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Preissteigerung von 50% in 10 Jahren

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  1. Preissteigerung von 50% in 10 Jahren

    Autor: spambox 10.01.19 - 09:40

    Innerhalb der letzten 10 Jahre sind Grafikkarten um etwa 50% teurer geworden.
    Als die Radeon 5000 Serie 2009 an den Start ging, kostete das Spitzenmodell 450 EUR.
    Wenn heute eine Serie startet, kostet das Spitzenmodell ca. 700 EUR.

    Bei Smartphones ist die Teuerungsrate noch höher. Während High-End-Modelle 2011 bei 400 bis 500 EUR lagen, sind es heute 800 bis 1.400 EUR...und das sind nur 8 Jahre.

    Warum ist das so?

    #sb



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.19 09:41 durch spambox.

  2. Re: Preissteigerung von 50% in 10 Jahren

    Autor: gaym0r 10.01.19 - 09:46

    1. Der Preis einer HD 5970 lag anfangs bei 550¤.
    2. Um wie viel % ist denn die Leistung gestiegen?
    3. Angebot und Nachfrage.

  3. Re: Preissteigerung von 50% in 10 Jahren

    Autor: brainDotExe 10.01.19 - 09:51

    Bei nVidia sind es aktuell riesige Chips, welche die Kosten nach oben treiben.
    Bei AMD wird es an HBM2 liegen.

  4. Re: Preissteigerung von 50% in 10 Jahren

    Autor: most 10.01.19 - 09:53

    Wie schon erwähnt, Angebot und Nachfrage bzw. Zahlungsbereitschaft.
    Bei Smartphones kommt noch hinzu, dass sich die Nutzungsart und die Bedeutung verändert haben.
    Für viele Menschen ist das Smartphone die Maschine bzw. Konsumgut geworden, noch vor Auto, Urlaub&Co.
    Im Vergleich zu Beschäftigungsdauer mit dem Smartphone sind 1000¤ bei einem Nutzungszeitraum von 2-3 Jahren für viele Menschen immer noch eher günstig.

  5. Da muss ich widersprechen

    Autor: spambox 10.01.19 - 09:56

    Die Argumente sind nicht ganz schlüssig. Die 5000er Serie wurde mit der 5870 eingeführt, welche 450 EUR kostete. Die 5970 kam später und war quasi ein Sondermodell mit 2 GPUs.
    Für 2 GPUs war sie dann sogar super günstig.

    Die Leistungssteigerung steht in keinem Zusammenhang zum Preis.
    Andernfalls würde ein einzelner PC heute mehrere Milliarden EUR kosten, da die Leistung im Vergleich zu 1979 (Intel 8086) um diesen Faktor gestiegen ist.
    Faustregel dazu: Die Si-Fläche bestimmt den Preis weitgehend, egal wie viele Transistoren sie abbildet. Somit ist der Technologische Fortschritt kein Preisfaktor.

    Die Nachfrage ist ungefähr gleich groß, tendenziell aber gegenüber 2009 gesunken.
    Eine sinkende Nachfrage hat, laut den Regeln der Marktwirtschaft, sinkende Preise zu folge.

    #sb

  6. Re: Da muss ich widersprechen

    Autor: gaym0r 10.01.19 - 10:13

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Argumente sind nicht ganz schlüssig. Die 5000er Serie wurde mit der
    > 5870 eingeführt, welche 450 EUR kostete.

    Und jetzt? Wenn nVidia die RTX2xxx Serie mit der RTX2050 begonnen hätte, hättest du ein Topic aufgemacht, dass es einen Preisverfall von 50% in den letzten 10 Jahren gibt?

    Ich dachte wir vergleichen Spitzenmodell mit Spitzenmodell? Und das ist nunmal die HD5970.

    > Die 5970 kam später und war quasi
    > ein Sondermodell mit 2 GPUs.

    Die kam einen Monat später...

    > Für 2 GPUs war sie dann sogar super günstig.

    Wenn sie die doppelte Leistung gehabt hätte, was sie nunmal nicht hatte.

    > Die Nachfrage ist ungefähr gleich groß, tendenziell aber gegenüber 2009
    > gesunken.
    > Eine sinkende Nachfrage hat, laut den Regeln der Marktwirtschaft, sinkende
    > Preise zu folge.

    Dann agieren die Hersteller also vollkommen sinnfrei und müssten damit voll gegen die Wand fahren. Stattdessen machen sie seit 10 Jahren nette Gewinne. Also hat der User aus dem Golemforum vielleicht keine Ahnung wovon er redet.

  7. Wieviel haben die Chinesen vor 10 Jahren verdient und wie hat sich Dollar / Euro entwickelt?

    Autor: dabbes 10.01.19 - 10:40

    Logisch, dass da alles teurer wird.

    Geh dir doch heute mal einen Mittelklassewagen mit passabler Ausstattung kaufen: 100.000 "DM" kostet der.

  8. Re: Preissteigerung von 50% in 10 Jahren

    Autor: Raistlin 10.01.19 - 10:42

    Also die 8800 GTX hat am Erscheinungstag (November 2006) 620 ¤ gekostet.
    Das war aber damals auch verdammt viel im vergleich zu den vorherigen Spitzenmodellen.
    Der Preis viel dann auch 3 Monate später um 100¤

  9. Re: Da muss ich widersprechen

    Autor: spambox 10.01.19 - 10:43

    Eine Grundsatzdiskussion bringt doch nicht. Es ist mir nur aufgefallen und ich finde die Entwicklung nicht gut. Mehr wollte ich dazu nicht sagen.

  10. Re: Preissteigerung von 50% in 10 Jahren

    Autor: Compufreak345 10.01.19 - 10:58

    Neben den anderen genannten Gründen - mit kleineren Strukturgrößen steigen auch die Kosten eines Chipdesigns massiv, die Fabriken zu bauen kann sich inzwischen kaum einer mehr leisten (deshalb gibt es ja auch nur noch - außer Samsung und Intel - Chipdesigner und seperate Foundries, Samsung lässt zusätzlich in Foundries produzieren und Intel hat versucht selbst zur Foundry zu werden um seine Kosten zu decken).

    Nur mal ein kurzes Google-Ergebnis zu dem Thema:
    https://semiengineering.com/10nm-versus-7nm/

    > Not long ago, it was a straightforward and inexpensive effort to migrate from one node to another. But the dynamics appeared to change at 16nm/14nm, when foundry vendors introduced finFET transistors for leading-edge designs.
    > [...]
    > While finFETs keep the industry on the scaling path, the problem is that fewer and fewer foundry customers can afford the technology. In total, the average IC design cost for a 14nm chip is about $80 million, compared to $30 million for a 28nm planar device, according to Gartner.
    > [...]
    > In fact, it costs $271 million to design a 7nm system-on-a-chip, which is about nine times the cost to design a 28nm device, according to Gartner. “Not that many people can afford to (design chips at 10nm and 7nm) unless they have a high-volume runner and can see a return-on-investment,” said Samuel Wang, an analyst with Gartner.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.19 11:00 durch Compufreak345.

  11. Re: Preissteigerung von 50% in 10 Jahren

    Autor: Arsenal 10.01.19 - 11:22

    Also die Inflation trägt schonmal mit etwa 13 % in dem Zeitraum bei.

    Also wären 450¤ von damals 510¤ jetzt.

    In den USA (die ja hier eher den Preis bestimmen) sind es sogar 17 %.

    450 $ -> 525 $

    Klar sind dann immernoch 35% oder so aber du vergleichst ja auch die Brezelpreise von heute nicht mit 1950 und sagst: Preissteigerung von 4000% in 70 Jahren! Oder vielleicht schon, weiß ich nicht.

  12. Re: Da muss ich widersprechen

    Autor: jose.ramirez 10.01.19 - 11:44

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Grundsatzdiskussion bringt doch nicht. Es ist mir nur aufgefallen und
    > ich finde die Entwicklung nicht gut. Mehr wollte ich dazu nicht sagen.

    Die Preissteigerungen hängen auch von der Inflation ab die im Gegensatz zum Lohnniveau in den letzten Jahren stetig gestiegen ist.

  13. Re: Preissteigerung von 50% in 10 Jahren

    Autor: lightview 10.01.19 - 11:46

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Innerhalb der letzten 10 Jahre sind Grafikkarten um etwa 50% teurer
    > geworden.
    > Als die Radeon 5000 Serie 2009 an den Start ging, kostete das Spitzenmodell
    > 450 EUR.
    > Wenn heute eine Serie startet, kostet das Spitzenmodell ca. 700 EUR.
    >
    > Bei Smartphones ist die Teuerungsrate noch höher. Während High-End-Modelle
    > 2011 bei 400 bis 500 EUR lagen, sind es heute 800 bis 1.400 EUR...und das
    > sind nur 8 Jahre.
    >
    > Warum ist das so?
    >
    > #sb

    Dass liegt daran das du alles außer acht lässt.

    "Vor 10 Jahren war X das neuste Topmodell und kostete Y Dollar. Jetzt ist Z das neue Topmodell und kostet viel mehr, wieso?".

    Hatten denn die Grafikkarten vor 10 Jahren auch schon 3 DisplayPort Anschlüsse + einen HDMI? Konnte man mit den Grafikkarten von vor 10 Jahren 4 Monitore gleichzeitig anfeuern? Hatten die Grafikkarten vor 10 Jahren schon hardware decoder (x/h264/265)an Board? Eine Grafikkarte vor 10 Jahren hatte einen winzigen Lüfter, und war nach 2-3 Jahren so dicht, das die einfach abgeraucht sind (kein Wunder bei bis zu 92°C Betriebstemperatur), wie sieht das heute aus?

    Den Rest an "Was kann eine GPU heutzutage mehr als vor 10 Jahren" kann man sich dann selbst dazu denken.

  14. Re: Wieviel haben die Chinesen vor 10 Jahren verdient und wie hat sich Dollar / Euro entwickelt?

    Autor: lightview 10.01.19 - 12:03

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Logisch, dass da alles teurer wird.
    >
    > Geh dir doch heute mal einen Mittelklassewagen mit passabler Ausstattung
    > kaufen: 100.000 "DM" kostet der.

    Oder 19 732 424 römische Denar.

    Ein neuer (obere) Mittelklasse Wagen kostet heutzutage übrigens ca. 30 000¤.

    Wobei man zu einem Mercedes Benz C200 (teils inklusive AMG Packet) 5-Türer mit Allrad, Navi, Led, Parkassist, Sitzheizung, Automatik, Schiebedach, Klima-Automatik, Kamera, Leuchtweitenregulierung, Ambientebeleuchtung und und und mit 184 PS, 2 Liter Hubraum bei 245km/h vmax eigentlich nicht Mittelklasse-Wagen sagen sollte: https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/search.html?dam=0&fr=2018&isSearchRequest=true&ms=17200;18&sfmr=false&vc=Car

    Aber, ach was weis denn ich schon.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.19 12:07 durch lightview.

  15. Re: Wieviel haben die Chinesen vor 10 Jahren verdient und wie hat sich Dollar / Euro entwickelt?

    Autor: Reddead 10.01.19 - 13:43

    lightview schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein neuer (obere) Mittelklasse Wagen kostet heutzutage übrigens ca. 30
    > 000¤.
    Was bedeutet für die "obere" Mittelklasse?

    > Wobei man zu einem Mercedes Benz C200 (teils inklusive AMG Packet) 5-Türer
    > mit Allrad, Navi, Led, Parkassist, Sitzheizung, Automatik, Schiebedach,
    > Klima-Automatik, Kamera, Leuchtweitenregulierung, Ambientebeleuchtung und
    > und und mit 184 PS, 2 Liter Hubraum bei 245km/h vmax eigentlich nicht
    > Mittelklasse-Wagen sagen sollte: suchen.mobile.de

    Bei deinem Link zu Mobile.de werden bei dem Preis aber nur gebrauchte Fahrzeuge bzw. bereits angemeldete Fahrzeuge angezeigt bei 30.000 ¤. Das zählt nicht als neu zumal doch jeder weiß, dass sobald ein Auto das erste Mal zugelassen wird, enorm an Wert verliert. Deshalb gibt es Tageszulassungen, damit die Händler mehr Rabatte geben können.

    Lass mal bei Mobile mal den Preis absteigend sortieren, nur Neuwagen anzeigen oder mal das Bj. auf 2019 wechseln. Dann kommen zum Teil schon ganz andere Preise raus, natürlich muss man die verschiedenen Ausstattungsvarianten berücksichtigen.

    Für ein neutralen Preis nutzt man am Besten die Mercedes HP und konfiguriert dort sein Auto.

  16. Re: Preissteigerung von 50% in 10 Jahren

    Autor: Reddead 10.01.19 - 13:46

    Zudem kommen schwankene RAM-Preise, die glaube ich auch generell teurer in der Herstellung sind.

  17. Re: Preissteigerung von 50% in 10 Jahren

    Autor: |=H 10.01.19 - 14:47

    Außerdem werden doch viele Smartphones nicht zur UVP gekauft, sondern über einen Vertrag subventioniert und in Raten bezahlt.

  18. Re: Wieviel haben die Chinesen vor 10 Jahren verdient und wie hat sich Dollar / Euro entwickelt?

    Autor: superdachs 10.01.19 - 16:13

    lightview schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dabbes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Logisch, dass da alles teurer wird.
    > >
    > > Geh dir doch heute mal einen Mittelklassewagen mit passabler Ausstattung
    > > kaufen: 100.000 "DM" kostet der.
    >
    > Oder 19 732 424 römische Denar.
    >
    > Ein neuer (obere) Mittelklasse Wagen kostet heutzutage übrigens ca. 30
    > 000¤.
    >
    > Wobei man zu einem Mercedes Benz C200 (teils inklusive AMG Packet) 5-Türer
    > mit Allrad, Navi, Led, Parkassist, Sitzheizung, Automatik, Schiebedach,
    > Klima-Automatik, Kamera, Leuchtweitenregulierung, Ambientebeleuchtung und
    > und und mit 184 PS, 2 Liter Hubraum bei 245km/h vmax eigentlich nicht
    > Mittelklasse-Wagen sagen sollte: suchen.mobile.de
    >
    > Aber, ach was weis denn ich schon.

    Ein gut ausgestattetes Mittelklasse (obere) kostet also 30000¤?
    Die Adresse des Autohauses hätte ich gern. Kannst du mir da einen Tipp geben?

    Achso, obere Mittelklasse ist A6, 5er oder e-klasse. Von den "ottonormalherstellern" fällt mir gerade keiner ein der noch Fahrzeuge der oberen Mittelklasse anbietet. Opel Omega oder Ford Scorpio gibt's ja schon seit 20 Jahren nicht mehr.

  19. Re: Preissteigerung von 50% in 10 Jahren

    Autor: Dalai-Lama 10.01.19 - 23:03

    Die Diskussion wird ja teilweise lächerlich.
    Die
    Leute sind heute bereit für high end mehr zu zahlen als früher. Dafür sind die entwicklungzeiten länger und die Entwicklungsländer kosten höher.

    Wielange hälte eure 1070/80 schon? Früher war alle zwei Jahre ein Neujahr drin.

    Die Hersteller gehen so hoch wie sie und ihr das für richtig findet -> freie Marktwirtschaft.

    Also freut euch, dass es weiter geht. Gefühlt habe ich’s is letzten Jahre seit dem Beginn meiner pc Karriere das wenigste ausgegeben.

    Grüße

  20. Re: Da muss ich widersprechen

    Autor: conker 11.01.19 - 19:43

    jose.ramirez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spambox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eine Grundsatzdiskussion bringt doch nicht. Es ist mir nur aufgefallen
    > und
    > > ich finde die Entwicklung nicht gut. Mehr wollte ich dazu nicht sagen.
    >
    > Die Preissteigerungen hängen auch von der Inflation ab die im Gegensatz zum
    > Lohnniveau in den letzten Jahren stetig gestiegen ist.

    Genau so ist es. Man bedenke einfach, wieviel Geld die EZB mittlweile "gedruckt" hat durch den Aufkauf der ganzen Schrott Anleihen ...
    Und ich vermute, es wird nicht besser in Zukunft

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