1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Geplatzte Träume: Google und…

Sehr vernünftig, Breitband via Sat/Flugzeug ist Unsinn

  1. Thema

Neues Thema


  1. Sehr vernünftig, Breitband via Sat/Flugzeug ist Unsinn

    Autor: lemgold 09.06.15 - 12:22

    1. Grundsätzlich ist die Bandbreite bei Sat niedrig. Zahlreiche moderne Anwendungen sind nicht möglich.

    2. Grundsätzlich ist die Latenz bei Sat hoch, zahlreiche moderne Anwendungen sind nicht möglich.

    3. Dort wo Menschen wohnen, wird terrestrisch erschlossen, sei es via Glasfaser, Kabel oder per Mobilfunk, bei ausreichender Kundendichte viel billiger als Sat.

    4. Dort wo kaum Menschen wohnen, gibt es keine Kunden.

    5. Dort wo kaum Menschen wohnen, gibt es meistens keine *ZAHLUNGSKRÄFTIGEN* Kunden. Sat/Flugzeug ist zu teuer.

    6. Bereits der GSM-Standard sieht Zellgrößen von 70 km Radius vor (in DE 35 km max). Dieser 70 km-Modus ist speziell für dünnbesiedelte Gebiete gedacht. Hierbei werden dem Endgerät 2 Timslots statt nur einem zugewiesen, was zwar die Kapazität des Netzes halbiert (bei Dünnbesiedelung unwichtig), dafür aber eben die Reichweite verdoppelt. Siehe auch:
    http://www.oamk.fi/~timohei/k/hami/gsm.html

    7.) Sat lohnt sich nur, wenn man sich auf Telefonie/schmalbandige Datendienste beschränkt UND mit WENIGEN SEHR großen und schweren Sats SEHR große Gebiete mit AUSREICHEND zahlungskräftigen Kunden abdecken kann: Das ist Thuraya, m.E. ein hochintelligentes System, sowohl technisch wie betriebswirtschaftlich. Um Thuraya wirklich wertschätzen zu können, muß man wissen, daß Indien komplett abgedeckt wird (über 1 Mrd. Menschen, viele potentielle Kunden), Thuraya in Indien aber schlichtweg verboten ist. Weil der indische Geheimdienst Thuraya nicht abhören kann. Obwohl also der riesige indische Markt für Thuraya komplett wegfällt, ist das System profitabel. Siehe auch:
    http://www.indianembassy.in.th/announcement_detail.php?nid=77

    Die Zukunft der Satellitenkommunikation gehört definitiv Thuraya bzw. Systemen WIE Thuraya. Das haben auch die Analysten bei Facebook & Google verstanden.

    lemgold

  2. Re: Sehr vernünftig, Breitband via Sat/Flugzeug ist Unsinn

    Autor: Edmund Himsl 09.06.15 - 13:01

    lemgold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Grundsätzlich ist die Bandbreite bei Sat niedrig. Zahlreiche moderne
    > Anwendungen sind nicht möglich.
    >
    > 2. Grundsätzlich ist die Latenz bei Sat hoch, zahlreiche moderne
    > Anwendungen sind nicht möglich.
    >
    > 3. Dort wo Menschen wohnen, wird terrestrisch erschlossen, sei es via
    > Glasfaser, Kabel oder per Mobilfunk, bei ausreichender Kundendichte viel
    > billiger als Sat.
    >
    > 4. Dort wo kaum Menschen wohnen, gibt es keine Kunden.
    >
    > 5. Dort wo kaum Menschen wohnen, gibt es meistens keine *ZAHLUNGSKRÄFTIGEN*
    > Kunden. Sat/Flugzeug ist zu teuer.
    >
    > 6. Bereits der GSM-Standard sieht Zellgrößen von 70 km Radius vor (in DE 35
    > km max). Dieser 70 km-Modus ist speziell für dünnbesiedelte Gebiete
    > gedacht. Hierbei werden dem Endgerät 2 Timslots statt nur einem
    > zugewiesen, was zwar die Kapazität des Netzes halbiert (bei
    > Dünnbesiedelung unwichtig), dafür aber eben die Reichweite verdoppelt.
    > Siehe auch:
    > www.oamk.fi
    >
    > 7.) Sat lohnt sich nur, wenn man sich auf Telefonie/schmalbandige
    > Datendienste beschränkt UND mit WENIGEN SEHR großen und schweren Sats SEHR
    > große Gebiete mit AUSREICHEND zahlungskräftigen Kunden abdecken kann: Das
    > ist Thuraya, m.E. ein hochintelligentes System, sowohl technisch wie
    > betriebswirtschaftlich. Um Thuraya wirklich wertschätzen zu können, muß
    > man wissen, daß Indien komplett abgedeckt wird (über 1 Mrd. Menschen,
    > viele potentielle Kunden), Thuraya in Indien aber schlichtweg verboten ist.
    > Weil der indische Geheimdienst Thuraya nicht abhören kann. Obwohl also der
    > riesige indische Markt für Thuraya komplett wegfällt, ist das System
    > profitabel. Siehe auch:
    > www.indianembassy.in.th
    >
    > Die Zukunft der Satellitenkommunikation gehört definitiv Thuraya bzw.
    > Systemen WIE Thuraya. Das haben auch die Analysten bei Facebook & Google
    > verstanden.
    >
    > lemgold

    "Grundsätzlich ist die Latenz bei Sat hoch"

    grundsätzlich, nein
    grundsätzlich ist ist die latenz abhängig von der erntfernung zum sateliten, grundsätzlich würden bei den geplanten konstellationen die sateliten in einer höhe fliegen in der die latenz grundsätzlich so klein wie bei kabelgebundenen netzen wäre, grundsätzlich scheinst du nicht wirklich informiert zu sein

  3. Re: Sehr vernünftig, Breitband via Sat/Flugzeug ist Unsinn

    Autor: Anonymer Nutzer 09.06.15 - 13:45

    lemgold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > 4. Dort wo kaum Menschen wohnen, gibt es keine Kunden.

    Du hast offenbar nicht verstanden, dass es ua um Mobilität geht. Daher ein Vertrag für die ganze Welt. Google hätte so an den nationalen Anbietern vorbei ein globales Netz aufziehen können und der Kunde hätte sein Netz überall verfügbar. Dass es zu teuer sein soll. Keine Ahnung.

  4. Re: Sehr vernünftig, Breitband via Sat/Flugzeug ist Unsinn

    Autor: crmsnrzl 09.06.15 - 15:23

    4. beinhaltet bereits 5.

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IT Workplace Administrator (w/m/d)
    RHI Magnesita GmbH, Mainzlar bei Staufenberg
  2. Systemingenieur*in für den Bereich IT-Security (w/m/d)
    Hensoldt, Ulm
  3. Entwicklungsingenieur Bildverarbeitung Python/C/C++ (m/w/d)
    pro-beam GmbH & Co. KGaA, Gilching (bei München),
  4. Anwendungsbetreuer*in Campus Management System (m/w/d)
    Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (bis 17.01.2024)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Dune & Children of Dune: Zwei Miniserien für die ersten drei Wüstenplanet-Romane
Dune & Children of Dune
Zwei Miniserien für die ersten drei Wüstenplanet-Romane

Vor 20 Jahren gab es bereits eine Fortsetzung von Dune. Wer nicht auf Villeneuves nächste Filme warten will, kann jetzt zum Wüstenplaneten aufbrechen.
Von Peter Osteried

  1. Serienschöpfer MacFarlane "The Orville ist nicht tot"
  2. Titel für erstes Spin-off bekannt Dreharbeiten für Doctor-Who-Ableger starten im März
  3. Dune, Alien, Godzilla Die Science-Fiction-Höhepunkte des Jahres 2024

Softwareentwicklung: Scrum-Abenteuer auf der grünen Wiese
Softwareentwicklung
Scrum-Abenteuer auf der grünen Wiese

Wie wir anderthalb Jahre lang im Greenfield-Projekt Scrum versuchten, über Bord warfen und völlig deformierten - um dann zu erkennen, dass wir es lebten.
Ein Erfahrungsbericht von Rene Koch

  1. Scrum of Scrums Ein leichtgewichtiges agiles Framework

Halbleiterfertigung, CPUs, GPUs und KI: Feiert Intel 2024 sein Comeback?
Halbleiterfertigung, CPUs, GPUs und KI
Feiert Intel 2024 sein Comeback?

Intel ist vom Branchenführer zum Verfolger geworden. Große Investitionen sollen das Ruder herumreißen.
Eine Analyse von Johannes Hiltscher

  1. Klimafonds gekippt Was wird jetzt aus den Subventionen für Intel?
  2. GPU Max und Gaudi Intels Beschleuniger holen zu Nvidia auf
  3. Pat Gelsinger Intels CEO sieht ARM-CPUs nicht als Gefahr

  1. Stromautobahn: Bahnstromnetz soll bei Energiewende helfen
    Stromautobahn
    Bahnstromnetz soll bei Energiewende helfen

    Der Ausbau der Übertragungsnetze in den Süden hängt dem Aufbau von Windkraft im Norden hinterher. Entlastung soll das Bahnstromnetz liefern.

  2. Windows 11: Microsoft testet Copilot im Autostart
    Windows 11
    Microsoft testet Copilot im Autostart

    Die KI-App könnte künftig automatisch starten, wenn Windows 11 lädt. Standardmäßig ist das Feature aktiviert, kann aber abgewählt werden.

  3. Astronomie: Die Lavalandschaft eines doppelgesichtigen Exoplaneten
    Astronomie
    Die Lavalandschaft eines doppelgesichtigen Exoplaneten

    Auf der einen Seite eine Lavawelt, auf der anderen tiefe Finsternis - so soll ein kürzlich entdeckter Exoplanet aussehen. Zudem ist HD 63433 d relativ jung - im Vergleich zur Erde.


  1. 16:20

  2. 16:02

  3. 15:45

  4. 15:15

  5. 15:00

  6. 14:23

  7. 14:08

  8. 13:28