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Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

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  1. Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: Voyager 18.04.13 - 20:15

    Das war schon immerso und wird auch immerso bleiben.

    Das liegt in der Regel daran das man den Linken keinen Erfolg im Bundestag gönnen will, das sind in den Augen der großen 2 Parteien die grünen Schmuddelkinder der 80ziger mit denen man die Macht nicht teilen will.
    Wenn Merkels Truppe einmal keinerlei Gegenargumente findet beleidigt man die Linken meist nur als Blockkommunisten und ehemalige DDRler, diese schäbige und schmutzige Politik gehört eigentlich durch unsere freien und westlichen Medien gegeißelt aber da hört man nie was.

  2. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: DrWatson 18.04.13 - 20:26

    Voyager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war schon immerso und wird auch immerso bleiben.
    >
    > Das liegt in der Regel daran das man den Linken keinen Erfolg im Bundestag
    > gönnen will, das sind in den Augen der großen 2 Parteien die grünen
    > Schmuddelkinder der 80ziger mit denen man die Macht nicht teilen will.

    Ich glaube, du verwechselst das hier mit einer anderen Partei.


    > Wenn Merkels Truppe einmal keinerlei Gegenargumente findet beleidigt man
    > die Linken meist nur als Blockkommunisten und ehemalige DDRler, diese
    > schäbige und schmutzige Politik gehört eigentlich durch unsere freien und
    > westlichen Medien gegeißelt aber da hört man nie was.

    Vielleicht liegt das daran, dass die Vorschläge der Linken manchmal, naja sagen wir mal "etwas abtrus" sind?

    Und das mit den "Blockkommunisten und ehemalige DDRler" ist gar nicht mal so falsch:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Linke#Geschichte_des_PDS-Teils

  3. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: Accolade 18.04.13 - 20:29

    Genau so ist es!
    Die Linke verwundert mich immer wieder aufs neue und nicht nur jetzt da Wahlkampf ist. Es sind soviele gute Vorschläge gemacht worden die einfach durch Schwarz/Gelb abgeschmettert worden wo man sich einfach nur noch an den Kopf langt. Wenn ich schon allein an die Stopschilder von der von der Leihen denke wird mir schlecht. Fast 2jahre sinnlos rummgeiert und einen dreistelligen Millionen Betrag verheizt um dann im Endeffekt vom BGH als VERFASSUNGSWIDRIG abgeschmettert zu werden schlägt dem Fass den Boden aus.

    Vermutlich wird das dann 2-3 Monate liegen gelassen um dann, wie schon so oft, als eigenes Packet auf den Weg zu bringen. Wer die FDP noch wählt der hat echt den Schuss nicht gehört.

  4. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: DrWatson 18.04.13 - 20:37

    Erstens kam das Stoppschild von der CDU und nicht von FDP, Linke oder Grünen, zweitens würde ich mal einen dieser guten Vorschläge hören. Außer Steuererhöhungen kommt von Seiten der Linken nicht viel.

  5. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: Voyager 18.04.13 - 20:45

    Du solltest das Antworten sein lassen, von dir kommt nur dünner Branz.

    Die GesetzesVorschläge zur TagesPolitik von den Linken haben keinerlei Bezug zur Honecker Ära und zeichnen sich in der Regel durch Sachverstand und Weitsicht aus ,
    beispielsweise haben die Linken schon vor weit über 5 Jahren die Austrocknung der SteuerOasen als wirksames Mittel gegen die Bankenkrise gefordert . Jetzt wo ein paar Print Enthüller alles bestätigen das die allermeisten Reichen und DAX Firmen ihr Geld auf Inseln verstecken tun alle überrascht.
    Damals wurden die Linken nur belächelt.

  6. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: DrWatson 18.04.13 - 20:59

    Voyager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du solltest das Antworten sein lassen, von dir kommt nur dünner Branz.

    Schade, solche Aussagen (dünner Branz) ziehen das Niveau immer wieder runter, zumindest tragen sie nicht zu einer objektiven Diskussion bei.

    > Die GesetzesVorschläge zur TagesPolitik von den Linken haben keinerlei
    > Bezug zur Honecker Ära und zeichnen sich in der Regel durch Sachverstand
    > und Weitsicht aus

    Das ist deine Meinung, die Ideologie scheint sich IMO nicht geändert zu haben. Sie hatten außerdem 40 Jahre Zeit ihren Sachverstand zu beweisen.

    > beispielsweise haben die Linken schon vor weit über 5 Jahren die
    > Austrocknung der SteuerOasen als wirksames Mittel gegen die Bankenkrise
    > gefordert .

    Da frage ich mich, in wie fern SteuerOasen etwas mit der Finanzkrise zu tun haben. Die Finanzkrise wurde durch leichtfertige Kreditvergabe ausgelöst und nicht dadurch das Amazon keine Steuern bezahlt hat.

    > Jetzt wo ein paar Print Enthüller alles bestätigen das die
    > allermeisten Reichen und DAX Firmen ihr Geld auf Inseln verstecken tun alle
    > überrascht.

    Print Medien tun gerne überrascht, aber auch das hat nichts mit der Finanzkrise zu tun.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.04.13 21:01 durch DrWatson.

  7. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: caso 18.04.13 - 21:36

    Ich lehne die Linken grundsätzlich ab. Jedes mal wenn die was vorschlagen dann sollen das andere bezahlen, also die die überdurchschnittlich viel verdienen. Die meisten denken, das betrifft mich nicht andere müssen das bezahlen. Letztendlich, wenn man mal etwas weiter denkt, gehen deren Vorschläge immer auf Kosten der Allgemeinheit.
    Umgekehrt befürworte ich auch nicht alles was die FDP vorschlägt aber vieles.

  8. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: DrWatson 18.04.13 - 22:20

    caso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich lehne die Linken grundsätzlich ab. Jedes mal wenn die was vorschlagen
    > dann sollen das andere bezahlen, also die die überdurchschnittlich viel
    > verdienen.

    Wobei auch gerne unterschlagen wird das "überdurchschnittlich viel verdienen" fast immer Spitzensteuersatz bedeutet und somit einen Großteil der Mittelschicht betrifft.

    Das Wahlprogramm der Linkspartei führt so zur Bestrafung von Erfolg, während auf der anderen Seite Leistungsanreize abgebaut werden. Das Ganze soll wohl auch "die Schere zwischen Arm und Reich" vergrößern und die eigene Wählerschaft vergrößern.

    Nich alles was "Gerecht" klingt ist auch gerecht.

  9. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: Voyager 18.04.13 - 22:26

    Du forderst Niveau und verstehst nichtmal Zusammenhänge , das ist nur peinlich.

    Und zum Zweiten , wie kommst du denn darauf ? Unter Kohl mussten die Hochverdiener 53% Steuern zahlen , das war scheinbar auch nur ein verkappter Linker für dich ?

    Das zeigt aber hier wiedermal deutlich , CDU Fans und FDP Fans mit ihrer verlogenen Idiologie , verstehen nichtmal die Welt.

  10. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: Hösch 18.04.13 - 22:27

    Voyager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war schon immerso und wird auch immerso bleiben.

    Gott sei dank...

  11. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: DrWatson 18.04.13 - 23:01

    Voyager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du forderst Niveau und verstehst nichtmal Zusammenhänge , das ist nur
    > peinlich.

    Bitte erleuchte mich mit deiner Weisheit und zeige mir die Zusammenhänge auf, sodass dein bisheriges Niveau gerechtfertigt wird.

    > Und zum Zweiten , wie kommst du denn darauf ? Unter Kohl mussten die
    > Hochverdiener 53% Steuern zahlen , das war scheinbar auch nur ein
    > verkappter Linker für dich ?

    Darf ich kurz lachen?

    Dass Kohl den Steuersatz von 56% auf 53% gesenkt hat und dass das Ende der Progressionszone damals bei umgerechnet 130.000¤ lag solltest du hier aber nicht verschweigen.

    >
    > Das zeigt aber hier wiedermal deutlich , CDU Fans und FDP Fans mit ihrer
    > verlogenen Idiologie , verstehen nichtmal die Welt.

    Hört, hört! :)

    Würdest du nun bitte erklären was Steuer-Oasen mit der Finanzkrise zu tun haben? Das konnte ich mir bisher nicht erschließen.

    Schöne Grüße

  12. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: caso 18.04.13 - 23:04

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Wahlprogramm der Linkspartei führt so zur Bestrafung von Erfolg,
    > während auf der anderen Seite Leistungsanreize abgebaut werden. Das Ganze
    > soll wohl auch "die Schere zwischen Arm und Reich" vergrößern und die
    > eigene Wählerschaft vergrößern.
    >
    > Nich alles was "Gerecht" klingt ist auch gerecht.


    Sehe ich genauso. Was bringt dem Niedriglohnarbeiter ein Mindestlohn von 10¤ wenn niemand bereit ist ihm so viel zu zahlen. Für den Arbeitgeber ist es noch offensichtlicher von Nachteil, sowas kann Existenzen zerstören. Das ist nichts anderes als asozial aber es ist populär.

  13. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: Apollo13 19.04.13 - 00:06

    Dieses Pseudoargument kommt immer wieder. Wenn ein Betrieb nicht in der Lage ist, anständige Löhne zu zahlen, stimmt das Geschäftsmodell nicht. Es kann nicht das Ziel sein, Ausbeuter-Jobs zu fördern, indem kein Mindestlohn eingeführt wird.
    Auch wenn ich persönlich die Linken nicht wähle, so bin ich trotzdem klar für einen Mindestlohn.

    Und noch etwas geht mir gehörig auf den Keks: Es gibt so viele (auch hier im Forum), die meinen, durch Steuererhöhungen wird ihnen das Geld weggenommen, das sie sich durch ihre eigene Leistung verdient hätten. Diese Leute arbeiten zwar, aber dass sie die Chance zu einem Job mit entsprechendem Einkommen hatten, verdanken sie zumeist anderen. Bildung und Förderung in jungen Jahren kosten einen Haufen Geld!
    Die Chancen sollte es für jeden Menschen geben, entsprechend muss das auch irgendwie bezahlt werden. Und wenn die Steuern für diesen einzigen "deutschen Rohstoff" ausgegeben werden, dann ist (fast) jeder Euro gut angelegt. (Fast deshalb, weil ich nicht naiv bin und weiß, dass es auch hierbei Fehlausgaben gibt - was allerdings nichts daran ändert, dass das Geld im Bildungssektor besser angelegt ist als in irgendwelchen Steuersenkungen für Leute, die sowieso schon ein gutes Leben haben!)

  14. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: DrWatson 19.04.13 - 00:34

    Apollo13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Es kann nicht das Ziel sein, Ausbeuter-Jobs zu fördern, indem kein Mindestlohn
    > eingeführt wird.

    Dann wäre nur noch die Frage zu klären "Was ist ein anständiger Lohn" bzw was ist unanständig und was bedeutet das für den Arbeitnehmer?

    Erst Arm - dann auch noch Arbeitslos!

    > Es gibt so viele (auch hier im Forum), die meinen, durch Steuererhöhungen wird ihnen das Geld
    > weggenommen, […] Bildung und Förderung in jungen Jahren kosten einen Haufen Geld!
    > Die Chancen sollte es für jeden Menschen geben, entsprechend muss das auch
    > irgendwie bezahlt werden. Und wenn die Steuern für diesen einzigen
    > "deutschen Rohstoff" ausgegeben werden, dann ist (fast) jeder Euro gut
    > angelegt.

    Absolut richtig! Aber wo landet denn das ganze Geld?

    über 45% für die Arbeit & Soziales was wir durch falsche Anreize wie Mindestlohn etc schaffen,
    30% für Verteidigung und Straßenbau etc.
    15% für Zinsen auf Staatsschulden
    7% für Sicherheit, Verwaltung
    und nur 3%(!) für Bildung

    Eher kann man woanders sparen, bevor man den Mittelstand mit weiteren Steuern schröpft und Schulden für Mindestlöhne, Autobahnen und noch mehr Bürokratie aufnimmt.

  15. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: Schrödinger's Katze 19.04.13 - 05:20

    Apollo13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieses Pseudoargument kommt immer wieder. Wenn ein Betrieb nicht in der
    > Lage ist, anständige Löhne zu zahlen, stimmt das Geschäftsmodell nicht. Es
    > kann nicht das Ziel sein, Ausbeuter-Jobs zu fördern, indem kein Mindestlohn
    > eingeführt wird.
    > Auch wenn ich persönlich die Linken nicht wähle, so bin ich trotzdem klar
    > für einen Mindestlohn.

    Die Forderung nach einem allgemein verbindlichen Mindestlohn ist eine viel zu einfache Antwort auf ein sehr kompliziertes "Problem". Mindestlöhne sind generell aus mehreren Gründen abzulehnen:
    1. Kann und darf es nicht sein, dass der Staat bestimmt wie viel Geld jemand verdient (DDR schon vergessen... hat ja gut geklappt)
    2. Können Arbeitgeber(-vertreter) und Arbeitnehmer(-vertreter) sich besser auf einen akzeptablen Lohn (+ vernünftige Rahmenbedingungen in Manteltarifverträgen <- wird auch häufig unterschlagen) verständigen, da sie unmittelbar/regional mit den jeweilige Firmen und Mitarbeitern zu tun haben. Eine Zentralsteuerung aus Berlin mit weltfremden Forderungen (10¤ die Stunde für Hilfstätigkeiten, absolut lächerlich) würde das krasse Gegenteil der "Arbeit von der man leben kann" bringen, nämlich keine Arbeit von der man dann nicht leben kann.

    Mein Vorschlag:
    1. Alle Tarifverträge für Allgemeinverbindlich (also als Mindeststandard) erklären, also ein aussteigen bzw. generelles missachten der tariflichen Regelungen verhindern (wie z.B. in Österreich der Fall)
    2. Keinerlei Einmischung (egal auf welcher Seite und zu welchem Zweck) der Politik auf einzelne Verhandlungsseiten
    3. Den Rest erledigen die Verhandlungsparteien... die Gewerkschaften wissen schon warum sie in bestimmen Brachen Tarifabschlüsse mit deutlich weniger als 8,50 Euro Stundenlohn abschließen, die Arbeitsplätze würden ins Ausland verlagert werden wenn sie mehr fordern würden.

    10 Euro Mindestlohn -> <5 Mio Arbeitslose -> mehr Arbeitslose -> mehr Linksparteiwähler (da die Linkspartei stärkste Kraft bei den Arbeitslosen ist) -> Linkspartei fordert höheren Mindestlohn -> siehe oben...

    DrWatson schrieb:
    > Das Wahlprogramm der Linkspartei führt so zur Bestrafung von Erfolg,
    > während auf der anderen Seite Leistungsanreize abgebaut werden. Das Ganze
    > soll wohl auch "die Schere zwischen Arm und Reich" vergrößern und die
    > eigene Wählerschaft vergrößern.

    So sieht's aus...

  16. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: Atzeonacid 19.04.13 - 11:58

    > 1. Kann und darf es nicht sein, dass der Staat bestimmt wie viel Geld
    > jemand verdient (DDR schon vergessen... hat ja gut geklappt)

    Super Argument...Dank Dir wissen wir jetzt endlich, was der Hauptgrund für das Scheitern der DDR war.
    Ach ja, NS-Zeit schon vergessen? Da gab es eine recht gängige Form des Kapitalismus und ich meine im Geschichtsunterricht mal gehört zu haben, dass das auch nicht sooo gut geklappt hat.

    > 2. Können Arbeitgeber(-vertreter) und Arbeitnehmer(-vertreter) sich besser
    > auf einen akzeptablen Lohn (+ vernünftige Rahmenbedingungen in
    > Manteltarifverträgen <- wird auch häufig unterschlagen) verständigen, da
    > sie unmittelbar/regional mit den jeweilige Firmen und Mitarbeitern zu tun
    > haben. Eine Zentralsteuerung aus Berlin mit weltfremden Forderungen (10¤
    > die Stunde für Hilfstätigkeiten, absolut lächerlich) würde das krasse
    > Gegenteil der "Arbeit von der man leben kann" bringen, nämlich keine Arbeit
    > von der man dann nicht leben kann.

    So lange Du von Deiner Arbeit leben kannst, gehts ja zum Glück allen gut. Und wenn nicht, zieh halt nach Bayern oder BW und verdien einfach mehr. Dann wäre der Osten bald leer und Du hättest endlich die Gewissheit, das hier halt einfach nur schlechte Menschen wohnen/gewohnt haben (Komme selbst aus Bayern, bin also hier nicht voreingenommen, sondern kann auch mal selbst nachdenken).
    >
    > Mein Vorschlag:
    > 1. Alle Tarifverträge für Allgemeinverbindlich (also als Mindeststandard)
    > erklären, also ein aussteigen bzw. generelles missachten der tariflichen
    > Regelungen verhindern (wie z.B. in Österreich der Fall)
    > 2. Keinerlei Einmischung (egal auf welcher Seite und zu welchem Zweck) der
    > Politik auf einzelne Verhandlungsseiten

    Womit wir wieder bei industriellen Selbstverpflichtungen wären und die funktioneren ja wirklich total super. Dummerweise gibt es auch immer noch manche Bürger, die keine Investoren, Großaktionäre oder Unternehmer sind. Und damit sie jemals diesen Status bekommen, müssen sie leider auch mal Geld verdienen, das für mehr reicht als was zum Essen und Anziehen.

    > 10 Euro Mindestlohn -> <5 Mio Arbeitslose -> mehr Arbeitslose -> mehr
    > Linksparteiwähler (da die Linkspartei stärkste Kraft bei den Arbeitslosen
    > ist) -> Linkspartei fordert höheren Mindestlohn -> siehe oben...

    Dann können wir uns ja jetzt alle ganz artig bei Frau Merkel bedanken, dass die Arbeitslosenzahlen so niedrig (ich glaube oder hoffe, die statistischen Mittel, die hier zum Einsatz kamen, sind weitgehend bekannt) sind und sie uns damit vor den bösen bösen Extremisten schützt.

    Aber so ist das nun mal mit den Linken, kommt ein Vorschlag wird erst mal kräftig mit der Stasi-/DDR-/Planwirtschaft-/Ihr-Linken-Spinner-Keule drauf gehauen, dann wartet man drei Jahre bis keiner sich mehr dran erinnert und schließlich verwirklicht man das Ganze durch die sogenannten Volksparteien.
    >
    > DrWatson schrieb:
    > > Das Wahlprogramm der Linkspartei führt so zur Bestrafung von Erfolg,
    > > während auf der anderen Seite Leistungsanreize abgebaut werden. Das
    > Ganze
    > > soll wohl auch "die Schere zwischen Arm und Reich" vergrößern und die
    > > eigene Wählerschaft vergrößern.
    >
    > So sieht's aus...

    Also sorry, laut Herr Kubicki (letztens bei Jauch) geht ja die Mittelschicht bei 70000 Euro Jahresverdienst los und wer für (wohlgemerkt ab) knapp 6000 Euro im Monat nicht bereit ist Leistung zu bringen oder damit nicht auskommt, der ist halt ganz einfach nur gierig.
    Und wie die Schere zwischen arm und reich durch die von Watson genannten Punkte wächst, bleibt wohl sein Geheimnis. Schlecht kombiniert, Watson!


    Noch was, viele vergessen scheinbar immer, das der Staat kein Wesen von einem anderen Stern ist, d.h. in der so hochgelobten Demokratie, in der wir leben, gibt es Mitbestimmungsrechte. Würde der Staat sich nicht so massiv von der Wirtschaft beinflussen lassen, wären einige davon vielleicht sogar ganz wirksam und man könnte - ach, ich linker Spinner, ich - gemeinsam an einer gerechteren Gesellschaft bauen. (Muss aber auch zugeben, dass ich manchmal um die Wirkungslosigkeit der demokratischen Rechte ganz froh bin, ansonsten müsste ich mit Leuten mit solchen Einstellungen an einem Tisch sitzen)

  17. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: DrWatson 19.04.13 - 12:14

    Atzeonacid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Super Argument...Dank Dir wissen wir jetzt endlich, was der Hauptgrund für
    > das Scheitern der DDR war.
    > Ach ja, NS-Zeit schon vergessen? Da gab es eine recht gängige Form des
    > Kapitalismus und ich meine im Geschichtsunterricht mal gehört zu haben,
    > dass das auch nicht sooo gut geklappt hat.

    Das 3. Reich ist nicht wirtschaftlich zusammengebrochen sondern hat einen Krieg verloren. (Zum Glück)

    Was die DDR betrifft:

    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ddr-mit-dem-plan-in-die-pleite/1628954.html
    http://www.faz.net/themenarchiv/2.1278/die-pleite-der-ddr-von-der-idee-die-mauer-zu-geld-zu-machen-1883645.html

    Einfach mal lesen.

  18. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: Atzeonacid 19.04.13 - 12:42

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das 3. Reich ist nicht wirtschaftlich zusammengebrochen sondern hat einen
    > Krieg verloren. (Zum Glück)
    >
    Ach so, das mit dem Krieg hab ich ja noch nie gehört...
    Was ich damit sagen wollte ist, dass ich es als lächerlich empfinde den Zusammenhang Politik mischt sich in Wirtschaft ein=DDR
    --> DDR ist untergegangen==> Überlasst die Wirtschaft den Unternehmern herzustellen, da dies wohl doch ein bisschen zu einfach wäre.

    Genausowenig wie ich den Zusammenhang Kapitalismus=Nazis herstellen möchte; vielleicht wurde das nicht ganz deutlich.
    Oder extrem formuliert, den Zusammenhang zwischen dem Untergang des Römischen Reiches und dem Essen von rohem Gänsefleisch.
    Der Zusammenhang der "Selbstregulierung des Marktes" (ich kanns nur in Anführungszeichen schreiben, weil ichs einfach so lachhaft finde) zur Ausbeutung "schwächerer" Länder bzw. Wirtschaftskrise(n) lässt sich meines Erachtens leichter einsehen.
    Die DDR und alle Unrechtstaaten, die ich im Übrigen keineswegs verteidigen möchte, hatten noch viele viele andere Probleme und Schwachstellen, die dann letztendlich auch zu Ihrem Untergang geführt haben.

    Was ich also hier zum Ausdruck bringen wollte ist:
    Es ist mal gut 20 Jahre nach dem Ende der DDR an der Zeit die Scheuklappen abzulegen und nicht bei jedem Vorschlag, der eventuell einigen Unternehmen schaden könnten, die DDR oder Planwirtschaft als Gegenargument hervorzuholen.

    Warum einige Leute immer krampfhaft die Gewinnsucht der Wirtschaft verteidigen müssen, ist mir schleierhaft, zumal ja bestimmt viele der Schreiber in diesem Forum sich auch schon mal über ein nach 731 Tagen kaputtgegangenes Gerät geärgert haben und somit von den hier vorgeschlagenen Änderungen profitieren würden.



    > Was die DDR betrifft:
    >
    > www.tagesspiegel.de
    > www.faz.net
    >
    > Einfach mal lesen.

    Weder enthalten die Artikel wesentliche neue Informationen, noch verstehe ich, was das jetzt groß mit der hier diskutierten Freiheit der Wirtschaft zu tun haben soll. Abgesehen davon, dass besonders der Artikel der Zeitung der sogenannten intellektuellen Elite (FAZ) von billiger Meinungsbilderei nur so strotzt (vgl. "16 Jahre musste jemand im Durchschnitt auf ein Auto warten, 25 Jahre auf ein Telefon. Das sagt genug aus über den Wohlstand hinter der Mauer.").

  19. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: caso 19.04.13 - 12:57

    Atzeonacid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > 1. Kann und darf es nicht sein, dass der Staat bestimmt wie viel Geld
    > > jemand verdient (DDR schon vergessen... hat ja gut geklappt)
    >
    > Super Argument...Dank Dir wissen wir jetzt endlich, was der Hauptgrund für
    > das Scheitern der DDR war.
    > Ach ja, NS-Zeit schon vergessen? Da gab es eine recht gängige Form des
    > Kapitalismus und ich meine im Geschichtsunterricht mal gehört zu haben,
    > dass das auch nicht sooo gut geklappt hat.

    Also die Nationalsozialisten waren Sozialisten, sagt ja schon der Name. Es gab nichts nur wegen dem Krieg Steuererhöhungen und neue Abgaben. Hitlers populistische Versprechen waren teuer und für damalige Verhältnisse war der Markt überhaupt nicht frei.



    > Aber so ist das nun mal mit den Linken, kommt ein Vorschlag wird erst mal
    > kräftig mit der Stasi-/DDR-/Planwirtschaft-/Ihr-Linken-Spinner-Keule drauf
    > gehauen, dann wartet man drei Jahre bis keiner sich mehr dran erinnert und
    > schließlich verwirklicht man das Ganze durch die sogenannten
    > Volksparteien.

    Das macht den Linksdrift in unserer Politik auch nicht besser.


    > > DrWatson schrieb:
    > > > Das Wahlprogramm der Linkspartei führt so zur Bestrafung von Erfolg,
    > > > während auf der anderen Seite Leistungsanreize abgebaut werden. Das
    > > Ganze
    > > > soll wohl auch "die Schere zwischen Arm und Reich" vergrößern und die
    > > > eigene Wählerschaft vergrößern.
    > >
    > > So sieht's aus...
    >
    > Also sorry, laut Herr Kubicki (letztens bei Jauch) geht ja die
    > Mittelschicht bei 70000 Euro Jahresverdienst los und wer für (wohlgemerkt
    > ab) knapp 6000 Euro im Monat nicht bereit ist Leistung zu bringen oder
    > damit nicht auskommt, der ist halt ganz einfach nur gierig.
    > Und wie die Schere zwischen arm und reich durch die von Watson genannten
    > Punkte wächst, bleibt wohl sein Geheimnis. Schlecht kombiniert, Watson!

    Wenn man sein Kapital und seine Arbeitskraft riskiert ist es durchaus gerechtfertigt wenn man überdurchschnittlich verdient denn das ist nicht immer so. Schnell werden auch viele Ausgaben vergessen die man als Selbstständiger selbst tragen muss. Es ist auch durchaus üblich dass Selbstständige deutlich mehr als 8h pro Tag arbeiten. Aber es wird ja nur das Einkommen gesehen, wer etwas mehr Einkommen hat muss zurechtgestutzt werden.

  20. Re: Vorschläge der Linken werden grundsätzlich abgelehnt !

    Autor: caso 19.04.13 - 13:01

    Atzeonacid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DrWatson schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das 3. Reich ist nicht wirtschaftlich zusammengebrochen sondern hat
    > einen
    > > Krieg verloren. (Zum Glück)
    > >
    > Ach so, das mit dem Krieg hab ich ja noch nie gehört...
    > Was ich damit sagen wollte ist, dass ich es als lächerlich empfinde den
    > Zusammenhang Politik mischt sich in Wirtschaft ein=DDR
    > --> DDR ist untergegangen==> Überlasst die Wirtschaft den Unternehmern
    > herzustellen, da dies wohl doch ein bisschen zu einfach wäre.
    >
    > Genausowenig wie ich den Zusammenhang Kapitalismus=Nazis herstellen möchte;
    > vielleicht wurde das nicht ganz deutlich.

    Die Nazis waren SOZIALISTEN, also so wie z.B. die SPD.


    > Warum einige Leute immer krampfhaft die Gewinnsucht der Wirtschaft
    > verteidigen müssen, ist mir schleierhaft, zumal ja bestimmt viele der
    > Schreiber in diesem Forum sich auch schon mal über ein nach 731 Tagen
    > kaputtgegangenes Gerät geärgert haben und somit von den hier
    > vorgeschlagenen Änderungen profitieren würden.

    Es geht nicht immer darum dass ich profitiere sondern um einen gerechten Markt. Das was du beschreibst klingt typisch nach den Linken: Ich muss profitieren und andere sollen das bezahlen.

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    Bisher konnten Urheber die Einnahmen von Youtubern komplett an sich ziehen, auch wenn diese nur ganz kurze Teile der eigenen Werke übernahmen. Das soll künftig auf Youtube nicht mehr möglich sein.

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    Ikea startet eigenen Geschäftsbereich für Smart Home

    Der Einrichtungskonzern Ikea will mit einem eigenen Geschäftsbereich seine Smart-Home-Produkte voranbringen. Das Unternehmen will damit mehr bieten als nur gewöhnliche Möbel.

  3. Zoncolan: Facebook testet 100 Millionen Zeilen Code in 30 Minuten
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    Facebook testet 100 Millionen Zeilen Code in 30 Minuten

    Das Entwicklerteam von Facebook hat ein eigenes Werkzeug zur statischen Code-Analyse erstellt und stellt nun erstmals Details dazu vor. Das Projekt habe Tausende Sicherheitslücken verhindert.


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