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Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

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  1. Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: CptData 04.07.23 - 11:06

    ... wenn man zwei, drei Ideen mal verfolgen würde? ;-)

    Idee 1: abriebfestere Reifen. So'n Auto kann 5+ Jahre und 100.000km mit dem gleichen Reifensatz fahren, da drücken je Reifen so zwischen 250 bis 500 Kilo drauf (PKW 1 - 2t), das wirkt sich auf den Abrieb aus.
    Auf einem Fahrradreifen dagegen drücken auch bei der durchschnittlich korpulenten Person mit 120 Kilo trotzdem höchstens 140 Kilo drauf, nämlich wenn die Person mit einem 20 Kilo schweren Rad auf nur einem Rad fährt. Der Normalfall dürfte aber eine Eindrittelzweidrittel-Verteilung sein (hinten mehr Last wie vorn).
    Es sollte auch bei einer weicheren Mischung möglich sein, dass der Reifen zumindest ein Viertel der Fahrleistung des PKW durchhält, rund 25.000km. Mein 60 Jahre alter Onkel schafft das in 4 Jahren draufzuradeln.

    2. Schafft endlich die Pneus ab.
    Die Luftschläuche sind das reinste Ärgernis: sie sind auch unbeschädigt einfach undicht. Wie oft pumpe ich Luft in den PKW-Reifen? Zweimal im Jahr, nämlich im Frühling und im Herbst etwa, wenn die Temperaturen sich verändern. Da muss ich halt wieder auf ca. 2.7bar pumpen.
    Beim Fahrrad dagegen pumpen meine Frau & ich alle Wochen einmal wieder auf. Kein Leck, nix dergleichen. Einfach "normale" Undichtigkeit. Aufsatteln und losradeln ist also so gar nicht möglich, jedes Mal muss der Reifendruck erstmal geprüft werden.
    Abgesehen von dem QoL-Problem: die dünnen Schläuche sind trotzdem nicht "unkaputtbar", auch wenn man solche kauft. Meine Frau flickt ihre Pneus zweimal im Jahr, obschon sie keine Glasscherben o.ä. einfährt, einfach durch "normale" Benutzung. Die Luftschläuche sind Verschleißteile, die für mich abgeschafft gehören und zwar permanent.

    3. Und zwar durch Waben/Gitter-Stützschläuche ohne Luft
    Es muss ja kein unbequemer Vollgummi sein, der da um aufgespannt wird. Aber luftlose Schläuche wären mal ein echter Ansatz, eine neue Erfindung ist das nicht, wird aber viel zu teuer verkauft. Die Dinger zum Standard machen gehört für mich eigentlich in die Geschichte - die Technologie ist mindestens 40 Jahre alt, das hätte also schon in den 80ern Standard werden müssen.

    Alles zusammen: "unkaputtbare, unplattbare Reifen", die mindestens 4 bis 5 Jahre auf dem Rad verwendet werden können. Was man nicht wegschmeißen und ersetzen muss, muss auch nicht recycelt werden und das kommt wieder der Umwelt zu Gute. Aber natürlich sind solche Lösungen ungern gesehen, denn welcher Unternehmer will nur EINMAL ein Produkt alle fünf Jahre an seinen Kunden verkaufen?
    Andererseits: beim Auto klappts auch, dass man nur alle 5 Jahre mal den Satz wechselt (Allwetterreifen) und 400,- Euro hinlegt. Warum bekommt man nicht für 200,- Euro einen Satz unkaputtbare und unplattbare Fahrradreifen?

    Natürlich darf 4. nicht fehlen: Sportreifen
    Sportreifen: Leichtbauweise, Luftgefüllt, der Klassiker. Wer's leichter haben will. Ich halte es zwar irgendwo für'ne Ausrede, wenn man 500g mehr Reifengewicht für 'ne Katastrophe hält und lieber regelmäßig flickt, pumpt und ersetzen muss, aber es gibt ja auch Menschen, die Sportwagen kaufen und nicht einmal einen Kasten Bier mit dem sechsstellig teuren Fahrzeug transportieren können mangels Stauraum ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.07.23 11:08 durch CptData.

  2. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: MarcusK 04.07.23 - 11:20

    CptData schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... wenn man zwei, drei Ideen mal verfolgen würde? ;-)
    >
    > Idee 1: abriebfestere Reifen. So'n Auto kann 5+ Jahre und 100.000km mit dem
    > gleichen Reifensatz fahren, da drücken je Reifen so zwischen 250 bis 500
    > Kilo drauf (PKW 1 - 2t), das wirkt sich auf den Abrieb aus.
    > Auf einem Fahrradreifen dagegen drücken auch bei der durchschnittlich
    > korpulenten Person mit 120 Kilo trotzdem höchstens 140 Kilo drauf, nämlich
    > wenn die Person mit einem 20 Kilo schweren Rad auf nur einem Rad fährt. Der
    > Normalfall dürfte aber eine Eindrittelzweidrittel-Verteilung sein (hinten
    > mehr Last wie vorn).
    > Es sollte auch bei einer weicheren Mischung möglich sein, dass der Reifen
    > zumindest ein Viertel der Fahrleistung des PKW durchhält, rund 25.000km.
    > Mein 60 Jahre alter Onkel schafft das in 4 Jahren draufzuradeln.
    >
    > 2. Schafft endlich die Pneus ab.
    > Die Luftschläuche sind das reinste Ärgernis: sie sind auch unbeschädigt
    > einfach undicht. Wie oft pumpe ich Luft in den PKW-Reifen? Zweimal im Jahr,
    > nämlich im Frühling und im Herbst etwa, wenn die Temperaturen sich
    > verändern. Da muss ich halt wieder auf ca. 2.7bar pumpen.
    > Beim Fahrrad dagegen pumpen meine Frau & ich alle Wochen einmal wieder auf.
    > Kein Leck, nix dergleichen. Einfach "normale" Undichtigkeit. Aufsatteln und
    > losradeln ist also so gar nicht möglich, jedes Mal muss der Reifendruck
    > erstmal geprüft werden.
    > Abgesehen von dem QoL-Problem: die dünnen Schläuche sind trotzdem nicht
    > "unkaputtbar", auch wenn man solche kauft. Meine Frau flickt ihre Pneus
    > zweimal im Jahr, obschon sie keine Glasscherben o.ä. einfährt, einfach
    > durch "normale" Benutzung. Die Luftschläuche sind Verschleißteile, die für
    > mich abgeschafft gehören und zwar permanent.
    >
    > 3. Und zwar durch Waben/Gitter-Stützschläuche ohne Luft
    > Es muss ja kein unbequemer Vollgummi sein, der da um aufgespannt wird. Aber
    > luftlose Schläuche wären mal ein echter Ansatz, eine neue Erfindung ist das
    > nicht, wird aber viel zu teuer verkauft. Die Dinger zum Standard machen
    > gehört für mich eigentlich in die Geschichte - die Technologie ist
    > mindestens 40 Jahre alt, das hätte also schon in den 80ern Standard werden
    > müssen.
    >
    > Alles zusammen: "unkaputtbare, unplattbare Reifen", die mindestens 4 bis 5
    > Jahre auf dem Rad verwendet werden können. Was man nicht wegschmeißen und
    > ersetzen muss, muss auch nicht recycelt werden und das kommt wieder der
    > Umwelt zu Gute. Aber natürlich sind solche Lösungen ungern gesehen, denn
    > welcher Unternehmer will nur EINMAL ein Produkt alle fünf Jahre an seinen
    > Kunden verkaufen?
    > Andererseits: beim Auto klappts auch, dass man nur alle 5 Jahre mal den
    > Satz wechselt (Allwetterreifen) und 400,- Euro hinlegt. Warum bekommt man
    > nicht für 200,- Euro einen Satz unkaputtbare und unplattbare
    > Fahrradreifen?
    >
    > Natürlich darf 4. nicht fehlen: Sportreifen
    > Sportreifen: Leichtbauweise, Luftgefüllt, der Klassiker. Wer's leichter
    > haben will. Ich halte es zwar irgendwo für'ne Ausrede, wenn man 500g mehr
    > Reifengewicht für 'ne Katastrophe hält und lieber regelmäßig flickt, pumpt
    > und ersetzen muss, aber es gibt ja auch Menschen, die Sportwagen kaufen und
    > nicht einmal einen Kasten Bier mit dem sechsstellig teuren Fahrzeug
    > transportieren können mangels Stauraum ;-)

    merkwürdig was du schreibt.

    Punkt1: der Abrieb ist abhängig von der Fläche. Bei Fahrrad liegt das komplette Gewicht bei ein paar cm² bei Auto deutlich mehr. - habe jetzt keine Lust zu rechnen.
    Meine Reifen am Rad halten ca. 10.000 bis - 20.000km. Wenn man jetzt das Material im vergleich zu Auto rechnen ist das Idetisch.

    Punkt2: Ich pumpe nicht mal 4 mal im Jahr auf, warum auch. Und ich fahre täglich. Eventuell kaufst du ja die billigsten Schläuche.

  3. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: Kadjus 04.07.23 - 11:22

    Also meine Fahrradreifen halten tatsächlich über 10.000km. Kommt aber drauf an, in wieweit man Wert auf Profil legt. Profil bringt eh nix auf trockenem Asphalt ;)
    Meine Auroreifen halten dagegen meist so um die 60.000km.
    Da hat ein Fahrradreifen massiv Nachteile gegenüber Autoreifen. Stell dir mal den Rollwiderstand mit 8mm hohe Noppen am Rad vor.
    Schlauchlose Reifen gibt es schon lange. Braucht halt ein paar Maßnahmen, damit die Luft nicht durch die Speichenlöcher abhaut.
    Schleichender Luftverlust liegt üblicherweise nicht an Undichtigkeiten am Schlauch, sondern am Ventil.
    So ein "mechanischer Schlauch" mitt Waben ö.Ä. wäre mal interessant. Frage mich auch, warum es das nicht gibt.
    Ich selbst fahre ausschließlich die Ballonreifen von Schwalbe (Big Apple, Big Ben, Supermoto-X). Leider habe ich noch keine vergleichbaren Reifen bei anderen Herstellern gefunden. Den Komfort will ich nicht missen.
    Aber sowohl ohne als auch mit "unplattbar" Option hatte ich mit denen noch keine Löcher, trotz 'ner Menge Glasscherben.

  4. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: Weitsicht0711 04.07.23 - 11:51

    CptData schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... wenn man zwei, drei Ideen mal verfolgen würde? ;-)
    >
    > Idee 1: abriebfestere Reifen. So'n Auto kann 5+ Jahre und 100.000km mit dem
    > gleichen Reifensatz fahren, da drücken je Reifen so zwischen 250 bis 500
    > Kilo drauf (PKW 1 - 2t), das wirkt sich auf den Abrieb aus.
    > Auf einem Fahrradreifen dagegen drücken auch bei der durchschnittlich
    > korpulenten Person mit 120 Kilo trotzdem höchstens 140 Kilo drauf, nämlich
    > wenn die Person mit einem 20 Kilo schweren Rad auf nur einem Rad fährt. Der
    > Normalfall dürfte aber eine Eindrittelzweidrittel-Verteilung sein (hinten
    > mehr Last wie vorn).
    > Es sollte auch bei einer weicheren Mischung möglich sein, dass der Reifen
    > zumindest ein Viertel der Fahrleistung des PKW durchhält, rund 25.000km.
    > Mein 60 Jahre alter Onkel schafft das in 4 Jahren draufzuradeln.

    Du hast beim PKW eine extrem breite Auflagefläche diese ist beim Rad nicht gegeben, reduzierst du hier den Abrieb, reduzierst du auch die Haftung. Und ich tausche da lieber mein Reifen statt die Haftung zu verlieren oder einen überlangen Bremsweg zu haben.

    > 2. Schafft endlich die Pneus ab.
    > Die Luftschläuche sind das reinste Ärgernis: sie sind auch unbeschädigt
    > einfach undicht. Wie oft pumpe ich Luft in den PKW-Reifen? Zweimal im Jahr,
    > nämlich im Frühling und im Herbst etwa, wenn die Temperaturen sich
    > verändern. Da muss ich halt wieder auf ca. 2.7bar pumpen.
    > Beim Fahrrad dagegen pumpen meine Frau & ich alle Wochen einmal wieder auf.
    > Kein Leck, nix dergleichen. Einfach "normale" Undichtigkeit. Aufsatteln und
    > losradeln ist also so gar nicht möglich, jedes Mal muss der Reifendruck
    > erstmal geprüft werden.
    > Abgesehen von dem QoL-Problem: die dünnen Schläuche sind trotzdem nicht
    > "unkaputtbar", auch wenn man solche kauft. Meine Frau flickt ihre Pneus
    > zweimal im Jahr, obschon sie keine Glasscherben o.ä. einfährt, einfach
    > durch "normale" Benutzung. Die Luftschläuche sind Verschleißteile, die für
    > mich abgeschafft gehören und zwar permanent.

    Also Pneu ist der Reifen, Schlauch ist Schlauch, was willst du jetzt also abschaffen.
    Und Luft entweicht ist nichts neues, passiert auch ohne Schläuche, warum man beim Fahrrad dies öfters macht, weil man die Veränderung deutlicher spürt als beim Auto.

    Vielleicht liegt es ja auch bei euch an den Flicken.
    Und schlauchlose Reifen sind jetzt auch nichts neues beim Fahrrad.
    https://www.youtube.com/watch?v=34s492ScgCM

    > 3. Und zwar durch Waben/Gitter-Stützschläuche ohne Luft
    > Es muss ja kein unbequemer Vollgummi sein, der da um aufgespannt wird. Aber
    > luftlose Schläuche wären mal ein echter Ansatz, eine neue Erfindung ist das
    > nicht, wird aber viel zu teuer verkauft. Die Dinger zum Standard machen
    > gehört für mich eigentlich in die Geschichte - die Technologie ist
    > mindestens 40 Jahre alt, das hätte also schon in den 80ern Standard werden
    > müssen.

    Hat Gründe warum es dies beim Fahrrad nicht geben wird, alleine schon wegen dem Profil der Reifen die sich ständig verändern und damit unberechenbar machen.

    > Alles zusammen: "unkaputtbare, unplattbare Reifen", die mindestens 4 bis 5
    > Jahre auf dem Rad verwendet werden können. Was man nicht wegschmeißen und
    > ersetzen muss, muss auch nicht recycelt werden und das kommt wieder der
    > Umwelt zu Gute. Aber natürlich sind solche Lösungen ungern gesehen, denn
    > welcher Unternehmer will nur EINMAL ein Produkt alle fünf Jahre an seinen
    > Kunden verkaufen?

    Dir steht frei so was zu machen, growth funding sei dank, also nur zu.

    > Andererseits: beim Auto klappts auch, dass man nur alle 5 Jahre mal den
    > Satz wechselt (Allwetterreifen) und 400,- Euro hinlegt. Warum bekommt man
    > nicht für 200,- Euro einen Satz unkaputtbare und unplattbare
    > Fahrradreifen?

    Aus den oben genannten Gründen.

    > Natürlich darf 4. nicht fehlen: Sportreifen
    > Sportreifen: Leichtbauweise, Luftgefüllt, der Klassiker. Wer's leichter
    > haben will. Ich halte es zwar irgendwo für'ne Ausrede, wenn man 500g mehr
    > Reifengewicht für 'ne Katastrophe hält und lieber regelmäßig flickt, pumpt
    > und ersetzen muss, aber es gibt ja auch Menschen, die Sportwagen kaufen und
    > nicht einmal einen Kasten Bier mit dem sechsstellig teuren Fahrzeug
    > transportieren können mangels Stauraum ;-)

    Reifen für das Rennrad sind enorm wichtig und da spielt das Gewicht eher eine untergeordnete Rolle. Hab auch noch nie davon gehört dass dies einer als Ausrede / Argument genommen hat.

    Und ich habe dieses Jahr nur einmal meinen Schlauch wechseln müssen von regelmäßig kann jetzt nicht die rede sein, vor allem weil dies nach einem Sturz nötig wurde.

  5. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: oldmcdonald 04.07.23 - 12:12

    Ist zwar grenzwertig, im Kommentar für einen Artikel, in dem es um den Hersteller Schwalbe geht, darauf hinzuweisen, aber fast alle diese Probleme, die Du beschreibst, habe ich mit der ausschließlichen Nutzung von Schwalbe "Marathon Plus" Reifen in den Griff bekommen. Ich fahre mehrere tausend Kilometer im Jahr. Hatte in über 10 Jahren noch nie eine Panne mit _genau_ diesem Typ (nicht "Marathon", nicht "Marathon Racer", sondern genau "Marathon Plus"). Ich fahr den Reifen runter, bis die Schutzschicht in blau durchschimmert.
    Im Reifen stecken Schwalbe-Schläuche, ich pumpe vielleicht jeden Monat einmal kurz nach. Ich fahre den Reifen immer maximal aufgepumpt.

  6. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: MarcusK 04.07.23 - 12:32

    oldmcdonald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Reifen stecken Schwalbe-Schläuche, ich pumpe vielleicht jeden Monat
    > einmal kurz nach. Ich fahre den Reifen immer maximal aufgepumpt.

    das mache ich halt nicht. Ich fahre mit ca. 1,9bar ( 2,25"). Dann fährt es sich wesentlich angenehmer weil man nicht jedes Steinchen merkt und man hat auch weniger Pannen, weil die Reifen noch nachgibt.
    Und anstrengender fährt es sich auch nicht, das ist zum großen Teil Einbildung.

  7. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: CptData 04.07.23 - 13:46

    Es sind laut meiner Frau "unkaputtbar-Schläuche" drauf. Warum die dauernd Luft verlieren, keine Ahnung. Vielleicht lausige Ventile. Irgendwas sorgt für Verdruss.
    Ich fahr sowieso nur "Dreirad" - also Lastenrad für die Kids. Das kippt net um wenn ich irgendwo verkehrsbedingt stehenbleiben muss. Aber da ist die Last je Rad auch höher.

    Beim Thema Abrieb: ja, die Aufdruckfläche ist höher, trotzdem wird bei den Fahrradreifen meiner Erfahrung nach eine zu weiche und abrieblastige Gummierung verwendet. Wie in der Paralleldebatte geschrieben wird: jeder Hersteller mischt sein eigenes Zeug zusammen. Das wirkt sich dann auf die Abriebfestigkeit auf (und damit dem Verschleiß).

  8. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: CptData 04.07.23 - 13:49

    Es gibt definitiv diesen "mechanischen Schlauch" - aber der kostet halt.

    In der Mittagspause hab ich mal 'nen Quicksuch gemacht und bin u.a. darauf gestoßen:
    https://velomotion.de/2018/04/first-look-schwalbe-airless-system-luftpumpe-ade/

    https://www.fahrradbook.de/luftlose-fahrradreifen-test/

    Suchfrage war "luftloser schlauch fahrrad" bei Google. Und das scheint auch bezahlbar zu sein. Ggf. geb ich da mal den Tipp direkt weiter an meine Frau, die sucht sowas, scheint aber die Frage nicht zu kennen ;-)

  9. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: CptData 04.07.23 - 13:51

    Frage hab ich in der Mittagspause so halb für mich lösen können per Suchfrage. SOOO teuer sind die "luftlosen Fahrradreifen" gar nicht. Ich geb's an meine Frau mal weiter.

    Trotzdem frage ich mich, warum überhaupt das System mit Luftschläuchen nicht längst abgelöst wurde. Sind da Radler so leidensfähig? Ich meine, mein Onkel fährt auch kein Fahrrad mit althergebrachter Kette, sondern nutzt 'nen Zahnriemen - auch eine enorme Verbesserung.

  10. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: Invertiert 04.07.23 - 13:54

    Ich kann deine Probleme null nachvollziehen:
    Ich habe schwalbe marathon [evtl. Irgendeine Abwandlung davon] reifen.
    Ich fahre ca. 3000km/Jahr, seit 7 Jahren hab ich das Fahrrad, sogar gebraucht gekauft.
    Ich pumpe ca. alle 3 monate auf 5 bar auf. Meist starte ich von 3 bis 4bar druck der noch drinn war.
    Auf Radtouren brettere ich über stock und stein, sonst in der stadt halt hauptsächlich asphalt. Das rad wird ganzjährig gefahren. In dieser zeit hat einmal ein schlauch einen riss bekommen, den habe ich gewechselt.

  11. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: CptData 04.07.23 - 13:55

    An der Stelle sei ja meine Kritik wiederholt: Auto ist "2x pumpen im Jahr". Sonst halt immer "einsteigen, losfahren". Beim Rad ist das halt wesentlich häufiger mit der Pumperei und gerade wenn man da ein bestimmes "Gefühl" haben will, muss man öfter nachpumpen. Wem's wumms ist, ob er da mit 2,0bar oder 1,5bar fährt, pumpt seltener.

    Ich weiß nicht, was wir drauf haben, muss ich mal nachsehen. Sicher ist, dass nicht die gleichen Reifen drauf sind beim Fahrrad (Frau) und dem Lastenrad (mehr oder weniger meins) für die Kids. Sind ja auch unterschiedliche Radien drauf. Die Frage nach luftlosen Reifen hab ich mir eben in der Mittagspause per Google lösen können, die sind auch bezahlbar. Mir fehlen nur Erfahrungsberichte, wie haltbar die sind und natürlich der Fahrkomfort. Denn am Ende will ich ja mit dem Rad losradeln ohne jedes Mal den Druck zu kontrollieren oder Sorge vor Löchern zu haben. QoL-Problem also, aber ein bezahlbar lösbares.

  12. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: Weitsicht0711 04.07.23 - 14:10

    CptData schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Trotzdem frage ich mich, warum überhaupt das System mit Luftschläuchen
    > nicht längst abgelöst wurde. Sind da Radler so leidensfähig? Ich meine,
    > mein Onkel fährt auch kein Fahrrad mit althergebrachter Kette, sondern
    > nutzt 'nen Zahnriemen - auch eine enorme Verbesserung.

    Einmal sind es die Kosten, z.B. Zahnriemen, da brauche ich dann eine Rohloff, Pinion oder alternative als Schaltung. Diese kosten doch schon einiges mehr. Beim Reifen jetzt nicht so wild.

    Dann die Verfügbarkeit und wie ich damit umgehen kann.
    Um meine Schaltung zu richten brauche ich einen Schraubendreher und ein wenig wissen und bekomme die Ersatzteile an jeder Ecke. Bei Riemenantrieb mit geschlossener Schaltung wieder nicht.

    So sieht es auch bei den Reifen/Schläuche aus. Schraubendreher reicht (es gibt natürlich besseres Werkzeug) um die einfach zu wechseln und an jeder Ecke gibt es die Sachen.

    Die Umstellung auf ein anderen Reifentyp würde mich mehr Geld kosten und ich wäre nicht mehr so flexibel. Wie gesagt war dieses Jahr ein Schlauch der gewechselt werden musste und dafür lohnt es sich für mich an diesem Bike nicht wirklich.

  13. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: MarcusK 04.07.23 - 14:10

    CptData schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beim Thema Abrieb: ja, die Aufdruckfläche ist höher, trotzdem wird bei den
    > Fahrradreifen meiner Erfahrung nach eine zu weiche und abrieblastige
    > Gummierung verwendet.

    Bei Auto nimmt man im Winter auch weichere Reifen, willst du jetzt bei härteren Reifen auch im Winter ein Reifenwechsel bei Rad machen?
    Es sind halt "Allwetter" Reifen und du müssen auch bei -10Grad möglich noch Haftung haben.

  14. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: donadi 04.07.23 - 14:48

    Bei einem 2.25 ist 1.9 Bar ja quasi auch "maximal aufgepumpt"

  15. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: MarcusK 04.07.23 - 15:12

    donadi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei einem 2.25 ist 1.9 Bar ja quasi auch "maximal aufgepumpt"

    nein, der geht mindestens bis 2,7bar

  16. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: donadi 04.07.23 - 15:53

    Ja gut, macht halt überhaupt kein Sinn.

    Ich fahre meine Continental Baron Project im Tubeless mit 1.5 Bar vorne und 1,7 Bar hinten auf Tracks in Finale Ligure. Bei besonders steinigen Tracks jeweils 0,2 Bar mehr

  17. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: minnime 05.07.23 - 01:23

    Ich muss meine (Schwalbe Hurricane) auf 3,5 aufpumpen, sonst walken die zu sehr und gehen nac einer Zeit deswegen kaputt.

  18. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: StravaFan 06.07.23 - 03:14

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > das mache ich halt nicht. Ich fahre mit ca. 1,9bar ( 2,25"). Dann fährt es
    > sich wesentlich angenehmer

    Und Du brauchst 3x soviel Kraft :)

  19. Re: Wäre die Sache mit dem Reifenverschleiß nicht durch ...

    Autor: StravaFan 06.07.23 - 03:20

    CptData schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An der Stelle sei ja meine Kritik wiederholt: Auto ist "2x pumpen im Jahr".
    > Sonst halt immer "einsteigen, losfahren". Beim Rad ist das halt wesentlich
    > häufiger mit der Pumperei

    Na, wie haeufig? Vielleicht verlieren Reifen/Schlaeuche schneller Druck, je staerker sie aufgepumpt sind? Also, wenn ich auf 7 bar aufpumpe, habe ich nach 2 Wochen 6 bar. Nach 8 Wochen 4 bar und nach 6 Monaten sind noch 2 bar da. Will ich damit fahren? Nein. Kann ich damit fahren? Ja.

    > und gerade wenn man da ein bestimmes "Gefühl"
    > haben will, muss man öfter nachpumpen. Wem's wumms ist, ob er da mit 2,0bar
    > oder 1,5bar fährt, pumpt seltener.

    Wenn Du beim Auto den Mehrverbrauch, den Du hast, wenn Du mit Druck<Nominal faehrst, wuerdest Du auch jede Woche pumpen.
    Sprit ist halt noch zu billig. Und als Kraftfahrzeugfuehrende Person spuerst Du den Mehraufwand, den der Motor hat, nicht.

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