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Wie kann man das Problem lösen?

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  1. Wie kann man das Problem lösen?

    Autor: ursfoum14 21.03.13 - 13:45

    Gibt es für das eigentliche Problem eigentlich eine Lösung?

    Wie könnte man unsere Gesellschaft so ändern das man nicht ständig was neu kaufen muss?

    Haben sich Wirtschaftweisen/Ökonomen oder wer auch immer sich damit beschäftigt schon mal Gedanken darum gemacht, wie wir aus der Obsoleszenz-Gesellschaft herauskommen?

    Wenn wir so weiter machen habe wir bald keine Ressourcen mehr die wir verbauen können. Danach werden wir wohl alle lernen müssen selber kaputte Geräte wieder flott zu machen.

  2. Re: Wie kann man das Problem lösen?

    Autor: Dumpfbacke 21.03.13 - 13:55

    ursfoum14 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es für das eigentliche Problem eigentlich eine Lösung?
    >
    > Wie könnte man unsere Gesellschaft so ändern das man nicht ständig was neu
    > kaufen muss?
    Das Problem besteht aus 2 Sachen:
    1.) Entwicklung, hier fallen sowohl die Entwicklung der Geräte selber als auch der anderen Faktoren wie Strom. Was nützt mir der Kühlschrank von 1975, der aber so viel Strom in der Woche frißt wie ein neues Gerät im Monat?
    Und von Intel und CPU wollen wir gar nicht erst reden. Im Durchschnitt tauschen die meisten Leute wohl nach ca. 5 Jahren ihren PC aus.
    2.) Es muss billig sein. Kein normaler Bürger hat genug Geld, um sich die teuren Sachen immer wieder kaufen zu können.
    Mir ist eine Jalousie kaputt gegangen. Im Laden wurde mir eine für 50Euro angeboten. Ich dachte, ich will eine Jalousie und nicht das Fenster neu machen lassen.
    Das Billig- Ding für 15 - 20Euro hatten sie nicht da. Da nützt es mir auch nichts, dass das 50Euro Ding aus Aluminium ist. Die Bänder werden daran auch kaputt gehen und ich hab wieder das selbe Problem.

    Der Kommunismus in seiner reinen Form würde das Problem beheben, aber dafür auch die Entwicklung, Kunst und ähnliches einschränken.

    Es gibt so keine Lösung, erst wenn wir einen Stillstand in der Entwicklung haben, besteht eine Chance für eine neue Ordnung. Bis dahin gilt das Recht des Stärkeren (= der mit mehr Geld).
    mfg

  3. Re: Wie kann man das Problem lösen?

    Autor: Casandro 21.03.13 - 19:07

    Naja, wir leben ja in der glücklichen Situation, dass nur wenige Marken wie Medion oder Apple dieses Konzept unterstützen. Wenn du Dir einen gebrauchten Thinkpad kaufst, wird der einige Jahre lang halten.

    Man muss halt mit klarem Verstand kaufen. "Ultrabooks" sollte man beispielsweise meiden. Ebenso kann man kurz mal nach Indizien wie nicht austauschbaren Akkus schauen. Ein guter und einfacher Punkt ist auch der Markt in dem das Teil verkauft wird. Richtet sich der Hersteller an Firmen, so sind die Geräte in aller Regel einfach zu warten und langlebig. Ich hab bei mir zum Beispiel einen Business-Compaq "Small Form Factor"-Desktop, bei dem ich die Einsteckkarten mit einer Schraube raus nehmen kann. Der einzige Grund warum ich das Teil nicht mehr verwende ist die Leistungsaufnahme von 100 Watt. (ist ein PIII)

  4. Re: Wie kann man das Problem lösen?

    Autor: Th3Dan 21.03.13 - 19:59

    Dumpfbacke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Durchschnitt tauschen die meisten Leute wohl nach ca. 5 Jahren ihren PC aus.

    Das ist an sich nicht unbedingt das Hauptproblem.
    Es gibt immer Leute, die nicht genug Geld für ein neues System haben bzw. denen auch ein 6, 7 oder 8 Jahre alter Rechner noch vollkommen ausreicht. Wenn also die PCs langlebig gebaut werden und die Preise vernünftig gestaltet sind, kann zb ein Softwareentwickler der die Performance braucht sein System nach einigen Jahren verkaufen und jemand anders kann das noch Jahre lang weiter nutzen.

    Neben der künstlichen gewollten Alterung ist da aber auch der Neupreis von Billigrechnern ein großes Problem. Bei one.de bekommt man zb für 200¤ schon einen Dualcore-PC der sich perfekt für einfache Office-Aufgaben und einfache Multimedia-Dienste eignet. Und zwar NEU mit Garantie.
    Da kann ein gebrauchtes System das bereits ein paar Jahre alt und bei den heutigen Verhältnissen ca auf dem selben Leistungsstand ist natürlich nicht mithalten. Der Kunde überlegt sich da also 2x ob er wirklich ein gebrauchtes System ohne Garantie und alles kauft oder ein neues aus China.

    Dumpfbacke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2.) Es muss billig sein.

    Das ist das Hauptproblem. Daher wachsen auch solche Firmen wie one.de die chinesische Billigsysteme verkaufen.

    Casandro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man muss halt mit klarem Verstand kaufen.

    Das tun aber die wenigsten, und genau das ist das Problem.
    Grade bei Apple-Usern habe ich festgestellt, dass da die wenigsten darüber nachdenken was sie da eigentlich kaufen. So nach dem Motto: Hauptsache Apfel drauf, rest ist egal.

  5. Re: Wie kann man das Problem lösen?

    Autor: redmord 21.03.13 - 20:32

    Th3Dan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Neben der künstlichen gewollten Alterung ist da aber auch der Neupreis von
    > Billigrechnern ein großes Problem. Bei one.de bekommt man zb für 200€ schon
    > einen Dualcore-PC der sich perfekt für einfache Office-Aufgaben und
    > einfache Multimedia-Dienste eignet. Und zwar NEU mit Garantie.
    > Da kann ein gebrauchtes System das bereits ein paar Jahre alt und bei den
    > heutigen Verhältnissen ca auf dem selben Leistungsstand ist natürlich nicht
    > mithalten. Der Kunde überlegt sich da also 2x ob er wirklich ein
    > gebrauchtes System ohne Garantie und alles kauft oder ein neues aus China.

    Energieverbrauch, Formfaktor, Anschlüsse und Design können ebenso für ein Neugerät sprechen.

    > Das ist das Hauptproblem. Daher wachsen auch solche Firmen wie one.de die
    > chinesische Billigsysteme verkaufen.
    >
    > Casandro schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man muss halt mit klarem Verstand kaufen.
    >
    > Das tun aber die wenigsten, und genau das ist das Problem.
    > Grade bei Apple-Usern habe ich festgestellt, dass da die wenigsten darüber
    > nachdenken was sie da eigentlich kaufen. So nach dem Motto: Hauptsache
    > Apfel drauf, rest ist egal.

    Es stehen dann einfach andere Bedürfnisse im Vordergrund.

  6. Re: Wie kann man das Problem lösen?

    Autor: zZz 21.03.13 - 21:39

    ursfoum14 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn wir so weiter machen habe wir bald keine Ressourcen mehr die wir
    > verbauen können. Danach werden wir wohl alle lernen müssen selber kaputte
    > Geräte wieder flott zu machen.

    sogar adam smith war sich schon der begrenztheit von resourcen bewusst. du findest bei ihm keine silbe davon, dass wir menschen und den planeten ausrauben müssen. die theorie der klassischen nationalökonomie (und des kapitalismus) ist schon in ordnung, die natur des menschen ist -wie eben auch im kommunismu- das problem: selbstbereicherung, missachtung des gemeinwohls etc.

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