinander. Deshalb kann ich mich auf eine Abweichung von der Vorlage leichter einlassen, die willentliche Aussetzung der Ungläubigkeit erstreckt sich auch darauf. Knapp gesagt sind das zwei disjunkte Dinge, die für mich nicht viel miteinander zu tun haben.
Aus dieser Perspektive fällt es mir eher schwer, die Aufregung über Abweichungen nachzuvollziehen.



