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Mal ein paar Fakten zum Wasserverbauch

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  1. Mal ein paar Fakten zum Wasserverbauch

    Autor: Marvin-42 11.03.24 - 10:52

    https://www.bz-berlin.de/meinung/kolumne/kolumne-mein-aerger/tesla-verbraucht-halb-so-viel-wasser-wie-der-spargelhof-klaistow?dicbo=v4-ug7xCVl-1078425718&cid=kooperation.home.outbrain.desktop.SF_8.Bz

    >>Demnach haben die Tesla-Werke 2023 insgesamt 451 654 Kubikmeter Frischwasser verbraucht, genehmigt sind 1,3 Millionen.

    Zum Vergleich: Die Müllverbrennungsanlage Premnitz verbraucht 23 Millionen und die Raffinerie Schwedt 13 Millionen Kubikmeter. Der Spargelhof Klaistow zieht mit einer Million Kubikmeter doppelt so viel Frischwasser wie Tesla.

    Für die Produktion eines Neufahrzeuges werden bei Tesla 2,25 Kubikmeter Wasser benötigt, bei VW aber 3,75 Kubikmeter.
    <<

    Wer Tesla wegen des Wasserverbrauchs kritisiert, hat sich damit für die weitere Diskussion disqualifiziert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.03.24 10:53 durch Marvin-42.

  2. Re: Mal ein paar Fakten zum Wasserverbauch

    Autor: Fudanti 11.03.24 - 11:09

    Disqualifizeren ist etwas hart formuliert.

    Man kann und sollte kritisieren. Das hat ja auch dazu geführt, dass Tesla zu dem Autobauer wurde, der Deutschlandweit mitunter am wenigsten Wasser pro Fahrzeug in der Produktion benötigt. In den ersten Entwürfen wurde noch deutlich mehr Wasserverbrauch vorgesehen, aber Tesla hat auch viele Mühen aufgrund der Kritik in Kauf genommen um sich zu verbessern.

    Aber schlecht finde ich, wenn selbst zum jetzigen Zeitpunkt immer noch Kritik an Tesla geübt wird, wenn es doch ein Verteilungsproblem ist das an anderer Stelle gelöst werden muss.

  3. Re: Mal ein paar Fakten zum Wasserverbauch

    Autor: M.P. 11.03.24 - 11:39

    > Die Müllverbrennungsanlage Premnitz verbraucht 23 Millionen

    Das wären 2625 m³ pro Stunde
    Dieser Wasserverbrauch der Müllverbrennunganlage ist schon begründungsbedürftig ...

    Laut https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_M%C3%BCllverbrennungsanlagen_in_Deutschland

    ... hat die Müllverbrennungsanlage eine elektrische Leistung von 18 Megawatt und verbrennt täglich 750 Tonnen Abfall .. (31,25 Tonnen stündlich)

    Sollte das Wasser gezapft werden, um im Kühlturm zu verdunsten, wären das bei einer Verdunstungswärme von 0,62 MWh/m³ eine Wärmeleistung von 1612 MW, die da dauerhaft abgeführt werden ...

    1612 MWh/31,25 T = 51,5 MWh Wärmeenergie pro Tonne Abfall...

    Damit wäre der Brennwert des Müllls ca FÜNFMAL so groß, wie der von Steinkohle ....

    Wozu zur Hölle brauchen die so viel Wasser???


    Ich habe den Verdacht, dass da die von Dir zitierte Springer-Presse sich einfach irgendwelche Zahlen aus den Fingern gesogen hat ....

    Habe nach irgendwelchen anderen Quellen für diesen hohen Wasserverbrauch der MVA gegoogelt, aber nichts gefunden ...

    Ein viel einfacherer Ansatz: Um die Stundenmenge von 31,25 Tonnen Abfall zu verarbeiten, braucht man 2625 Tonnen Wasser?????

    Ich habe den starken Verdacht, dass da ein Springer-Schreiberling klammheimlich Liter durch Kubikmeter ersetzt hat ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.03.24 11:50 durch M.P..

  4. Re: Mal ein paar Fakten zum Wasserverbauch

    Autor: Dwalinn 11.03.24 - 11:42

    Ein Spargelhof in 70km Luftlinie braucht also mehr Wasser. Nur hat das weder etwas mit dem für Tesla zuständigen verband zu tun noch etwas mit der Position im Trinkwasserschutzgebiet.

    Die aktuelle Menge ist auch nicht was sorgen bereitet schließlich produziert Tesla nichtmal 1/3 der geplanten Fahrzeuge.

  5. Re: Mal ein paar Fakten zum Wasserverbauch

    Autor: Rocketeer 11.03.24 - 14:14

    Wie viel Wasser für die Produktion eines Fahrzeugs benötigt wird, ist in erster Linie 100% irrelevant.
    Wenn dieses Wasser nämlich in einem Kreislauf ist und für 20 Fahrzeuge angewendet wird, sieht es erst einmal nach mehr aus, ist aber erheblich weniger, als wenn tatsächlich Frischwasser genutzt wird. Daher gibt es auch einen relativen und absoluten Verbrauchswert. Bei absoluten Werten habe ich lediglich die von BMW gefunden und die liegen ebenfalls bei 2,25m³ pro Fahrzeug, womit Tesla eigentlich nur das schafft, was alle anderen auch schaffen... plus, dass BMW nicht im Trinkwasserschutzgebiet hockt.

    Beim Spargelhof ist es auch interessant als Beispiel: Das Wasser was bei Tesla mit Schmierfetten, Metallabrieb und sonstigem verunreinigt wird, scheint es mir bei beim Spargelhof doch deutlich geringere Belastungen zu geben, zumal das Wasser hier direkt wieder im Boden versickert, was bei der Autoherstellung gar nicht sein darf...

    Irgendwie komme ich nicht umher zu bemerken, dass hier gewisse Relationen in Kombination mit einem Mangel an Quellen aufeinander treffen...

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