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Wichtiger Ansatz, schwer umzusetzen.

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  1. Wichtiger Ansatz, schwer umzusetzen.

    Autor: krank 21.03.13 - 12:44

    Leider ist dies teil der Philosophie von Unternehmen wie Apple, die es sich am ehesten leisten könnten, nachhaltige Produkte zu produzieren. Es wäre gut, würden Unternehmen gezwungen, ab einem gewissen Umsatz mit einem Produkt X einen kompletten Lebensdauer Plan den Kunden zu stellen. Eine Gliederung, welche Komponenten wie zu reparieren sind und eine aktuelle Schätzung über die Kosten. Das wäre richtig geil und würde das ertse Dokument sein, was ich nach der Werbung zum jeweiligen Produkt in die Hand nehmen würde.

    Durch den Transparenz-Zwang verlieren alte Entscheidungsgrundlagen, die oft mit sklavischer Markentreue verbunden sind, an Bedeutung und es ist plötzlich wirtschaftlich, an den Verbraucher zu denken.

    Zudem sollten Unternehmen wie Apple und Samsung gezwungen werden, einen Reparaturbericht zu veröffentlichen und Rechenschaft abzulegen, wie das Verhältnis vertrieb/Rücklauf ist.

    Das könnte man dann über den Umsatz steuern und kleinere Unternehmen hiervon ausnehmen - diese würden das indes freiwillig liefern, da dies ein wichtiges Verkaufsargument würde.

  2. Re: Wichtiger Ansatz, schwer umzusetzen.

    Autor: Andraax 22.03.13 - 11:09

    Das passiert noch nicht einmal in der Automobilindustrie, dass der Kunde eine Übersicht über die im Verlauf der Nutzungsdauer zu erwartenden Kosten vom Hersteller vorgerechnet bekommt.

    Das wird allerdings ansatzweise von Automobilclubs gemacht. Dabei ist aber auch zu beachten, dass bei einer Lebensdauer von mehreren Jahren viele Faktoren bzw. Preise variabel sind und manche Preise nicht vom Produkt allein, sondern auch vom Nutzer abhängen (Fahrstil, Versicherung (Schadenfreiheitsrabatt), etc.).

    Bei elektronischen Produkten, denen man meist eine Lebensdauer bzw. aktive Nutzungsdauer von maximal 3 Jahren einräumt, scheint es weniger wichtig. Zumal ein Akku und andere Bauteile im Normalfall die 3 Jahre überstehen dürfte. Dazu kommt zumindest in Deutschland die 2-Jährige Gewährleistung. Auch bei Beweisumkehr zeigen sich Hersteller da oft kulant, wenn der Fehler nicht ein Ergebnis einer offensichtlichen Misshandlung durch den Nutzer ist.

    Dennoch finde ich ein Verkleben des Gehäuses von elektronischen Geräten übel, da dadurch in manchen Fällen nicht einmal der Akku getauscht werden kann, auch wenn das übrige Gerät noch top in Ordnung ist. Elkos werden sicher nicht getauscht. Man darf sich natürlich fragen, ob eine schlechte Positionierung von solchen Kondensatoren eine Schwäche im Design, oder gar Absicht ist...

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