-
45% Acryl
Autor: Tremolino 29.11.23 - 10:55
aber gleichzeitig:
"der Erlös aus dem Verkauf des Windows XP-Pullovers in die Initiativen von The Nature Conservancy gegen den Klimawandel und für die Artenvielfalt fließen wird."
Genau mein Humor ;-) -
Re: 45% Acryl
Autor: misfit 29.11.23 - 10:58
Man darf doch bei solch gönnerhaften Projekten der Konzerne nicht so genau hinsehen.
-
Re: 45% Acryl
Autor: maxule 29.11.23 - 11:36
Und dann hätten sie ihn wenigsten schon als Fleece-Pullover herstellen können. Dann wäre die "knallgrellen" Originalfarben besser rübergekommen.
So sieht das Bild echt matschig aus und so hätten sie ihr Klickibunti-Betriebssystem nicht so erfolgreich verkauft. ;-)
Nachtrag: und das ist ja noch nichtmal EGA-Farbpalette mit 6 Farben. Da hätten Sie gleich ein DOS-Prompt in Schwarz und Weiß stricken können. Nun genug genörgelt. :-)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.11.23 11:42 durch maxule. -
Re: 45% Acryl
Autor: Dwalinn 29.11.23 - 11:44
Wo ist das Problem? Wird kaum umweltschädlicher als Baum oder Schafswolle sein.
-
Re: 45% Acryl
Autor: demon driver 29.11.23 - 12:25
Schon mal von Mikroplastik gehört?
-
Re: 45% Acryl
Autor: Dwalinn 29.11.23 - 13:10
Ja schon aber da gibt es deutlich größere Probleme als Kleidung aus Kunstfasern. Zumal man ein Großteil in Klärwerken Rausfiltern kann wenn man es will.
Reifenabrieb ist da schon eine andere Hausnummer, dazu kommt Plastik durch alte Fischernetze oder der Plastikmüll der von uns in andere Länder verschifft wird und im Meer landet statt bei uns verwertet zu werden (notfalls thermisch).
Natürlich landet auch Mikroplastik durch Kleidung (und Waschmittel) im Meer aber ich bin da nicht voll überzeugt das Baumwolle oder Schafswolle ökologisch bessere Alternativen sind.
Hanf und Leinen sind natürlich noch eine eher nachhaltige Alternative werden aber eher selten genutzt. -
Re: 45% Acryl
Autor: demon driver 29.11.23 - 13:30
Ja, weitgehend d'accord.
Wie das Umweltsaldo bei der Herstellung verschiedener Textilien aussieht kann ich aus dem Stegreif auch nicht sagen.
Wobei die Vermeidung von Mikroplastik, wo man's kann, dennoch sicher keine schlechte Idee ist. -
Re: 45% Acryl
Autor: Dwalinn 29.11.23 - 14:24
Das hast du vermutlich Recht aber ich denke man muss alle probleme der Umwelt berücksichtigen. Wenn Probleme bloß verlagert werden hilft das nicht.
Baumwolle hat nicht nur einen gewaltigen bedarf an Wasser sondern ist auch für über 10% des Weltweiten Pestizide Einsatz verantwortlich, bei Schafswolle hat man halt die üblichen Probleme der Tierhaltung. Das sind dann häufig regional Problemen im Vergleich zum Mikroplastik aber nicht weniger schlimm für flora und Fauna im allgemeinen -
Re: 45% Acryl
Autor: flasherle 29.11.23 - 14:52
Richtig, Wiederverwendung von alten Plastikflaschen als langlebiger Pulli ist doch super...
-
Re: 45% Acryl
Autor: forenuser 29.11.23 - 15:03
Mal davon ab, für eine Jacke oder Weste mag das Material ja noch gehen, aber für einen Pullover? Bah...
--
Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS. -
Re: 45% Acryl
Autor: flow77 29.11.23 - 19:15
Dwalinn schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ja schon aber da gibt es deutlich größere Probleme als Kleidung aus
> Kunstfasern. Zumal man ein Großteil in Klärwerken Rausfiltern kann wenn man
> es will.
> Reifenabrieb ist da schon eine andere Hausnummer, dazu kommt Plastik durch
> alte Fischernetze oder der Plastikmüll der von uns in andere Länder
> verschifft wird und im Meer landet statt bei uns verwertet zu werden
> (notfalls thermisch).
>
> Natürlich landet auch Mikroplastik durch Kleidung (und Waschmittel) im Meer
> aber ich bin da nicht voll überzeugt das Baumwolle oder Schafswolle
> ökologisch bessere Alternativen sind.
>
> Hanf und Leinen sind natürlich noch eine eher nachhaltige Alternative
> werden aber eher selten genutzt.
Mikroplastik ist nicht reversibel und (verkürzt): es landet im Meer, in Flüssen und so gut wie in allen Tieren.
Das Problem bei Mikroplastik ist ja, dass es sich weltweit unkontrolliert verbreitet, also auch da wo man es nicht erwartet.
Das ist jetzt nichts unerwartetes und es gibt ja genügend (seriöse) Quellen das nachzulesen.
Ich finde den Vergleich zwischen Plastik- und Naturstoffen sehr schräg, denn egal wie es um die Prozesse bei der Herstellung steht - die könnte man ja ändern, oder man kauft halt nicht beim billigsten Moderiesen ein - nachhaltige Produkte gibt es ja, klar die Kosten mehr und sind vielleicht nicht so fancy. Aber Mikroplastik kann man, egal wie viel Geld man für die Kleidung bezahlt, nicht verhindern sofern mein seinen Polyester-Pulli 10 Jahre durch die Waschmaschine schickt. -
Re: 45% Acryl
Autor: demon driver 29.11.23 - 21:13
flow77 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich finde den Vergleich zwischen Plastik- und Naturstoffen sehr schräg
Ich denke auch, dass die Irreversibilität der Mikroplastiknummer ein wesentlicher Punkt ist. Aber "den Vergleich" muss man halt wirklich detailliert und umfassend anstellen, ohne den ist auch gar keine Erkenntnis möglich. Es kommt halt drauf an, was dabei herauskommt. "Kunststoff" ist jedenfalls nicht per definitionem schlechter bzw. umweltschädlicher als "Naturstoff", da würde ich dem Dwalinn tatsächlich mal zustimmen, da kommt es auf die konkreten Stoffe und deren Umweltbilanz an. -
Re: 45% Acryl
Autor: Dwalinn 30.11.23 - 09:14
Du kannst für dich persönlich Entscheidungen treffen um Mikroplastik zu verhindern in dem du Kleidung aus hochwertige Naturfasern kaufst bei Kosmetik Artikeln auf viele Produkte verzichtest und schlicht kein Auto/Bus fährst.
Das kann aber immer nur eine persönliche Entscheidung sein genau so wie weniger Kleidung kaufen/ Waschen.
Es ist schlicht kaum möglich das alle auf Baumwolle umsteigen, erst recht nicht Bio Baumwolle.
Zumindest als Land könnten wir dafür sorgen das alle Klärwerke so ausgestattet sind das das Mikroplastik rausgefiltert wird. Zurzeit landet das meiste im Klärschlamm, solange der Verbrannt wird ist alles gut aber als Dünger gibt es dann doch wieder probleme. Es gibt soweit ich weiß anlagen die schon vorher Mikroplastik rausfiltern aber kaum im regulären Einsatz.
Die simpelste Methode wäre komplett den Klärschlamm zu verbrennen und simplere Filter ans ende der Anlage zu setzen bevor das wasser wieder in die Umwelt gelangt.



